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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Alle Bilder zum Thema Deutsche Reichsbahn Gesellschaft - Seite 1 von 3

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2732 Bilder gefunden.

Selbst für den damaligen "Starzug" der Reichsbahn, den "Rheingold", reichte offenkundig das "Mädchen für alles" auf der Rheintalbahn aus. 38 2493 (Bw Offenburg) fährt mit FD 102 durch den Bahnhof Schallstadt, südlich von Freiburg. (19.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
"Rheingold" in Schallstadt

 

Nicht nur 38 3072 hat sich in Bingerbrück in Positur gestellt, auch das Personal nutze die Gunst der Stunde. (1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3072 in Bingerbrück

 

Die erste Serienlok der 1917 bei der Sächsischen Maschinenfabrik, Chemnitz (Hartmann) gebauten sächs. XVIII H mit Dreizylindertriebwerk, aufgenommen unter der Reichsbahnnummer 18 001 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Dresden-Altstadt.  (03.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
18 001 im Bw Dr-Altstadt (2)

 

Der Bereich neben dem Schuppen im Bw Dresden-Altstadt war im Juni 1936 anscheinend eine prädestinierte Stelle, um für das DLA Darmstadt einige Standardaufnahmen von Lokomotiven anzufertigen. Neben 18 001 (vgl. Bild-Nr. 42909) wurde hier am gleichen Tag auch 18 005 in Position gefahren. (03.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
18 005 im Bw Dr-Altstadt (1)

 

Die Heizerseite von 18 005 (Hartmann, Baujahr 1917), die seit ihrer Inbetriebnahme am 23.01.1918 zum Bestand des Bw Dresden-Altstadt gehörte. (03.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
18 005 im Bw Dr-Altstadt (2)

 

Porträtaufnahme der "schönen Württembergerin" 18 106 im Bw Ulm. Die 1910 in Dienst gestellte Lok wurde am 13.11.1948 ausgemustert. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 106 im Bw Ulm

 

18 107 mit P 3391 im Donautal bei Hausen im Tal. (24.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 107 bei Hausen im Tal

 

18 129 passiert mit einem Eilgüterzug das alte württ. Einfahrsignal von Tamm zwischen Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 129 bei Tamm

 

74 476 passiert mit P 1066 die Zeche "Vereinigter Dahlhauser Tiefbau" in Bochum. Die Zeche entstand durch die Konsolidation der Bergwerke Zeche Besserglück, Glücksonne und Dahlhausen. Die Entenfamile auf der Ruhr zeigt sich unbeeindruckt von Industrie und Fotografen.  (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Zeche Dahlhausen (1)

 

Zum 1. Mai 1933 wurde 86 067, die am 18. August 1932 fabrikneu dem Bw Northeim zugeteilt worden war, im Bahnhof Duderstadt mit allerlei zeitgenössischem Unrat versehen. Im nationalsozialistischen Festkalender nahm der 1. Mai als propagandistisches Großereignis eine wichtige Rolle ein. Seiner früheren Beziehung zur Arbeit oder gar zur Arbeiterbewegung wurde er gänzlich beraubt. Seit 1934 hieß er „Nationaler Feiertag des deutschen Volkes“. Er sollte ein Tag der Volksgemeinschaft sein, angeknüpft angeblich an germanisches Brauchtum. (01.05.1933) <i>Foto: Privatfoto</i>
1. Mai 1933 in Duderstadt

 

38 4043 (Bw Dresden-Altstadt) leistet der Reichenbacher 19 022 vor D 124 (Breslau – Dresden – Hof – Bamberg – Würzburg) auf der Tharandter Steigung Vorspanndienste. (04.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
38 4043 + 19 022 b. Tharandt

 

Die in den Jahren 1927-45 in Thum beheimatete und aus einer Nachbauserie der Gattung VI K stammende 99 707 drückt auf einer Rangierfahrt bis auf die Wilischthaler Zschopaubrücke vor. (19.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 707 bei Wilischthal

 

Nachdem die 99 715 am 5. April 1927 zwischen Meinersdorf und Thum ihre Probefahrt absolviert hatte, stand sie bis zum 2. September 1936 im Raum Thum im Einsatz, hier mit einem gemischten Zug zwischen Schönfeld und Tannenberg, etwa 1 km hinter dem Anschluß Dietrich. In Jöhstadt wurde die Lok später wieder betriebsfähig hergerichtet.  (19.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 715 bei Thum

 

62 004 im Bw Düsseldorf-Abstellbahnhof. Der 1930/31 gebaute Ringlokschuppen im Hintergrund galt mit einem Durchmesser von 140 Metern als Musterprojekt der Deutschen Reichsbahn. Nach einer Restaurierung mit Investitionen von 19 Mio € (!) wird der Ringlokschuppen heute als Anlaufpunkt für Oldtimer-Autofreunde genutzt.  (19.12.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
62 004 in Düsseldorf-Abstellbf

 

38 1335 vom Bw Düsseldorf Hbf vor dem 30-ständigen Ringlokschuppen des zwischen 1930 und 1931 neu gebauten Bw Düsseldorf-Abstellbahnhof. (19.12.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1335 im Bw Df-Abstellbf

 

Blick aus der "Walhalla" auf 99 261 mit einem Langholzzug auf der meterspurigen Schmalspurbahn von Regensburg-Stadtamhof nach Wörth an der Donau und einem Schleppzug auf der Donau. In der Gedenkstätte "Walhalla" werden – ursprünglich auf Veranlassung des bayerischen Königs Ludwig I. – seit 1842 bedeutende deutsche (nicht nur bayerische !) Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt. Benannt ist sie nach "Walhall", der Halle der Gefallenen in der nordischen Mythologie. Gegenwärtig umfasst die Sammlung 130 Büsten und 65 Gedenktafeln, die an Personen, Taten und Gruppen erinnern. (16.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Walhallabahn (5)

 

Die frisch im RAW Schwerte mit Laufachse ausgerüstete und zur 56 555 umgebaute ehemalige 55 5274 mit einem Nahgüterzug auf den Ortsgleisen zwischen Wuppertal-Barmen und -Unterbarmen.  (26.03.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
56 555 in Wuppertal

 

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs befördert 58 1368 vom Bw Altenhundem einen Güterzug auf der Ruhr-Siegstrecke bei Hohenlimburg. Ob dies der Anlass war, warum Carl Bellingrodt eine derartig dramatische Wolkenbildung nachträglich in das Bild kopierte, ist nicht überliefert. (27.08.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
58 1368 bei Hohenlimburg

 

01 110 (Bw Hannover) zu Gast im Bw Hamm-P.  (10.11.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 110 im Bw Hamm

 

Wie die Beschriftung am Puffer verrät, wartet 01 009 (AEG, Baujahr 1926) in Hannover auf Übernahme des D 148. Die Lok besitzt eine den ab 1929/1930 üblichen großen Windleitblechen "nachempfundene" Ausführung, die noch weiter nach oben geführt waren und zudem an den Knicken außen aufgenietete oder geschraubte (Verstärkungs-?) Leisten besaßen.  (08.04.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
01 009

 

Im Gleisbauhof Hamburg-Harburg nahe der Süderelbebrücke ist noch Muskelkraft gefragt. (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Gleisbau in Harburg

 

Klassische Porträtaufnahme der 17 1164, die den Richtlinien der DLA-Fotografen entsprach - Ansicht links schräg vorne (lsv) im Bw Hamm. Sie besitzt bereits eine elektrische Beleuchtung. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 1164 im Bw Hamm

 

Beeinflusst durch die Erfolge mit vollautomatischen Dampferzeugungsanlagen, entstanden 1932 drei (DT 51 bis 53) sowie 1934 fünf weitere 4-achsige Dampftriebwagen (DT 54 bis 58) von Wegmann und Borsig. DT 53 besaß eine Leistung von 300 PS und erreichte eien Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Hermann Maey ließ sich den Dampftriebwagen DT 53 in Berlin Stettiner Bahnhof in Position fahren. 1958 wurde der DT bei der DB noch in den antriebslosen VS 145 374 umgebaut. (04.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Dampftriebwagen DT 53

 

Das Bw Düsseldorf-Abstellbf, das erst im Dezember 1930 in Betrieb ging, wurde auch von zahlreichen Gastloks anderer Bahnbetriebswerke angefahren, die ihre Zügen vom Hauptbahnhof in den Abstellbahnhof mitbrachten. Im Frühjahr 1932 weilt die Kölner 03 052 in den weitläufigen Anlagen.  (09.03.1932) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
03 052 im Bw Dssd-Abstellbf

 

Fahrleitungsarbeiten mit einem Oberleitungswagen in Stuttgart, der den heutigen Arbeitsschutzbestimmungen wohl nicht mehr entsprechen dürfte. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Fahrleitungsarbeiten (1)

 

99 732 (Hartmann, Baujahr 1928) auf der 750mm Schmalspurbahn Cranzahl – Kurort Oberwiesenthal. Ein Motiv aus dem klassischen Reichsbahnkalender. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Auf dem Weg zum Fichtelberg

 

Mit einem nageneuen Ardelt-Kran am Haken präsentiert sich die Überführungsmannschaft mit 74 271 bei Eberswalde dem Fotografen.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
74 271 bei Eberswalde

 

E 62 05 (Bw Garmisch-Partenkirchen) mit einem Personenzug aus Garmisch im Bahnhof Reutte/Tirol. Die ehemalige bayerische EP 3/5, ab 1918 als EP1 20 005 bezeichnet, wurde hauptsächlich auf der Mittenwaldbahn eingesetzt. Bei der DRG erhielt sie die Betriebsnummer E 62 05, 1941 wurde sie ausgemustert. (11.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
E 62 05 in Reutte/T.

 

38 2133 (Bw Saalfeld) mit P 362 nahe Hockeroda. Die Lok wurde am 23.12.1941 in den Osten abgegeben, kehrte aber als Rückführlok 1945 wieder in die RBD Erfurt zurück. 1970 wurde sie beim Bw Weißenfels abgestellt und am 09.08.1971 ausgemustert. (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2133 bei Hockeroda

 

Eine P 8, die von der Ostseite der Stadt Görlitz (heute poln. Zgorzelec) kommt, überquert das Neißeviadukt nach Görlitz. Das 475 Meter lange Viadukt gehört zu den größten und ältesten Eisenbahnbrücken in Deutschland. Eröffnet wurde es 1847 mit der Eisenbahnstrecke zwischen Görlitz und Kohlfurt als Teil der damaligen Bahnverbindung zwischen der sächsischen Hauptstadt Dresden und der schlesischen Provinzhauptstadt Breslau. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die höchsten Bögen gesprengt und in den 1950er Jahren unter polnischer Leitung wieder aufgebaut. Die wiedererrichteten Bögen unterscheiden sich heute noch deutlich in ihrer Farbe vom älteren Teil des Viadukts. Seit Mai 1957 können Züge an dieser Stelle wieder die Lausitzer Neiße und somit nun auch die deutsch-polnische Grenze überqueren. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Neißeviadukt in Görlitz

 

99 646 beim Block Götterfelsen auf der Schmalspurbahn Wilsdruff – Meißen-Triebischtal, die zwischen Garsebach und Meißen parallel zur damals noch zweigleisigen Normalspurstrecke Borsdorf – Coswig verlief. Im Sommer 1966 endete der Schmalspurbetrieb in diesem Bereich.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 646 bei Meißen

 

99 655 mit P 2861 auf der schmalspurigen Müglitztalbahn Heidenau – Altenberg beim Schloß Weesenstein, das bereits anno 1318 erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1934 entschloß sich die DRG wegen des rapide angewachsenen Beförderungsaufkommens zum Umbau der Strecke auf Normalspur. Zwischen 1935 und Dezember 1938 wurde das Projekt realisiert. Der Abschnitt Heidenau – Lauenstein wurde neu trassiert, während man im weiteren Verlauf bis Altenberg größtenteils nur den Kurvenradius vergrößerte. Durch den teilweisen Neubau war die Regelspurstrecke etwa 3 km kürzer. Auch die neue Strecke mit Radien von 140 m sowie Neigungen von bis zu 36 ‰ stellte hohe Anforderungen an die Fahrzeuge. So wurden eigens für die Müglitztalbahn speziell Fahrzeuge (z.B. die Baureihe 84 mit Luttermöller-Antrieb) konstruiert.  (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 655 in Weesenstein

 

39 144 vom Bw Hagen-Eckesey mit D 187 in Hagen-Boele. Hier verzweigen sich die Streckengleise nach Hagen Gbf und Wetter/Dortmund (vorne) sowie die Richtungen Schwerte/Hamm bzw. zur Ruhr-Siegstrecke. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 144 bei Hagen-Boele

 

39 197 (Bw Dresden-Altstadt) in der Sächsischen Schweiz nahe Kurort Rathen mit Bastei und Basteibrücke. (19.07.1943) <i>Foto: Werner Hubert</i>
39 197 bei Rathen

 

39 232 (Bw Schweinfurt) mit P 345 bei Grünsfeld zwischen Würzburg und Lauda, dort wo Jahrzehnte später Scharen von Dampflokfans hinpilgerten, um die letzten 23er aufzunehmen. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 232 bei Grünsfeld/Baden

 

Die Eisenbahnbrücke über das Enztal bei Bietigheim-Bissingen wurde von 1851 bis 1853 als Teil der württembergischen Westbahn Bietigheim–Bruchsal erbaut. Die Brücke ist 287 Meter lang, etwa 33 Meter hoch und verfügt über 21 Brückenbögen.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Enzviadukt Bietigheim (3)

 

43 006 (Bw Mannheim Rbf) überquert mit einem Güterzug, der gleich drei Güterzugbegleitwagen mit sich führt, das Enzviadukt bei Bietigheim.  (10.06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Enzviadukt Bietigheim (4)

 

38 1086 (ex "Mainz 2401", Schwartzkopff, Baujahr 1909) im Bw Köln Bbf. Noch im Aufnahmejahr wurde sie ausgemustert. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1086 im Bw Köln Bbf

 

38 1678 (Bw Hagen Gbf) mit dem beachtlich langen P 376 auf der Rampe von Altenhundem nach Welschen-Ennest, die unter Zuhilfenahme einer pr. G 12 als Schublok erklommen wird. (1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 1678 bei Welschen-Ennest

 

In der Gegend um die oberschlesische Stadt Beuthen war neben dem Steinkohlebergbau vor allem auch Stahl- und Eisenindustrie (Hütte Bobrek) ansässig. Vor dem Schuppen in Bobrek-Karf (unmittelbar bei Beuthen) präsentieren sich 99 435, 99 420 und 99 442, die zwischen 1908 und 1925 direkt zu den 785mm Hüttenbahnen geliefert worden waren. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Bw Beuthen-Karf

 

Vor den Industrieanlagen der Juliushütte in Bobrek-Karf (b. Beuthen) präsentiert sich die 1925 bei Orenstein & Koppel entstandene 99 442. Über ihren Verbleib nach 1945 liegen keine Informationen vor. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
99 442 in Karf

 

24 028 vor dem durchgehenden Personenzug Stuttgart - Hausach im Schwarzwald bei Eutingen.  (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
24 028 im Schwarzwald

 

18 113 (Bw Ulm) und 39 203 (Bw Stuttgart) warten im Stuttgarter Hauptbahnhof auf Ausfahrt. (1935) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
18 113 + 39 203 in Stg

 

39 030 vom Bw Stuttgart Hbf mit einem Eilzug zum Bodensee im Rohrer Wald bei Stuttgart. (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 030 bei Rohr

 

39 199 mit einer unbekannten Schwesterlok vor einem Schnellzug im winterlichen Rohrer Wald bei Stuttgart.  (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 199 im Rohrer Wald

 

39 207 mit einem Schnellzug auf dem steigungsreichen Streckenabschnitt zwischen Stuttgart West und Vaihingen. (1938) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 207 bei Stuttgart

 

Eine württ. C (Baureihe 18.1) überholt eine pr. P 8 (Baureihe 38.10) an der Rosenstein Straße in Stuttgart. (1933) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Parallelfahrt in Stuttgart

 

39 127 (Bw Stuttgart Hbf) mit einem Schnellzug im winterlichen Rohrer Wald bei Stuttgart.  (1934) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 127 bei Stuttgart

 

Eine unbekannte Stuttgarter pr. P 10 (Baureihe 39) unterwegs auf der Gäubahn bei Rohr. (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Mit Volldampf nach Hause

 

39 042 (Bw Stuttgart Hbf) vor D 10 (Berlin - Stuttgart - Konstanz) im Rohrer Wald bei Stuttgart.  (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 042 bei Stuttgart

 

39 203 mit einer unbekannten Schiebelok auf dem steigungsreichen Streckenabschnitt der Gäubahn zwischen Stuttgart West und Vaihingen. Am Haken hängt D 268 von Stuttgart über Zürich nach Luzern.  (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 203 im Rohrer Wald

 

Eine unbekannte Stuttgarter P 10 befördert einen Schnellzug auf der Gäubahn durch den Rohrer Wald zwischen Stuttgart und Böblingen.  (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Auf der Gäubahn

 

39 208 vom Bw Stuttgart Hbf vor D 14 (Berlin - Stuttgart - Schaffhausen) bei Rohr. (1938) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 208 bei Stuttgart

 

Eine pr. P 10 (Baureihe 39) und pr. P 8 (Baureihe 38.10) befördern einen Schnellzug auf der Gäubahn bei Rohr. (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Fahrt in den Winterabend

 

Im passenden Augenblick zum Start des Freiluftballons einer heute noch bekannten Wuppertaler Firma passiert gegen 10.00 Uhr morgens die 39 224 des Bw Paderborn vor D 31 (Köln - Wuppertal - Altenbeken - Hildesheim - Magdeburg - Berlin Potsdamer Bf) den Startplatz in Wuppertal-Langerfeld.  (27.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 224 bei Wt-Langerfeld

 

17 1144 noch mit Gasbeleuchtung (wahrscheinlich) auf der Drehscheibe des Wende-Bw Köln Bbf. Die Lok besitzt Windleitbleche und seitliche Schürzen, jedoch wurde zwischen den Kesselstützen auf die Pufferbohle keine Schürze eingebaut. Die an den Fachwerkdrehgestellen angebrachten Verlängerungen deuten auf die ursprüngliche Ausrüstung des Tenders mit beidseitig auf die Tenderräder wirkender verstärkter (Schnell-)Bremse hin, die jedoch zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits wieder ausgebaut ist. Schließlich ist die heizerseitig montierte zweite Luftpumpe beachtenswert, die diese Lok seit den Versuchsfahrten (noch als Lok "1145 Osten") zur Bremserprobung mit neuen Schnellzugwagen durch das VersA Grunewald in der ersten Hälfte der 1920er Jahre besaß. Nach ihrer Ausmusterung am 14. August 1950 beim Bw Oberhausen gelangte die Lok noch als Schrott-Export nach Jugoslawien. (10.04.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1144 im Bw Köln Bbf

 

58 1777 (Bw Gerstungen) mit einem Güterzug vor den Hörselbergen zwischen Kälberfeld und Wutha. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
58 1777 bei Wutha

 

Ein 92 Achsen (!) Versuchszug mit S 10 "1005 Kassel" (spätere 17 006) und S 10 "1145 Osten" (spätere 17 1144) im Bahnhof Belzig/Mark. Der Eisenbahn-Oberingenieur Berthold Mehne schrieb für das Blatt "Zeit im Bild" einen Bericht zu dieser Versuchsfahrt: "Im Rahmen der Eisenbahntechnischen Tagung (Seddin) fand am 24. September auf der Eisenbahnstrecke Grunewald - Seddin - Belzig eine Bremsversuchsfahrt zur Vorführung der Wirkungsweise der Kunze-Knorr-Schnellzugbremse statt. Ein von zwei S 10-Lokomotiven gezogener, aus 23 vierachsigen D-Zugwagen bestehender Versuchszug von 512 m Zuglänge und einem Gesamtgewicht von 1255 t wurde aus verschiedenen Geschwindigkeiten mehreren Bremsproben unterworfen. Es wurde gezeigt, daß mit Hilfe der neuen Kunze-Knorr-Schnellzugbremse selbst aus einer Geschwindigkeit von 120 km in der Stunde ein schnelles Anhalten des Zuges herbeigeführt werden kann, ohne daß die Wagen oder die Zuginsassen eine merkbare Erschütterung erleiden. Die Entfernung (Bremsweg genannt), die der Zug nach dem Augenblick der Bremsung bis zum Stillstand noch zurücklegt, richtet sich natürlich nach dem Gewicht des Zuges, nach der Fahrtgeschwindigkeit und nach den Strecken-Neigungsverhältnissen. Beispielsweise brauchte der Versuchszug bei einer Geschwindigkeit von 120 km einen Bremsweg von 540 m, bei einer Geschwindigkeit von 100 km einen Bremsweg von 420 m." Beide Loks wurden übrigens für die Versuchsfahrten mit einer zweiten Luftpumpe und zusätzlichem Hauptluftbehälter ausgestattet. (24.09.1924) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Brems-Versuchszug

 

24 067 mit P 331 nach Eschwege bei Malsfeld/Fulda.  (12.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 067 bei Malsfeld/Fulda

 

17 1144 (Bw Hamm), ausgerüstet mit zwei Hauptluftbehältern, vor E 114 (Dortmund - Frankfurt) in der heute völlig zugewachsenen Kurve von Namedy.  (05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 1144 bei Namedy

 

Zugbegegnung zwischen dem Rheingold (FFD 101 mit einer 18.5) und einer unbekannten pr. P 8 bei Namedy, bei der sich der Fotograf wohl nicht so recht entscheiden konnte, wann er auf den Auslöser drücken sollte. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Rheingold bei Namedy

 

Ein Zug mit einer württ. C (Baureihe 18.1) fährt in den Frühling auf der Brenztalbahn Aalen - Ulm, übrigens ein Bild aus dem damals bekannten "Reichsbahn-Kalender". (1930) <i>Foto: RVM</i>
Brenzbrücke bei Giengen

 

99 733 mit P 2715 auf der heute als Fichtelbergbahn bekannten Schmalspurstrecke Cranzahl - Oberwiesenthal. Die 1928 gebaute Lok gelangte während des Krieges in den Osten und wurde zuletzt im Metallurgischen Kombinat, Beloretzk, nahe der Grenze zu Kasachstan gesichtet. Auch die Reichsbahn glaubte nicht mehr an eine Rückkehr und strich die Lok im Februar 1946 aus ihren Bestandslisten. (20.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 733 bei Oberwiesenthal

 

Die seit dem 12.04.1929 in der Lokomotivstation Kirchberg beheimatete 99 734 im Einsatz auf der Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz – Frauenstein in Klingenberg-Colmnitz. 99 734 (99 1734-5) war Anfang des Jahres 2017 noch auf der HK-Linie bis Dippoldiswalde im Einsatz. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
99 734 in Klingenberg-Colmnitz

 

99 735 mit P 2712 zwischen Niederschlag und Hammerunterwiesenthal. (20.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 735 bei Unterwiesenthal

 

99 740 vor P 2924 am Staudamm der Roten Weißeritz in Malter nahe Dippoldiswalde. (20.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 740 in Malter

 

99 785 mit P 3910 auf der Brücke über den Thumer Bach in Ehrenfriedersdorf auf der Schmalspurbahn Wilischthal – Thum. (18.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 785 in Ehrenfriedersdorf

 

99 793 kam 1899 als Lok 13 zur Friedländer Bezirksbahn (FBB) [ab 1919 tschechisch: Frydlantske okresni drahy]. Obwohl die Loks eigentlich von der k.k. Österreichischen Staatsbahnen (kkStB) für 760 mm Spurweite konzipiert waren, wurde wegen des grenzüberschreitenden Verkehrs auf der Strecke von Friedland nach Hermsdorf in Böhmen (heute: Hermanice u Frydlantu), diese Schmalspurbahn in der in Sachsen üblichen Spurweite von 750 mm ausgeführt, was für die gesamte k.u k.-Doppelmonarchie einmalig war. Zum 31. Dezember 1924 gingen die Friedländer Bezirksbahnen nach der Übernahme aller Aktien in das Eigentum der Tschechoslowakischen Staatsbahnen (CSD) über. Die endgültige Verstaatlichung und Auflösung des Unternehmens kam dann infolge der Angliederung des Sudetenlandes an Deutschland im Herbst 1938. Die Strecken der FBB gehörten fortan zum Netz der Deutschen Reichsbahn, Reichsbahndirektion Dresden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kamen sie wieder zur CSD. Bei der CSD lief die Lok unter der Baureihenbezeichnung  U 37, mit der Ordnungsnummer U 37.09. Während der Deutschen Besetzung erhielt sie dann die Reichsbahnnummer 99 793. So erwischte sie auch der RVM-Fotograf Hermann Maey, als er die Bahn 1941 besuchte. Die Lok verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg auf ihrer Stammstrecke und wurde erst 1963 in Frydlant verschrottet. (1941) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
99 793 in Friedland/Böhmen

 

38 1310 mit einem Schild des "Ruhrschnellverkehrs" im Bw Köln Bbf. Der Ruhrschnellverkehr war ein System aus schnellen, dampfgeführten Zügen des Schienenpersonennahverkehrs, die ab 1932 in einem Taktfahrplan die wichtigsten Strecken des heutigen Ruhrgebietes befuhren. (26.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1310 im Bw Köln Bbf (1)

 

39 001 wurde am 22. Mai 1922 fabrikneu noch unter der Nummer "2810 Elberfeld" an das Bw Osnabrück abgeliefert. Seit 1932 gehörte sie zum Bestand des Bw Saalfeld (Saale), wo die Lok für das DLA Darmstadt ausgiebig porträtiert wurde.  (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 001 im Bw Saalfeld (1)

 

Und noch die Heizerseite der 39 001 im Bw Saalfeld. Wie für die Standartportäts des DLA Darmstadt damals üblich mit Kuppelstange unten - im Fachjargon des Katalogs bezeichnet als Ansicht "ls" (= links schräg). Die Lok wurde 1958 noch in 22 010 umgebaut und wurde 1969 ausgemustert. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 001 im Bw Saalfeld (2)

 

39 025 war am 14.12.1928 aus Kassel an die RBD Dresden abgegeben worden. Der bekannte Dresdner Fotograf Werner Hubert nahm die Gelegenheit war und lichtete die Lok in ihrer neuen Heimat Dresden-Altstadt ab. Nur wenige Originalaufnahmen sind von Werner Hubert erhalten geblieben, mehr als 3000 Glasplatten verbrannten bei den Angriffen auf Dresden im Februar 1945. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
39 025 in Dresden

 

39 029 (Bw Dresden-Altstadt) mit P 1013 bei Reichenbach im Vogtland, auf einer Fototour, die Carl Bellingrodt und Werner Hubert gemeinsam unternahmen, wie zahlreiche fast motivgleiche Aufnahmen belegen. Während Carl Bellingrodt dieses Bild über den Krieg retten konnte, ging die Aufnahme von Werner Hubert unter. (28.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 029 bei Reichenbach

 

Im Bw Hamm treffen Gastlok 39 059 vom Bw Wuppertal-Langerfeld und die im nahen Rangierbahnhof als Lok 3 tätige 91 1165 aufeinander. Beide Loks verschlug es im Zweiten Weltkrieg in den Osten. Während 39 059 im Jahr 1944 zur RBD Stettin abgegeben wurde und später noch in 22 068 umgebaut wurde, blieb 91 1165 als Beutelok bei der CSD. (10.11.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 059 im Bw Hamm

 

Vor der Kulisse der Hasper Hütte dampft 39 062 vor E 158 in Richtung Wuppertal. In ihrer Blütezeit erstreckten sich die Anlagen der Hasper Hütte über rund 4 km zwischen Hagen-Westerbauer und -Wehringhausen. Zwischen 1972 und 1982 wurde die Hütte stillgelegt und abgerissen.  (11.01.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
39 062 in Hagen

 

39 074 im Bw Halle P. Die Lok des Bw Hannover war möglicherweise mit einem Zug über Hildesheim - Goslar - Halberstadt nach Halle gekommen. (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
39 074 in Halle

 

39 097 (Bw Bebra) erreicht mit E 849 den Bahnhof Heigenbrücken. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 097 in Heigenbrücken

 

39 104 (Bw Berlin-Anhalter Bf) verlässt mit einem Schnellzug den Dresdener Hauptbahnhof. Die Lok verblieb nach 1945 zunächst in Polen und war dort als Pt 1-8 im Einsatz. In den 1950er Jahren wurde sie an die DR zurückgegeben und erhielt die neue Betriebsnummer 39 262. Ihre dritte Betriebsnummer bekam sie ab 1961 nach dem Umbau in 22 084. Andere Quellen sprechen allerdings davon, dass für den Umbau der 22 084 tatsächlich der Rahmen von 39 183 verwendet wurde.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
P 10 mit 3 Betriebsnummern

 

39 120 (Bw Hannover Ost) verlässt mit D 3 den Hagener Hauptbahnhof. Daneben ist 55 006 (ex "Elberfeld 4402", Baujahr 1895) als Rangierlok 5 tätig. (1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 120 in Hagen

 

39 120 verlässt mit dem Luxuszug L 176 "Köln-Ostende-Express" den Abstellbahnhof Köln-Deutzerfeld. Der von 1929 bis 1939 verkehrende Pullmanzug war der einzige von der CIWL betriebene Zug, der je in Deutschland fahrplanmäßig eingesetzt wurde und während seines Bestehens Teil der schnellsten Landverbindung zwischen London und Köln. Der Fahrplan des Zuges war so ausgelegt, dass er eine vormittägliche Abfahrt jeweils in Köln Hbf und London Victoria ermöglichte. Im Fahrplanjahr 1931 startete der Zug um 10.30 Uhr in Köln Hbf und erreichte London Victoria Station um 21.26 Uhr. (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 120 in Köln

 

Das "Gesicht" der 39 124 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Köln Bbf. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 124 in Köln Bbf

 

Über die Ferngleise zwischen Wuppertal-Unterbarmen und Barmen dampft 39 125 (Bw Köln Bbf) mit D 231 vorbei.  (28.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 125 in Wt-Unterbarmen

 

39 138 (Bw Hagen-Eck) passiert mit E 338 eine Baustelle an der Klöckner-Hochofenanlage in Hagen-Haspe auf dem Weg nach Wuppertal. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 138 in Hagen

 

39 141 vor der Lokleitung des Bw Hagen-Eckesey, die bis 1944 ihre Heimat war.  (28.03.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 141 im Bw Hagen-Eckesey

 

39 142 (Bw Hagen-Eckesey) fährt mit D 187 aus "Elberfeld Hauptbahnhof". Am 1. September 1930 erhielt der Bahnhof nach Gründung der Stadt Wuppertal den neuen Namen "Wuppertal-Elberfeld". 1992 erfolgte schließlich die letzte Umbenennung in "Wuppertal Hauptbahnhof".  (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 142 in Wt-Elberfeld

 

39 206 (Bw Stuttgart-Rosenstein) mit D 370 unterwegs bei Bruchsal.  (23.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 206 bei Bruchsal

 

Porträtaufnahme der Stuttgarter 39 200 im Bw Heilbronn. (22.10.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
39 200 in Heilbronn

 

39 200 auf der Gäubahn bei Eutingen. (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 200 bei Eutingen

 

39 201 vom Bw Stuttgart-Rosenstein rollt im Rohrer Wald ihrem Ziel Stuttgart entgegen.  (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 201 im Rohrer Wald

 

39 042 und 39 030 verlassen den Bahnhof Eutingen an der Gäubahn.  (1938) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 042 + 030 in Eutingen

 

Der Aufsichtsbeamte erteilt der Tübinger 24 055 den Abfahrauftrag an Gleis 7 in Stuttgart Hbf. (1934) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Bahnsteigaufsicht in Stuttgart

 

01 009 (Bw Hamm P) überquert vom Wuppertaler Gleis kommend das Streckengleis nach Düsseldorf an der Abzweigstelle "Berliner Straße" bei Köln-Mülheim. Auffällig sind die beiden Postwagen sowie ein Gepäckwagen an der Spitze des D 6 aus Berlin.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 009 bei Köln-Mülheim

 

17 294 und 03 052 (beide vom Bw Köln Bbf) biegen mit E 33 am Abzweig "Berliner Straße" bei Köln-Mülheim in Richtung Wuppertal ab.  (05.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 294 + 03 052 bei Köln

 

17 267 vor dem stilreinen aus preußischen Wagen gebildeten P 512 bei Ennepetal-Milspe.  (08.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 267 bei Ennepetal

 

17 267 (Bw Köln-Deutzerfeld) vor P 512 (Hagen - Köln) an der Blockstelle Linden bei Wuppertal-Vohwinkel. Hier verzweigen sich die Streckengleise nach Düsseldorf bzw. Solingen - Köln. (01.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 267 bei Wt-Vohwinkel

 

38 1024 (ex "Trier 2402") auf der Drehscheibe im Bw Köln Bbf. Nach 52 Dienstjahren wurde sie 1960 beim Bw Dresden-Friedrichstadt ausgemustert. (08.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1024 im Bw Köln Bbf

 

Von 38 1226 existierten zwei Exemplare. Die Erstbesetzung (ex "Frankfurt 2433", Schwartzkopf, Baujahr 1911) wurde im Dezember 1933 ausgemustert, die Zweitbesetzung (ex "Breslau 2509", Linke-Hofmann, Baujahr 1917) wurde 1921 an die PKP abgegeben und dort als Ok 1-100 eingereiht. Während der deutschen Besetzung Polens im Zweiten Weltkrieg lief sie dann unter der Reichsbahn-Nummer 38 1226 und kam nach 1945 als Werklok in die UdSSR, wo sich ihre Spur verliert. Das Bild zeigt die Erstbesetzung der 38 1226 im Bahnhof Hanau-West. Bis 1873 war der heutige Haltepunkt Hanau West übrigens unter dem Namen "Hanau" (ohne jeden Namenszusatz) der „Hauptbahnhof“ von Hanau.  (1930) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
38 1226 in Hanau

 

38 1310 mit einem Schild des "Ruhrschnellverkehrs" und der stolzen Lokmannschaft im Bw Köln Bbf. Der Ruhrschnellverkehr war ein System aus schnellen, dampfgeführten Zügen des Schienenpersonennahverkehrs, die ab 1932 in einem Taktfahrplan die wichtigsten Strecken des heutigen Ruhrgebietes befuhren.  (26.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1310 im Bw Köln Bbf (2)

 

38 1310 verlässt mit dem Ruhrschnellverkehrszug R 2021 den Kölner Hauptbahnhof. 1945 verblieb sie in der Sowjetunion und wurde dort vermeintlich noch als Werklok eingesetzt. Die Reichsbahn strich sie 1946 aus ihren Büchern. (26.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1310 in Köln (3)

 

Die Turbinenlok T 38 3255 wurde 1927 aus der erst 1921 abgelieferten 38 3255 umgebaut. Die Lok behielt ihr normales Triebwerk, lediglich der Abdampf wurde im Kondenstender über eine Turbine geleitet, die für zusätzlichen Antrieb sorgte. Leistungsmäßig erreichte die T 38 dabei Werte wie die BR 01, behielt aber wesentlich günstigere Verbrauchswerte, die bis zu 30% unter der der 01 lagen. Dagegen stand aber ein erheblicher Wartungsaufwand und das mehr als gewöhnungsbedürftige Anfahrverhalten der Maschine. Wiederholt war sie - wie auf diesem Bild - bei der LVA Berlin-Grunewald zu Gast. Den Abdampf-Turbinen-Triebtender behielt sie vom 11.05.1929 bis zum 22.09.1937.  (25.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 38 3255 (1)

 

T 38 3255 war bis 1936 abwechselnd beim RAW Kassel und in Berlin-Grundewald stationiert, um Versuche zu fahren. Danach war sie bis 1937 dem Bw Kassel zugeteilt. 1932 wurde sie auch in Dienstplänen der größeren DR-Baureihe 39 eingesetzt. Allerdings häuften sich die Schäden am angetriebenen Tender, so dass man sie 1937 in Normalausführung zurückbaute. Der Tender wurde verschrottet. Die Lok versah nun als gewöhnliche P 8 ihren Dienst bis 1959, zuletzt beim Bw Minden/Westf. (25.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 38 3255 (2)

 

T 38 3255 macht sich im Bw Kassel für eine Versuchsfahrt bereit. Das Bild entstand vom Fotografen Rudolf Kreutzer (* 1884 in Dresden), der seit 1929 für die Lokomotivfabrik Henschel in Kassel tätig war. Dort erstellte er eine Vielzahl von Aufnahmen von Loks aus der laufenden Produktion. Zudem leitete er die technische Bücherei und das Werksmuseum. Bei einem Bombenangriff am 22. Oktober 1943 auf Kassel kam Kreutzer zu Tode, wobei auch viele seiner Bilder verbrannten.  (1933) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
T 38 3255 in Kassel (1)

 

T 38 3255 als Vorspannlok vor einem Messzug des RAW Kassel zum Test der Wirkungsweise eines Abdampfturbinentriebtenders, aufgenommen in Kassel Hbf. Als "Angstlok" fuhr noch eine 03 mit. (1933) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
T 38 3255 in Kassel (2)

 

38 1016 (Borsig, Baujahr 1908) im Bw Oels, im Regierungsbezirk Breslau/Niederschlesien. (06.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1016 in Oels

 

Während der Heizer der 38 3712 (Bw Bingerbrück) die Qualität seiner Kohle auf dem Tender begutachtet, wartet die Bingerbrücker 38 3367 mit einem Personenzug auf Ausfahrt ins Nahetal.  (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bahnhof Bingerbrück 1928

 

Carl Bellingrodt will hier 38 1014 vom Bw Görlitz erkannt haben, die vor P 671 die Neißebrücke bei Görlitz überquert, die heute die Grenze zwischen Deutschland und Polen bildet. Führerhaus und die verbesserte Steuerung der Lok sprechen aber eindeutig dagegen. Hiernach müsste es sich um eine Lok-Nummer ab 38 1500 handeln.  (05.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1014 bei Görlitz

 

Wegen der beengten Lage des Bahnhofs Stettin zwischen den Stettiner Festungsanlagen und der Oder entstand um 1880 eine neue Drehbrücke nordöstlich des Bahnhofs in direkter Verlängerung der Berliner Strecke. Wegen der beengten Raumsituation waren eine Reihe von Kunstbauten nötig. So wurde direkt an den Bahnhof angrenzend ein gemauertes Viadukt über die Zufahrtsstraße von der Stadt zum Bahnhof gebaut, bevor die Strecke nach einer engen Kurve die eigentliche Oderbrücke erreichte. Jenseits der Oder schloss sich erneut ein Viadukt über einige Straßen an. Weiter östlich entstand eine weitere Brücke über die Parnitz, einen Nebenarm der Oder. Östlich der Parnitz wurde der neue Güterbahnhof gebaut, durch den die Hauptgleise der Stargarder Strecke verliefen. Hier überquert 38 3244 die Drehbrücke kurz vor dem Stettiner Hauptbahnhof. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3244 in Stettin

 

Die Fahrzeuge der Baureihe L 2 der Pfalzbahn wurden für die Strecke zwischen Speyer und Neustadt an der Weinstraße (Lokalbahn Neustadt-Speyer) angefertigt. Da die Fahrzeuge zur Erhöhung der Zugkraft auch paarweise eingesetzt werden sollten, hatten sie Türen an der Vorder- und Hinterseite des Führerhauses und eine Öffnung im Umlauf. Dies ermöglichte es auch, während der Fahrt aus dem Zug in die Lok zu gelangen. Sie trugen die Namen KLINGBACH (spätere 99 001), REHBACH, GEINSHEIM, FREISBACH und WEINGARTEN und die Nummern XXIII bis XXVII. Zunächst waren die ersten beiden auf der Lokalbahn Alsenz–Obermoschel und die anderen drei auf der Lokalbahn Speyer–Neustadt eingesetzt, später gab es aber auch Umsetzungen. Nach Gründung der Reichsbahn wurden alle Maschinen übernommen. 99 001 wurde am 31.10.1936 ausgemustert. Die Aufnahme entstand in Neustadt/Haardt. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
99 001

 

99 021 (Stahlbahnwerke Freudenstein & Co. AG, Berlin) wurde 1904 an die Großherzoglich Oldenburgische Eisenbahn (G.O.E.) ausgeliefert und war bis zum 8. September 1942 auf der Wangerooger Inselbahn im Einsatz. Der Zweite Weltkrieg führte sie nach einer Aufarbeitung im RAW Bremen, wo sie für den Osteinsatz tauglich gemacht wurde, zur Schmalspurbahn Ochotschewka - Kolpny zwischen Kursk und Woronesh. Ihr weiteres Schicksal dort ist unbekannt. 1951 wurde sie aus den Bestandslisten gestrichen. Sie galt übrigens als die kleinste Dampflok im Besitz der DRG. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
99 021

 

99 022 (Hanomag, Baujahr 1910) im Einsatz auf der Wangerooger Inselbahn. Auch sie kam zusammen mit 99 021 Ende 1942 zur Schmalspurbahn Ochotschewka - Kolpny nach Weißrussland und gilt auch seitdem als verschollen.  (1930) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
99 022 auf Wangerooge

 

Die pr. T 33 wurde für den Betrieb auf der 1000mm "Feldabahn" (Dorndorf–Kaltennordheim) im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach im heutigen Thüringen gebaut und später als 99 031 eingeordnet. Nach der Entdeckung umfangreicher Kalivorkommen wurde die Strecke bis 1934 auf Normalspur umgebaut. Damit war auch das Schicksal der 99 031 besiegelt, sie wurde im April 1935 ausgemustert. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 031 in Vacha (2)

 

Porträtaufnahme der 1912 bei Hagans gebauten 99 044 (ex "Erfurt 56") in Neustadt/Haardt. Sie kam nach Umspurung der Feldabahn im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach (heute: Thüringen) zur Lokalbahn Speyer–Neustadt. Zuvor war sie im RAW Kaiserslautern für den Einsatz in der Pfalz umgebaut worden, u.a. erhielt sie eine geänderte Bremsanlage. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 044

 

99 044 (Baujahr 1912) im Kleinbahnbahnhof Neustadt/Haardt (heute: Neustadt an der Weinstraße). Die Lok (eine pr. T 33) war gerade neu aus dem "Preußischen" von der Feldatalbahn Dorndorf - Kaltennordheim nach deren Umspurung in die Pfalz versetzt worden. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 044 in Neustadt/Haardt

 

Die 1885 von Krauss in München gebaute 99 072 (bis 1924: 882 L.E.N.) war Zeit ihres Lebens auf der Eichstätter Lokalbahn (Bayern) im Einsatz. Als die zunächst als 1000mm Schmalspurbahn trassierte Strecke von Eichstätt nach Kinding 1934 auf Normalspur umgespurt wurde, ging auch der Einsatz der Schmalspurlok zu Ende. Sie wurde am 16.06.1932 beim Bw Ingolstadt ausgemustert.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 072 in Eichstätt

 

Eine seltende Betriebsaufnahme der 99 090 (pfälz. XXI EDIGHEIM) im Bahnhof Neustadt/Haardt, die bereits 1948 ausgemustert wurde. (1934) <i>Foto: Karl-Friedrich Heck</i>
99 090 in Neustadt

 

1935 besuchte der DLA-Fotograf Hermann Maey die Lokalbahn Ludwigshafen–Meckenheim und porträtierte dort die 1911 bei Krauss gebaute Kastenlok 99 093. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
99 093 in Ludwigshafen

 

99 162 steht mit P 3837 nach Reichenbach in Oberheinsdorf bereit. Sie blieb als einzige Lok der Schmalspurbahn als Museumslokomotive des Verkehrsmuseums Dresden erhalten und hat heute ihren Standort im Museumsbahnhof Oberheinsdorf. (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 162 in Oberheinsdorf (2)

 

In der Vorkriegszeit hielt sich der motorisierte Verkehr in Reichenbach noch in Grenzen. Lediglich ein Radfahrer nahm es mit der über den Annenplatz fahrenden 99 162 auf, die den P 3838 nach Oberheinsdorf bringen wird. Das Einfahrsignal (hinten rechts) sicherte den Dreischienenabschnitt (1000mm/1435mm) von Reichenbach unterer Bf nach Reichenbach oberer Bf–Göltzschtalbrücke.  (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 162 in Reichenbach (2)

 

99 162 mit P 3837 nach Reichenbach im Bahnhof Oberheinsdorf. Selbst die Schmalspurbahn war sehr personalintensiv: Neben Lokführer und Heizer der 99 162 waren ein Zugschaffner und Wagenmeister in der kleinen Station tätig. (28.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 162 in Oberheinsdorf (1)

 

99 181 wurde 1923 für den Betrieb auf der Feldabahn in Thüringen gebaut. Die pr. T-40-Nachbauten wurden dort zusammen mit den älteren Maschinen der Gattung T 33 eingesetzt (vgl. Bild-Nrn. 211, 17318, 42269). Nach der Umspurung auf Normalspur kam sie zur Bahnstrecke Hildburghausen–Lindenau-Friedrichshall (Heldburger Schmalspurbahn). 1946 wurde sie mit den restlichen Fahrzeugen und dem Gleismaterial der Heldburger Schmalspurbahn als Reparation in die Sowjetunion abtransportiert, wo sich ihre Spur verliert. 1951 strich die DR sie aus ihren Bestandslisten. (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 181 in Vacha

 

Die bullige 99 223 für die Schmalspurbahn Eisfeld - Schönbrunn im Bahnhof Eisfeld/Thüringen.  (22.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 223 in Eisfeld (1)

 

99 223 kam am 20.04.1931 fabrikneu zur thüringischen Schmalspurbahn Eisfeld - Schönbrunn. 1944 wurde sie (mit 99 221) während des Zweiten Weltkriegs nach Norwegen geschafft und kam auf der eigentlich elektrisch betriebenen Thamshavnbanen zum Einsatz. Als nach dem Zweiten Weltkrieg der elektrische Betrieb auf der Strecke Thamshavn–Løkken Verk wieder in vollem Umfang aufgenommen werden konnte, wurde sie überflüssig und 1952 in Thamshaven (Norwegen) verschrottet. (22.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 223 in Eisfeld (2)

 

Normalerweise sagt der Volksmund, dass sich Herrchen und Hund im Laufe ihres Zusammenlebens immer ähnlicher sehen würden - eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Lok und Lokführer lässt sich hier allerdings auch nicht bestreiten.... (22.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 223 in Eisfeld (4)

 

99 223 mit dem Frühpersonenzug nach Eisfeld bei Schönbrunn.  (22.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
99 223 bei Schönbrunn

 

Die gerade einmal ein halbes Jahr alte 99 323 (Abnahme im Januar 1933) der Bäderbahn Molli in Ostseebad Arendsee (ab 1938: Ostseebad Kühlungsborn West). (04.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 323 in Arendsee

 

Seit 1886 rumpelt die "Molli" durch die Straßen von Bad Doberan. In den 1930er Jahren, als dieses Bild der 99 322 vor P 704 entstand, sah es dort kaum anders aus als heute. (04.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 322 in Bad Doberan (4)

 

99 322 mit P 701 nach Arendsee im Kreuzungsbahnhof Heiligendamm. (04.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
99 322 in Heiligendamm

 

Noch völlig autofrei erfolgte im Jahre 1939 die Durchfahrt der 99 323 durch die Straßen von Bad Doberan. (1939) <i>Foto: Karl Eschenburg</i>
99 323 in Bad Doberan (4)

 

Offenbar eine beliebte Fotostelle von Carl Bellingrodt war die Steigung zwischen Wuppertal-Langerfeld und Schwelm, die hier von 39 145 (Bw Hagen-Eckesey) vor D 29 erklommen wird und entsprechend dem Aufnahmedatum wieder "zeitgenössischen" Fahnenschmuck trägt.  (01.05.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 145 bei Wt-Langerfeld

 

Ein zeittypischer Preußenzug mit einem Bi-29 (Donnerbüchse) und ehemaligen vierte Klasse-Wagen sowie einem Packwagen Pw3 Pr. Es führt 74 950 bei Mintard nahe Mülheim an der Ruhr. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 950 bei Mintard

 

Ein SVT 137 als "Fliegender Kölner" in Hamburg Hbf. Vermutlich handelt es sich bei dem Zug um den FDt 37, der frühmorgens in Köln startete und am späten Vormittag Altona erreichte. (1939) <i>Foto: Hans Hartz</i>
Fliegender Kölner in Hamburg

 

Auch eine neue Lok benötigt Pflege: Das Lokpersonal an der fabrikneuen 03 003 im Bw Osnabrück Hbf.  (08.08.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
03 003

 

39 204 und 39 220 (beide Bw Stuttgart-Rosenstein) fahren vor D 147 durch den Bahnhof Ludwigsburg. (06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 204 + 220 in Ludwigsburg

 

Der von 1925 bis 1944 im Bahnhof (Mülheim-) Heißen stationierte zweifarbige Wittfeld-Triebwagen AT535/0535/536 (späterer ETA 178 051) als P 1820 auf der Ruhrbrücke in Mülheim (auf der heute nur noch als Radweg genutzten Rheinischen Strecke). Im Hintergrund die historische Stadthalle, die bei einem Bombenangriff am 22./23. Juni 1943 völlig ausbrannte.  (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
AT 535/536 in Mülheim/Ruhr

 

Klassische Porträtaufanhme der damals stärksten Mallet-Lok Europas: 96 001 (Bw Brügge) im Bw Hagen Gbf.  (04.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
96 001 im Bw Hagen Gbf

 

39 090 wurde am 12. Februar 1924 beim Bw Frankfurt/M-1 in Dienst gestellt und war bis Ende 1958, zuletzt beim bw Limburg, im Einsatz. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
39 090 im Bw Frankfurt/M-1

 

Wittfeld-Akkumulatortriebwagen "567/567a/568 Cassel". Das Fahrzeug war von 1922 bis zu seiner Ausmusterung immer in Kassel stationiert, so dass das Bild vermutlich auch dort aufgenommen wurde. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
AT 567/567a/568

 

Eine unbekannte pr. T 14.1 (Baureihe 93) am Bü Kastanienallee zwischen Darmstadt Nord und Fasanerie. (1930) <i>Foto: RVM</i>
pr. T 14.1 bei Darmstadt

 

Vor der Burgruine Ehrenfels bei Rüdesheim am Rhein zieht 58 2021 mit ihrem Güterzug nach Mainz-Bischofsheim vorbei.  (15.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
58 2021 bei Rüdesheim

 

58 1894 des Bw Halle G mit Kohlenstaubfeuerung nach System AEG. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
58 1894

 

Das "Gesicht" der wohl bekanntesten Einheitslok der Deutschen Reichsbahn: 01 001, die ihre gesamte Einsatzzeit vom 17.11.1927 bis 01.11.1958 beim Hamm verbrachte, im Bw Köln-Bbf.  (22.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 001

 

03 1020 wurde am 04. April 1941 von Borsig an die Deutsche Reichsbahn abgeliefert. Die unter der Fabrik-Nummer 15000 hergestellte Maschine veranlasste  Borsig zu dieser Werbepostkarte, die auch noch nach dem Krieg Verbreitung fand. (1941) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
03 1020

 

Obwohl als Aufnahmeort zu diesem Bild immer wieder das Bw Wien-West, wo 03 1081 vom 01.09.1940 bis 28.10.1940 auch stationiert war, angeführt wird, scheint das Bw Amstetten doch wahrscheinlicher. Auffällig ist hier die Verdunkelung der Lampen durch schwarze Blenden an der Rückseite der Abdeckgläser der Verkleidungsöffnungen (Lichtschlitze) ausgeführt. (20.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 1081 in Amstetten (3)

 

Das einzige bekannte Farbbild einer stromlinien verkeideten 03.10 entstand ebenfalls bei dem Fototermin im Bw Amstetten. (20.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 1081 in Amstetten (1)

 

Und die Heizerseite der 03 1081 (Bw Wien-West) soll auch nicht fehlen. 1942 endete ihre österreichische Zeit und sie wurde zum 29.10.1942 nach Posen umstationiert. Nicht gesichert ist eine Stationierung in Breslau. Im April 1945 befand sich im RAW Kassel, so dass sie am Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr in den Osten zurückkehrte, sondern auf z-gestellt dem Bw Bebra in der amerikanischen Zone zugeteilt wurde. Als einer der letzten 03.10 bei der DB wurde sie am 26.09.1966 beim Bw Hagen-Eckesey abgestellt und am 22.11.1966 ausgemustert. (20.09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 1081 in Amstetten (4)

 

03 1085 (Bw Linz/Donau) mit einem Schnellzug auf der österreichischen Westbahn bei Böheimkirchen zwischen St. Pölten und Wien. (1941) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Otto Zell)</i>
03 1085 bei St. Pölten

 

Die stromlinienverkleidete 03 1090 vom Bw Linz/Donau verlässt mit D 121 (Paris Est - Zürich - Innsbruck - Wien Westbf) den Bahnhof Attnang-Puchheim. Einen Monat später verließ die Lok Österreich in Richtung Posen.  (04.06.1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 1090 in Attnang-Puchheim

 

03 271 (Bw Wuppertal-Langerfeld) fährt mit E 337 durch Wuppertal-Unterbarmen. Auf dem Tender wird mit zeitgenössischer Parole für eine Volksabstimmung für den „Anschluss“ Österreichs geworben, mit einer am Tag der Aufnahme die Vereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich nachträglich gebilligt werden sollte. Etwas peinlich war wohl dem Fotografen nach dem Krieg das am Windleitblech angebrachte Hakenkreuz, dass er auf seinem Plattennegativ etwas dilettanisch übermalte. Wir haben es nunmehr digital "sauber" entfernt. (10.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 271 in Wuppertal

 

Der 1936 in Betrieb genommene Doppelstock-Stromlinien-Wendezug der Lübeck-Büchener Eisenbahn (LBE) nahm mit mehreren technischen Neuerungen bereits frühzeitig Entwicklungen des heutigen Eisenbahn-Fahrgastverkehrs vorweg. Im Mai 1936 wurden erstmals Doppelstock-Stromlinien-Schnellverkehrswagen auf der Strecke Hamburg Hauptbahnhof – Lübeck-Travemünde Strand eingesetzt, die weltweit Aufsehen erregten. Sie waren als Wendezüge mit Steuerwagen und automatischen Scharfenberg-Kupplungen ausgestattet. Die Zweier-Wageneinheiten hatten in der Mitte ein gemeinsames Jakobsdrehgestell. Die speziell für diese Personenwagen entwickelten Dampflokomotiven der Baureihe 60 waren ebenfalls stromlinienverkleidet und konnten auch vom anderen Zugende aus dem Steuerwagenabteil vom Lokführer ferngesteuert werden. (1936) <i>Foto: Hans Hartz</i>
60 001 in Hamburg (1)

 

Lok 1 der Lübeck-Büchener Eisenbahn (spätere 60 001) im Hamburger Hbf. Die Aufnahme zeigt die Pressefahrt der ersten Doppelstock-Garnitur bei der Bereitstellungsfahrt vom Abstellbahnhof Hamburg-Berl. kommend. Zur Fahrt nach Lübeck muss sie noch bis ans Ende des Ziehgleises in Richtung Lombardsbrücke vorziehen und dann an den Bahnsteig zur Fahrt nach Lübeck (Steuerwagen voraus) zurückdrücken. (06.04.1936) <i>Foto: RVM</i>
60 001 in Hamburg (2)

 

Der damals modernste Zug im Nahverkehr wartet im Hamburger Hauptbahnhof auf die Abfahrt nach Lübeck. Am Zugende wird die stromlinienverkleidete 60 001 den Zug in nur 40 Minuten (ohne Unterwegshalte) von Hamburg nach Lübeck schieben. (1938) <i>Foto: Hans Hartz</i>
60 001 in Hamburg (3)

 

Unter großer Beachtung der in- und ausländischen Presse fand am 7. April 1936 die erste öffentliche Vorstellung des neuen Doppelstockwagens mit der Stromlinienlokomotive im Rahmen einer Sonderfahrt statt. Schnell erhielten die kleinen 1B1 Lokomotiven den Beinamen “Mickey Mäuse”. Die Stromlinien-Schnellzüge waren eine bahntechnische Revolution, die die Lübeck–Büchener–Eisenbahn weltweit bekannt machte. So kamen sogar Gäste aus Japan und New York, um bei der Jungfernfahrt am 2. Mai 1936 dabei zu sein.Die LBE-Doppelstockwagen boten für damalige Zeiten einen großen Komfort mit gepolsterten Sitzen in der 3. Klasse. Größeres Gepäck wurde beim Einsteigen von Pagen in Empfang genommen, im Gepäckabteil verstaut und beim Verlassen des Wagens wieder ausgeliefert. Die Einmaligkeit dieser Züge zeigten die vielen Veröffentlichungen in Zusammenhang mit der Probefahrt. Sowohl im In- als auch im Ausland erschienen Artikel und Reportagen. „Anerkennung für den ruhigen Lauf, die gediegene Ausstattung und den schnellen Schiebeverkehr des Zuges“  (1936) <i>Foto: Hans Hartz</i>
60 001 in Hamburg (4)

 

60 001 (ehemalige Lok 1 der Lübeck-Büchener Eisenbahn) mit P 606 nach Lübeck in Höhe des Marienkrankenhauses zwischen Landwehr und Hasselbrook. Die Lok wie auch der Doppelwagen sind noch nicht umgezeichnet - selbst der große Schriftzug "Lübeck-Büchener Eisenbahn" ist noch zu erkennen. Im Hintergrund huscht eine Wechselstrom S-Bahn der Reihe elT 1589a/b bis elT 1645a/b (ET 99) vorbei. Beide Züge sind auf dem Weg zum Hamburger Hauptbahnhof.  (04.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
60 001 in Hamburg (5)

 

Wendezug der ehemaligen Lübeck-Büchener-Eisenbahn - nach der Verstaatlichung durch die Deutsche Reichsbahn - in Hamburg Hbf mit der schiebenden 60 003 (erkennbar an dem längeren Wasserkasten und dem nur bei 60 003 eingebauten Kuckuck-Lüfter mit Ventilator auf dem Führerhaus). Die Doppelstockwagen sind trotz Umbeschriftung auf "Deutsche Reichsbahn" und Löschen (Überlackieren) der zuvor an der Stirnwand angeschriebenen Wagennummer (DW 1-2 und DW 3-8) noch im zweifarbigen Anstrich grau/gelb belassen und nicht komplett nach Reichsbahn-Vorschrift umlackiert. (1938) <i>Foto: Hans Hartz</i>
60 003 in Hamburg

 

Die 1936 für die Lübeck-Büchener-Eisenbahn (LBE) beschaffte Stromlinien-Tenderlok LBE Nr. 2 wurde mit der Verstaatlichung der LBE am 1. Januar 1938 in das Nummernschema der Reichsbahn als 60 002 eingereiht. Mit einem klassischen Doppelstock-Stromlinien-Wendezug der LBE (P 610) ist sie hier bei Reinfeld/Holstein unterwegs.  (04.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
60 002 bei Reinfeld/Holst.

 

93 1099 (Bw Wuppertal-Langerfeld) verlässt nach einer April-Wetterkapriole vor P 1135 den Bahnhof Wuppertal-Beyenburg in Richtung Oberbarmen.  (19.04.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 1099 in Wt-Beyenburg

 

Blick vom 100 m hohen Sandsteinfelsen der Schäferwand in Bodenbach auf die Eisenbahnstrecke Dresden - Prag, Elbe und die 235 m lange Kaiserin-Elisabeth-Brücke Kettenbrücke. Am 1. Oktober 1942 wurde Bodenbach mit dem gegenüberliegenden Tetschen zur Stadt Tetschen-Bodenbach vereinigt. Nach 1945 wurde der Ort in den tschechischen Doppelnamen Decín-Podmokly umbenannt.  (1938) <i>Foto: RVM</i>
An der Elbe in Bodenbach

 

Die fabrikneue 03 033 (mit fehlenden Druckausgleichern) bei Henschel in Kassel. Die Lok wurde im August 1931 an das Bw Altona abgeliefert. Aufgrund von Kriegsschäden wurde sie bereits im Januar 1945 abgestellt und noch im gleichen Jahr ausgemustert.  (1931) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
03 033

 

Die Baureihe 89 war speziell für Rangierarbeiten in den großen Kopfbahnhöfen Berlins entwickelt worden und war die kleinste Einheitslokomotive, die von der Reichsbahn in Dienst gestellt wurde. 89 005 wurde am 07.02.1935 beim Bw Berlin Anhalter Bahnhof in Dienst gestellt, wo auch diese Aufnahme entstand. Nach dem Krieg war sie in Leipzig tätig und wurde 1962 als Werklok an das RAW Leipzig-Engelsdorf abgegeben. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
89 005 im Bw Berlin Ahb

 

Ein S-Bahnzug (elT 1531) westlich des Haltepunktes Hamburg-Landwehr auf Höhe des Marienkrankenhauses. Der elT läuft als Schlusswagen an einer 3-fach-Einheit Richtung Berliner Tor/Hbf. Die Brücke im Hintergund überspannt im rechten Segement die Gleise der U-Bahn. Diese liegen vom U-Bahn Hp Lübeckerstraße kommend kurz vor dem Bahnhof Berliner Tor überirdisch.  (04.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
S-Bahn Hamburg (9)

 

17 249 (Bw Bremen P) vor E 17 in Hannover.  (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 249 in Hannover

 

38 1872 war eine der Versuchsloks, die mit optischer Zugsicherungseinrichtung (Opsi) ausgerüstet war. Hier steht sie am Bekohlungskran (Fa. Ardelt/ Eberswalde, 6t Tragfähigkeit) des Bw Saalfeld. Die optische Zugbeeinflussung arbeitete mit Licht und wurde zur Sicherung gegen das unzulässige Überfahren von Signalen enwickelt. Ziel des Systems war eine automatische Zwangsbremsung des Schienenfahrzeuges bei Annäherung an ein Halt zeigendes Signal. Zur Erkennung der Signalinformation wurden an den Triebfahrzeugen Lichtquellen angebracht, welche einen starken Lichtstrahl nach vorn lenkten. An den Signalen waren wiederum bewegliche Spiegel angebracht, welche bei der Signalstellung Halt senkrecht standen und den Lichtstrahl zurück reflektierten. Der zurückgeworfene Lichtstrahl wurde am Triebfahrzeug mit einer Kontaktzelle registriert. Bei fehlerhafter Handlung des Lokführers sollte daraufhin eine Zwangsbremsung ausgelöst werden. So sollte sichergestellt werden, dass der Zug das Signal Halt nicht überfuhr. Das System arbeitete jedoch nicht zuverlässig. Die Spiegel verschmutzten leicht oder bei schlechtem Wetter wurde das Licht nicht von der Lok erkannt. Bei zu starker Sonneneinstrahlung kam es ebenfalls zu Problemen. Das Justieren der Spiegel war auch sehr aufwändig. Das Projekt Opsi wurde im Jahr 1943 eingestellt. (07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1872 in Saalfeld

 

Auch Rennruderboote, hier verladen auf einem Rungenwagen, wurden von der Deutschen Reichsbahn befördert. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Ruderbootverladung

 

Auch wenn die Qualität zu wünschen übrig lässt, soll dieses Bild zweier Güterzugloks (vorne ist eine pr. G 10 auszumachen) auf der Strecke Breslau - Kreuzburg (Oberschlesien) hier gezeigt werden. Immerhin schaffte es das Motiv auch in den legendären Reichsbahnkalender. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Winter in Schlesien

 

78 035 vom Bw Wuppertal-Langerfeld mit einem Eilzug an der Blockstelle Kastenberg zwischen Wuppertal-Rauenthal und -Ronsdorf.  (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 035 bei Wuppertal

 

Die speziell für den Stuttgarter Vorortverkehr entwickelte Baureihe elT 12 (hier elT 12 04, späterer ET 65 004) im Bahnhof Ludwigsburg. Nach der Elektrifizierung der Strecke Stuttgart–München über die Geislinger Steige stellte die Deutsche Reichsbahn 1933 in zwei Serien 21 Triebwagen mit Steuerwagen in Dienst, die als Baureihe elT 12 eingereiht wurden. Zur Kapazitätserweiterung wurden 1933/34 44 ehemalige württembergische Doppelwagen hergerichtet, die paarweise zwischen Trieb- und Steuerwagen gekuppelt wurden. Dazu wurden zweiachsige Stahlwagen der Bauart Bi Wü 29 und Ci Wü 29 mit elektrischer Heizung und Steuerleitung ausgerüstet und als Biel Wü 29 bzw. Ciel Wü 29 bezeichnet. Sie hatten auf beiden Seiten Endeinstiege und einen Mitteleinstieg. Alle Triebwagen erhielten von Beginn an das seit 1932 gültige Farbschema der Deutschen Reichsbahn in weinrot/beige. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
elT 12 04 in Ludwigsburg

 

54 1559 (Bw Soltau) verlässt vor P 1876 den Haltepunkt Hemsbünde (nahe Rotenburg/Wümme) an der Strecke Bremervörde - Walsrode. Die bayerische G3/4H hatte es hier weit in den Norden verschlagen. Eine solche Lok in der RBD Hannover war sicherlich nicht alltäglich.  (03.04.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
54 1559 bei Hemsbünde

 

05 002 rollt mit FD 23 über die Lombardsbrücke in Hamburg und wird um 10.46 Uhr den Hauptbahnhof erreichen. Dann wird es ohne Halt bis Berlin Lehrter Bf gehen, wo der Zug planmäßig um 13.09 Uhr ankommen soll. Obwohl der Zug "nur" eine fahrplanmäßige Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h hatte, wird 05 002 zwischen Hamburg und Berlin eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 118,6 km/h fahren. Die Lok hat inzwischen Griffstangen an der Kesselverkleidung für das sicherere Begehen des Umlaufs erhalten.  (10.04.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
05 002 in Hamburg

 

Im Oktober 1941 entgleiste 17 220 vom Bw Osnabrück vor E 116 in der Bahnhofsausfahrt von Herford.  (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (1)

 

Mittels eines 75 t-Schienenkrans wird die verunglückte 17 220 (Bw Osnabrück) geborgen. (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (2)

 

Vermutlich durch eine falsche Weichenstellung landete 17 220 mit E 116 (Erfurt - Kassel - Altenbeken - Münster) in Herford auf einem Prellbock.  (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (3)

 

Ein weiterer Blick auf die bedrohlich am Abhang stehen gebliebene 17 220.  (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (4)

 

Der mächtige 75 t-Schienenkran "Hamburg 800 001" hat die verunglückte 17 220 am Haken. (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (5)

 

Bergung der 17 220 (Bw Osnabrück), die vor E 116 (Erfurt - Münster) wohl infolge falscher Weichenstellung in Herford entgleiste.  (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (6)

 

Zunächst wurde der Tender von 17 220 geborgen, bevor die Lok an den Haken kam. (10.1941) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Unfall der 17 220 (7)

 

Viadukt bei Lewin in Niederschlesien (heute: poln. Lewin Klodzki). Mit der Eröffnung der Teilstrecke von Bad Reinerz nach Bad Kudowa wurde Lewin 1905 an das Eisenbahnnetz angeschlossen. 1939 erfolgte die Umbenennung in Hummelstadt. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Viadukt bei Lewin

 

03 051 wurde im November 1931 fabrikneu an das Bw Köln Bbf geliefert. Lokführer und Heizer präsentieren sich dort im Frühjahr 1936 stolz vor ihrer Maschine. (22.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 051 im Bw Köln Bbf

 

Die näheren Umstände dieser Flankenfahrt im Pforzheimer Hauptbahnhof sind nicht bekannt, wie auch die Beteiligung der im Bild sichtbaren 93 834.  (28.05.1934) <i>Foto: Slg. Helmut Bürger</i>
Zugunglück in Pforzheim

 

Eine nicht identifizierbare 03 führt den D 172 (Leipzig - Amsterdam) vor der Kulisse des Sudmerberg zwischen Oker und Goslar. (1937) <i>Foto: RVM</i>
D 172 bei Goslar

 

03 020 (Bw Stargard/Pom.) fährt mit dem D 23 aus Berlin an der Blockstelle Kanalbrücke am Hohenzollern-Kanal bei Eberswalde vorbei. Die Lok brachte den Zug mit dem Fahrtziel Königsberg/Ostpr. wahrscheinlich bis Stolp, was einer Laufleistung von 372 km entsprach. Das Gleis ganz rechts führt nach Templin.  (29.06.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 020 bei Eberswalde

 

03 054 (Bw Dortmund Hbf) vor der Hochbunkeranlage im Bw Köln Betriebsbahnhof. Sie ist mit einem Kurztender der Bauart 2'2 T30 gekuppelt, der es erlaubte, die Lok auch auf Drehscheiben mit nur 20 m Bühnenlänge zu drehen. (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 054 im Bw Köln Bbf (1)

 

03 054 war eine Lok ohne Druckausgleicher mit Eckventilen. Carl Bellingrodt war dies wohl noch ein zusätzliches Bild im Bw Köln Betriebsbahnhof wert.  (21.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 054 im Bw Köln Bbf (2)

 

03 073 (Bw Hamburg-Altona) führt den D 5 bei Berlin. Die Lok war erst wenige Wochen alt und dem Bw Altona am 31. Mai 1932 fabrikneu zugeteilt worden. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 073 bei Berlin

 

Porträtaufnahme der 03 072 in ihrem Heimat-Bw Köln Bbf.  (24.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 072 im Bw Köln Bbf

 

Die neu zum Bw Stralsund angelieferte 03 081 in ihrem Heimat-Bw. (09.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 081

 

Blick aus dem Brückenstellwerk an der Hohenzollernbrücke auf die in Köln Hbf ausfahrende 03 092 vom Bw Dortmunderfeld vor E 301. Auch damals war der Dom schon eine Dauerbaustelle. (03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 092 in Köln

 

Fabrikneu präsentiert sich 03 151 in ihrer Heimat-Dienststelle Leipzig Hbf West. (03.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
03 151

 

Das eher ungewöhnliche Gesicht der 03 154 mit einer paraboloidförmigen Verkleidung der Rauchkammer. Die Lok erhielt nach den Anschriften am 15. März 1934 ihren Anstrich, ist aber noch nicht abgenommen. Diese erfolgte am 14. April 1934 im RAW Braunschweig. Das Bild zeigt auch, dass sie mit Teilverkleidung und großen Windleitblechen abgeliefert wurde. (03.1934) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
03 154

 

Im Sommer 1934 wurde 03 154 umfangreichen Versuchsfahrten durch die Versuchsabteilung für Lokomotiven in Berlin-Grunewald unterzogen. Um Platz für die Meßeinrichtungen zu schaffen, büßte sie dabei vorübergehend ihre Windleitbleche ein. Das Bild entstand im Bahnhof Hamburg-Altona, der damals noch Altona Hauptbahnhof hieß. (08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 154 in Altona Hbf

 

Im Januar 1935 wurde 03 154 dem Bw Berlin-Grunewald zugeteilt, wo sie im Regeldienst eingesetzt wurde. Im Juli 1935, wo auch diese Aufnahme entstand, tat sie an allen 31 Tagen Dienst und legte dabei 11.435 km zurück, d.h. durchschnittlich 369 km je Betriebstag. (04.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 154 im Bw Grunewald (2)

 

Anfang 1936 wurde die Triebwerksverkleidung der 03 154 zurückgeschnitten, um die Zugänglichkeit zum Triebwerk zu verbessern. Im Mai 1939 erhielt sie noch die Induktive Zugsicherung. (07.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 154 im Bw Grunewald (3)

 

03 161 (Bw Nürnberg Hbf) mit D 321 nach Neuenmarkt-Wirsberg vor der Kulisse der Burg Veldenstein bei Neuhaus (Pegnitz), einer Fotostelle, die sich auch zum 150-jährigen Jubiläum der Eisenbahn 46 Jahre später sich wieder großer Beliebtheit erfreute. Die etwas unwirkliche Wolkenkulisse wurde vom Fotografen nachträglich hineinkopiert, um die Szene wohl etwas dramatischer aussehen zu lassen. (04.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 161 bei Neuhaus/Pegnitz

 

Die beim Bw Altona stationierte 03 193 erhielt eine weinrote stromlinienförmige Vollverkleidung und einen Tender 2'3 T 37 St, um im Betriebsdienst einen Vergleich zu den unverkleideten Schwesterloks zu erhalten. Durch die strömungsgünstige Lokverkleidung konnte die Zughakenleistung bei hohen Geschwindigkeiten mit bis zu 48 % beachtlich gesteigert werden.  (18.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 193

 

03 245 (Bw Hamburg-Altona) mit dem FDt 1-Ersatzzug für einen ausgefallen SVT in Hamburg-Dammtor. Obwohl die 03 mit den FD-Zügen 23 und 24 planmäßig zwischen Altona und Berlin-Lehrter Bf eine Reisegeschwindigkeit von 101 km/h erreichte, konnte sie mit dem "Fliegenden Hamburger" dennoch nicht mithalten, der für den Abschnitt 17 Minuten weniger benötigte. Bei Ausfall eines SVT wurde die 03-Lokreserve des Bw Altona aus den Zügen D 7 bzw. D 6 abgezogen. Für deren Bespannung mussten dann neue Loks gesucht werden. (04.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 245 in HH-Dammtor

 

Die bereits 1928 bei Henschel in Kassel gebaute 62 011 kam erst am 29.06.1932 zum Einsatz. Die Serie 62 003 - 62 015 stand jahrelang auf dem Fabrikhof der Fa. Henschel herum, bis sie endlich in der Zeit vom 14.12.1931 bis 25.07.1932 einzeln abgenommen wurde. 62 011 verschlug es im Februar 1945 noch von Meiningen nach Braunschweig, sodass sie nach dem Krieg im Westen blieb. 1956 wurde sie beim Bw Krefeld ausgemustert. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
62 011 in Meiningen

 

Die sonntäglichen Spaziergänger nehmen kaum Kenntnis von 62 011, die gerade mit P 460 die Werrabrücke bei Wasungen überquert.  (09.09.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
62 011 bei Wasungen

 

Kurz nach Ende des Zahnstangenbetriebs rollt 94 277 mit P 3836 am Kalmut-Tunnel (hinten) ins Rheintal bei Boppard. Die Lok wurde bereits 1934 ausgemustert.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 277 bei Boppard

 

94 988 kämpft sich mit P 3636 die 1:30 Steigung durch das blühende Mühltal bei Boppard hinauf.  (01.05.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 988 bei Boppard

 

Die zum Bw Mainz gehörende 18 528 zieht den "Rheingold" FD 101 im Rheintal bei Boppard nordwärts. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 528 in Boppard

 

Meisterhaft komponierte Aufnahme nach Ankunft eines Schnellzuges mit einer 01 (Zuglok) und 17.10 (Vorspannlok) in Leipzig Hauptbahnhof. Die schlechten Lichtverhältnisse in der Halle - der Sonneneinstrahlung nach ist das Bild gegen 14.30 Uhr entstanden - und die damals nicht digital erhöhbaren Lichtempfindlichkeitswerte mögen die schlechte Qualität der Aufnahme entschuldigen. Der wohl auf Gleis 18 stehende Zug könnte der D 24 (Berlin - Leipzig - Hof - Regensburg - München) sein. (23.01.1931) <i>Foto: RVM (Pragher)</i>
Willkommen in Leipzig

 

Als die Müngstener Brücke noch silbern glänzte... fuhr ein VT 137 mit seinem VS 145 von Solingen nach Remscheid hinüber. Den aktuellen Zustand der Brücke zeigt Bild-Nr. 13639. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Müngstener Brücke (9)

 

Diese Montage des Bildarchivs des Reichsverkehrsministeriums Berlin sollte die komplizierte Streckenführung im Zschopautal bei Waldheim in Sachsen verdeutlichen. Hinten die Hauptstrecke Chemnitz-Riesa mit dem 210 m langen und 41 m hohen Heiligenborner Viadukt, im Vordergrund die Nebenbahn Waldheim - Kriebethal mit einem hinein retuschierten Zug, der einer amerikanischen Westernlok ähnelt. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Brücken bei Waldheim

 

61 001 war als Stromlinienlok neben ihrer Schwesterlok 61 002 speziell für den Henschel-Wegmann-Zug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h konzipiert worden. Dieser sollte beweisen, dass die Dampftraktion, speziell auf der Strecke Dresden - Berlin, durchaus mit den neuen, dieselbetriebenen Schnelltriebwagen (SVT) mithalten konnte. Durch einen Aufenthalt im RAW Braunschweig verblieb 61 001 nach 1945 in der britischen Zone. Nach einem Unfall am 02.11.1951 in Münster wurde die Lok am 14. November 1952 ausgemustert und 1957 verschrottet. Ihre Schwesterlok 61 002 wurde 1961 in der DDR in die Schnellfahr-Versuchslokomotive 18 201 umgebaut. (1935) <i>Foto: RVM</i>
61 001

 

Die SVT der Bauart "Berlin" waren 1938 die letzten Neuentwicklungen im Bereich der Schnelltriebwagen vor dem Zweiten Weltkrieg. Zwei Eyxemplare mit den Nummern SVT 137 901 (Foto) und 137 902 wurden geliefert. Die von der Reichsbahn vorgesehene Erweiterung des Netzes des Fernschnellverkehrs verlangte wegen der längeren Fahrzeiten komfortablere Triebzüge. Gegenüber den vorherigen Triebzügen für den Schnellverkehr verwandte man diesmal ein anderes Konzept. Anstatt mehrere Dieselmotoren auf den Zug zu verteilen, setzte man auf eine Konstruktion mit einem Maschinenendwagen, indem ein langsam laufender Dieselmotor die Antriebsenergie erzeugte. Die elektrischen Antriebsmotoren befanden sich in den Endwagen. Die Vergrößerung der Abteile und eine größere Küche sorgten für ein höheres Ausstattungsniveau gegenüber den Vorgängerfahrzeugen. SVT 137 901 wurde am 14. Mai 1938 dem Bw Berlin-Anhalter Bahnhof fabrikneu zugeteilt. Der a-Teil des Fahrzeugs wurde im Krieg als Generatorwagen eingesetzt und wurde als Kriegsverlust abgeschrieben. Der c- und d-Teil wurde später für den VT 07 501 verwendet. (1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 137 Bauart "Berlin"

 

SVT 137 149 (Bauart "Hamburg") und SVT 137 273 (Bauart "Köln") als FDt 37 auf dem Weg nach Hamburg bei Düsseldorf. (05.08.1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
FDt 37 bei Düsseldorf

 

SVT 137 152 (Bauart "Hamburg") verlässt als FDt 17 (Köln - Berlin-Anhalter Bf) den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld (heute: Wuppertal Hbf). Auf dem Streckenabschnitt Hamm - Berlin fuhr er mit FDt 15 zusammengekuppelt, ein Konzept, das sich heute bei der Deutschen Bahn auf der ICE-Linie 10 in gleicher Weise wiederfindet. (29.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
SVT 137 152 in Wuppertal

 

Am Beginn seiner Reise steht SVT 137 151 (Bauart "Hamburg") als FDt 17 nach Berlin abfahrbereit im Kölner Betriebsbahnhof am Hansaring. Die Schnelltriebwagen-Linie von Köln nach Berlin wurde am 15. Mai 1936 eröffnet. Der Zug erreichte auf der 560 km langen Strecke eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von 90 km/h. Eine bessere Durchschnittsgeschwindigkeit verwehrte das Kuppeln mit der Triebeinheit des FDt 15 in Hamm. (05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 137 151 in Köln

 

SVT 137 153 der Bauart "Leipzig" wurde auf der Ausstellung "100 Jahr Deutsche Eisenbahnen" fabrikneu dem Publikum präsentiert. 1936 erreichte er bei Abnahmefahrten eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h. Der weitere Verbleib des Zuges ist unklar, offiziell 1946 als Kriegsverlust ausgemustert, soll er vermeintlich bei den Sowjetischen Eisenbahnen als SZD "DP 15" geblieben sein. Mitte Februar 1946 soll er nach Ramenskoje (nahe Moskau) gekommen sein, wo er an die russische Breitspur angepasst wurde.  (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
SVT 137 153 in Nürnberg

 

Unmittelbar vor seiner Wohnung erwischte Carl Bellingrodt frühmorgens den SVT 137 273 (Bauart "Köln") in Wuppertal-Unterbarmen als FDt 17 auf dem Weg nach Berlin. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 273 in Wuppertal

 

SVT 137 275 (Bauart "Köln") überquert als FDt 18 aus Berlin die Wupperbrücke bei Opladen. Die Brücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Wehrmacht gesprengt und später als Kastenbrücke wieder aufgebaut. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 275 bei Opladen

 

SVT 137 853 (Bauart "Köln") als FDt 17 (Köln - Berlin) zwischen Ennepetal-Milspe und Gevelsberg. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 853 bei Gevelsberg

 

SVT 137 853 (Bauart "Köln") fährt als FDt 17 nach Berlin in Wuppertal-Elberfeld ein. Die schöne Gründerhauszeile fiel den Bomben des Zweiten Weltkriegs zum Opfer. Einzig die Stadthalle im Stil der Neorenaissance italienischer Prägung, deren Turm in Hintergrund über die Dächer hervorschaut (heute: Historische Stadthalle am Johannisberg) blieb unverseht. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 853 in Wuppertal (1)

 

SVT 137 853 (Bw Berlin-Anhalter Bf) fährt als FDt 18 nach Köln durch Wuppertal-Unterbarmen. (01.08.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
SVT 137 853 in Wuppertal (2)

 

SVT 137 275 und SVT 137 276 (beide Bauart "Köln") als FDt 552 (München - Nürnberg - Leipzig - Berlin Anhalter Bf) bei Lauenstein im Frankenwald. (03.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
FDt 552 bei Lauenstein

 

Kurz nach Durchfahrt des FDt 552 (siehe Bild-Nr. 40814) erscheint der Gegenzug FDt 551 nach München mit SVT 137 853 und SVT 277 vor der Kulisse der mittelalterlichen Höhenburg Lauenstein. Wegen der Gleisbesetzung durch einen Arbeitszug mit einer pr. T 20 im Haltepunkt Lauenstein (ganz rechts) fährt der Zug "auf falschem Gleis" südwärts. (03.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
FDt 551 bei Lauenstein

 

SVT 137 854 und SVT 137 275 als FDt 551 (München - Berlin Ahb) unterwegs im Saaletal bei Breternitz (kurz vor Saalfeld). Der Blick aus dem Turm der Ev.-Luth. Kirche war auch 40 Jahre später mit der Baureihe 95 noch möglich (vgl. Bild-Nr. 18233). (05.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
FDt 551 im Saaletal

 

39 187 (Bw Halle P) mit P 838 bei Berlin-Lichterfelde Süd. Auffällig an der Lok sind die von der üblichen Bauart abweichenden elektrischen Loklaternen. Diese scheinen nicht nur einen größeren Durchmesser zu haben, also der Bauart zu entsprechen, wie sie die elektrischen Lok in Bayern oder auch die T18 1002 bei der Ablieferung hatten, scheinbar fehlen auch die dort üblichen Taschen für das Anbringen der Signalscheiben (Schluss-Signal). Damit ähneln die Laternen der bei den PKP seit Mitteder 1930er Jahre eingeführten großen Lokscheinwerfern.  (23.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 187 bei Berlin

 

Die im Januar 1936 neu zum Bw Bamberg zugeteilte 86 217 musste sich auf den steigungsreichen Strecken des Frankenwaldes bewähren. Hier vor P 378 kurz vor Steinbach/Wald.  (27.05.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 217 bei Steinbach/Wald

 

Der aus zwei zusammengekuppelten Wagen, die durch das Jakobs-Drehgestell, auf dem die beiden Wagenkästen auflagen und als Antriebsgestell fungierte, bestehende Triebzug mit der damaligen Betriebsnummer 877a/b wurde im Februar 1932 bei der Waggon- und Maschinenbau AG Görlitz (WUMAG) von der DR bestellt. Ausgeliefert wurde er Ende 1932 und abgenommen im Februar 1933. Eine Probefahrt am 19. Dezember 1932 zwischen dem Lehrter Bahnhof und dem Hamburger Hauptbahnhof legte der Schnelltriebwagen mit einem Geschwindigkeitsrekord zurück. In 142 Minuten hatte der Zug die Strecke von 286 km bewältigt. Neu am "Fliegenden Hamburger" waren die Stromlinienform, die in Windkanalversuchen entwickelt wurde, die Leichtbauweise und der dieselelektrische Antrieb. Jeder der beiden Wagen hatte einen Maybach-Zwölfzylinder-Dieselmotor G05 mit daran angeschlossenem Gleichstrom-Generator und elektrischen Tatzlager-Fahrmotoren. Mit einer Leistung von 2x420 PS wurde bei Versuchsfahrten eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h erreicht; für den planmäßigen Einsatz wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h festgelegt. Der VT 877 war auch der erste Dieselschnelltriebwagen der Deutschen Reichsbahn im planmäßigem Einsatz. Mit ihm wurde ab 1933 zwischen Berlin und Hamburg die damals weltweit schnellste Zugverbindung aufgenommen. Die Reichsbahn warb mit dieser Postkarte für die neue Zugverbindung. (1933) <i>Foto: RVM</i>
SVT 877 a/b (3)

 

SVT 877 a/b erreicht als FDt 2 aus Berlin den Hamburger Hauptbahnhof. Ab 15. Mai 1933 verkehrte der Triebzug planmäßig zwischen Berlin Lehrter Bahnhof und Hamburg Hauptbahnhof. Für die 286 km lange Strecke benötigte er 138 Minuten, eine Zeit, die erst 64 Jahre später, im Juni 1997 von einem ICE-Zug der Deutschen Bahn AG mit 132 Minuten unterboten wurde. Aktuell (2016) bewältigen die schnellsten Züge die Strecke in 98 Minuten. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
SVT 877 in Hamburg (2)

 

In der Halle des Altonaer (Haupt-)bahnhofs wartet der nagelneue SVT 877 a/b vom Bw Berlin-Lehrter Bahnhof auf die Rückfahrt nach Berlin. (18.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 877 in Hamburg (3)

 

SVT 877 a/b (späterer VT 04 000) als FDt 1 nach Berlin in (Hamburg-)Altona Hauptbahnhof. (18.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 877 in Hamburg (4)

 

Für den DLA-Fotografen wurde mit dem neuen Triebwagen eine regelrechte Fotosession in Altona durchgeführt. Die an der Halle angeschriebene Bezeichnung "Hauptbahnhof" verlor Altona im Jahr 1938, als die preußische Stadt Altona durch das Groß-Hamburg-Gesetz nach Hamburg eingemeindet wurde. (18.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 877 in Hamburg (5)

 

Der SVT 877 a/b wurde am 06. Mai 1933 in Dienst gestellt. Der "Fliegende Hamburger" kam nach dem Krieg zu DB und wurde dort als VT 04 000 einegreiht. 1957 wurde er ausgemustert und erhielt als Prototyp des deutschen Schnellverkehrs einen Ehrenplatz im Verkehrsmusum Nürnberg. Allerdings wurde der Triebwagen dort getrennt. Die vordere Triebwagenhälfte a wurde wegen Platzmangels nochmals in der Mitte zerschnitten, der Torso mit Führerstand ist heute in Nürnberg ausgestellt. Die Sektion b wurde 1961 im AW Nürnberg mangels Interessenten verschrottet. (18.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
SVT 877 in Hamburg (6)

 

Am Sonntagmorgen des 10. Juni 1928 gegen 02.21 Uhr entgleiste der Nachtschnellzug D 47 von München nach Dortmund in der westlichen Ausfahrt des Bahnhofs Siegelsdorf an der Strecke Nürnberg–Würzburg. 24 Menschen kamen dabei ums Leben. Unfallursache war das Aufklettern der ersten Laufachse der führenden Lok 18 502, bedingt durch einen Wechsel des Schienenprofils in einer Weiche mit einer geänderten Gleisgeometrie nach Bauarbeiten. Da vorher bereits 13 Züge die spätere Unfallstelle ohne Probleme befahren hatten, konzentrierte man sich auch auf die bayr. S 3/6, da der Unfall nur einen aus einer ganzen Serie mit Loks dieser Baureihe war, bei denen die antriebslose vordere Laufachse aus dem Gleis sprang, insgesamt sollen es vorher sechs ähnliche Vorfälle gewesen sein, der Unfall von Siegelsdorf war aber der mit den gravierendsten Folgen. An 18 502 wurden im Nachhinein zudem verschiedene Mängel am Laufwerk aufgedeckt: Eine Achslagerung war locker und die Federung der vorlaufenden antriebslosen Achsen reagierte auf eine ungleichmäßig eingestellte Federung mit unzuträglichen Schwingungen. Das zeigt die Folgen des Unfalls: Die Defizite des Oberbaus, die empfindliche Reaktion der Lokomotive darauf und die zu hohe Geschwindigkeit (100 statt 80 km/h), führten dazu, dass die erste Achse des Vorlaufdrehgestells der Lokomotive im Bereich der Weiche 15 entgleiste. Die Lok fuhr noch ein Stück mit ihrem entgleisten Fahrgestell, bis dessen linkes vorderes Rad im Herzstück der folgenden Weiche 25 anschlug und dadurch der Rahmen der Lokomotive angehoben wurde. Anschließend blieb das Fahrgestell an einer Erdaufschüttung des folgenden Bahnübergangs hängen. Die Lok überschlug sich um 180 Grad und rollte seitwärts vom Bahndamm. Der erste Wagen stellte sich quer über beide Gleise der Strecke. Der zweite und der dritte Personenwagen stürzten um und nach rechts aus dem Gleis. Der vierte Wagen schlug auf die Lok auf, knickte nahezu in einem Winkel von 90 Grad und blieb so auf der Lokomotive liegen. Hier starben die meisten Fahrgäste: Sie wurden von aus der Lokomotive austretendem Dampf verbrüht. Auf diesem kam der fünfte Wagen zu liegen. Der sechste und siebte Wagen verkeilten sich ineinander. Der achte Wagen war mit einem Fahrgestell entgleist, aber stehen geblieben. Die letzten vier Wagen blieben im Gleis stehen. Trotz der großen Schäden wurde 18 502 wieder aufgearbeitet und erst 1957 in Lindau außer Dienst gestellt. (10.06.1928) <i>Foto: RVM</i>
Unfall Siegelsdorf

 

Porträtaufnahme der beim Bw Celle stationierten 55 1988, die 1911 bei Hanomag entstand. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
55 1988

 

Die 1921 bei Borsig in Berlin gebaute 57 2018 im Bw Berlin Anhalter Güterbahnhof. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb sie in der UdSSR. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
57 2018 in Berlin

 

Porträtaufnahme der beim Bw Dresden-Friedrichstadt beheimateten 86 376 (WLF, Baujahr 1939), kurz nach ihrer Ablieferung.  (09.1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
86 376

 

Ein Sonderzug auf der seit 1945 unterbrochenen Bahnstrecke Lüneburg - Dannenberg Ost - Wittenberge im Bahnhof Cumlosen nahe Lenzen an der Elbe. (1939) <i>Foto: Privatfoto</i>
Sonderzug in Cumlosen

 

Ein Sonderzug mit einer pr. G 12 auf dem Weg zum Reichsparteitag der NSDAP nach Nürnberg beim Zwischenhalt in Würzburg Hbf. Auf diesem zweiten Reichsparteitag in Nürnberg, der vom 5. bis 10. September 1934 stattfand, feierten die Nationalsozialisten ihre erfolgreiche "nationalsozialistische Revolution". Es handelte sich um eine reine Propagandaveranstaltung der Nazis. Die Reichsparteitage sollten eigentlich immer ein bestimmtes Motto tragen, wobei der zweite Parteitag ursprünglich kein Motto besaß. Erst nachträglich wurde er zum "Reichsparteitag der Einheit und Stärke, Reichsparteitag der Macht" benannt, auch weil die damals bekannte Filmerin Leni Riefenstahl mit 16 Kamerateams und über 100 Mitarbeitern über diesen Reichsparteitag den zweifelhaften Dokumentarfilm "Triumph des Willens" drehte.  (10.09.1934) <i>Foto: Privatfoto</i>
Fahrt zum Reichsparteitag

 

Ein nicht näher bezeichneter Versuchsaufbau in der Reichsbahn-Filmstelle in Berlin. 1929 gründeten Studenten der Technischen Hochschule Darmstadt das „Lokomotivbildarchiv des Verkehrszentralamtes der Deutschen Studentenschaften“ (u.a. durch Hermann Maey). 1938 wurde das Archiv in „Deutsches Lokomotivbild-Archiv“ (DLA) umbenannt und am 1. April 1939 vom Reichsverkehrsministerium übernommen und der Reichsbahn-Filmstelle angeschlossen. Im Mai 1939 erfolgte der Umzug des Archivs von Darmstadt nach Berlin. Bekannt wurde es durch die Sammlung über „Die Dampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn im Bild“ im „Verzeichnis der eisenbahntechnischen Lichtbilder“, wo fast lückenlos alle Loks dokumentiert waren und selbst im Zweiten Weltkrieg weiter aktualisiert wurden. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Deutsche Lokomotivbild-Archiv bei der Einnahme Berlins durch die Rote Armee komplett vernichtet. Auch die Archive der anderen DLA-Fotografen, wie von Werner Hubert in Dresden, überstanden den Krieg nicht. Nur das in Wuppertal im Garten vergrabene Bildarchiv von Carl Bellingrodt überlebte den Krieg, wobei die Glasplatten, die Carl Bellingrodt nach Berlin geschickt hatte, auch verloren gingen. Von den erhalten gebliebenen Abzügen der alten Fotografen wie Maey, Hubert oder Kallmünzer fertige Bellingrodt später Reproduktionen an, so dass wenigstens Teile des "Deutschen Lokomotivbild-Archiv" (DLA) bzw. der RVM-Filmstelle erhalten blieben. (1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
RVM-Filmstelle Berlin

 

Im Bahnhof Mittelgrund/Böhmen entgleiste am 15.06.1939 die beim Bw Dresden-Altstadt stationierte 01 217. Der Lokführer missachtete die Geschwindigkeitsbeschränkung des Einfahrsignals (Hp 2) und fuhr mit voller Geschwindigkeit in ein abzweigendes Überholgleis ein. Lok und Wagen des Schnellzuges D 148 (Berlin – Prag – Bratislava) entgleisten und rissen dabei ein dort stehendes Stellwerksgebäude um. In den Trümmern des Zuges starben insgesamt 13 Menschen, weitere 26 Personen wurden schwer verletzt. (16.06.1939) <i>Foto: RBD Dresden</i>
Unfall der 01 217

 

Im Jahr 1932 versuchte die Deutsche Reichsbahn durch die Verwendung hochfester Stähle den Kesseldruck zu steigern. Die von der Firma Krupp gebauten Versuchsfahrzeuge 04 001 und 002 wiesen jedoch nach kurzer Zeit Schäden an der Feuerbüchse auf, sodass man den Druck ab 1935 wieder herabsetzte und ihnen die Betriebsnummern 02 101 und 02 102 zuwies. Am 03.04.1939 explodierte der Kessel der beim Bw Hof stationierten 02 101 aufgrund von Wassermangel (Foto). 02 101 wie auch ihre Schwesterlok wurden daraufhin ausgemustert. Der Kessel von 02 102 (ex 04 002) wurde allerdings mit weiterhin reduziertem Kesseldruck von 16 bar noch als Ersatzkessel in einer 03 weiterverwendet. Die Ausmusterung beider ehemaliger Mitteldruck-Vierzylinder-Verbundlok nach dem Unglück der 02 101 hatte somit nicht nur mit den Materialproblemen der Kesselbaustoffe (die bei der 02 101 wohl größer als bei der Schwesterlok waren), sondern eher mit der grundsätzlichen Abneigung der Reichsbahn gegenüber Vierzylinder-Verbund-Loks. Allerdings muss auch erwogen werden, dass die Erhaltung eines Einzelstücks für die Ausbesserungswerke immer mit erhöhtem Aufwand und Problemen bei der Ersatzteilvorhaltung verbunden war. (04.1939) <i>Foto: RVM</i>
02 101 nach Kesselzerknall

 

Beim Bau der Reichsautobahn 39 von Leonberg nach Ludwigsburg-Nord (heute BAB A 81) stürzten die Brückenteile, die die Strohgäubahn überqueren sollten, zwischen den heutigen Anschlußstellen Stuttgart-Feuerbach und -Zuffenhausen, ein. Über die Ursache ist nichts bekannt. (23.07.1936) <i>Foto: RVM</i>
Brückeneinsturz bei Ditzingen

 

61 001, die speziell für den Henschel-Wegmann-Zug konzipiert worden war, mit der fabrikneuen "klassischen" Schnellzuglok 01 157 beim Hersteller Henschel in Kassel. (11.1935) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
61 001 bei Henschel

 

Wagen des Rheingoldzuges von 1928 im Bw Köln Bbf. Vorne der SB 4 ü-28 "Köln 10503".  (29.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheingold (10)

 

Rheingoldwagen "10708 Köln" im Bw Köln Bbf. Der SB4 ü-28-Wagen wurde bei Westwaggon in Köln-Deutz gebaut und blieb erhalten. Links steht die Hochbunker-Kohlenanlage. (29.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheingold (12)

 

Um 1900 wurde in Baden als Alternative zum Einsatz von dampfbespannten Personenzügen der Einsatz von Dampftriebwagen erprobt. Nach einem ersten Versuch im Jahr 1902 mit einem in die Gruppe 133c eingeordneten Triebwagen mit Serpollet-Kessel entschied man sich 1914 dafür, Dampftriebwagen mit Kittel-Kessel zu erwerben. Die ersten Triebwagen kamen 1914 und erhielten die Bahnnummern 1000 bis 1002. 1915 folgten weitere fünf Fahrzeuge, die die Nummern 1003 bis 1007 zugeteilt bekamen. Im Betrieb erwiesen sich die Triebwagen als äußert leistungsstark. Zeitweise verkehrten sie mit drei Beiwagen. Durch die Konstruktion war eine einfache Wartung der technischen Anlage ohne besondere Einrichtungen möglich. Die Triebwagen erhielten nach der Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn 1925 die Betriebsnummern "1 Karlsruhe" bis "8 Karlsruhe". Das Bild zeigt den DT "8 Karlsruhe" in Müllheim/Baden. DT 8 wurde sogar noch von der Deutschen Bundesbahn übernommen und 1953 ausgemustert. (1931) <i>Foto: Dr. Feißel</i>
bad. Dampftriebwagen

 

V 16 101 (ab 1936: V 140 001) war die erste Diesellok der Reichsbahn mit hydraulischer Kraftübertragung, bei der eine Leistung von über 1000 kW (über 1300 PS) übertragen wurde. Die Firma Voith in Heidenheim hatte seit 1932 hydrodynamische Getriebe für Triebwagen und Kleinlokomotiven gebaut, die sich sehr gut bewährt hatten. Neu war die Übertragung einer höheren, in dieser Größenordnung noch nicht dagewesenen Leistung von über 1000 kW. Vor diesem Hintergrund vergab 1934 die DR den Auftrag zur Entwicklung einer neuen hydraulischen Diesellokomotive. Unter Beteiligung der Firmen Krauss-Maffei, Voith und MAN baute man den Prototyp V 16 101. Nach nur achtmonatiger Bauzeit war die Lokomotive 1935 so weit fertiggestellt, daß sie zur Feier 100 Jahre Deutsche Eisenbahnen als Ausstellungsstück präsentiert werden konnte. Nach der endgültigen Fertigstellung begann ihre eingehende Erprobung, die positiv verlief. Auf einer solchen Probefahrt entstand dieses Bild in den bayerischen Alpen. (1935) <i>Foto: RVM</i>
V 16 101

 

Die mittlerweile als V 140 001 bezeichnete V 16 101 im Planeinsatz auf der Bahnstrecke Holzkirchen - Bayrischzell. Sie besaß etwa das Leistungsprogramm einer pr. P 8. Im Zweiten Weltkrieg musste die Lok wegen Treibstoffmangels abgestellt werden und wurde durch Bombeneinwirkung mehrfach beschädigt. In der Nachkriegszeit wurde sie wieder instand gesetzt und später sogar noch von der Deutschen Bundesbahn für Reisezüge verwendet. Stationiert war sie im Bahnbetriebswerk Frankfurt-Griesheim. Am 13. Oktober 1953 wurde sie nach einer Laufleistung von insgesamt 130.500 km ausgemustert, weil es für dieses Einzelstück keine Ersatzteile mehr gab. Da die Konstruktion der V 140 für alle weiteren dieselhydraulischen Lokomotiven richtungsweisend war, blieb sie erhalten und steht seit 2006 mit anderen Exponaten des Deutschen Museums in der Lokwelt Freilassing.  (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
V 140 001

 

74 1028 vom Bw Remscheid-Lennep mit P 1034 auf der Strecke Radevormwald - Wuppertal-Oberbarmen bei Wuppertal-Kemna.  (10.03.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
74 1028 bei Wuppertal

 

Vermeintlich hat hier Carl Bellingrodt 94 397 vom Bw Düsseldorf-Derendorf an der Reichsautobahnbrücke im Angertal bei Ratingen-Eggerscheidt aufgenommen. Da dieses Autobahnteilstück erst 1937 in Betrieb genommen wurde, kann seine angegebene Loknummer wiedereinmal nicht stimmen, da diese bereits am 17. Juli 1931 ausgemustert worden ist. (06.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 397 im Angertal

 

Genietete Dachkonstruktion eines BC4i-Eilzugwagens bei Westwaggon in Köln.  (1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
Dach eines BCi-Wagens

 

38 1722 (Bw Magdeburg Hbf) am ehemaligen Posten 11 im Bahnhof Schönebeck (Elbe). Der Bahnübergang wurde 1934/35 durch eine Straßenunterführung ersetzt. Ab 07. Oktober 1934 wurde hier wie auf dem gesamten Streckenabschnitt Magdeburg — Halle elektrisch gefahren. (1930) <i>Foto: RBD Halle/Slg. Erich Preuß</i>
Bf Schönebeck (Elbe)

 

Pflasterarbeiten an einem aufgelassenen Bahnübergang an der Freie Straße nach Sudenburg in Magdeburg-Buckau.  (14.11.1933) <i>Foto: RBD Halle/Slg. Erich Preuß</i>
Bf Magdeburg-Buckau (1)

 

Die Freie Straße in Magdeburg-Buckau nach Beseitigung des Bahnübergangs (vgl. Bild-Nr. 38357). Im Hintergrund das Wärterstellwerk "Bn". (18.04.1934) <i>Foto: RBD Halle/Slg. Erich Preuß</i>
Bf Magdeburg-Buckau (2)

 

Stellwerks-Ensemble im Bahnhof Magdeburg-Buckau.  (15.01.1929) <i>Foto: RBD Halle/Slg. Erich Preuß</i>
Bf Magdeburg-Buckau (3)

 

Blick aus dem Stellwerk "Bgl" auf den Bahnhof Magdeburg-Buckau. Links das Reiterstellwerk "Br". (15.01.1929) <i>Foto: RBD Halle/Slg. Erich Preuß</i>
Bf Magdeburg-Buckau (4)

 

18 321 (Bw Koblenz-Mosel) vor E 301 in Gelsenkirchen Hbf. (1938) <i>Foto: Privatfoto</i>
18 321 in Gelsenkirchen

 

Der Greifenbachviadukt war eine Trestle-Eisenbahnbrücke im Zuge der sächsischen Schmalspurbahn Schönfeld-Wiesa–Geyer–Thum. Sie war mit 180 m Länge eine der größten Brücken der Schmalspurbahnen in Deutschland und überspannte das Greifenbachtal ungefähr 1,5 Kilometer nordöstlich von Geyer im Erzgebirge. Nach Betriebseinstellung der Strecke im Sommer 1967 blieb die Brücke Konstruktion zunächst zehn Jahre ohne weitere Verwendung bis sie 1977 zerschnitten wurde.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Eisenbahnbrücke bei Geyer

 

Die Riedbahnbrücke wurde 1880 in Betrieb genommen. Sie führt über den Neckar und über den parallel verlaufendem Neckarkanal. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt, aber erst 2009 durch einen kompletten Neubau ersetzt. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Riedbahnbrücke Mannheim

 

Das 360 m lange Viadukt führt über das Johannisbachtal auf der Bahnstrecke Hamm – Minden bei Bielefeld. Die auch als "Schildescher Viadukt" bezeichnete Brücke wurde am 14. März 1945 bei einem britischen Luftangriff zerstört. Die 1847 errichtete Brücke gehörte bis dahin zu den ältesten Zeugen der Eisenbahngeschichte in Deutschland. Um sie zu zerstören, wurde mit über zehn Tonnen Gewicht die bis heute schwerste in einem Krieg eingesetzte Fliegerbombe "Grand Slam" eingesetzt. Die Brücke wurde nicht direkt getroffen, durch die nahe Explosion wurde jedoch ein Beben ausgelöst, daß die Pfeiler einstürzen ließ. Nach Ende des Krieges wurde sie provisorisch mit einer zweigleisigen Stahlstrebenkonstruktion aus Mitteln der Pionierausrüstung der Wehrmacht wiederaufgebaut. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Johannisbachviadukt

 

Der Hindenburgdamm verbindet seit 01. Juni 1927 die nordfriesische Insel Sylt mit dem Festland von Schleswig-Holstein. Nach einer Bauzeit von nur vier Jahren wurde er fertiggestellt und dient ausschließlich dem Eisenbahnverkehr. Am Tag der offiziellen Betriebsaufnahme fährt 57 3505 mit einem Güterzug über die neue Verbindung. (01.06.1927) <i>Foto: RVM</i>
Hindenburgdamm (32)

 

55 2393 vom Bw Rheine (eine auf Heißdampf umgebaute pr. G 9) ist in Gleis 2 des Bahnhofs Fürstenau an der Strecke Rheine - Quakenbrück eingefahren. Die Zuglok hat Stückgutwagen zum Beladen nach Gleis 1 umgesetzt. Währenddessen setzt die 25 PS Windhoff-Kleinlok Viehwagen aus Gleis 3 an den in Gleis 2 stehenden Zugteil an. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Rangieren in Fürstenau

 

Verladeanlage für Kohle aus Kübelwagen an der Weser in Nordenham.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Kohlenverladeanlage

 

24 053 (Bw Ulm) verläßt mit einem Güterzug den Doppeltunnel unter der Stuttgarter Straße in Ulm in Richtung Stuttgart. Der Tunnel wurde im Zuge der 1932 begonnen Elektrifizierung Augsburg- Stuttgart aufgelassen. (1930) <i>Foto: RVM</i>
24 053 bei Ulm

 

elT 1900 (späterer ET 11 01) in seiner creme/roten Originalfarbgebung auf Werksprobefahrt im Bahnhof Geislingen. (1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
ET 11 01 auf Probefahrt

 

Der Ruhrschnellverkehr war ein System aus schnellen, dampfgeführten Nahverkehrszügen, die ab 1932 in einem Taktfahrplan die wichtigsten Strecken des heutigen Ruhrgebietes befuhren. Es ist somit als Vorgänger der heutigen S-Bahn Rhein-Ruhr zu bezeichnen. Hier fährt 38 2142 mit dem Ruhrschnellverkehrszug R 2934 in Angermund zwischen Duisburg und Düsseldorf ein. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
38 2142 in Angermund

 

Die Triebwagenzüge „Bauart Bernau“ der Reichsbahndirektion Berlin, ab 1941 als Baureihe ET 169 bezeichnet, wurden speziell für den Vorortbetrieb im Bereich dieser Direktion gebaut. Die insgesamt 17 Triebzüge, die 1925 ausgeliefert wurden, stellten die ersten einheitlichen Fahrzeuge des elektrischen Berliner Vorortverkehrs dar, aus dem dann mit weiteren elektrifizierten Stadtbahnstrecken 1930 die S-Bahn Berlin hervorging. Hier steht elT 3042, der spätere ET 169 010, im S-Bw Hundekehle. Das Fahrzeug wurde noch in die U-Bahn Typ EIII/2 1856 (BVB 102 056) umgebaut und am 30.11.1966 ausgemustert. Hierzu folgende Ergänzung: Das gezeigte Fahrzeug wurde nicht direkt in einen U-Bahn-Wagen umgebaut. Dies war die in den 1960er Jahren in der DDR übliche Sprachregelung, die sich durch zahlreiche Veröffentlichungen zieht. In der DDR war es durch RGW-Vorgaben nicht zulässig, Neubauwagen für U-Bahnen herzustellen. Die Triebwagen der Baureihe ET 169 wurden bereits ab Mitte der 1950er Jahren durch Tausch der Fahrmotoren, Drehgestelle, Steuerungen und andere Bauteile technisch an die Baureihe ET 165 angeglichen, um die Wartung zu vereinheitlichen. Nachdem Mauerbau 1961 ging das Verkehrsaufkommen der S-Bahn etwas zurück, nun waren die recht schweren und langen Triebwagen der rekonstruierten Baureihe ET 169 entbehrlich und konnten ausgemustert werden. Für die Ostberliner Großprofil-U-Bahnlinie E Alexanderplatz - Friedrichsfelde wurden aber Fahrzeuge benötigt, um die dort fahrenden Kleinprofilwagen mit Zusatzbohlen ("Blumenbretter") freisetzen zu können. Deshalb wurden die rd. 2,95 m breiten S-Bahnwagen buchmäßig in U-Bahnwagen "umgebaut". Tatsächlich wurden aber vollkommen neue U-Bahn-Wagenkästen (2,65 m breit) gebaut und die Fahrmotoren, Drehgestelle Steuerungen und andere Bauteile, die ja eigentlich technisch zur Baureihe ET 165 gehörten, in die neuen U-Bahnwagen umgesetzt. Technisch hat die Baureihe ET 169 nichts mit den U-Bahnwagen zu tun. Später wurden auch S-Bahnwagen der Baureihe ET 165 in weitere U-Bahnwagen "umgebaut". Das genannte Ausmusterungsdatum aus dem Jahr 1966 bezieht sich auf den Lebenslauf des S-Bahnwagens, die U-Bahnwagen liefen noch bis nach dem Mauerfall und wurden ab 1994 abgestellt. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
ET 169 Bauart Bernau (2)

 

Speziell für die steigungsreiche Strecke von Freilassing nach Berchtesgaden stellte die Reichsbahn insgesamt acht Lokomotiven der Baureihe E 44.5 in Dienst. Anfangs noch als E 44 101 bis 105 bezeichnet, wurden sie 1938 in die Baureihe E 44.5 umgezeichnet. E 44 105 bzw. E 44 505 (ab 1968: 144 505) war von 1933 bis zu ihrer Ausmusterung 1983 in Freilassing stationiert. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
E 44 105 in Freilassing

 

Fototermin mit 38 2119 (Bw Schwerin) im Bahnhof Wismar. (1932) <i>Foto: RVM</i>
38 2219 in Wismar

 

Wie man aus dieser Entfernung die Loknummer erkennen konnte, bleibt wohl für immer ein Rätsel Carl Bellingrodts. Jedenfalls soll hier 93 1027 (Bw Brügge) die Fischbauchträgerbrücke in Scherl bei Meinerzhagen überqueren. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 1027 bei Meinerzhagen

 

Die ehemalige pfälz. T 3 "70 Orensberg" mit einem Güterzug bei Neustadt an der Weinstraße. Die 1889 bei Maffei in München gebaute Lok wurde am 31.10.1931 beim Bw Neustadt/Haardt (später: Neustadt/Weinstraße) ausgemustert. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
89 101 bei Neustadt/W

 

99 401 (Orenstein & Koppel) wurde 1904 als Lok 12 für die 785mm Oberschlesische Eisenbahn AG (OSE) in Dienst gestellt. Die OSE schuf in den Jahren 1851–1855 ein ausgedehntes Netz von Schmalspurbahnen in der Spurweite von 785 mm -entsprechend 2 Preußischen Fuß und 6 Zoll- (auch Oberschlesische Spurweite genannt) zur engmaschigen Erschließung des oberschlesischen Industriereviers, das in den folgenden Jahrzehnten immer weiter ausgebaut wurde und in seiner Blütezeit eine Ausdehnung von mehr als 200 km hatte. Nach der Übernahme der OSE durch die Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung (KPEV) wurde Lok 12 im Jahr 1906 in "Kattowitz 114" umbenannt, 1922 in "Oppeln 114", 1939 wurde sie ausgemustert. Die Aufnahme entstand im Schuppen des Bw (Beuthen-)Karf. (1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
99 401 in Beuthen

 

Lokwechsel in Görlitz: 17 222 vom Bw Glogau setzt vom Zug ab.  (1938) <i>Foto: Privatfoto</i>
17 222 in Görlitz

 

1941 lieferte Henschel mit der Fabriknummer 25.000 eine durch die kompakte Technik des Dampfmotors möglich gewordene voll verkleidete Versuchslok mit Einzelachsantrieb ab. Bei den ersten Probefahrten der Lok gelang dieser Schnappschuss bei Treysa, heute würde man sagen, ein "Erlkönig-Abschuss". Dies ist eine gängige Bezeichnung für einen Prototyp, den die Hersteller versuchen, noch geheim zu halten. (05.12.1940) <i>Foto: Privatfoto</i>
19 1001 bei Treysa

 

Gleiskraftwagen der Bahnmeisterei Wuppertal-Steinbeck in Wuppertal-Elberfeld (damals: Elberfeld Hbf). Der Bahnmeister war hier sehr luxuriös unterwegs. Bei dem Auto handelt sich um einen Mercedes 15/79/100 Typ400 Pullman oder einen 24/199/140 Typ 630 Pullman, auf jeden Fall ohne Kompressor, also mit 70 oder 100 PS Motorleistung und obenliegender Nockenwelle (OHC). Beachtenswert sind auch die Schienenräumer aus (stufenlos regelbaren) Reisigzweigen sowie die Sandstreueinrichtung des Fahrzeugs vor der Hinterachse. (1924) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gleiskraftwagen

 

17 272 (Bw Koblenz) vor E 298 unterhalb der Erpeler Ley (zwischen Königswinter und Linz). Der Zug hat gerade die im Bild nicht mehr sichtbare Remagener Rheinbrücke (Ludendorffbrücke) passiert, die eine Verbindung zwischen der rechten und linken Rheinstrecke durch den Erpeler Tunnel herstellte. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 272 bei Erpel

 

Die Brücke von Remagen, deren Name zur Zeit ihres Bestehens Ludendorff-Brücke lautete, verband die linke Rheinstrecke bzw. Ahrtalbahn bei Remagen mit der rechten Rheinstrecke bei Erpel. Die Brücke wurde im Ersten Weltkrieg aus militärstrategischen Gründen errichtet und spielte in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs in Deutschland eine wichtige Rolle: Beim Rückzug der Heeresgruppe B unter Walter Model auf die rechte Rheinseite sollten alle Rheinbrücken gesprengt werden. Amerikanische Truppen unterbrachen die Sprengkabel zur Ludendorffbrücke und vereitelten damit ihre Sprengung. Damit hatten die US-Truppen ab dem 7. März 1945 einen Rheinübergang. Von deutscher Seite wurde vergeblich versucht, die Brücke noch aus der Luft zu zerstören. Aufgrund von Beschädigungen durch einen vorausgegangenen, zunächst gescheiterten Sprengversuch deutscher Truppen stürzte die Brücke am 17. März 1945 schließlich ein. Weil die Verkehrsstrecke nach dem Krieg nur noch geringe Bedeutung hatte, wurde sie nicht wieder aufgebaut. Auf der rechten Rheinstrecke dampft ein Güterzug mit einer pr. G 10 vorbei. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Brücke von Remagen (2)

 

Eine pr. G 8.2 (Baureihe 56.20) überquert das Boberviadukt bei Bunzlau in Niederschlesien. Das 489 m lange Viadukt wurde 1846 als Teil der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn zwischen der preußischen Hauptstadt Berlin und der schlesischen Provinzhauptstadt Breslau eröffnet. Es wurde vom Bunzlauer Architekten Friedrich Engelhardt Gansel entworfen, der seine Pläne an das Vorbild römischer Aquädukte anlehnte. Der Bau der Anlage dauerte zwei Jahre. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Viadukt von sich zurückziehenden Wehrmachtstruppen gesprengt und später vorbildgetreu wieder aufgebaut. (1937) <i>Foto: RVM (Berkowski)</i>
Pr. G 8.2 bei Bunzlau

 

05 001 war eine der letzten Lokomotiven, die Borsig im Werk Berlin-Tegel baute. Ihre Kesselprobe war am 23. November 1934. Die Reichsbahn nahm sie am 8. März 1935 offiziell in Betrieb. Die Übergabe der Lok wurde seinerzeit von den Medien mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Nach den ersten Erprobungsfahrten wurde sie nach Nürnberg überführt, wo sie im Rahmen der Ausstellung "100 Jahre Deutsche Eisenbahn" vom 14. Juli bis 13. Oktober gezeigt wurde. Sie nahm auch an der großen Reichsbahn-Fahrzeugparade vom 8. Dezember 1935 teil.  (10.1934) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
Bau von 05 001

 

Im (alten) Bw Saalfeld haben sich (von links nach rechts) 38 1635, 38 1877, (91 1441 im Schuppen), 38 1650, 58 1368, 57 3483 und 93 1257 versammelt. (07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bw Saalfeld

 

38 2270 (Bw Essen Hbf) vor dem Ruhrschnellverkehrszug P 3308 nach Wuppertal bei Neviges. Die Fahrleitung neben der Strecke gehört zum 600 Volt-Niederbergnetz der Bergischen Kleinbahnen.  (15.04.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2270 bei Neviges

 

Angeblich fährt hier 38 1015 mit P 1285 aus Remagen heraus in Richtung Köln. Der Blick auf die Triebwerks-Details (Schwingenträger) offenbart, dass es sich um eine Lok mit einer Ordnungs-Nr. ab ca. 38 1500 handeln muss. 38 1015 war jedenfalls nie im Westen Deutschlands stationiert.  (27.03.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1015 in Remagen

 

38 1552 (Bw Wuppertal-Langerfeld) fährt mit E 59 durch Hagen-Haspe.  (28.03.1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1552 in Hagen-Haspe

 

38 2979 (Bw Hagen-Eckesey) vor P 1251 im Lennetal bei Werdohl.  (03.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2979 bei Werdohl

 

17 022 (Bw Osnabrück) passiert mit E 378 die Signale der Blockstelle Martfeld in Schwelm.  (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 022 bei Schwelm

 

86 199 (Bw Wuppertal-Steinbeck) mit dem aus zwei vierachsigen Abteilwagen gebildeten P 3625 auf dem Weg von Remscheid-Lennep nach Wuppertal bei Remscheid-Lüttringhausen.  (19.05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 bei RS-Lüttringhausen

 

38 4027 (Bw Düsseldorf-Abstellbahnhof) begegnet bei Gruiten (nahe Wuppertal) dem ersten deutschen Trolleybus. Die Begegnung hat real allerdings nie stattgefunden, das Bild ist eine gut gemachte Collage des Fotografen.  (09.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 4027 bei Gruiten

 

39 166 (Bw Arnstadt) auf dem Weg nach Oberhof bei Gehlberg.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 166 bei Gehlberg

 

17 008 (Bw Düsseldorf-Abstellbf) fährt mit E 378 in Wuppertal-Elberfeld (heute: Wuppertal Hbf) ein. Ein halbes Jahr später wurde die Lok ausgemustert. Das RAW Brandenburg richtete sie als Anschauungsobjekt mit einer aufgeschnittenen Seite her. Am 11. März 1935 wurde sie im Verkehrsmuseum in Berlin auf elektrisch betriebenen Laufrollen aufgestellt. Seit Oktober 1987 befindet sie sich im Museum für Technik und Verkehr.  (19.05.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 008 in Wuppertal

 

38 3211 (Bw Saalfeld) vor P 426 im Saaletal bei Orlamünde.  (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3211 bei Orlamünde

 

Die fast fabrikneue Osnabrücker 03 122 vor D 94 in Wuppertal-Unterbarmen.  (08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 122 in Wuppertal

 

18 105 (Bw Ulm) vor E 386 (Ulm - Donaueschingen) im Donautal bei Neidingen. (24.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 105 im Donautal

 

38 1144 vom Bw Dieringhausen mit P 1146 auf der Volmebrücke bei Schalksmühle. (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1144 bei Schalksmühle

 

91 116, ursprünglich die preußische T 9.2 "Essen 7215" als Lok 2 bei der Bremer Hafenbahn.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
91 116 in Bremen

 

91 1217 + 93 501 (beide Bw Schmalkalden) vor P 1835 auf dem Schmalkaldetalviadukt bei Kleinschmalkalden auf der Strecke Schmalkalden - Brotterode.  (10.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
91 1217 + 93 501 in Thüringen

 

93 896 überquert mit P 1025 die Wupperbrücke bei Dahlerau auf der Strecke Wuppertal-Oberbarmen - Radevormwald.  (09.1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 896 bei Dahlerau

 

Auf der rechten Rheinstrecke bei Kaub führt 03 054 vom Bw Emmerich den D 164 südwärts.  (07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 054 bei Kaub

 

7 121 vor P 1255 nach Köln-Deutz nördlich von Andernach. (03.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 121 bei Namedy

 

38 2141 (Bw Hagen Gbf) verlässt mit einem Güterzug den Bahnhof Hagen-Haspe. Die Industriekulisse mit den Klöckner Stahlwerken wie auch der gesamte Bahnhof Haspe sind heute komplett verschwunden.  (1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2141 in Hagen-Haspe

 

86 199 (Bw Wuppertal-Steinbeck) mit Nahgüterzug 5385 auf dem Weg nach Radevormwald an der Wupperbrücke in Wuppertal-Oehde. (03.03.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 bei Wt-Oehde

 

Eine pr. P 8 (Baureihe 38.10) überquert mit einem Personenzug die 120 m lange Fuldabrücke bei Kragenhof. Nachdem die Brücke im April 1945 gesprengt wurde, entstand zwischen 1947 bis 1949 an gleicher Stelle eine neue stählerne Fachwerkbrücke. Mit der aktuellen Fuldatalbrücke Kragenhof verbindet man heute das 249,6 m lange Überführungsbauwerk auf der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg bei Streckenkilometer 133,2.  (1927) <i>Foto: RVM</i>
Fuldabrücke Kragenhof (1)

 

Eine pr. P 10 (Baureihe 39) überquert mit einem Personenzug die 120 m lange Fuldabrücke bei Kragenhof, die im April 1945 gesprengt wurde. (1927) <i>Foto: RVM</i>
Fuldabrücke Kragenhof (2)

 

Von einem kleinen Rangierunfall im RAW Berlin-Schöneweide war Steuerwagen 5193 (späterer ES 165 151) betroffen. Sofern die Angabe der späteren Wagennummer irritiert, da das Bild eindeutig einen Wagen der Bauart 1925 - Oranienburg, spätere Baureihe ET/ES 168 zeigt: Die Steuerwagen ES 168 wurden 1936 in Beiwagen EB 168 umgebaut. Nach dem Krieg wurden zwei einzelne Beiwagen EB 168 der Baureihe EB 165 angepasst, dieser Baureihennummer zugeordnet und mit je einem Triebwagen ET 165 dauerhaft gekuppelt. Hierzu gehörte auch der ES 165 151. (1935) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (48)

 

Dem S-Bahnzug 3221/5193 (ein im Krieg beschädigter ET 168 mit dem später zum ES 165 151 umgebauten ES 168) stand im RAW Berlin-Schöneweide eine Rangierfahrt mit 92 903 im Weg. (1935) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (49)

 

Unfall zwischen dem S-Bahnzug 3221/5193 (ET 168/ES 168) und einer Rangierfahrt mit 92 903 im RAW Berlin-Schöneweide. Der Hilfszug mit einer pr. T 18 ist auch bereits zugange. Möglicherweise war hier eine Weiche einer doppelten Gleisverbindung unter dem fahrenden Zug gestellt worden und der folgende Triebwagen hat den Steuerwagen aus seinem Gleis in Richtung des Niederbordwagens gedrückt. Der erste Viertelzug steht hier im Bild bereits getrennt am unteren Bildrand, die Scharfenbergkupplung des entgleisten ES wurde abgerissen (vgl. auch Bild-Nr. 37280). (1935) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (50)

 

Blick in das S-Bahn RAW Berlin-Schöneweide. Im Geschirr des 30 t-Krans der Fa. Ardelt aus Eberswalde hängt gerade Triebwagen "2072 Berlin" des Versuchszuges B vom Waggonbau Uerdingen aus dem Jahr 1922. Darunter steht der 3. Klasse Mittelwagen Nr. 2582 (1931) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (51)

 

Das RAW Berlin-Schöneweide (heute: Hauptwerkstatt Berlin-Schöneweide) dient seit 1927 der Fahrzeugwartung des Wagenparkes der Berliner S-Bahn im Rahmen von größeren Fristaufgaben, Umbauten und Modernisierungen. Bereits am Tag der Betriebseröffnung (15.10.1927) begann das RAW mit der Aufarbeitung des ersten Halbzuges der Berliner S-Bahn mit der späteren Nummer ET/EB 169 011. Ab Dezember 1927 wurden dann regelmäßig aus den verschiedenen Fertigungsbetrieben die ersten S-Bahn-Serienfahrzeuge der Bauart ET 165 (Stadtbahn) nach Schöneweide zwecks Einbau der elektrischen Ausrüstung überführt.  (1931) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (52)

 

Ein S-Bahnzug vor der Kulisse des fast 150 m hohen Berliner Funkturms mit dem davorliegenden Messegelände in Charlottenburg. (1937) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (53)

 

D 192 (Breslau - Berlin) verlässt mit zwei E 50 (einer E 50.3 als Zuglok und einer E 50.4 als Vorspannlok) den Bahnhof Hirschberg in Schlesien. Das markante Haus links im Bild beherbergte neben einem Colonialwarenladen auch das "Gasthaus zum Schwan" an der Ecke Bolkenhainer-/ Bober Straße. (1924) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 50.4 + E 50.3 in Hirschberg

 

E 06 03 fährt mit einem Personenzug aus Halle kommend an der alten Wollkämmerei in Leipzig vorbei in Richtung Hauptbahnhof. In der Nacht vom 3./4. Dezember 1943 wurde sie bei einem Luftangriff in Leipzig Hbf durch Bombentreffer schwer beschädigt und am 08.04.1944 ausgemustert. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 06 03 in Leipzig

 

38 3248 aufgebockt in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Düsseldorf-Abstellbahnhof.  (23.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Auf der Hebebühne

 

Die 1923 fabrikneu zum Bw Dresden Altstadt zugeteilte 39 023 überquert mit D 137 (Amsterdam - Dresden) die Elbebrücke in Dresden. (1924) <i>Foto: Werner Hubert</i>
39 023 in Dresden

 

Akkutriebwagen 597/598 (späterer ETA 179 003) erhält als Sonderzug im Bahnhof Kettwig/Ruhr den Abfahrauftrag nach Velbert. Auf der Stadtbahnlinie Düsseldorf - Ratingen - Essen (heutige S 6) läuft gerade eine P 8 in den Bahnhof ein.  (1930) <i>Foto: RVM (RBD Essen/Marotz)</i>
ETA 179 003 in Kettwig

 

39 040 (Bw Göttingen P) mit D 74 (Hamburg-Altona - Kassel) bei Laatzen, südlich von Hannover. (1924) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
39 040 bei Hannover

 

Das seltene Bilddokument mag die Qualität verzeihen: 93 318 (BW Landsberg/Warthe) mit einem Personenzug bei Zielenzig (heute: poln. Sulecin) auf der Bahnstrecke Rzepin – Miedzyrzecz (Reppen – Meseritz). (1930) <i>Foto: Privatfoto</i>
93 318 bei Zielenzig

 

99 022 am Ostanleger der Insel Wangerooge. 99 022 kam 1910 als Lok 4 der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn (G.O.E.) auf die Insel. Sie wurde 1942 zum Kriegseinsatz an die Ostfront abgegeben, wo sich ihre Spur verliert. (1937) <i>Foto: RVM</i>
99 022 auf Wangerooge

 

Der dreiteilige dieselhydraulische SVT 137 153 (Bauart "Leipzig") unterwegs als FDt 46 von Beuthen über Breslau nach Berlin irgendwo in Oberschlesien. (1936) <i>Foto: RVM</i>
SVT 137 153 in Oberschlesien

 

Überquerung der Oder bei Krappitz (heute: poln. Krapkowice) an der Bahnstrecke Neustadt (Oberschlesien) - Gogolin. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Oderbrücke Krappitz

 

74 430 (Bw Remscheid-Lennep) fährt mit P 1023 am Freibad von Halver (Strecke Wipperfürth - Anschlag - Oberbrügge) vorbei. (08.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
74 430 bei Halver

 

Baumblüte am Rhein: 55 2761 unterwegs auf der rechten Rheinstrecke bei Osterspai - ein Motiv aus dem bekannten "Reichsbahnkalender". (1932) <i>Foto: RVM (Below)</i>
55 2761 bei Osterspai

 

38 2976 (Bw Betzdorf) im Siegtal bei Rosbach zwischen Wissen und Eitorf. (1934) <i>Foto: Dr. Klaer</i>
38 2976 bei Rosbach (Sieg)

 

58 534 vor der Kulisse von Waldenburg an der Bahnstrecke Heilbronn - Crailsheim. (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
58 534 bei Waldenburg/Württ.

 

Die letzte im RAW Dortmund ausgebesserte Lok, Werklok 928 01 u2 (eine ehemalige pr. T 9.3) verlässt die Werkhallen. Das Werk an der Huckarder Straße war damals bereits an die Betriebsabteilung des RAW Witten angeschlossen. Offiziell wurde es am 03.06.1930 geschlossen, da die Union das Gelände übernehmen wollte und die Anlagen für moderne Loks zu klein waren. Die Belegschaft wechselte überwiegend nach Witten, die Loks wurden in Schwerte ausgebessert.  (14.05.1930) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Letzte Lok RAW Dortmund

 

elT 1822 (späterer ET 25 008) als Et 147 (Hirschberg - Schreiberhau) an der Brücke über den Kleinen Zacken oberhalb von Petersdorf im Riesengebirge. (14.06.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
elT 1822 im Riesengebirge

 

elT 1824 (späterer ET 25 10, MAN/SSW, Baujahr 1935) auf der Strecke Hirschberg - Waldenburg/Dittersbach in Jannowitz (heute poln. Janowice). (11.06.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
elT 1824 in Schlesien

 

Seit 1935 waren fünf ET 25 im Bw Breslau Freiburger Bahnhof beheimatet. Sie verkehrten auf der Relation Breslau-Hirschberg und von dort aus als Flügelzüge weiter nach Krummhübel und Polaun. Wegen Problemen mit der Erwärmung der Fahrmotoren auf den steigungsreichen Gebirgsstrecken wurden sie nach kurzer Zeit von den leistungsstärkeren ET 31 abgelöst. Der fabrikneue elT 1821 (späterer ET 25 007), der am 17.05.1935 abgeliefert wurde, präsentiert sich hier auf MAN-Werkprobefahrt. Das Bild entstand allerdings nicht in Oberschlesien, sondern vermutlich auf der Strecke München - Herrsching, am Ende des 1913 zweigleisig ausgebauten Abschnittes. (1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
elT 1821 auf Probefahrt

 

Am 1. Mai 1933 präsentieren sich festlich geschmückt 38 2934, 38 2567, 74 875 und 89 7278 vor dem Schuppen im Bw Leipzig Hbf West. Interessant ist, dass keine der Loks eine elektrischen Beleuchtung besitzt. Die drei großen Petroleum-Laternen bei der T3 sind wohl von mehreren Loks zusammengesucht worden, da im Verschub normalerweise nur eine Laterne geführt wurde.  (01.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
Feiertag in Leipzig

 

01 021 war am 14. Mai 1928 zum Bw Berlin-Anhalter Bf abgeliefert worden. Diese Standardaufnahme der Lok mit dem markanten Besandungsturm vom System Keller entstand wahrscheinlich im Bw Leipzig Hbf West. Am 19.08.1966 wurde sie beim Bw Köln-Deutzerfeld ausgemustert.  (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
01 021 im Bw Leipzig

 

36 934, die ehemalige sächs. VIII V2 552 (Hartmann, Baujahr 1899) am südlichen Schuppen des Bw Leipzig Bayerischer Bahnhof, identifiziert an einer der beiden Kuppeln der Grossmarkthallen. Das Bw wurde übrigens 1952 geschlossen. Betrachtet man den Herrn auf dem Führerstand, so scheint die Lok wohl extra fotogerecht positioniert worden zu sein. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
36 934 in Leipzig

 

36 993 (ex sächs. VIII V2 613,  Hartmann, 1901) im Bw Leipzig Hbf Süd. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
36 993 in Leipzig

 

Die Baureihe 43 war die zweite Baureihe, die dem Prinzip der Einheitslok entsprach und trat den direkten Vergleich zu Dreizylinder-Varinate der Baureihe 44 an. Der BR 44 wurde der Vorzug gegeben, da diese wirtschaftliche Vorteile im oberen Geschwindigkeitsbereich besaß und wegen der durch das Dreizylindertriebwerk bedingten besseren Laufruhe für 80 km/h zugelassen werden konnte (statt 70 km/h der BR 43). 43 010 wurde am 30.06.1927 beim Bw Weißenfels in Dienst gestellt und war von Juli 1933 bis Juni 1943 in Friedberg(Hess) stationiert, wo sie Carl Bellingrodt auf der Dillstrecke bei Dillenburg antraf. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
43 010 bei Dillenburg

 

55 2255 mit einem Nahgüterzug vor der Kulisse von Windmühle und gotischer Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert bei Bad Sülze.  (05.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
55 2255 bei Bad Sülze

 

92 883 mit P 685, der über die "Korkenzieherbahn" von Wuppertal-Vohwinkel über Solingen-Gräfrath, -Wald, -Nord nach -Ohligs verkehrte. Interessant ist auch die Zugbildung aus jeweils einem Post-, Gepäck- und C3i-Personenwagen. Die Aufnahme entstand in Höhe des Rangierbahnhofs Wuppertal-Vohwinkel, wo die eingleisige Nebenbahn von der Hauptstrecke Wuppertal - Düsseldorf/Köln abzweigte. Der Personenzugverkehr wurde offiziell bereits am 2. November 1942 hier eingestellt. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
92 883 bei Wuppertal

 

Blick vom Zimmersberg ins Saaletal auf die in Eichicht (heute Kaulsdorf) vermeintlich ausfahrende E 44 093 (Bw Bamberg) mit P 381 nach Saalfeld. Wer den Zug nicht finden sollte: Er fährt in der rechten Bildhälfte, links von der Tanne. Über die Straßenbrücke führt die Saalfelder Straße, die heutige Bundesstraße 85. (03.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Blick ins Saaletal b. Eichicht

 

E 90 51 (EG 551/552) vom Bw Hirschberg unterwegs mit N 9742 bei Mittelschreiberhau, den Carl Bellingrodt hier gegen 15.30 Uhr erwischte. Die am 21.09.1919 gebaute Lok wurde am 10.11.1942 ausgemustert. (13.06.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
E 90 51 bei Mittelschreiberhau

 

17 107 (Bw Koblenz-Mosel) vor D 120 an den Weinbergen der Bopparder Hamm. Kurze Zeit später wurde die Maschine als Bremslok zur Lokversuchsanstalt nach Grunewald abgegeben.  (25.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 107 bei Boppard

 

Seit der Eröffnung der Höllentalbahn stellte die Strecke durch Steigungen von bis zu 55 Promille die Eisenbahn vor extreme Herausforderungen. Um die Leistungsfähigkeit der Strecke zu erhöhen, entschloss sich die Reichsbahn im Jahr 1934 zur Elektrifizierung. Allerdings sollte dabei nicht die übliche Spannung von 15 kV, 16 2/3 Hz zur Anwendung kommen, sondern es wurde ein Versuchsbetrieb mit 20 kV und 50 Hz eingerichtet. Gleichzeitig wurden vier verschiedene Test-Lokomotiven bestellt, die sich alle sowohl im mechanischen als auch im elektrischen Teil unterschieden. Während drei Loks vom Lokkasten her an die Serien-E 44 angelehnt waren, entsprach die äußerliche Ausführung der E 244 01 weitgehend der Baureihe E 44.5. Am 18. Juni 1936 wurde der elektrische Betrieb auf der Höllentalbahn aufgenommen. E 244 01 ist hier mit einem beachtlichen langen Personenzug in Deutschlands höchstgelegenen Bahnhof (967 m) eingetroffen. (12.1936) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
E 244 01 in Feldberg-Bärental

 

Die Triebwagen der Baureihe ET 51 wurden Anfang der 1930er Jahre speziell für den Einsatz im schlesischen Netz konstruiert. Die Linke-Hofmann-Werke in Breslau fertigten den mechanischen Teil, für die Lieferung der elektrischen Komponenten waren die BBC und eine Liefergemeinschaft aus AEG und Siemens-Schuckert (WASSEG) verantwortlich. Im Jahr 1934 wurden die vier Einheiten aus Trieb-, Steuer- und Beiwagen an die Deutsche Reichsbahn abgeliefert. Zum Kriegsende im Frühjahr 1945 gelangte ET 51 03 über das Bw Leipzig Hbf West zum RAW Dessau und wurde im November 1946 als Reparationsleistung in die Sowjetunion abtransportiert und dort zerlegt. Mangels Fahrleitung wurde das Fahrzeug hier bei AEG mit einem Akkuschlepper (am Zugende) bewegt. (1934) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
elT1703 (ET 51 03)

 

Die fabrikneue 01 1088 vom Bw Dresden-Altstadt erklimmt kurz vor 9 Uhr mit D 125 (München - Beuthen) die Rampe bei Dresden-Klotzsche. Sie wird den Zug über 270 km bis Breslau bespannen.  (1940) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 1088 bei Dresden

 

17 214 (Bw Köln Bbf) mit P 512 zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Gruiten.  (08.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 214 bei Wuppertal

 

Die beiden Lokomotiven der Baureihe 06 der Firma Krupp wurden 1939 als die leistungsfähigsten, größten und schwersten Fahrzeuge der Deutschen Reichsbahn mit der Achsfolge 2'D2' in Betrieb genommen. Wegen des beginnenden Zweiten Weltkriegs gab es aber keinen Bedarf an weiteren Schnellzugloks, so blieb es bei zwei Exemplaren. 06 001 (Fabriknummer Krupp 2000) wurde am 23. März 1939 an die Reichsbahn übergeben. Die Loks neigten in engen Weichenbögen zu Entgleisungen und bei den Kesseln zu Rissbildungen, Rohrlaufen und abgerissenen Stehbolzen, sodass sie im Betrieb nie überzeugen konnten. Betriebsaufnahmen der Loks, wie hier 06 001 (stationiert beim Bw Frankfurt/M-1) im Winter 1942 in Würzburg Hbf, sind daher selten. 1951 wurden beide Loks bei der DB verschrottet. (02.1942) <i>Foto: Anton Demling</i>
06 001 in Würzburg

 

E 04 07 vom Bw Leipzig Hbf West mit einem Personenzug bei Niemberg zwischen Köthen und Halle.  (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 04 07 bei Niemberg

 

18 418 (ohne Krempen-Schornstein) wurde am 11.07.1911 beim Bw München I in Dienst gestellt. Nach einem Zwischenspiel in Nürnberg von 1923 bis 1931, war sie Mitte der 1930er Jahre wieder in München heimisch. 1936 nach Treuchtlingen umstationiert, erlitt sie bei einem Fliegerangriff Anfang November 1944 erhebliche Beschädigungen. Vom 18.11.1944 bis 02.02.1945 wurde sie im RAW München-Freimann im Rahmen einer L2-Zwischenausbesserung wieder instandgesetzt und kam bis Kriegsende noch auf 27 Einsatztage. Dann stand sie in Pappenheim bei Treuchtlingen wiederum auf Ausbesserung wartend, die sie aber nicht mehr bekam. Stattdessen wurde sie am 15.11.1946 z-gestellt und am 21.04.1949 ausgemustert. (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 418 in München

 

18 506 (Bw Lindau) vor D 82 (München - Lindau) bei Hergatz im Allgäu. (1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 506 bei Hergatz

 

Die Baureihe 61 wurde 1935 (61 001) bzw. 1939 (61 002) in nur zwei Exemplaren speziell für den Henschel-Wegmann-Zug gebaut, der die 176 Kilometer lange Strecke zwischen Dresden und Berlin in nur 102 Minuten bewältigte. Diese Reisezeit wurde bis heute nicht wieder erreicht. Die aktuell (2016) schnellste Verbindung im Fernverkehr benötigt 118 Minuten. Mit der Fertigstellung weiterer Ausbaustufen auf der Strecke soll die Reisezeit auf 107 Minuten im Dezember 2017 und auf die Vorkriegszeit von 102 Minuten (also nach 80 Jahren !) im Dezember 2020 sinken. Das Foto im Bw Dresden-Altstadt zeigt auch, dass die Lok - bemerkenswerterweise - Mitte 1941 immer noch den aufwändigen und auffälligen dreifarbigen (Beige-Violett-Aluminium) Anstrich besitzt. Der insgesamt gute Zustand der Lok deutet zudem darauf hin, dass die Lok seit ihrer Indienststellung wohl kriegsbedingt kaum eingesetzt wurde. (29.05.1941) <i>Foto: Werner Hubert</i>
61 002 in Dresden

 

Die neu gegründete Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) veranstalteten vom 21.09. bis 05.10.1924 im Verschiebebahnhof Seddin (und in der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg) eine sowohl in Deutschland als auch international stark beachtete Ausstellung zum Stand der Eisenbahntechnik. Auf der Stand-Nr. 328 befand sich vom Aussteller AEG Berlin die nagelneue "EP 215", die spätere E 42 15. (1924) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Ausstellung Seddin 1924 (1)

 

Die Schienenfahrzeughersteller präsentierten ein knappes Jahr nach überstandener Inflation die damals modernsten Entwicklungen der deutschen Schienenfahrzeug- und Zulieferindustrie. Sie repräsentierten in vielen Fällen weltweites Spitzenniveau und markierten nicht selten die Entwicklungtendenzen für die nächsten Jahre. Auf Stand-Nr. 324 war die bayr. "EP2 20006" von Brown, Boweri & Cie, Mannheim, die spätere E 32 06, vertreten. Links folgt auf Stand-Nr. 325 "Breslau 578" (spätere E 92 78) von Siemens-Schuckert Berlin,  (1924) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Ausstellung Seddin 1924 (2)

 

Die Ausstellung in Seddin war täglich von 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet und kostete 1,00 RM Eintritt (Kinder bis 15 Jahren 0,50 RM). Im offiziellen Ausstellungsführer wurde "bei einer flüchtigen Besichtigung" ein Zeitbedarf von 2 Stunden genannt. Auf Stand 323 stand "EP5 21501" von Siemens-Schuckert Berlin, die spätere E 52 01. (1924) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Ausstellung Seddin 1924 (3)

 

Der BC4i-Wagen "31019 Frankfurt", Gattung Pr 23, auch bekannt als "Langenschwalbacher", in einer Werksaufanhme von Westwaggon. (1923) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Langenschwalbacher (3)

 

Der C4ü Pr 23 "32014 Frankfurt", bekannt unter der Bezeichnung "Langenschwalbacher", da er als kurzer Personenzugwagen mit Drehgestellen über­wie­gend auf Stre­cken mit en­gen Ra­dien eingesetzt wurde wie auf der ehemaligen Langenschwalbacher Bahn (Aartalbahn) von Wiesbaden aus. (1924) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
Langenschwalbacher (4)

 

An gleicher Stelle wie Detlev Luckmann stand Carl Bellingrodt, als er 40 Jahre zuvor die Altonaer 03 036 vor D 3 nach Berlin am Ausfahrsignal von Aumühle fotografierte. (06.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 036 in Aumühle

 

39 054 (Bw Wuppertal-Langerfeld) vor E 65 auf halbem Weg zwischen Wuppertal und Hagen in Gevelsberg (Ennepetal). (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
39 054 bei Gevelsberg

 

75 157 verlässt mit einer unbekannten Schiebelok den Bahnhof Aha auf der Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg im Schwarzwald.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Auf der Dreiseenbahn

 

Vor der Burg Rheinstein bei Trechtingshausen (seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal) zieht 18 508 mit FD 264 vorbei.  (08.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 508 bei Trechtingshausen

 

Die 4-Zylinder-Verbundloks der Baureihe 02 waren die ersten Einheitslok der Deutschen Reichsbahn überhaupt, die 1925 von Henschel in Kassel gefertigt wurden. Sie dienten als Erprobungsträger im Vergleich zu der ab 1926 erschienen 2-Zylinder-Version der Baureihe 01. Das Bild aus der Frühzeit ihres Einsatzes beim Bw Hamm-P zeigt 02 005 vor E 20 nach Köln in Hannover Hbf.  (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
02 005 in Hannover

 

38 1617 (ex 2425 Han, Baujahr 1914) gehörte zum Zeitpunkt der Aufnahme zum Bw Hnanover. Wo genau die Aufnahme entstand hat der Fotograf nicht vermerkt. (1925) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
38 1617

 

Die pr. T 18 "8938 Essen" wurde am 15.05.1923 von Henschel in Kassel an das Bw Oppeln abgeliefert. Bei der Reichsbahn wurde sie als 78 363 eingeordnet. Nach einer kurzen Zwischenstation beim Bw Berlin-Gesundbrunnen im Jahr 1929 war ihr restlichen Einsatzgebiet das Münsterland, Hamburg und Lübeck. Am 08.09.1963 wurde sie abgestellt und am 30.11.1964 ausgemustert. Interessant sind hier die oben und unten angeschnittenen Pufferteller. (1923) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
"8938 Essen"

 

Die pr. T 3 - 89 7285 - gebaut 1899 von Arnold Jung, Kirchen an der Sieg - im Bw Hamburg-Wilhelmsburg. Auffällig ist die Ausstattung mit einstufiger Luftpumpe und aufgestecktem (abnehmbaren?) Läutewerk auf dem Führerhausdach. (03.1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
89 7285 in HH-Wilhelmsburg

 

95 013 kam am 06. Oktober 1923 fabrikneu zum Bw Geislingen und wartet dort mit zufriedend lächendem Personal auf den nächsten Schiebeeinsatz. Nach dem Krieg verblieb sie bei der DB und machte sich noch bis 1957 im Spessart nützlich.  (1924) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
95 013 in Geislingen

 

Während gerade ein Ausflugsdampfer auf dem Main angelegt hat, dampft eine bayerische S 3/6 vor der Kulisse von Schloß Mainberg östlich von Schweinfurt vorbei.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Am Schloß Mainberg

 

E 04 09 wurde am 17. März 1933 beim Bw Leipzig Hbf West in Dienst gestellt. Anlaß genug, die Lok nach dem Standard des DLA dort in Szene zu setzen. Am 30. März 1946 wurde sie nach Russland abgefahren und kam am 05.01.1953 völlig ausgeschlachtet zur DDR-Reichsbahn zurück. Bis Juli 1957 wurde sie im RAW Dessau Instand gesetzt und war ab 08. Juli 1957 beim Bw Magdeburg wieder im Einsatz. Am 10. Dezember 1970 wurde sie abgestellt und am 15. Mai 1972 ausgemustert.  (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 04 09 in Leipzig

 

05 003 bei Borsig in Berlin. Die Lok wurde als Erprobungsträger mit vorn angeordnetem Führerhaus konzipiert, da man befürchtete, dass die traditionelle Anordnung des Führerhauses hinter dem Kessel die Streckenbeobachtung bei hohen Geschwindigkeiten nicht gewährleisten würde. Dazu wurde die gesamte Lokomotive gedreht, sie lief also mit dem Stehkessel voraus, der Tender befand sich hinter der Rauchkammer. 05 003 erhielt eine Steinkohlenstaubfeuerung. Der Kohlenstaub wurde von einer dampfgetriebenen Turbine mittels einer 14 m langen Leitung vom Tender bis zur Feuerbüchse geblasen. Jedoch gab es immer wieder Probleme, weil der Kohlenstaub unvollständig verbrannte und sich in den Rauchrohren des Kessels ablagerte. Daher wurde 05 003 Ende 1944 auf normale Steinkohlefeuerung umgebaut und lief fortan auch wieder mit Rauchkammer voraus. Angesichts der fortgeschrittenen Kriegslage wurde ein Umbau mit Stromlinienverkleidung wie bei den Schwesterlokomotiven 05 001 und 002 verworfen und die Maschine im "Normalzustand" am 14.Februar 1945 dem Bw Hamburg-Altona übergeben, wo sie bis Kriegsende gerade einmal 503 km im planmäßigen Betriebsdienst zurücklegte. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
05 003 (6)

 

Bayr. Abteilwagen C4 65-89-22, ab 1923: "62001 Au", ab 1930: "41051 Au" mit 52 Sitzplätzen. (1927) <i>Foto: Slg. Dr. G. Scheingraber</i>
bayr. C4-Wagen

 

Blick in die Kölner Hohenzollernbrücke über den Rhein in ihrer Entstehungsbauausführung (1911 - 1945) mit drei nebeneinander liegenden Brückenteilen mit jeweils drei Eisenfachwerkbögen (Durchfahrtöffnungen) in Längsrichtung mit vier Eisenbahngleisen und einer Straße. Über die Brücke rumpelt gerade 38 3451 vom Hauptbahnhof nach Deutz, auf der Straße ist der Bus nach Lindlar unterwegs. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Hohenzollernbrücke (60)

 

Und so sah die Vorkriegssituation aus: Blick von der Remagener Rheinseite auf eine P 8, die mit ihrem Personenzug vor dem markanten Basaltfelsen der Erpeler Ley (zwischen Linz und Unkel) vorbeifährt. Links ist der rechtsrheinische Brückenkopf der Ludendorff-Brücke (besser bekannt als die kriegsberühmte "Brücke von Remagen") zu erkennen.  (27.03.1932) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
An der Erpeler Ley

 

Freie Fahrt zeigt das sächsische Formhauptsignal für die Reichenbacher 19 007 mit E 107 am Haltepunkt Ruppertsgrün, südlich von Werdau.  (17.06.1935) <i>Foto: Werner Hubert</i>
19 007 bei Ruppertsgrün

 

19 011 (Bw Dresden-Altstadt) am Ufer der Wilden Weißeritz in Tharandt. Am Zugschluss schiebt eine 93er kräftig nach. (20.06.1935) <i>Foto: Werner Hubert</i>
19 011 bei Tharandt

 

Blick von der Nossener Brücke auf die mit D 110 in Dresden ausfahrende 19 006. (1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
19 006 in Dresden

 

Der "Sachsenstolz" im Bw Dresden-Alrstadt: 19 001, die am 10.05.1918 beim Bw Chemnitz in Dienst gestellt wurde, in einer typischen Porträtaufnahmenpose der DLA-Fotografen in ihrer Heimatdienststelle. (1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
19 001 in Dresden

 

17 1089 (Bw Hamm P) vor D 1 (Köln - Berlin) in Hannover.  (1929) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 1089 in Hannover

 

17 1016 vom Bw Stargard/Pommern wartet in Berlin Stettiner Bahnhof auf Ausfahrt nach Stralsund. (1931) <i>Foto: Hermann Ott</i>
17 1016 in Berlin

 

18 116 befördert unter Zuhilfenahme von Schiebelok 95 001 den Personenzug P 1173 über die Geislinger Steige, der ab Geislingen ohne Halt bis Ulm fuhr. Aus diesem Grund hängt an der Schiebelok ein einzelner Personenwagen, der nach Amstetten lief. Im amtlichen Krusbuch heißt es hierzu: "Reisende nach Amstetten Ort und Übergang haben in Geislingen a. d. St. in den am Schluss des Zuges 1173 laufenden Anhängewagen 3. Kl. umzusteigen (Amstetten an 14.27 Uhr)".  (19.06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Geislinger Steige (6)

 

Die "schöne Württembergin" 18 101 vom Bw Ulm mit D 185 bei Amstetten.  (19.06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 101 bei Amstetten

 

Die fast noch fabrikneue 01 025 (Abnahme am 24.11.1927) fährt mit D 74 (Hamburg - Frankfurt) in Hannover Hbf aus. Das Bild entstand in Höhe des Bw Ost. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 025 in Hannover

 

"1111 Halle" (spätere 17 1134) mit kragenförmig um den Schornstein angeordneter Versuchs-Rauchableitungsvorrichtung in ihrem Heimat-Bw Berlin-Anhalter Bahnhof. Eines der vielen Bilder von Rudolf Kreutzer (geb. 1884), der bei einem Bombenangriff auf Kassel in der Nacht vom 22. zum 23. Oktober 1943 ums Leben kam. Wenigstens blieben seine Fotos erhalten. (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 1134 im Bw Berlin Ahb

 

E 50 52 wurde 1924 als EP 252 für das Schlesische Netz in Dienst gestellt. Mit der Lieferung der ersten Neubauloks der Baureihe E 17 an die RBD Breslau, wurde E 50 52 im Juni 1929 an das Bw Magdeburg-Rothensee abgegeben. 1946 kam sie als Reparationsleistung in die Sowjetunion und von dort am 16. August 1952 über Frankfurt/Oder nicht mehr einsatzfähig wieder zurück. Nach einer Bestandaufnahme im RAW Dessau wurde sie 1956 abgestellt und am 20.11.1959 ausgemustert.  (1931) <i>Foto: Hermann Maey</i>
E 50 52 im Bw Halle

 

E 75 55 hat mit einem Personenzug soeben den Leipziger Hauptbahnhof verlassen und ist unterwegs nach Dessau. (1931) <i>Foto: Hermann Maey</i>
E 75 55 in Leipzig

 

Die E 05 103 war eine von drei elektrische Versuchslokomotive der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft für den Schnellzugdienst. Die 1933 gebaute Lok war für eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h zugelassen. Aufgrund der mangelnden Fahreigenschaften über 100 km/h im Vergleich zur E 04 blieb es bei der Beschaffung von drei Versuchslokomotiven. Die Maschinen waren bis 1946 beim Bw Leipzig Hbf West stationiert. Am 29. September 1946 mussten alle drei E 05 als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgegeben werden. Die E 05 103 gehörte nach ihrer Rückkehr aus der UdSSR im Jahre 1952 zunächst zum Schadlokbestand der Deutschen Reichsbahn. Am 23. September 1959 wurde die Maschine nach ihrer Wiederaufarbeitung erneut beim Bw Leipzig Hbf West in Dienst gestellt. Seit 1960 war die Lok in Magdeburg stationiert. Ausgemustert wurde E 05 103 am 13. Februar 1964 aufgrund ihrer Schadanfälligkeit sowie der aufwendigen Instandhaltung als Einzelstück. Von 1964 bis 1967 wurde sie noch als stationäre elektrische Weichenheizanlage auf dem Personenbahnhof Halle (Saale) verwendet. Wegen eines Trafoschadens wurde die Maschine 1967 endgültig außer Betrieb genommen und 1968 verschrottet.  (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 05 103

 

Ein VT 137 vor dem bekannten Tabakkontor der Zigarettenfabrik Yenidze in Dresden. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
VT 137 in Dresden

 

Die Teilnehmer des Deutschen Turn- und Sportfestes (26. bis 31. Juli 1938) in Breslau reisten standesgemäß mit dem Zug an.  (07.1938) <i>Foto: RVM (Bandelow)</i>
Turnfest in Breslau

 

Das Bemühen, den Wirkungsgrad von Dampflokomotiven zu verbessern, führte in den Jahren 1923/24 zum Bau der 18 1001 mit einer Dampfturbine der Bauart Krupp-Zoelly. Die Lok war bis 1939 beim Bw Hamm im Schnellzugdienst im Einsatz, hier vor FD 226 vor der Kulisse der Klöckner-Stahlwerke in Hagen-Haspe.  (11.04.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 bei Hagen-Haspe

 

03 273 wurde am 25. Februar 1937 fabrikneu an das Bw Wuppertal-Langerfeld geliefert, wo auch diese Aufnahme entstand. Ab 09. Mai 1943 bis zum 20.11.1944 war sie beim Bw Saarbrücken Hbf stationiert. Warum sie zum Ende des Krieges von dort noch quer durch Deutschland ausgerechnet in den Osten abgefahren wurde, bleibt rätselhaft, war doch die Vorgehensweise sonst genau anders herum und man fuhr hochwertige Schnellzugloks in den Westen ab. So verblieb die Lok nach 1945 bei der PKP und war dort als Pm2-34 bis 1978 im Einsatz. Die Lok besitzt hier eine "Probeausführung" des Hoheitszeichens mit Adler und war wohl eine der ersten Maschinen überhaupt, die diese Beschilderung erhalten hatte. Diese Ausführung wirkt "eckiger" als in der späteren Ausführung.  (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 273 in Wt-Langerfeld

 

Transport eines Brückenbauteils der Fa. Eisenbau-Schiege aus Leipzig für die Reichsautobahn. Wegen der widrigen Witterungsverhältnisse erhält die Kaelble-Zugmaschine Z6 R3A Vorspann durch die Kaelbe Z6 R2A 100. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (19)

 

Die T 18 1001 entstand 1924 bei Krupp und besaß eine über dem vorderen Drehgestell eingebaute quer zur Fahrtrichtung liegende sechsstufige Dampfturbine der Bauart Krupp-Zoelly. Die Kraft wurde über ein Zahnradgetriebe und eine Blindwelle auf die Kuppelräder übertragen. Für die Rückwärtsfahrt hatte die Lokomotive eine zweite, kleinere, dreistufige Turbine. Tatsächlich stellte sich bei Versuchsfahrten eine große Ersparnis gegenüber konventionellen Lokomotiven heraus. Nach den Probefahrten wurde die Lokomotive umgebaut: Die Turbine für Rückwärtsfahrt wurde entfernt und durch eine auf ein Wendegetriebe arbeitende Anfahr- und Rangierturbine ersetzt. Das Fahrzeug war bis 1940 im Einsatz und fiel im Krieg zwei Bombentreffern zum Opfer. Sie war im Betriebswerk Hamm beheimatet. Die Lokomotive war mit einem Kondenstender der Bauart 2'2' T 19,5 ausgestattet. Auf diesem Bild zeigt sich die Lok im Zustand nach erneutem Umbau (1932-34), bei dem jetzt auch die Turbinen- und Getriebeanlage umgebaut worden war. Dieses Kernstück des Antriebs war nun hinter einer Abdeckung verborgen und besteht aus der Haupt- und einer Rangierturbine. Letztere arbeitet auf ein Wendegetriebe und kann wohl ausgekuppelt werden, sodass diese - anders als die zuvor vorhandene Rückwärtsfahr-Turbine - im Betrieb der Hauptturbine nicht mehr mitlaufen muss. Auffällig ist jetzt auch der schmale Kamin und die im Rauchkammerscheitel eingebaute (Abdampf-)Turbine für den in der Rauchkammer liegenden Saugzugventilator. Auf den Hilfskamin wurde verzichtet. Es sind wohl auch weitere Verbesserungen an der Kühl-Anlage des Tenders ausgeführt worden. (05.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 im Bw Hamm (2)

 

Die im Jahre 1924 bei Krupp gebaute dampfturbinengetriebene Schnellzuglok T 18 1001 (Bw Hamm P) im Bw Köln Bbf. Das Foto zeigt die Lok in der dritten, bereits seit 1926 bestehenden Baufassung: Die Kondensator-Trommeln sind nunmehr wieder offen sichtbar, die seitlichen Blechverkleidungen abgebaut, die Luftkanäle an der Heizerseite einschließlich des Ventilators sind zugunsten der mittels Abdampfturbine in der paraboloid-artig ausgebildeten Rauchkammertür angetriebenen Saugzuggebläses in der Rauchkammer abgebaut und neue Windleitbleche angepasst. Auch ist der Oberflächenvorwärmer nun auf der Heizerseite hinten vor das Führerhaus unter dem Umlauf platziert. Weiterhin besitzt die Lok den großvolumigen Kaminaufsatz mit zwei Kaminen fürden Hauptsaugzug mittels Saugzugventilator, der durch die Abdampfturbine wie der normale Saugzug einer Dampflok durch den Abdampf der Maschine leistungsabhängig geregelt wurde, sowie den schmalen Hilfskamin für den Hilfsbläser im hinteren Teil. Die Abdampfturbine war in diesem Bauzustand in gleicher Weise in der vergrößerten Rauchkammertür eingebaut wie bei T 38 3255 sowie ähnlich bei T 18 1002. (11.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 in Köln Bbf

 

T 18 1001 (Bw Hamm P) mit D 4 zwischen Hagen und Wuppertal bei Ennepetal. (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 bei Ennepetal

 

Die deutsche Wirtschaft, insbesondere die Schienenfahrzeughersteller und ihre Zulieferer präsentierten sich ein knappes Jahr nach überstandener Inflation mit großem Selbstbewußtsein auf der Eisenbahntechnischen Ausstellung in Seddin ihre Produkte. Gast war hier auch die innovative T 18 1001 mit Dampfturbine. Das Erscheinungsbild der Lok war hier bereits das Zweite, denn bereits Ende 1923 war die Maschine in einem etwas anderem "Outfit", wohl zu werksinternen Versuchsfahrten fertiggestellt worden. Sie besaß noch einen völlig anderen Kühlwasser-Rückkühl-Bereich am Tender und an der Lok weder Windleitblechenoch die durchgehende seitliche Verkleidung im Bereich der Kondensatoren-Trommeln. Für die Ausstellung in Seddin wurde die Lok - offenbar nach ersten technischen Anpassungen - durch die Anbringen der Verkleidungs- und Windleitbleche völlig neu "gestylt". Rein technisch verdient der Oberflächen-Vorwärmer, der vor der Turbine über dem ersten Laufradsatz liegt Erwähnung, sowie die Saugzug-Anlage mit außerhalb des Kessels heizerseitig vor dem Führerhaus angebrachter Ansaugung von Außenluft mittels Turbo-Ventilator. Der Luftstrom wurde dann von unten in den Vorderteil der Rauchkammer in den Vorderteil des Doppelschornsteins eingeblasen, von wo die Verbrennungsgase mitgerissen wurden. Im hinteren Teil des vulominös erscheinenden Kaminaufsatzes befindet sich ein zweiter schmaler Kamin für eine konventionelle Bläser-Saugzuganlage. Beide Anlagen besaßen offenbar wechselweise funktionierende Abdichtklappen sodass jeweils ein ausreichender Unterdruck erzeugt werden konnte.  (1924) <i>Foto: RVM</i>
T 18 1001 in Seddin

 

Während T 18 1001 eine preußische Maschine war (gebaut 1924 bei krupp in Essen), wurde T 18 1002 im Jahre 1926 von Maffei vollständig neu konstruiert und gebaut. Die Kondensatoren wurden beidseitig längs unter den Umläufen angebracht und es wurde eine Ljungströmturbine eingesetzt. Vorwärts- und Rückwärtsturbine hatten ein gemeinsames Gehäuse und trieben über ein Doppelvorgelege die Blindwelle an. Im Gegensatz zur ersten Lokomotive wurde aber keine nennenswerte Ersparnis im Verbrauch erzielt. Von 1926 bis 1943 war sie im Bw München Hbf beheimatet. Auf diesem Foto besitzt die Lok noch nicht die - offenbarkurze Zeit später ergänzten - kleinen Winleitbleche auf dem Umlauf und trägt einen Schornsteinaufsatz, der wiederum kurze Zeit später entfernt wurde. Weiterhin besitzen die längs neben dem Kessel unterhalb des Umlaufs eingebauten Kondensator-Trommeln noch eine Verkleidung, die bei Umbauten Mitte der 1930er Jahr abgebaut wurden. (1926) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
T 18 1002 bei Maffei

 

T 18 1002 während ihrer aktiven Einsatzzeit in München. Das Bild zeigt sie nach einigen Umbauten zwischen 1933 und 1935 und optisch in dem Zustand mit dem wieder erhöhten Kamin mit Caledonian-Krempe (ohne abnehmbaren Aufsatz). Nicht erkennbar ist, ob der Antrieb des Saugzuggebläses weiterhin in der Spitze der Rauchkammertür eingebaut ist (es sind äußerlich keine Öffnungen für Lager oder Leitungen zu erkennen). Die Kondensator-Trommeln haben ihre Verkleidung verloren. Bis 1943 wurde die Lok sporadisch vor Schnellzügen eingesetzt, nach einem Bombenschaden wurde sie am 06.10.1943 ausgemustert. Der Kessel der Lokomotive wurde anschließend auf ein Fahrgestell der Baureihe 52 montiert und diente bis 1964 in den Ausbesserungswerken Ingolstadt und München als Prüfanlage für Kessel-Sicherheitsventile. (1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
T 18 1002 in München

 

Das Bemühen, den Wirkungsgrad von Dampflokomotiven zu verbessern, führte in den Jahren 1923/24 zum Bau der 18 1001 mit einer Dampfturbine der Bauart Krupp-Zoelly. Die Lok war bis 1939 beim Bw Hamm im Schnellzugdienst im Einsatz, wie hier vor D 4 bei Solingen-Landwehr. (04.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 bei Solingen

 

Die Dampfturbinenlok T 18 1001 (Bw Hamm P) verlässt vor D 4 den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld (heute: Wuppertal Hbf). (02.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
T 18 1001 in Wuppertal

 

18 447 läuft vor FD 102 "Rheingold" in den Mainzer Hauptbahnhof ein. Die Lok wird bis Mannheim am Zug verbleiben, dann wird eine badische 18.3 den Zug übernehmen. (05.1928) (05.1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
18 447 in Mainz

 

An einem kalten Wintertag dampft die zum Bw Rosenstein gehörende 18 137 durch den Rohrer Wald bei Stuttgart. Das schöne Bild fand auch Eingang in den legendären reichsbahnkalender. (1934) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
18 137 bei Stuttgart

 

18 137 leistet der Stuttgarter 39 203 Vorspann vor D 369 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Geislingen an der Steige. (06.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 137 + 39 203 in Geislingen

 

38 1719 fährt aus Aschersleben kommend über die Berliner Stadtbahn an einer Hinterhoftankstelle zwischen Friedrichstraße und Börse vorbei.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
38 1719 auf der Stadtbahn

 

1941 lieferte Henschel mit der Fabriknummer 25.000 eine durch die kompakte Technik des Dampfmotors möglich gewordene voll verkleidete Versuchslok mit Einzelachsantrieb ab. Der Fotograf war bei den ersten Gehversuche der Lok im grauen Anstrich auf dem Werkshof von Henschel in Kassel zugegen. (1940) <i>Foto: RVM (Kreutzer)</i>
19 1001 (6)

 

Der aus zwei zusammengekuppelten Wagen bestehende Triebzug mit der damaligen Betriebsnummer 877a/b wurde im Februar 1932 bei der Waggon- und Maschinenbau AG Görlitz (WUMAG) von der DR bestellt. Ausgeliefert wurde er Ende 1932 und abgenommen im Februar 1933. Eine Probefahrt am 19. Dezember 1932 zwischen dem Lehrter Bahnhof und dem Hamburger Hauptbahnhof legte der Schnelltriebwagen mit einem Geschwindigkeitsrekord zurück. In 142 Minuten hatte der Zug die Strecke von 286 km bewältigt. Neu am "Fliegenden Hamburger" waren die Stromlinienform, die in Windkanalversuchen entwickelt wurde, die Leichtbauweise und der dieselelektrische Antrieb. Jeder der beiden Wagen hatte einen Maybach-Zwölfzylinder-Dieselmotor G05 mit daran angeschlossenem Gleichstrom-Generator und elektrischen Tatzlager-Fahrmotoren. Mit einer Leistung von 2x420 PS wurde bei Versuchsfahrten eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h erreicht; für den planmäßigen Einsatz wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h festgelegt. Der VT 877 war auch der erste Dieselschnelltriebwagen der Deutschen Reichsbahn im planmäßigem Einsatz. Mit ihm wurde ab 1933 zwischen Berlin und Hamburg die damals weltweit schnellste Zugverbindung aufgenommen. (1933) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
SVT 877 a/b (2)

 

Mit zeitgenössischer Parole zur Reichstagswahl am 29. März 1936 ist die Lenneper 78 366 "verziert". Gleichzeitig fand eine Volksabstimmung über die Ermächtigung zur Rheinlandbesetzung statt. Zugelassen war wie bei der Wahl im November 1933 nur eine Einheitsliste der NSDAP. Es war also eine typische Scheinwahl, da das Ergebnis bereits von vornherein feststand: Wahl und auch Abstimmung erbrachten (wie vom NS-Regime beabsichtigt) eine deutliche Zustimmung. (29.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 366 im Bw Rs-Lennep

 

Mit ähnlicher Parole zum gleichen Anlass wie die Lenneper 78 366 (vgl. Bild-Nr. 34562) musste auch die Steinbecker 78 367 herhalten. Inwieweit der bekannte Wuppertaler Fotograf (auch in seiner beruflichen Funktion als Beamter) zu solchen Ereignissen bestellt wurde oder dies freiwillig als regimetreuer Mitläufer dokumentierte, ist heute umstritten. In jedem Fall sind etliche solche Bilder von ihm belegt. Heute zeugen sie davon, dass bereits 3 Jahre nach Ende der Weimarer Republik alle Bereiche durch den totalitären Staat vereinahmt worden waren. (29.03.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 367 im Bw Wt-Steinbeck

 

Während der NS-Zeit stand die "Fahrt ins Blaue" als Synonym für organisierte Freizeitreisen der Organisation KDF (Kraft durch Freude). Hier wartet 78 381 mit zeitgenössischem Propagandaschmuck im Bw Remscheid-Lennep auf ihren Einsatz.  (14.05.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
78 381 im Bw Rs-Lennep

 

Blick aus einem Bi-Wagen auf die Steinbecker 78 381 kurz vor der Einfahrt nach Wuppertal-Elberfeld.  (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Lokspäher (2)

 

78 384 befand sich während ihrer gesamten Einsatzzeit nur im Bereich der RBD/BD Wuppertal. Die Aufnahme zeigt sie im Bw Remscheid-Lennep, wo sie von 1922 (Ersteinsatz) bis 1936 stationiert war. Ihr Dasein beendete sie 1964 beim Bw Wuppertal-Vohwinkel.  (29.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 384 im Bw Rs-Lennep

 

78 364 (Bw Remscheid-Lennep) vor P 3606 zwischen Solingen-Ohligs und -Höhscheid.  (04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 364 bei Solingen

 

17 024 (Bw Osnabrück) vor FD 211 (Amsterdam/Hoek van Holland - Altona) auf der "Rollbahn" bei Bremen. Hinter der Lok läuft ein preußischer PwPost4ü, dann ein niederländischer Wagen ohne Oberlichtaufbau, dahinter ein Teakholz-Speisewagen. Die beiden letzten Wagen sind nicht identifizierbar.  (1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
17 024 bei Bremen

 

Blick in den Vorraum und Übergangsbereich eines 3. Klasse C4ü-Wagens.  (1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
Vorraum eines C4ü-Wagens

 

Die Urahnin einer berühmter Lokbaureihe fährt mit D 24 (Warschau - Paris) durch den Haltepunkt Letter bei Hannover. Die Gleise rechts gehören zum östlichen Ein- und Ausfahrbereich des Rbf Seelze. (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 001 bei Hannover

 

01 029 (Bw Erfurt P) ist bei regnerischem Wetter mit einem Schnellzug in Halle/Saale eingetroffen. Die Maschine kam am 07. Dezember 1927 fabrikneu nach Erfurt. Ihr Einsatzgebiet lag bis Berlin, Frankfurt und Leipzig. (1928) <i>Foto: Hermann Maey</i>
01 029 in Halle/S.

 

78 500 (Bw Bremen P) rollt mit dem Luxuszug L 111 (London - Hoek van Holland - Berlin) in Hannover Hbf ein und passiert gerade den Lokschuppen des Bw Hagenkamp. Die Lok hatte den Zug um 10.44 Uhr in Oldenzaal übernommen und blieb bis Hannover (an 14.01 Uhr) am Zug. (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
78 500 in Hannover

 

Nicht nur die Berliner hatten ihr Sanssouci, auch die Sauerländer wollten "ohne Sorge" (französisch: sans souci) genießen. VT 137 240 (späterer VT 90 500) ist auf Ausflugsfahrt im Bahnhof Sanssouci auf der Strecke Menden - Neuenrade eingetroffen.  (09.04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (25)

 

Vermeintlich 01 172 vom Bw Göttingen will der Fotograf hier vor D 85 auf der Cornberger Rampe zwischen Bebra und und Sontra erkannt haben.  (29.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
01 172 bei Asmushausen

 

Eine der im Bw Breslau-Freiburger Bf neu stationierten E 17 zieht hier vermutlich den E 176 über das Boberviadukt bei Hirschberg in Schlesien. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Boberviadukt in Schlesien (4)

 

Am besetzten (!) Haltepunkt Gmundbrücke fährt der elektrische Aussichtstriebwagen der Baureihe ET 91 auf seiner Alpenrundfahrt vorbei. In etwa einem Kilometer wird er den Bahnhof Berchtesgaden erreichen. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (10)

 

Die Triebwagenzüge „Bauart Bernau“ der Reichsbahndirektion Berlin, ab 1941 als Baureihe ET 169 bezeichnet, wurden speziell für den Vorortbetrieb im Bereich dieser Direktion gebaut. Die insgesamt 17 Triebzüge, die 1925 ausgeliefert wurden, stellten die ersten einheitlichen Fahrzeuge des elektrischen Berliner Vorortverkehrs dar, aus dem dann mit weiteren elektrifizierten Stadtbahnstrecken 1930 die S-Bahn Berlin hervorging. Der hier gezeigte elT 3039 wurde später zum ET 169 009, der als Kriegsverlust abgeschrieben werden musste. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
ET 169 Bauart Bernau (1)

 

Der Aussichtstriebwagen VT 137 240 auf Sonderfahrt in Daun in der Eifel.  (02.05.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (13)

 

Blick von der Stadtmauer in Oberwesel auf D 270 (Dortmund - Köln - Mannheim - Basel SBB) mit der in Mainz stationierten 18 545 an der Zugspitze.  (07.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 545 in Oberwesel

 

18 545 vor E 112 nach Koblenz in Wuppertal-Unterbarmen, nahe der bekannten Adresse an der Siegesstraße 94. (04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 545 in Wuppertal

 

Der elektrische Triebwagen ET 91 der Deutschen Reichsbahn wurde wegen seiner rundum und den Dachpartien Verglasung als "Gläserner Zug" bekannt. Dadurch wurde den Fahrgästen eine besondere Rundumsicht geboten, wie hier auf einer Ausflugsfahrt im Berchtesgadener Land vor der Kulisse des Watzmann im Bahnhof Bischofswiesen. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (4)

 

18 317 (Bw Offenburg) rollt mit FFD 101 ("Rheingold") über eine interessante Weichenstraße in den Mannheimer Hauptbahnhof ein, den sie fahrplanmäßig um 13.19 Uhr erreichen soll.  (15.05.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 317 in Mannheim

 

E 17 106 (Bw Leipzig West) mit einem Personenzug aus Halle vor der alten Leipziger Wollkämmerei auf dem Weg zum Hauptbahnhof. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
E 17 106 in Leipzig

 

Einsatz eines Gleisbaukrans der Fa. Mohr und Federhaff, Mannheim (Baujahr 1925). (1930) <i>Foto: RVM</i>
Oberbauarbeiten (2)

 

17 202 mit D 31 (Köln - Berlin) am Ostportal des Rehbergtunnels in Langeland (bei Altenbeken). Hier verzweigen die Strecken in Richtung Hameln - Hannover sowie Ottbergen - Holzminden - Kreiensen. 17 202 befährt das Gleis in Richtung Hannover und befindet sich noch in der Abzweigweiche. Bei dieser Maschine handelt es sich um eine der 3 Vorserienloks der Gattung S 10.2 in normaler Ausführung (im Gegensatz zu den 3 Stumpf-Gleichstromloks), die bereits im Sommer 1914 geliefert wurden. Beachtenswert ist auch das wegen der eingeschränkten Sichtverhältnisse im Einschnitt und Gleisbogen ausnahmsweise links stehende Einfahrsignal im Hintergrund.  (15.08.1927) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
17 202 in Langeland

 

Für die Durchführung des Crashversuches, bei dem ein ausgemusterter VS 145 einen Hang hinabstürzen sollte, wurde auf freier Strecke extra eine "Entgleisungsweiche" eingebaut.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Crashtest-Versuch (2)

 

38 2655 (Bw Wuppertal-Langerfeld) und 03 046 (Bw Köln Bbf) verlassen mit einem beachtlichen langen E 112 nach Koblenz den Zugbildungsbahnhof Wuppertal-Langerfeld über die Verbindungsbahn nach Oberbarmen. Das Gleis im Vordergrund führte über den Langerfelder Tunnel auf die Strecke nach Remscheid-Lennep, vor der Neubausiedlung im Hintergrund verläuft in einer langen Linkskurve das Gleis nach Wuppertal-Wichlinghausen.  (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 2655 + 03 046 in Langerfeld

 

18 537 (Bw Mainz Hbf) mit FFD 101 "Rheingold" vor der Kulisse des Siebengebirges zwischen Bonn-Mehlem und Bad Godesberg.  (29.04.1934) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
18 537 bei Bonn-Mehlem

 

Der bei Ausflugsfahrten beliebte "Gläserne Zug" (ET 91) im Werdenfelser Land zwischen Klais und Mittenwald. Das Foto diente auch als Vorlage für eine Postkarte des RVM, die in den 1930er Jahren vertrieben wurde.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (5)

 

39 127 (Bw Köln Bbf) vor E 106 auf der heute viergleisigen Strecke zwischen Leverkusen-Wiesdorf und Köln-Mülheim.  (11.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 127 bei Köln-Mülheim

 

Das klassische Wende-Bw für die Hammer 01er war das Bw Köln Bbf, dessen Drehscheibe gerade von 01 090 befahren wird. Die Konstruktion über der Lok gehört zur Kohlenseilbahn zwischen dem großen Kohlenlager etwas außerhalb des eingeengten Bereichs des Bw und dem großen Hochbunker im eigentlichen Bw Bbf. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 090 im Bw Köln Bbf

 

Blick auf die Mainzer Südbrücke, die die linke Rheinstrecke von Mainz Hbf mit der Mainbahn nach Bischofsheim verbindet. Im Vordergrund die Gleise der Bahnstrecke Mainz–Worms–Ludwigshafen.  (1938) <i>Foto: RVM</i>
Mainzer Südbrücke (1)

 

Eine unbekannte 64 passiert die Eisenbahnbrücke über den Pregel am Holländerbaum in Königsberg/Ostpreußen. Sie wurde 1926 als doppelstöckige Drehbrücke errichtet. Der obere Teil diente dem Schienenverkehr, der untere dem Straßenverkehr. Im aufgedrehten Zustand gab die Brücke zwei Schiffsdurchfahrten von je 17,5 Metern frei. Die Brücke wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und danach als Hebebrücke wieder aufgebaut. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Königsberg/Ostpr.

 

Umbauarbeiten am Streckengleis zwischen Mainz Hbf und Weisenau in Höhe der Kaiserbrücke. Die Gleise links führen nach Bischofsheim. (1935) <i>Foto: Adam Raisch</i>
Gleisbauarbeiten (22)

 

Blick von der Altmannbrücke auf das Betriebsgeschehen im Hamburger Hauptbahnhof. Auf der Steintorbrücke hat sich eine große Zahl Menschen versammelt, die offenbar auf etwas Besonderes wartet. Es könnte sein, dass das Bild eventuell am 20. oder 21.06.1931 im Zusammenhang mit der Überführung bzw. der Rekordfahrt des Kruckenberg'schen Schienenzeppelins entstanden ist. (06.1931) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
93 516 in Hamburg

 

Das neue Reiterstellwerk "OB" in der nördlichen Bahnhofsausfahrt von Oberlahnstein, später als Fahrdienstleiter "Of" bezeichnet. Das Stellwerk ging am 12.07.2008 mit Inbetriebnahme eines elektronischen Stellwerks endgültig vom Netz.  (1935) <i>Foto: Adam Raisch</i>
Reiterstellwerk "OB"

 

38 2942 ist auf der vorfrühlingshaften Schwarzwaldbahn bei Gutach unterwegs.  (05.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Schwarzwaldbahn (10)

 

38 3794 passiert einen Bahnübergang bei Gutach auf der Schwarzwaldbahn. Im Vordergrund eine Hochzeitsgesellschaft mit der Braut (Bildmitte) in landesüblicher Tracht.  (05.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
38 3794 bei Gutach

 

39 179 kam im Mai 1934 neu aus der RBD Breslau zum Bw Villingen und musste ihre Leistungsfähigkeit anschließend auf der Schwarzwaldbahn beweisen. Hier ist sie mit D 154 bei Hornberg unterwegs.  (07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 179 bei Hornberg

 

Einfahrsignal badischer Bauart auf der Schwarzwaldbahn bei Gutach. (05.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
badisches Einfahrsignal

 

Als 58 1680 und 58 313 in den Bahnhof Hornberg einrollen, haben sie den schwierigsten Teil der Schwarzwaldbahn bereits hinter sich gebracht.  (20.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Schwarzwaldbahn (5)

 

58 246 rollt mit einem Güterzug durch den Bahnhof Triberg auf der Schwarzwaldbahn. (20.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
58 246 in Triberg

 

56 2815 (links) und 56 121 im Bw Berlin-Lehrter Bf. Im Führerstand der pr. G 8.2 steht übrigens der bekannte Eisenbahnfachautor Karl Julius Harder. Im Schuppen rechts lugt die hier stationierte 01 067 hervor. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Bw Berlin-Lehrter Bf

 

Am 8.8.1931 gegen 22.50 Uhr war auf den FD-Zug Basel–Berlin in der Nähe von Jüterbog ein Anschlag durch eine Gleissprengung verübt worden; sieben Personenwagen, der Gepäck- und der Speisewagen waren entgleist, zwei Personen waren schwerverletzt, eine größere Anzahl von Passagieren hatte leichte Verletzungen erlitten (DAZ Nr. 361–362 vom 11.8.31). Der Reichsverkehrsminister berichtete kurz über das wesentliche Ergebnis der amtlichen Untersuchung des Attentats auf den FD-Zug Basel–Berlin und teilte mit, daß man auf Grund der Untersuchung zu der Überzeugung gelangt sei, daß es sich um ein wohlvorbereitetes kommunistisches Attentat handele. Über die Person der Täter fehle bisher jeglicher Anhalt. Die Reichsbahn beabsichtige, auf die Ermittlung der Täter eine Belohnung von 20 000 M auszusetzen. (zeitgenössische Pressemeldung). Ein Schnellzug mit einer 01 passiert die Unfallstelle.  (08.1931) <i>Foto: RVM</i>
Anschlag Jüterbog (3)

 

Die am 10. Mai 1899 gelieferte württembergische T 1003 (Maschinenbau-Gesellschaft Heilbronn) war mit einer Länge von 6,38 m die kleinste Lokomotive im Bestand der Deutschen Reichsbahn. Sie wurde als einzige der Klasse T-Lokomotiven von der Reichsbahn übernommen und 1928 ausgemustert. Aufnahme im Bw Friedrichshafen.  (1928) <i>Foto: Hermann Maey</i>
88 7401

 

Porträtaufnahme der 43 013 im Bw Chemnitz-Hilbersdorf. Der abgebildete Zustand der Lok mit großen Windleitblechen wirft die Frage auf, ob die Wirkung der Windleitbleche nicht durch das Fehlen der geschlossene Frontschürze (wie bei den Schnellzugloks üblich) eher begrenzt war - oder sollten dadurch die Dampfschwaden durch die geöffneten Entwässerungshähne mit vertrieben werden?? Die Windleitbleche selbst scheinen direkt aus der Produktion für die BR 01 entnommen worden zu sein, denn wie auch bei den anderen zu dieser Zeit mit großen Windleitblechen ausgerüsteten 43er, sind sie durch eine an der schrägen Kante des vorderen angebrachte Leiste an die etwas andere Lage der schrägen Verbindung zwischen der Plattform über den Puffern und dem Umlaufblech neben dem Kessel angepasst worden. Zu DDR-Zeiten kam die Lok zu Propagandaehren, soll sie doch einen 5000 t-Zug, also mehr als das Doppelte nach der in der Schlepplasttafel angegebenen Last, bewältigt haben. Damit wäre sie deutsche Rekordhalterin, nie zuvor oder danach wurden jemals einer einzelnen Lok solche Zuglasten angehängt. (1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
43 013 in Chemnitz

 

Blick in das "Plüschabteil" eines 1. Klassewagens der Deutschen Reichsbahn. Dazu bietet sich der Vergleich zu Bild-Nr. 34042 an, das die nach 1955 als "1. Klasse" bezeichneten Einrichtungen der früheren 2. Klasse zeigt. (1935) <i>Foto: RVM</i>
1. Klasse Abteil der DRG

 

Fahrkartenkontrolle in der 1. Klasse des "Rheingold", die einige Fahrgäste eher gelangweilt hinnehmen. Die Rheingoldwagen waren die einzigen Wagen mit frei beweglichen Einzelsesseln im ganzen Wagen.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Fahrkartenkontrolle

 

Mit den beiden Lokomotiven der Baureihe 06 der Firma Krupp wurden 1939 die leistungsfähigsten, größten und schwersten Schnellzuglokomotiven der Deutschen Reichsbahn in Betrieb genommen. Die Fahrzeuge waren für den schweren Schnellzugdienst in hügeligem Gelände konstruiert. Selten sind Betriebsaufnahmen dieser Lokomotiven, da diese mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs zusammenfielen. Hier ist 06 001 mit offener Frontklappe bei Hanau unterwegs, vermutlich vor D 43 (Basel - Berlin), den sie zwischen Frankfurt und Erfurt bespannte.  (03.1939) <i>Foto: Dr. Joachim Feißel</i>
06 001 bei Hanau (2)

 

Zur Ablieferung weilte die fabrikneue 06 001 (Krupp, Fabriknummer 2000, Baujahr 1939) in der LVA Berlin-Grunewald. Die Baureihe 06 war die einzige deutschen Lokomotive mit der Achsfolge 2’D2. Im Versuchsbetrieb wurde den Fahrzeugen eine bemerkenswerte Leistungsfähigkeit und Laufruhe bescheinigt. Jedoch neigten die Lokomotiven in engen Weichenbögen zu Entgleisungen. Nach der Abnahme wurde sie dem Bw Frankfurt/M-1 zugeteilt. Im Planbetrieb konnte sie mit ihrem Kessel, der zu Rissbildungen, Rohrlaufen und abgerissenen Stehbolzen neigte, nicht überzeugen. Während 06 002 den Krieg nicht überlebte, wurde 06 001 mit gesprengten Zylindern im Bw Frankfurt vorgefunden (vgl. Bild-Nr. 17731). Als Einzelstück wurde sie bereits am 15. Mai 1945 offiziell z-gestellt und am 14.11.1951 ausgemustert. (1939) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
06 001 in Bln-Grunewald

 

99 194 mit GmP 309 auf der 15 km langen Schmalspurbahn Nagold - Altensteig kurz vor Nagold.  (22.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
Rollbockzug bei Nagold

 

78 039 (RBD Breslau/Bw Kohlfurt) arbeitet sich mit einem Güterzug-Durchlauf von Dresden nach Görlitz bei Dresden-Klotzsche bergan. Dem ansprechenden Erscheinungsbild der Lok nach könnte es sich um eine RAW-Probefahrt handeln, auffällig sind das neue Führerhausdach und der Reichsadler in Alu-Ausführung.  (07.1940) <i>Foto: Werner Hubert</i>
78 039 bei Dresden-Klotzsche

 

94 989 auf der Drehscheibe ihrer Heimatdienststelle Bw Probstzella.  (27.05.1936) <i>Foto: Werner Hubert</i>
94 989 in Probstzella

 

57 3432 vom Bw Pressig-Rothenkirchen rollt mit einem Güterzug am Kupferhammer bei Ludwigsstadt auf der Frankenwaldbahn talwärts in Richtung Probstzella.  (14.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 3432 bei Ludwigsstadt

 

57 3486 (Bw Saalfeld) kämpft sich im Frankenwald mit einem langen Güterzug die Steigung von Probstzella nach Ludwigsstadt nahe Lauenstein hinauf.  (27.05.1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 3468 im Loquitztal

 

95 004 mit einem Güterzug auf der Frankenwaldbahn zwischen Probstzella und Ludwigstadt bei Falkenstein.  (05.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
95 004 bei Falkenstein

 

97 101 (eine bayr. PtzL 3/4) mit einem Personenzug auf dem Obernzeller Viadukt der Zahnradstrecke zwischen Erlau (bei Passau) und Wegscheid (Niederbayern).  (17.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
97 101 bei Erlau

 

39 125 (Bw Hannover) vor D 144 (Dresden - Köln) auf der Leinebrücke zwischen Hannover-Leinhausen und dem Haltepunkt Letter.  (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
39 125 bei Hannover

 

Die 4-Zylinder-Verbundloks der Baureihe 02 waren die ersten Einheitslok der Deutschen Reichsbahn überhaupt, die 1925 von Henschel in Kassel gefertigt wurden. Sie dienten als Erprobungsträger im Vergleich zu der ab 1926 erschienen 2-Zylinder-Version der Baureihe 01. Das Bild aus der Frühzeit ihres Einsatzes beim Bw Hamm-P zeigt 02 005 vor E 20 nach Köln in Hannover Hbf.  (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
02 005 in Hannover

 

Zwei unbekannte 39er befördern einen Schnellzug in Hannover. Die Aufnahme wurde kurz von dem Bf Hainholz westlich des Hauptbahnhofs aufgenommen. Der Zug passiert gerade die Eisenbahnbrücke über die Petersstraße. Er fährt auf den Ferngleisen Richtung Minden-Ruhrgebiet.  (1927) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
Schnellzug bei Hannover

 

17 232 mit einem Schnellzug, der vollständig aus ISG-Wagen besteht, in voller Fahrt bei (Wunstorf ?) Hannover.  (1929) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
17 232 bei Hannover

 

58 1001 mit Rangierfunkeinrichtung im Bw Soest. Die Lok war eine Entwicklung für die Türkei und diente als Vorbild für die preußische G 12, die aber andere Laufwerksabmessungen erhielt. Während des 1. Weltkriegs orderte das Türkische Kriegsministerium insgesamt 15 Maschinen, von denen zehn an die "Chemin de fer Ottoman d'Anatolie" (CFOA) geliefert wurden. Sie wurden dort als CFOA 101 - 110, spätere TCDD 56.901 - 910 eingeordnet. Die letzten fünf Maschinen kamen zur Militär-Generaldirektion Brüssel (als Nr. 5551 - 5555). Nach Ende des Krieges blieben drei Loks in Belgien und wurden 1931 an die Prinz Heinrich Eisenbahn verkauft. Eine Lok ging an die franz. Ostbahn "Chemins de Fer de l'Est" als E5015, spätere SNCF 150A15. Nr. 5553 kam zurück zur DRG und wurde als 58 1001 eingereiht. Sie wurde als Einzelstück am 04.07.1931 beim Bw Soest ausgemustert. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
58 1001 im Bw Soest (1)

 

Triebwerkspflege an 58 1001 im Bw Soest. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
Triebwerk der 58 1001

 

58 1711 hat die Spessartrampe von Laufach aus soeben hinter sich gebracht und erreicht die Ausweichstelle der Schiebeloks an der Westseite des Schwarzkopftunnels vor Heigenbrücken. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
58 1711 bei Heigenbrücken

 

58 1728 mit einem Güterzug nach Wuppertal-Vohwinkel bei Gevelsberg-Linderhausen. (29.07.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
58 1728 bei Linderhausen

 

02 005 vom Bw Hamm-P fährt von der Hohenzollernbrücke kommend in den Kölner Hauptbahnhof ein.  (1927) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
02 005 in Köln

 

E 21 51 wurde 1927 als eine Versuchslok der Firmen Linke-Hofmann-Werke (Breslau) und die Bergmann Elektrizitätswerke (Berlin-Rosenthal) gebaut. Eingesetzt wurde die Lok im Schnellzugdienst des Bw Hirschberg (Riesengebirge) in der Direktion Breslau, wo auch diese Aufnahme entstand. 1946 gelangte sie als Reparationslok in die UdSSR. Nach ihrer Rückkehr 1952/53 wurde sie von der Deutschen Reichsbahn (DDR) nicht mehr instand gesetzt, sondern blieb abgestellt, bis sie schließlich 1966 ausgemustert und 1967 zerlegt wurde.  (1928) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 21 51 in Hirschberg

 

Abnahmefahrt der E 21 51, die wegen eines Trafoschadens bei Rabishau auf der Strecke Görlitz – Breslau vorzeitig abgebrochen werden musste. (1927) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 21 51 auf Versuchsfahrt

 

13 001 (Zweitbesetzung) war die ex LBE Nr.7 der Gattung S 5². Diese Lok wurde 1911 unter der Fabrik-Nr. 809 als letzte von insgesamt 7 Maschinen der Gattung S 5 (bzw. S 5²) an die LBE geliefert und erhielt dort zunächst die Nr. 79 und den Namen "Wupper". Im Jahre 1917 wurde sie mit der Umstellung der Loknummern bei der LBE neu als Nr.7 geführt. Als einzige der sieben, vollständig nach dem Musterblatt der preußischen Staatsbahn gebauten, 2'Bn2v-Lok gelangte sie 1938 bei der Verstaatlichung noch zur DRB, die ihr in zweiter Besetzung die Nr. 13 001 zuteilte. Das Foto entstand nach Abschluss einer HU im Sommer 1940. Wenig später wurde die Lok aus Lübeck abgezogen und einem Bw in der Gegend von Krakau zugeteilt, wo sie (nach Aktenlage) im Juni 1944 ausgemustert worden sein soll. (09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 001 (II) im RAW

 

13 402 (ex "Bromberg 401") im Bw Wollstein in der RBD Posen in typischer Pose der DLA-Fotografen. Es handelt sich um eine der an die PKP gelangten und 1941 wieder bei der DRB eingereihten preußischen S 4, eine der ersten in Serie gebauten Heißdampflok. (08.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 402 im Bw Wollstein

 

Lokführerseite der 1907 bei Henschel in Kassel gebauten "Bromberg 401", die nach der deutschen Besetzung Polens als 13 402 eingereiht wurde. Nach dem Krieg verblieb sie in Polen, wo sie 1955 ausgemustert wurde. (08.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 402 im Bw Wollstein (2)

 

Eine wunderschöne Szene aus dem Berlin der 1920er Jahre. Im Hintergrund fährt eine pr. S 6 (Baureihe 13.10) in den Bahnhof Alexanderplatz ein, der gerade renoviert wird. Bemerkenswert sind auch die alten und neuen Wagen der Berliner Straßenbahn (im Vordergrund wohl die neuen) und die absolut dichte Folge der Straßenbahnzüge auf der Zentrumsstrecke.  (1926) <i>Foto: RVM</i>
Berlin-Alexanderplatz (2)

 

Obwohl von der preußischen Baureihe S 5.2 im Jahr 1925 noch 200 Loks in die Betriebsnummern 13 651–850 umgezeichnet wurden, wurden alle zwischen 1928 und 1931 ausgemustert. 13 820 (Vulcan, Baujahr 1911) war eine der letzten Exemplare und wurde schnell noch standartmäßig vom DLA-Fotografen abgelichtet. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
13 820 in Bln-Grunewald

 

Präsentation der Leistungsfähigkeit eines neuen 60t-Dampfkranes im RAW Breslau-Odertor mit der preußischen S 6 Nr. 13 1132 am Haken. Die hier als "Kranprüfgewicht" verwendete Lok weist ein paar bemerkenswerte Details auf: Sie besitzt noch Stangenpuffer (die Mehrzahl der hochwertigen Lokomotiven besaßen 1927 bereits Hülsenpuffer), im Gegensatz zur Mehrzahl der S 6 trägt 13 1132 ihren Vorwärmer nicht unter dem Rahmen zwischen Drehgestell und Treibachse sondern auf dem Umlauf. Unklar sind die beiden topfartigen Installationen auf dem Umlauf neben der Rauchkammer. Auf jeden Fall wurde die Kesselverkleidung durch die Art des Anhebens massiv beschädigt. (1927) <i>Foto: RVM</i>
13 1132 am Haken

 

Diese preußische S 6 wurde 1912 bei Linke-Hofmann-Busch unter der Fabriknummer 934 gebaut und als "Altona 656" eingeordnet. Bei der Reichsbahn erhielt sie die Nummer 13 1247, wurde aber bereits am 04.12.1928 ausgemustert. Anschließend kam sie als Lehr- und Anschauungobjekt zum RAW Braunschweig. Auf dem Weg dorthin war sie dem Fotografen noch ein Bild wert. Im Zweiten Weltkrieg verschlug es sie nach Polen, wo sie nach dem Krieg auch verblieb. Sie kann als Denkmallok im Eisenbahnmuseum Skierniewice als Pd 5-17 immer noch besichtigt werden. (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
13 1247

 

Hinter 13 530 versteckt sich die ehemalige preußische S 6 "611 Danzig", die 1920 als Reparationsleistung an Polen abgegeben werden musste. Mit der deutschen Besetzung wurde sie als 13 530 eingeordnet. Der Fotograf traf sie mitten im Krieg in Posen an. (08.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 530 in Posen (1)

 

Die preußische S 6 "Danzig 611", spätere PKP Pd5-52, ab 1939 13 530 im Bw Posen. Nach dem Krieg blieb sie in Polen und wurde dort unter der Nummer Pd 5-21 (Zweitbesetzung) im Jahr 1952 ausgemustert. (08.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 530 in Posen (2)

 

Die preußische S 6 hatte es Hermann Maey sichtlich angetan. Möglicherweise erkannte er auch es als letzte Gelegenheit eine solche Maschine zu fotografieren. Die Umstände, welchen Sinn dies im Sommer 1944 noch hatte, lassen wir mal dahingestellt.  (08.1944) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 530 in Posen (3)

 

Selbst der beste Fotograf hat wohl misslungene Aufnahmen in seinem Archiv. Auch Carl Bellingrodt blieb davon nicht verschont und drückte bei der in Rostock Hbf mit P 281 ausfahrenden 13 1240 zu spät auf den Auslöser. Da er das Bild mit der preußischen S 6 nicht wiederholen konnte, blieb sie so erhalten. (1926) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
13 1240 in Rostock

 

Das Personal der "Innung B.W.H." präsentiert sich vor einer unbekannten pr. G 12. (27.03.1928) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Pr. G 12

 

Ein Schnellzug mit einer pr. P 8 auf dem Hindenburgdamm, der die nordfriesische Insel Sylt mit dem Festland verbindet. (1930) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Hindenburgdamm (30)

 

Gleisbaurotte der Reichsbahndirketion Karlsruhe. (1922) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Rotte (17)

 

17 1134 mit Versuchsrauchfangeinrichtung im Bw Berlin-Anhalter Bf. Die 1914 bei Henschel & Sohn in Kassel gebaute Lok wurde am 14.08.1950 ausgemustert und in Jugoslawien zerlegt. (1934) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
17 1134

 

Die letzte im RAW Dortmund ausgebesserte Lok war eine pr. T 9.3, die das Werk als "Gerät" 928.01 verließ. (14.05.1930) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
RAW Dortmund

 

Eine 64er überquert die Inn zwischen Braunau und Simbach auf dem Weg nach Mühldorf(Oberbay). Der Inn markiert hier die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Innbrücke bei Braunau

 

Wie das Schild an der Pufferbohle der 18 466 (Bw Nürnberg Hbf) unzweifelhaft ausweist, ist dies der D 39 (München - Nürnberg - Halle/S - Berlin Anhalter Bf), der hier zwischen Lauenstein und Probstzella talwärts rollt.  (06.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
18 466 im Frankenwald

 

Die Baureihe 06 war die einzige deutsche Lokomotiven mit der Achsfolge 2’D2’. Sie war mit einem Schlepptender der Bauart 2’3 T 38 mit Stokerfeuerung ausgestattet. Wegen des Zweiten Weltkriegs wurden nur zwei Exemplare gebaut. Als Einzelstück wurde 06 001 mangels weiterer Verwendung am 15. Mai 1945 beim Bw Fankfurt/Main 1 abgestellt und am 14.11.1951 ausgemustert. (1939) <i>Foto: RVM</i>
06 001

 

38 3789 (Bw Rostock) überholt mit einem Sonderzug von Lübeck über Güstrow - Neubrandenburg nach Stettin ein Pferdefuhrwerk in der östlichen Ausfahrt des Bf Neu Wokern nahe Teterow. Die Sonderleistung gibt noch Rätsel auf: Es könnte sich um die Leerwagenüberführung eines Speisewagens für einen ausgefallenen Wagen, z.B. für den D 2 (Stettin - Lübeck) handeln oder einen Sonderwagen in Zusammenhang mit dem anstehenden "Gaufest" in Lübeck. (02.07.1935) (02.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 3789 bei Teterow

 

Die 997 m lange kombinierte Eisenbahn- /Straßenbrücke über die Weichsel zwischen Thorn Hbf und Thorn Stadt. Sie wurde 1872 eröffnet und 1939 von der abrückenden polnischen Armee 15 Stunden vor der deutschen Besetzung, 1945 nochmals von der abrückenden Deutschen Wehrmacht gesprengt. Nach dem Krieg wurde die Eisenbahnbrücke 1948 wiederhergestellt, die Straßenbrücke 1950.  (1910) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Eisenbahnbrücke Thorn

 

Die preußische S 2 wurde zwischen 1891 und 1893 in 153 Exemplaren gebaut. Die Deutsche Reichsbahn übernahm 1923 noch sieben in Verbund-Bauart umgebaute S 2 als 13 001 – 007 in ihren Umzeichnungsplan. Die bei der DRG zur Umzeichnung vorgesehenen S 2 wurden bereits in den Jahren 1900 bis 1910 (die spätere 13 001 (I) im Jahr 1906) in Verbundlok (tlw. mit Umzeichnung zur S 3) umgebaut. Im Umzeichnungsplan von 1925 war nur noch eine Lok als 13 001 enthalten, die bis 1926 ausgemustert wurde. Die Lok auf dem Bild ist 13 001 (2.Besetzung), ex LBE Nr.7 (Gattung S 5²). Diese Lok wurde 1911 unter der Fabrik-Nr. 809 als letzte von insgesamt 7 Maschinen der Gattung S 5 (bzw. S 5²) an die LBE geliefert und erhielt dort zunächst die Nr. 79 und den Namen "Wupper". Im Jahre 1917 wurde sie mit der Umstellung der Loknummern bei der LBE neu als Nr.7 geführt. Als einzige der sieben, vollständig nach dem Musterblatt der preußischen Staatsbahn gebauten, 2'Bn2v-Lok gelangte sie 1938 bei der Verstaatlichung noch zur DRB, die ihr in zweiter Besetzung die Nr 13 001 zuteilte. Das Foto - entstanden unmittelbar nach Abschluss einer HU im Sommer 1940 - zeigt die Lok im Neuanstrich mit Farbanschriften, aber ohne das Hoheitszeichen. Wenig später wurde die Lok aus Lübeck abgezogen und einem Bw in der Gegend von Krakau zugeteilt, wo sie (nach Aktenlage) im Juni 1944 ausgemustert worden sein soll.  (09.1940) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
13 001 (II), ex LBE Nr. 7

 

Im Jahr 1932 versuchte die Deutsche Reichsbahn durch die Verwendung hochfester Stähle den Kesseldruck von 16 kp/cm² auf 25 kp/cm² zu steigern. Insgesamt wurden acht solcher Lokomotiven gebaut, darunter befanden sich auch die beiden Schnellzuglokomotiven der Baureihe 04. Die von der Firma Krupp gebauten Fahrzeuge wiesen schon nach kurzer Zeit Schäden an der Feuerbüchse auf. Da die Loks auch nach Umbauten und Reparaturen nicht die Erwartungen erfüllten, setzte man den Druck 1935 wieder auf 16 kp/cm² herab und gab ihnen die Betriebsnummern 02 101 und 02 102. Infolge Wassermangels explodierte der Kessel der 02 102 am 3. April 1939; daraufhin wurden beide Maschinen ausgemustert und schließlich 1940 verschrottet.  (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
02 102

 

In den 1920er Jahren war noch Handarbeit beim Gleisbau angesagt. Nicht ohne Stolz ließ sich diese Rotte bei Peine ablichten. (1920) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Gleisbaurotte

 

Blick auf den Bahnhof Malente-Gremsmühlen an der Bahnstrecke Lübeck - Kiel. Am Hausbahnsteig links steht eine P 8 mit einem Zug nach Lübeck, während rechts ein Personenzug (möglicherweise mit einer pr. T 12) nach Lütjenburg den Anschluss abwartet. (1932) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Bf Malente-Gremsmühlen

 

Vor der Kulisse der Oberkasseler Rheinbrücke in Düsseldorf (seit 31.05.1934: "Skagerrak-Brücke") marschiert die deutsche Wehrmacht in das nach dem Ersten Weltkrieg von den Alliierten besetzte Rheinland ein. Warum dieses Bild sich im Eisenbahnarchiv des RVM befand, ist allerdings unklar, zumal die Brücke im Hintergrund eine Straßenbrücke war.  (07.03.1936) <i>Foto: RVM</i>
Wie alles begann....

 

Bereits 1913 gab es im Bereich der KED Elberfeld Pläne zum Bau einer neuen Hauptwerkstätte. Nach verschiedenen Überlegungen hinsichtlich günstiger Standorte konnte man ein Gelände im östlichen Bereich von Schwerte erwerben. Streckenmäßig lag die Fläche an der sog. oberen Ruhrtalbahn Richtung Arnsberg - Kassel . Die Planung, der Erwerb der Grundstücke und der Bau diverser Gebäude zog sich dann doch über etliche Jahre hin, zumal hier der Erste Weltkrieg mit seinen Folgen einen ungünstigen Rahmen bildete. Der 1. Oktober 1922 gilt als offizieller Termin der Inbetriebnahme des EAW Schwerte, wobei die Ausbesserung der Lokomotiven bereits seit August 1922 durchgeführt wurde. Die Bedeutung des Werkes wurde dadurch unterstrichen, dass bereits bis Dezember 1924 etwa 500 Loks restauriert wurden und im August des nächsten Jahres bereits das 1000ste Exemplar zu verzeichnen war. Im April 1934 waren etwa 2.000 Mitarbeiter im Ausbesserungswerk beschäftigt, die hier zum 01. Mai mit "deutschem Gruß" im Werksgelände vor 56 2303 angetreten sind und dessen zeitgenössischer Fahnenschmuck wohl nach dem Krieg zensiert wurde. Der Niedergang des Ausbesserungswerkes begann mit dem Strukturwandel der Bahn, mit dem Diesel- und E-Loks nach und nach die Dampfloks verdrängten. Im Oktober 1967 verließ die letzte aufgearbeitete Dampflok (50 1751 vom Bw Paderborn) das Werksgelände. Insgesamt wurden in Schwerte 43.869 Dampfloks ausgebessert. Am 1. April 1983 wurde das AW Schwerte als eigene Dienststelle aufgelöst und dem Aw Witten angegliedert. Im Mai 1987 schlossen sich die Tore für immer. (01.05.1934) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
RAW Schwerte

 

Während der Ruhrbesetzung lag der Bahnhof Borken gerade außerhalb der von französischen und belgischen Truppen besetzten Zone, die bis Dorsten reichte. Die Besetzung löste in der Weimarer Republik einen Aufschrei nationaler Empörung aus. Die Reichsregierung unter dem parteilosen Kanzler Wilhelm Cuno rief die Bevölkerung am 13. Januar 1923 zum „passiven Widerstand“ auf. An Frankreich und Belgien wurden keine Reparationen mehr gezahlt, Industrie, Verwaltung und Verkehr wurden mit Generalstreiks teilweise lahmgelegt. Betriebe und Behörden leisteten teilweise den Anordnungen der Besatzer nicht Folge, auch außerhalb der Ruhrbesetzung sollte der Druck auf die Besatzer erhöht und wirtschaftlicher Schaden erzeugt werden. In diesem Kontext fand möglicherweise auch diese fotogerechte Zugkontrolle der Bahnpolizei im Bahnhof Borken statt. (1923) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Zugkontrolle in Borken

 

Eine P 10 (Baureihe 39) mit einem Schnellzug am Einödtalviadukt auf der Gäubahn zwischen Hattingen und Tuttlingen. Die direkte Strecke Tuttlingen - Hattingen ging als Umfahrung des zum Kopfmachen zwingend Bahnhofs Immendingen erst 1934 als Neubaustrecke in Betrieb. (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
P 10 im Einödtal

 

Bei der sächsischen Staatsbahn genoss das Vierzylinder-Verbundtriebwerk eine besondere Tradition. Angeblich sollte Hartmann zunächst die bayerische S 3/6 in Lizenz nachbauen, stattdessen verwirklichte man mit der XVIII H ein eigenes Dreizylinder-Heißdampf-Triebwerk. Das Bild zeigt die am 17. April 1945 bei einem Luftangriff auf Dresden zerstörte 18 002 vor D 65 bei der Ausfahrt aus dem Dresdener Hauptbahnhof.  (08.06.1929) <i>Foto: Werner Hubert</i>
18 002 in Dresden

 

64 088 überquert vor P 2509 die Erftbrücke bei Bergheim am Niederrhein. (02.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
64 088 bei Bergheim

 

93 655 verlässt mit P 2416 die Rheinbrücke in Rüdesheim. Sie stellte die Verbindung von der rechten Rheinstrecke ins Nahetalbahn zwischen Bingen und Rüdesheim dar. Ab 13.01.1945 war die Brücke wegen Luftangriffsschäden unbefahrbar, wurde nicht repariert und am 15.03.1945 durch deutsche Pioniere gesprengt. Nach dem Krieg wurde sie nicht wieder aufgebaut. (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Rheinbrücke Rüdesheim (1)

 

Versand der bekannten Heidekrautgewächse in der für seine Rhododendronfesttage bekannten Kreisstadt Westerstede im Ammerland (Niedersachsen). (1931) <i>Foto: RVM</i>
Rhododendron-Versand (1)

 

ersand von Rhododendronstauden im Bahnhof Westerstede-Ocholt an der Bahnstrecke Oldenburg – Leer.  (1931) <i>Foto: RVM</i>
Rhododendron-Versand (2)

 

01 105 wartet in Berlin-Anhalter Bahnhof auf Ausfahrt. Bei dem Zug könnte es sich um den D 40 nach München handeln, der den Anhalter Bahnhof um 11.50 Uhr verließ.  (1939) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
01 105 im Anhalter Bf (1)

 

01 105 wurde am 22.11.1934 beim Bw Berlin Anhalter Bf in Dienst gestellt. Hier wartet sie in ihrem Heimat-Bahnhof vermutlich vor D 40 nach München auf Ausfahrt. (1939) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
01 105 im Anhalter Bf (2)

 

Diese offenen Güterwagen lösten Ende der 1920er die offenen Wagen der Bauarten "O Halle" und "Om Breslau" bzw. "Om Essen" als Standardwagen ab. Bis 1934 wurden etwa 20.000 Stück gebaut.  (1934) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
Om-Wagen "Königsberg 14387"

 

Blick in die Fertigungshallen der Borsigwerke in Hennigsdorf bei Berlin während des Zweiten Weltkriegs. Es zeigt die Montage von 1'Eh2-Einheitsloks der BR 50, wobei die "zwischengestreuten" Schnellzuglok-Räder hierbei eigentlich nichts zu suchen hätten. Im Hintergrund befindet sich offenbar eine AEG-Lok der Baureihe E 94 in Endmontage.  (13.02.1941) <i>Foto: RVM (Scherl)</i>
Borsigwerke Berlin

 

Ein Schnellzug mit 39 030 auf der Gäubahn im Rohrer Wald.  (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 030 im Rohrer Wald

 

Eine unbekannte, vermutlich beim Bw Linz/Donau stationierte 03.10 auf der österreichischen Westbahn von Wien über St. Pölten und Linz nach Salzburg. (1940) <i>Foto: A. Hofbauer</i>
03.10 auf der Westbahn

 

Eine schöne Vorkriegsaufnahme vom Essener Hauptbahnhof, vor dessen zweischiffiger Bahnhofshalle eine pr. P 8 wartet. Gleichzeitig fährt ein Güterzug mit zwei pr. G 10 durch den Bahnhof, hinter dem Zug vrstecken sich noch zwei pr. T 18. Durch die Bombardierung der Alliierten in den Jahren 1944 und 1945 wurde das (hier nicht sichtbare) Bahnhofsgebäude von Fritz Klingholz aus dem Jahre 1902 wie auch die Bahnhofshalle zerstört. (07.06.1938) <i>Foto: RVM (RBD Essen/Marotz)</i>
Essen Hbf (4)

 

Der Bahnhof Halle (Saale) Güterbahnhof war zur Reichsbahnzeit der zentrale Rangierbahnhof im Eisenbahnknoten Halle (Saale) und wurde zum zentralen Rangierbahnhof für den mitteldeutschen Raum ausgebaut. Er war als zweiseitiger Flachbahnhof ausgebildet und erstreckte sich auf einer Länge von 3,6 Kilometern in Nord-Süd-Richtung östlich der Anlagen des Hauptbahnhofes im Stadtbezirk Ost. Am Abdrücksignal ist eine pr. G 8.1 tätig. (1930) <i>Foto: RVM (RBD Halle)</i>
Halle Gbf

 

Aufstellung zur Fahrzeugparade "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" in Nürnberg: E 18 02 (Bw München Hbf) vor Meßzug mit Lokversuchswagen 3 "700 577 Berlin" und el. Meßwagen B "700 756 München", daneben 61 001 (LVA Grunewald) mit dem Henschel-Wegmannzug, 24 069 (Bw Treysa) vor einem "Fahrt-ins-Blaue"-Sonderzug, sowie der Dieseltriebwagen "135 009 Nürnberg". Die Ecke des Wagens vorne links gehört zu dem mit E 04 22 bespannten "Karwendel-Zug".  (08.12.1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre Deutsche Eisenbahnen

 

Aufstellung zur Fahrzeugparade "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" in Nürnberg: elT 1900 (Bw Stg-Rosenheim, späterer ET 11 01), daneben 05 001 (LVA Grunewald) und 01 150 (Bw Bebra), die fabrikneu mit 9 weiteren Schnellzugloks der Baureihe 01 die Parade eröffnete. Links daneben der Dieseltriebwagen "137 078 Saarbrücken". (08.12.1935) <i>Foto: RVM</i>
100 Jahre Deutsche Eisenbahnen

 

Bei dem VT 136 003 handelt es sich um einen 760 mm Schmalspurtriebwagen, der 1932 als M 11.006 an die CSD abgeliefert wurde. Nach der Angliederung des Sudetenlandes an Deutschland im Herbst 1938 gelangte M 11.006 in den Bestand der Deutschen Reichsbahn. Er erhielt dort die neue Betriebsnummer VT 136 003. Neben dem Einsatz auf der schlesischen Schmalspurbahn Hotzenplotz - Röwersdorf (Foto), wurde VT 136 003 auch auf den Waldviertler Schmalspurbahnen in Österreich eingesetzt. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Triebwagen zerstört. (1942) <i>Foto: Hermann Maey</i>
VT 136 003

 

Ein Eisenbahngeschütz nach dem Abschuss, vermutlich aufgenommen auf dem Schießplatz in Meppen. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Eisenbahngeschütz (2)

 

01 019 (Bw Berlin-Anhalter Bf) verlässt mit einem Schnellzug den Hamburger Hauptbahnhof. Die Lok trägt noch die kleinen Windleitbleche der ersten Serienlieferungen, die ab 1930 schon den "großen" Wagnerblechen weichen mussten. Hinter der Lok sieht man einen französischen Gepäckwagen, möglicherweise ein C.I.W.L. Type F. Der Zug steht auf Gleis 7, also in Richtung Berlin (oder Lübeck). Daher könnte es sich um einen internationalen FD nach Berlin handeln, in Nachfolger eines der 1926 eingestellten L-Züge. In Frage käme FD 25/26, der Kurswagen aus Paris führte. (04.1928) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 019 in Hamburg Hbf

 

Die Vierzylinderverbundlok 02 008 wurde am 31.12.1925 fabrikneu zum Bw Hof geliefert und stellt sich dort dem Fotografen. Nach ihrem Umbau im Oktober 1942 in die Zwillingsmaschine 01 240 verblieb sie weiterhin in Hof. Nach Stationen in Regensburg, Treuchtlingen und Mühldorf, wurde sie am 02.10.1968 in Hof ausgemustert. (1926) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
02 008 im Bw Hof

 

98 7201 wurde 1892 von Krauss mit der Betriebsnummer 27 an die Lokalbahn AG (LAG) geliefert. Eingesetzt wurde sie und ihre Schwesterlok LAG 28 vor allem auf der Isartalbahn und gelegentlich auch auf der Ammergaubahn. Bei der Reichsbahn wurde sie als 98 7201 eingereiht und am 14.08.1950 ausgemustert. Die Aufnahme entstand im Bw München-Thalkirchen. (06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 7201 im Bw Mü-Thalkirchen

 

98 7224 (ex sächs. IIIb T 1332, Hartmann, Baujahr 1891) im Rangierdienst in Pirna-Großcotta. (04.06.1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
98 7224 in Pirna

 

98 7303 war eine von sieben Nassdampflokomotiven mit Verbundtriebwerk, die ab 1890 an die Lokalbahn AG (LAG) mit den Betriebsnummern LAG 17, 19, 23–25, 40, 41 geliefert wurde. Der Fotograf traf sie im Bahnhof Cadolzburg an. Sie wurde am 14.08.1950 beim Bw Nürnberg Rbf ausgemustert. (05.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 7303

 

98 7306 im Endbahnhof Cadolzburg der 13 km langen Stichstrecke von Fürth über Zirndorf. Bei der Lok handelt es sich um ein ehemaliges Fahrzeug der Lokalbahn Aktien-Gesellschaft (LAG Nr. 24), eine von elf Maschinen, die 1938 von der Reichsbahn von der LAG (sieben Loks) und Lausitzer Eisenbahn-Gesellschaft (vier Loks) übernommen wurden.  (13.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 7306 in Cadolzburg

 

98 7309 (Abnahme im Juni 1900) im Bw Kempten. Als Nassdampflok mit Verbundtriebwerk war sie unter der Nummer 60 bei der Lokalbahn AG (LAG) in Dienst gestellt worden. Nachdem die 1'C-Lokomotiven mit den Bahnnummern 17 bis 49 (93 7301 - 7307 bzw. 98 7401 - 7404) sich im Betrieb bewährt hatten, lieferte Krauss-Maffei 1900 zwei weitere Fahrzeuge (LAG 59 und 60 = 98 7308 und 7309) mit höherer Leistung. Auffällig waren die weit vorne neben der Rauchkammer angeordneten Wasserkästen. Außerdem waren ein Kohlenkasten hinter dem Führerhaus hinzugefügt, der Treibraddurchmesser verringert sowie Achsstand und Länge vergrößert worden. (06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
98 7309

 

Der "Kruckenbergsche Schienenzeppelin" während seiner Deutschland-Präsentationsfahrt von Berlin über Magdeburg - Seesen - Altenbeken - Hagen - nach Düsseldorf in Hagen/Westf. Kurz zuvor, am 21. Juni 1931 befuhr das Fahrzeug in nur 98 Minuten die 257 km lange Strecke zwischen Hamburg-Bergedorf und dem Lehrter Bahnhof in Berlin. Dabei stellte das Fahrzeug zwischen Karstädt und Wittenberge mit einer Spitzengeschwindigkeit von 230,2 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord auf, der 24 Jahre lang Bestand hatte.  (26.06.1931) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Schienenzeppelin (1)

 

Auch ein Zuschauer erwischte den Schienenzeppelin während seiner "Deutschlandfahrt" von Berlin über Magdeburg - Seesen - Altenbeken nach Düsseldorf in Hagen, an gleicher Stelle wie der Wuppertaler Direktionsfotograf in Bild-Nr. 32335. (26.06.1931) <i>Foto: Privatfoto</i>
Schienenzeppelin (7)

 

Rückseite des Kruckenberg´schen Schienenzeppelins um 5.26 Uhr morgens nach der Rekordfahrt mit 230 km/h im Bahnhof Berlin-Spandau. Die Luftschraube aus Eschenholz wurde von einem im Heck sitzenden 12-Zylinder-Flugmotor BMW VI mit einer Leistung von 600 PS angetrieben. Rechts fährt 93 207 mit einem Güterzug auf den Gütergleisen vom Gbf Ruhleben kommend in Richtung Spandau-West Gbf bzw. Richtung Wustermark Vbf vorbei. (21.06.1931) <i>Foto: RVM</i>
Schienenzeppelin (8)

 

Ein Zug überquert die Memelbrücke bei Tilsit, die heute die Staatsgrenze zwischen Russland und Litauen bildet. Offenbar handelt es sich um einen hochwertigen Reisezug, an der Zugspitze läuft ein Einheits-Packwagen, weiter im Zug folgen weitere Durchgangswagen, in der Zugmitte ist auch ein Speisewagen der Teakholz-Bauart, vielleicht ein CIWL-Wagen, eingestellt. Es spricht einiges dafür, dass dies vielleicht der D 1 in Richtung Riga ist. Bei der Zuglok handelt es sich um eine BR 37 (pr. P 6). Die Aufnahme entstand vom Nordufer der Memel, im Hintergrund liegt Tilsit. (1938) <i>Foto: RVM (Hammer)</i>
Memelbrücke bei Tilsit

 

02 007 (Bw Hamm) verlässt vor D 3 den Kölner Hauptbahnhof. Die Lok wurde 1939 in die Zwillingsmaschine 01 236 umgebaut. (1926) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
02 007 in Köln

 

02 007 passiert mit einem Schnellzug nach Hamm das Bw Hagenkamp in Hannover. Der im Zug eingestellte ausländische Gepäckwagen (französisch oder belgisch?) weist auf einen internationalen Schnellzug hin, möglicherweise den D 23. (1928) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
02 007 in Hannover

 

Die Lehrlinge eines unbekannten Bw posieren auf der 1915 bei Henschel in Kassel gebauten 55 3805.  (1930) <i>Foto: Privatfoto</i>
55 3805

 

Ein S-Bahnzug mit einer pr. T 12 am Haltepunkt Westhafen in Berlin-Moabit vor der Kulisse eines gigantischen Kraftwerkes.  (1925) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (45)

 

59 020 vom Bw Kornwestheim dampft auf der Gäubahn durch den Rohrer Wald. 1942 verschlug es sie an den österreichischen Semmering. In Mürzzuschlag wurde sie auch 1953 ausgemustert.  (1934) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
59 020 im Rohrer Wald

 

Etwas unglücklich erwischte der Fotograf der RBD Halle diese stromlinienverkleidete 01.10. Entgegen erster Vermutungen ist dies nicht die auf den nächsten Fotos am gleichen Tag in Halle dokumentierte 01 1089, weil der Zustand der Stromlinienhülle deutlich besser als bei 01 1089 ist, die Loknummer an den Klappen zur Rauchkammer höher angeschrieben, die Laternenöffnungen (noch) hell und nicht durch Verdunkelungsblenden verdeckt und auch keine so massiven Verschlussriegel an den Frontklappen angebracht zu sein scheinen. Da auch das Bw Halle P einige stromlinienverkleidete 01.10 zwischen 1940 und 1944 beherbergte, kann es möglicherweise eine der Maschinen 01 1056, 1057, 1058, 1059, 1063, 1064 oder 1065 sein. Bemerkenswert ist auch der uralte 3-achsige Postwagen (schätzungsweise von um 1900) hinter der modernen Lok. (09.06.1942) <i>Foto: RVM (RBD Halle)</i>
01.10 in Halle

 

01 1089 wird im Bw Halle P auf Hochglanz gebracht. Im April 1943 wurde sie nach Breslau umstationiert. (09.06.1942) <i>Foto: RVM (RBD Halle)</i>
01 1089 in Halle (1)

 

01 1089 wurde am 25. Mai 1940 an das Bw Dresden-Altstadt abgeliefert und im April 1943 nach Breslau umstationiert. Im Mai 1944 wurden die Breslauer 01.10 durch die leichtere 03.10 ersetzt und in den Westen abgegeben. 01 1089 landete beim Bw Göttingen Pbf und wurde im November 1949 nach Hagen-Eckesey weitergereicht, wo sie bis Februar 1957 tätig war. Anschließend wurde sie beim Bw Osnabrück eingesetzt, wo sie auch am 07.05.1968 z-gestellt wurde. Das Bild entstand im Bw Halle P. (09.06.1942) <i>Foto: RVM (RBD Halle)</i>
01 1089 in Halle (2)

 

Lehrlingsausbildung an 38 1436 (LHB, Baujahr 1913) in der Lehrwerkstatt ihres Heimat-Bw Köthen. Dieses auf den ersten Blick unscheinbare Lokschuppenbild birgt doch ein paar bemerkenswerte Details, wie z.B. die Lokschilder mit Breitziffern (Rotguss oder Alu?); den Guss-Adler am Führerhaus, den nicht so sehr viele Loks tatsächlich erhalten haben; das merkwürdige rechteckige (quadratische) Loch im heizerseitigen Windleitblech; die neuen Rangiertritte an der Pufferbohle (dafür fehlt der Pufferbohlenauftritt vorn, von dem nur noch der Griffbügel kündet); der Tauschkessel mit Speisewasserreiniger Bauart EZA an der Lok mit Hängeeisen-Steuerung, wobei die Rauchkammertür noch das - eigentlich um 1910 abgeschaffte - Jahreszahlschild zeigt; die unterschiedlichen Loklaternen (Bauart 1925 und 1938) mit Verdunkelungsblende; das in einer Blechverkleidung versteckte Luftsaugeventil über dem Zylinder und das scheinbar gläserne(?) Schmiergefäß unter dem Umlauf vor dem Zylinderblock. (06.08.1940) <i>Foto: RVM (RBD Halle)</i>
38 1436 im Bw Köthen

 

Im Lokschuppen des Bw Altenburg haben sich 94 2109, 94 203x, 94 2132, 74 551, 74 628 und 94 2091 versammelt. (1932) <i>Foto: RVM (RBD Halle)</i>
Bw Altenburg

 

Ein offenbar nagelneuer VT 137 fährt mit dem vorauslaufenden VS auf Probefahrt (?) in Halle (Saale) ein. Auffällig ist, dass dem VS das Übergangsblech an der abgebildeten Wagenfront fehlt. Bemerkenswert auch die Aufstiegstritte und die Haltestangen neben und über den Frontfenstern, die für das Aufstecken der Zugschlusstafeln auf den Signalstützen an der Wagenfront gedacht sind. (1935) <i>Foto: RVM (RBD Halle)</i>
VT 137 in Halle

 

Die 128 m lange Rheinbrücke Konstanz ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke. Über sie führt eingleisig die Hochrheinstrecke über Radolfszell - Schaffhausen nach Basel. Das Bild zeigt eine P 8 auf der neuen Brücke, die zwischen 1936 und 1938 gebaut und die erste Brücke von 1863 ersetzte.  (11.1938) <i>Foto: RVM (Schlang)</i>
Rheinbrücke Konstanz (3)

 

Ein SVT 137 der Bauart "Hamburg" erreicht als FDt 571 aus Frankfurt den Anhalter Bahnhof in Berlin. Links steht 03 075 vom Bw Halle P. Die "Ferndurchgangsschnelltriebzüge" (FDt) waren die damals schnellsten Züge in Deutschland. Die höchste Reisegeschwindigkeit wurde dabei auf dem Abschnitt Hannover–Hamm mit 132,2 km/h erzielt. Sie galten damals auch als schnellste Züge der Welt. Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der Schnellverkehr am 22. August 1939 eingestellt und die Züge aus dem Verkehr gezogen.  (08.1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
SVT 137 in Bln Anhalter Bf

 

Ein SVT 137 der Bauart "Hamburg" unterwegs als FDt 571 "Fliegender Frankfurter" nach Berlin Anhalter Bf zwischen Eisenach und Gotha bei Schönau in Thüringen. Das Bild wurde in den ersten Einsatztagen gefertigt,denn die FDt-Relation "Fliegender Frankfurter" (Berlin - Frankfurt/M) war erst am 15. August 1935 eingerichtet worden. (08.1935) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
SVT 137 bei Schönau

 

03 1081 (Bw Linz/Donau) vor einem Schnellzug Nürnberg - Wien West auf der österreichischen Westbahn bei Vöcklamarkt.  (1941) <i>Foto: F. Kraus</i>
03 1081 bei Vöcklamarkt

 

Blick auf die Ostseite des Aachener Hauptbahnhofs. In der Halle rangiert eine pr. T 9.3 (BR 91). Links wartet eine 94 auf den nächsten Schiebeeinsatz.  (1928) <i>Foto: RBD Köln</i>
Aachen Hbf (1)

 

Blick auf den Lehrter Fern- und Stadtbahnhof. Mit der 1871 in Betrieb gegangenen "Lehrter Bahn" von Hannover nach Berlin entstand in direkter Nähe zum schon bestehenden Hamburger Bahnhof ein neuer Kopfbahnhof – der Lehrter Bahnhof, der links im Bild sichtbar ist. Der Lehrter Stadtbahnhof (oben links) wurde am 15. Mai 1882 auf der Berliner Stadtbahn eröffnet und war ein reiner S-Bahn-Bahnhof mit Anschluss an den Lehrter- und Schlesischen Kopfbahnhof und wurde im Sommer 2002 im Zuge der Bauarbeiten für den neuen Berliner Hauptbahnhof abgerissen. Im Vordergrund befindet sich der Humboldthafen. (1927) <i>Foto: RVM</i>
Berliner Stadtbahn (2)

 

Um die Leistungsfähigkeit der Konstanzer Rheinbrücke von 1863 zu steigern, beschloss die Stadt Konstanz in Zusammenarbeit mit dem damaligen Straßenbauamt und der Deutschen Reichsbahn, die Brücke grundlegend umzubauen. Die Stützweiten blieben unverändert, die Brücke wurde um rund 50 % verbreitert. Das Bild zeigt den Bauzustand im Jahr 1937.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Konstanz (1)

 

Am 9. Oktober 1938 erfolgte die Einweihung der neuen Konstanzer Brücke. 38 3758 hat gerade den Konstanzer Hauptbahnhopf verlassen und fährt nun über die neue Brücke Richtung Petershausen. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Konstanz (2)

 

Der Henschel-Wegmannzug mit Stromlinienlok 61 001 auf der Ausstellung "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" in Nürnberg. (1935) <i>Foto: RVM</i>
61 001 in Nürnberg

 

Ein Zug der 750 mm Schmalspurbahn Breslau–Trebnitz–Prausnitzer Kleinbahn mit Lok Nr. 5 im Bahnhof Breslau Kleinbahn Personenbahnhof (Wroclaw Waskotorowy). (09.06.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
Breslau-Prausnitzer-Kleinbahn

 

Geschweißter Eilzugwagen "33596 Frankfurt" der Bauart BC4i mit einer Länge von 21.035 mm und einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. (1938) <i>Foto: RVM (Westwaggon)</i>
BC4i-Wagen

 

Abschied an einem Personenzug, gezogen von einer pr. T 14.1 (Baureihe 93), an einem nicht näher bezeichneten Ort. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Gute Reise

 

39 129 vom Bw Wuppertal-Langerfeld im Einschnitt zwischen Wuppertal-Elberfeld und -Steinbeck. (1934) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
39 129 in Wuppertal

 

01 009 (Bw Hamm) im Bahnhof Wuppertal-Elberfeld. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Lok gerade einmal 3 Jahre alt und hatte dafür schon ganz schön abgefahrene Radreifen. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 009 in Wt-Elberfeld

 

56 232 mit einem Nahgüterzug auf der eingleisigen Nebenbahn Rostock–Tribsees bei Bad Sülze in Mecklenburg. Als zweiter Wagen hinter der Lok läuft ein gedeckter Güterwagen der Bauart München oder Kassel mit Endfeldverstärkung.  (29.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
56 232 bei Bad Sülze

 

Vor dem Gebäude der Reichsbahndirektion Wuppertal (links) verlässt die Hammer 01 008 mit dem Flügelzug des FD 226 nach Düsseldorf den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld.  (24.03.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 008 in Wt-Elberfeld

 

17 221 leistet der fabrikneuen 01 125 vom Bw Nürnberg Hbf Vorspann vor D 40 (Berlin - München) im Saaletal bei Bad Kösen.  (12.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 221 + 01 125 bei Bad Kösen

 

Stimmungsvolle Aufnahme einer pr. P 8 (Baureihe 38.10), gekuppelt mit einem Tender der Bauart pr.2'2'T 21,5, in den Kölner Straßenschluchten nahe des Hansarings. (02.1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln im Regen

 

Eine bayerische S 3/6 erreicht den Bahnhof Köln-Deutz, der damals noch eine dreischiffige Bahnsteighalle besaß, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die Signalbrücke unmittelbar vor der Bahnsteighalle lässt vermuten, dass es sich bei den Hauptsignalen um sogenannte "Zielsignale" nach der alten Signalordnung handelte, die dem von der Hohenzollernbrücke kommenden Lokführer zeigen, in welches Gleis seine Fahrt fortgesetzt wird. Daher sind alle diese Signale auch nur einflügelig und -nebenbei- mit Negativ-Flügel ausgeführt. (02.1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Einfahrt nach Köln-Deutz

 

Blick aus einem Wintersportsonderzug aus Köln kurz vor Meinerzhagen im Bergischen Land. Die Identität der Zugloks ist nicht ganz klar: Bei der Zuglok könnte es sich um eine pr. G 8.1 (BR 56.2) oder G 12 (BR 58) handeln, während die Vorspannlok sowohl der BR 55.25 (G 8.1) oder BR 57.10 (G 10) angehören könnte, was leider durch die Sichtverdeckung des Abdampfes nicht aufzuklären ist. (02.1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Wintersportzug b. Meinerzhagen

 

Eine preußische P 8 (Baureihe 38.10) mit einem "Langlauftender" der Bauart pr.2'2' T 31,5 passiert eine Signalbrücke bei Köln-Süd. Interessant ist auch rechts das dreiflügelige Signal, dass hierüber die verschiedenen Fahr- und Abzweigmöglichkeiten signalisierte, bevor es die Möglichkeit eines Richtungsanzeigers gab: Signalbild Hp 1 = Reisebahn nach Kalscheuren, Hp 2 = Einfahrt in den Gbf Köln-Eifeltor, Hp 3 = Fahrt zur Südbrücke/Gremberg. Das Signal wurde 1953 bei der DB abgeschafft.  (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Signalbrücke bei Köln-Süd

 

Schon immer faszinierte die Eisenbahn die männliche Jugend. Hier wird die Ausfahrt eine P 8 (Baureihe 38.10) aus den Kölner Hauptbahnhof beäugt. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Jungenträume (2)

 

39 196 fährt von der Hohenzollernbrücke kommend in den Bahnhof Köln-Deutz ein.  (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
39 196 in Köln-Deutz

 

Der auf der Insel Lindau liegende Lindauer Hauptbahnhof wird über einen Damm durch den Bodensee erreicht. Auf dem Bodenseedamm rangiert eine 18.4, während die Ehefrau vordergründig mit ins Bild positioniert wurde. Für die Fotografen alter Schule galt es noch den klassischen Bildaufbau zu beachten: Vorder-, Mittel-, Hintergrund. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Bodenseedamm (2)

 

Eine P 8 fährt über einen Bahnübergang im Bahnhof Kalscheuren im Süden Kölns. Was den Reichsbahn-Fotografen zu solchen Motiven bewegte, bleibt aus heutiger Sicht unergründlich. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Bü in Kalscheuren

 

Dieses Motiv am gleichen Bahnübergang in Kalscheuren eignete sich wohl besser für eine Veröffentlichung. Diesmal ist eine P 10 (Baureihe 39) dort unterwegs. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
P 10 bei Kalscheuren

 

Ein Schnellzug passiert das Einfahrtsignal von Soest, das in der Ferne mit dem Kuppel-Lokschuppen und der prägnanten Wiesenkirche ins Bild kommt. Der Zug fährt in Richtung Paderborn. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Unterwegs im Zug (1)

 

Ein Zug mit einer P 8, gekuppelt mit einem großen Tender der Bauart Pr 2'2'T31.5, überquert die Aachener Straße (heute Bundestraße 55) zwischen Köln-West und Köln-Süd. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln Aachener Straße

 

Und wieder einmal der Klassiker, aufgenommen an der alten Brückenauffahrt zur Hohenzollernbrücke mit Blick auf Hauptbahnhof und Dom. Im Gleis 2 des Hauptbahnhofs fährt gerade ohne signalisierte Geschwindigkeitsbeschränkung eine pr. T9³ (Baureihe 91) an, während die P8 am nächsten Bahnsteig noch auf die Ausfahrt warten muss. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln Hbf (46)

 

Der "Rheingold" erreicht über die Hohenzollernbrücke kommend den Kölner Hauptbahnhof. Die Zuglok - eine 18.4 - ist in den Brückenstreben noch schemenhaft zu erkennen. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (49)

 

Und ncoh ein stimmungsvolles Motiv von der Hohenzollernbrücke. (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (51)

 

Blick aus dem Zug auf der Fahrt von Unna nach Paderborn. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Unterwegs im Zug (2)

 

Eine pr. P 8 verlässt den Kölner Hauptbahnhof über die Brücke am Eigelstein. Auch diese Lok ist mit dem großen"Langstrecken"-Tender (Pr 2'2'T31,5) gekuppelt, wie offenbar etliche in Köln Bbf stationierte Loks. (12.1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln Eigelstein (1)

 

Wohl auf einem Feiertagsspaziergang entstand dieses Bild auf der Kölner Hohenzollernbrücke, über die gerade 17 097 vom Bw Düsseldorf Abstellbahnhof in Richtung Deutz rumpelt. Die geschmückte Rauchkammer der Lok spricht für eine Aufnahme am "Tag der nationalen Arbeit", wie der 1. Mai in der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet wurde. (01.05.1934) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (53)

 

An einem regnerischen Apriltag fährt eine 03 in langsamer Fahrt über die Hohenzollernbrücke kommend nach Deutz ein. (04.1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (54)

 

39 152 (Bw Köln Bbf) in ihrer kölschen Heimat zwischen Hauptbahnhof und Hansaring. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
39 152 in Köln-Hansaring

 

Einen KDF-Sonderzug erwischte der Fotograf in der Einfahrt Köln Hbf. Die nationalsozialistische Gemeinschaft "Kraft durch Freude" (KdF) war eine politische Organisation im Dritten Reich mit der Aufgabe, die Freizeit der deutschen Bevölkerung zu gestalten, zu überwachen und gleichzuschalten. Durchaus bemerkenswert ist die mitten im Sonderzug eingestellte Gruppe aus 4-achsigem Einheits-Gepäckwagen, gedecktem Güterwagen (späterer G10) und altem Post- oder Bahndienstwagen. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Einfahrt nach Köln

 

Eine pr. S 10² (Baureihe 17.2) fährt auf den Arkadenbögen zwischen Hansaring und Köln-West südwärts. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Kölner Arkaden

 

Eine pr. G 12 (Baureihe 58) passiert im Gegenlicht die dreiflügeligen Einfahrsignale von Köln-Kalk Nord, die hierüber die verschiedenen Fahr- und Abzweigmöglichkeiten signalisierten, bevor es die Möglichkeit eines Richtungsanzeigers gab. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Pr. G 12 bei Köln-Kalk Nord

 

Der "Rheingold" FFD 102 auf der Fahrt nach Hoek van Holland mit einer bayr. S 3/6 bei Kalscheuren. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
"Rheingold" bei Kalscheuren -1

 

Der Gegenzug des "Rheingolds" FFD 101 mit 18 524 vom Bw Mainz, die den roten Ring um den Schornstein trug, die sie als Planlok des Luxuszuges auswies. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
"Rheingold" bei Kalscheuren -2

 

Das seltene Bilddokument möge die schlechte Qualität entschuldigen. Die noch unter ihrer preußischen Nummer "1017 Essen" aufgenommene 17 135 (Bw Dortmund) verlässt mit D 252 den alten Duisburger Hbf. Der Zug überquert gerade die "Mülheimer Straße", was auf die Fahrtrichtung des Zuges in Richtung Essen/Oberhausen hinweist. Im Hintergrund das alte Bahnhofsgebäude, dass die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft 1846 in Betrieb nahm und ab 1931 durch einen Neubau ersetzt wurde. Interessant ist auch die Menge an dreiflügeligen Hauptsignalen. (1926) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
17 135 in Duisburg Hbf

 

Die fabrikneue 18 534 (Anlieferung am 15.07.1930) in klassischer Position im Bw Köln Bbf. (07.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 534 im Bw Köln Bbf

 

18 535 im Bw Osnabrück Hbf, wo die Lok von ihrer Anlieferung am 17.07.1930 bis zu ihrer Umstationierung nach Halle am 10.11.1931 beheimatet war. Die Maschine wurde bei der DB in 18 606 rekonstruiert. (23.03.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 535 in Osnabrück

 

iese gedeckten Güterwagen wurden nach den kriegsbedingten Anforderungen für ein Ladegewicht von 20 Tonnen entwickelt. Die Wagen hatten einen Achsstand von 7.000 mm, ein Ladevolumen von insgesamt 60,7 m³, ein Eigengewicht von 9,3 Tonnen und eine Länge über Puffer von 10.000 mm ohne Handbremse. Das Untergestell wurde aus Walzprofilen gefertigt und hatte kein Sprengwerk. (1943) <i>Foto: RVM</i>
Gmhs "Bremen 5950"

 

39 022 (Bw Erfurt P) mit D 15 bei Gehlberg in Thüringen. Der Zug wird gleich im 3039 m langen Brandleitetunnel entschwinden und Oberhof erreichen.  (01.09.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Im Thüringer Wald bei Gehlberg

 

Die Horchheimer Eisenbahnbrücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs von den sich zurückziehenden Einheiten der Wehrmacht fast völlig zerstört. Nach Errichtung einer provisorischen hohen Gitterkonstruktion, konnte sie am 16. Juni 1947 eingleisig wieder befahren werden. (1946) <i>Foto: Fischer</i>
Horchheimer Brücke (5)

 

Kartoffelumladung im Bahnhof Köln-Gereon.  (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Kartoffelverladung (10)

 

Umladung der mit der Reichsbahn angelieferten Kartoffeln auf die regionalen Händler im Eilgutbahnhof Köln-Gereon. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Kartoffelverladung (11)

 

Damals war das Umladen der Kartoffeln vom Güterwagen auf den Lkw reine Handarbeit. Teilweise erfolgte der Verkauf auch direkt aus dem Güterwagen. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Kartoffelverladung (12)

 

Blick in die Fahrkartenausgabe Köln Hbf mit den gut gefüllten Druckplattenschränke für Pautze-Fahrkartendrucker. Die häufig benutzten Druckplatten befanden sich in einem Schrank in Reichweite an jedem Drucker, die selten gebrauchten standen in großen Schränken, wie auf dem Bild gezeigt, jedem Schalter zur Verfügung.  (1940) <i>Foto: Theo Felten</i>
Fka Köln Hbf (2)

 

Am Fahrkartenschalter in Köln Hbf. (1940) <i>Foto: Theo Felten</i>
Fka Köln Hbf (3)

 

Blick vom Dom auf eine Vorkriegszene mit einem ausfahrenden Dampfzug zur Hohenzollernbrücke. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln Hbf (44)

 

Heuverladung in Gutach auf der Schwarzwaldbahn. Der Heuberg scheint sich aber langsam einer Lademaßüberschreitung zu nähern. (1934) <i>Foto: Theo Felten</i>
Im Schwarzwald (3)

 

Der betriebsfähige "Adler"-Nachbau von 1935 auf dem Messegelände am Funkturm in Berlin. (1936) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der "Adler" in Berlin

 

Sonntäglicher Ausflugsverkehr in Hamburg Hbf.  (1934) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Sonntagsausflug (2)

 

Die ehemalige Lok Nr. 18 der Lübeck-Büchener-Eisenbahn (Henschel Fabrik-Nr. 19332 / Bj. 1922, ab 1938: 17 305 II) leistet der Lübecker 24 020 Vorspann vor P 75.  (10.04.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
17 305 + 24 020 in Lübeck

 

Nachdem die Elektrifizierung der Spandauer Hafenbahn infolge des Ersten Weltkrieges nicht fertiggestellt wurde, kam die dafür vorgesehene E-Lok (Borsig, Baujahr 1913) dort nie zum Einsatz. Im Jahre 1925 tauchte sie bei der Lokalbahn Berchtesgaden-Königssee auf, wo sie von der Reichsbahn als E 170 01 eingenummert wurde. Nach Umstellung der Strecke von 1000 V Gleichstrom auf 15kv Wechselstrom im Jahre 1942 wurde sie zur Akkulok umgebaut. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
E 170 01 in Berchtesgaden (1)

 

Der Aufsichtsbeamte meldet in Lindau Hbf dem Lokführer mit erhobenem Arm die Abfahrbereitschaft des Zuges. Der Aufsichtsbeamte war für alle Aufgaben, die mit dem Herstellen und Feststellen der Abfahrbereitschaft eines Zuges und dem Erteilen des Abfahrauftrages zusammenhängen, zuständig. An dem abgebildeten AB4üe-41, der offenbar frisch abgenommen ist, erkennt man auch die zusätzlichen Farbmarkierungen, die aufgrund der regelmäßigen Verdunkelungen notwendig wurden. (29.05.1942) <i>Foto: RVM</i>
Abfahrbereitschaft

 

Die Oberweißbacher Bergbahn verbindet seit 1922 den an der Schwarzatalbahn gelegenen Haltepunkt Obstfelderschmiede (Gemeinde Mellenbach-Glasbach) mit der Gemeinde Cursdorf. Die Bahn besteht aus einer 1,351 Kilometer langen breitspurigen Standseilbahn und einer daran anschließenden 2,635 Kilometer langen normalspurigen und elektrifizierten Adhäsionsstrecke. Auf der Steilstrecke pendelten abwechselnd ein Personenwagen mit 42 Sitzplätzen und 58 Stehplätzen und eine sogenannte Güterbühne zum Transport normalspuriger Eisenbahnfahrzeuge. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Oberweißbacher Bergbahn

 

Die im Jahre 1901 gegründete Brandenburgische Städtebahn AG eröffnete am 25. März 1904 den Verkehr auf der Strecke Treuenbrietzen–Belzig–Brandenburg–Rathenow–Neustadt (Dosse). Die eingleisige Nebenbahn hatte eine Gesamtlänge von 125,6 Kilometern und verband die vier Hauptstrecken miteinander, die von Berlin in Richtung Hamburg, Stendal, Magdeburg und Dessau ausgehen. Ab 1932 beschaffte die Bahn für den Personenverkehr nur noch Triebwagen, von denen hier Tw 302 den Bahnhof Treuenbrietzen erreicht hat. (1933) <i>Foto: RVM</i>
Brandenburgische Städtebahn -2

 

Die wegen ihrer persönlichen Nähe zu Adolf Hitler heute sehr umstrittene Leiterin der Bayreuther Festspiele Winifried Wagner begrüsst Festgäste eines Sonderzuges bei der Ankunft in Bayreuth.  (1940) <i>Foto: RVM</i>
Begrüßung in Bayreuth

 

Der Stückgut-Schnellverkehr war die Antwort der DRG auf die wachsende Konkurrenz durch den LKW. Nur übergangsweise sollten lokgeführte Leig-Einheiten (Leig=„Leichtgüterzug“) zum Einsatz kommen. 38 1793 vom Bw Weimar ist mit einer solchen Einheit im Sommer 1934 vor den Hörselbergen bei Kälberfeld auf dem Weg nach Eisenach.  (11.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1793 bei Kälberfeld

 

Angeblich will der Fotograf 03 006 vor D 94 auf der Wupperbrücke bei Opladen erkannt haben. Die Lok war zum Zeitpunkt der Aufnahme allerdings am anderen Ende Deutschlands beim Bw Schneidemühl P unterwegs. Die Brücke wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs gesprengt. (26.04.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 006 bei Opladen

 

Anfang des 20. Jahrhunderts rückte neben der Dampflokomotive eine neue Traktionsvariante in das Blickfeld der Eisenbahntechnik – die elektrische Traktion. Der preußische Staat entschied sich zur Erprobung dieser Technologie für zwei Eisenbahnstrecken – eine Gebirgs- und eine Flachlandstrecke. Die Wahl fiel einmal auf die Strecke Lauban – Königszelt und einige abzweigende Nebenstrecken – eine Eisenbahnstrecke im niederschlesischen Bergland und auf die Strecke von Dessau nach Bitterfeld. Für die Instandhaltung der elektrischen Fahrzeuge benötigte man ein Ausbesserungswerk für ebendiese elektrischen Fahrzeuge und da Untersuchungen erkennen ließen, dass sich im mitteldeutschen Gebiet kein vorhandenes Ausbesserungswerk fand, dessen Kapazitäten für die zusätzliche Instandhaltung von Elektrolokomotiven ausreichten, begannen Planungen für ein neues Werk. 1922 waren die Planungen abgeschlossen und die Entscheidung auf die Stadt Dessau gefallen, da die Stadt am elektrifizierten Streckennetz der Reichsbahn lag und die Grundstückspreise in der Stadt niedrig waren. Am 2. Dezember 1929 wurde nach ungefähr sechs Jahren Bauzeit das Ausbesserungswerk in Betrieb genommen. Das Werk war damals eine Betriebsabteilung des Reichsbahnausbesserungswerkes (Raw) Halle und besaß eine Belegschaft von 180 Personen. Die erste auszubessernden Lokomotive war die, am 20. November 1929 im Bahnhof Dessau verunglückte E 50 50. Am 1. August 1933 wurde das Werk nach einem Beschluss der Deutschen Reichsbahn ein eigenständiges Reichsbahnausbesserungswerk. Die Anzahl der Mitarbeiter war über 400 gestiegen. Der Kriegsausbruch 1939 veränderte an den prinzipiellen Aufgaben des Werkes nichts, da die elektrische Zugbeförderung im Krieg keinen höheren Stellenwert im Vergleich zu den Vorkriegsjahren besaß. Den ersten Bombenangriff, der vermeintlich dem Werk galt, gab es am 16. Januar 1945. Drei Sprengbomben trafen beim Angriff das Werk, weitere 27 fielen in 50 bis 200 Metern Entfernung. Die schwersten Zerstörungen erfuhr das Werk jedoch beim Bombardement auf die Stadt Dessau am 7. März 1945. Die Stadt wurde dabei zu großen Teilen zerstört und das Werk war zu 60 Prozent schwer beschädigt. Das Kriegsende erlebte das Ausbesserungswerk nach achttägiger Belagerung am 21. April 1945 – amerikanische Truppen besetzten die Stadt und auch das Raw Dessau. Die Amerikaner fanden die Halle 1 nach Bombardement, Belagerung und Brand stark beschädigt vor (Quelle: Wikipedia). (1942) <i>Foto: RVM</i>
RAW Dessau (1)

 

17 130 (Bw Koblenz) hat mit P 1066 gerade den Bahnhof St. Goarshausen verlassen und fährt unterhalb der Burg Katz seinem Ziel Frankfurt/M entgegen. (26.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 130 bei St. Goar

 

Dieses Bild fand sich im Fundus des RVM, leider ohne jede Beschriftung.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Im Führerstand eines VT

 

Zu diesem Unfall zwischen Wuppertal-Laaken und Wuppertal-Beyenburg liegen leider keine näheren Angaben vor.  (1936) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Unfall bei Wuppertal (1)

 

38 3372 (Bw Wuppertal-Steinbeck) vor P 559 auf dem Weg nach Remscheid-Lennep im Blombachtal bei Wuppertal-Ronsdorf.  (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 3372 bei Wuppertal-Ronsdorf

 

78 037 (Bw Remscheid-Lennep) mit P 1659 an der Straßenunterführung Blombach kurz vor Wuppertal-Ronsdorf.  (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 037 bei Wuppertal-Ronsdorf

 

Bei den winterlichen Wetterverhältnissen reichte es gerade für einen Ausflug vor die Haustür in der Siegesstraße in Wuppertal-Unterbarmen, um 03 102 + 03 233 vom Bw Osnabrück Hbf vor D 94 auf die Platte zu bannen.  (03.01.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 102 + 03 233 in Wuppertal

 

In Wuppertal-Elberfeld stehen in der Morgensonne 38 2983 in Gleis 1 (rechts) und 38 1677 (beide vom Bw Wuppertal-Steinbeck) in Gleis 2 für die "Fahrt ins Blaue" bereit. Der Ausdruck "Fahrt ins Blaue" stammt aus einer Zeit als noch der blau blühende Flachs angebaut wurde und stand als Synonym für einen Ausflug in die Natur.  (01.05.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Fahrt in den Mai

 

74 576 (Bw Wuppertal-Steinbeck) mit P 1486 nach Wuppertal-Cronenberg am Haltepunkt Hindenburgstraße.  (27.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 576 in Wt-Elberfeld

 

Die Leistungsfähigkeit der am 08.12.1934 fabrikneu nach Wuppertal-Steinbeck gelieferten 86 199 wurde direkt vor P 1486 auf der mit einer Neigung von 25 o/oo (1:40) ausgestatteten Strecke nach Wuppertal-Cronenberg ausprobiert.  (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 bei Wt-Hindenburgstraße

 

Offenkundig hatte Carl Bellingrodt es mitbekommen, dass 86 199 am 08.12.1934 fabrikneu zum Bw Wuppertal-Steinbeck angeliefert worden war und ließ sich die Lok direkt in der "Paradeaufstellung" mit unten liegenden Stangen in ihrem Heimat-Bw fotogerecht hinstellen.  (26.12.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 im Bw W-Steinbeck

 

Durch die winterliche bergische Landschaft zieht 86 199 vom Bw Wuppertal-Steinbeck den Nahgüterzug 5385 bei Remlingrade.  (30.01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 199 bei Remlingrade

 

Brückenbauarbeiten an der Eisenbahnüberführung über die Herwarthstraße am Nordkopf des Bonner Hauptbahnhofs.  (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Bonn Hbf (1)

 

Und so imposant sah die Kölner Südbrücke vor ihrer Zerstörung aus: Richtung Gremberg ist gerade 56 2056 unterwegs.  (1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Kölner Südbrücke (3)

 

Arbeiten zur Verstärkung des Oberbaus auf der Koblenzer Moselbrücke zwischen Hauptbahnhof und Lützel. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke (2)

 

Im Jahre 1937 wurde der Oberbau der 270 m langen Moselbrücke zwischen Koblenz Hbf und Lützel komplett erneuert. Dabei kam auch ein Arbeitszug mit einer pr. P 8 (Baureihe 38.10) zum Einsatz.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke Koblenz (3)

 

Oberbauerneuerung auf der Moselbrücke in Koblenz mit tatkräftiger Unterstützung eines Dampfkrans. Im Hintergrund ist der Stadtteil Lützel.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke Koblenz (4)

 

Mit Bau der Moselbrücke 1858 im Zuge der linken Rheinstrecke wurde erstmals die preußische Stadtbefestigung von Koblenz durchbrochen. Die nach Plänen des Eisenbahningenieurs Emil Hermann Hartwich errichtete Brücke berücksichtigte immer noch die militärischen Vorgaben, wovon noch die vorhandenen Reste der Brückentürme (rechts im Bild) zeugen. 1931 wurde die Brücke um das doppelte verbreitert und anstatt der Gitterkonstruktion überspannten Stahlbögen die innerstädtische Moselseite. Die zur preußischen Festung Koblenz gehörenden Brückentürme wurden bis auf Gleishöhe abgebrochen, so dass nur heute noch ihre Untergeschosse erhalten sind. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke Koblenz (10)

 

Blick auf die erweiterte Moselbrücke in Koblenz. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie wie alle Koblenzer Brücken im März 1945 von den sich zurückziehenden Einheiten der Wehrmacht gesprengt. Nach einer provisorischen Reparatur wurde die Brücke Anfang der 1950er Jahre in der alten Bauweise wiederhergestellt. In den Jahren 1974–1975 erfolgte ein kompletter Umbau. Die Bogenkonstruktion von der Innenstadtseite bis zur Flussmitte wurde durch eine moderne Kastenkonstruktion ersetzt, die Steinbogenbrücke blieb nur auf der Lützeler Seite erhalten. (1931) <i>Foto: RVM</i>
Moselbrücke Koblenz (11)

 

Ein Blick auf die Brückenunterkonstruktion der Hohenzollernbrücke in Stahlbauweise. Die Bauausführung erfolgte von 1907 bis 1911 unter maßgeblicher Beteiligung des MAN Werk (Mainz-)Gustavsburg. Im Hintergrund ist schemenhaft die alte Deutzer Hängebrücke zu erkennen, die 1945 in den Rhein stürzte. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Hohenzollernbrücke (12)

 

Verwaltungsgebäude im Reichsbahn-Ausbesserungswerk Opladen. Die Fertigungshallen befinden sich im Rücken des Fotografen. (1930) <i>Foto: RVM (RBD Köln)</i>
RAW Opladen (4)

 

Bau des neuen Heizhauses im RAW Opladen. (1934) <i>Foto: RVM (RBD Köln)</i>
RAW Opladen (5)

 

Tierverladung im Hamburger Hafen. (1937) <i>Foto: Gustav Werbeck</i>
Hamburger Hafen (28)

 

Ein Büssing-Bus wird zur Verschiffung in die Türkei im Hamburger Hafen von einem Rungenwagen umgeladen. (1937) <i>Foto: Gustav Werbeck</i>
Hamburger Hafen (17)

 

Ein Ommu-Güterwagen in der Kippanlage von Gotenhafen (Gdingen, heute: poln. Gdynia) in der RBD Danzig.  (1943) <i>Foto: RVM</i>
Kippanlage in Gotenhafen (1)

 

Der durch die Kippanlage in Gotenhafen (Gdingen) beschädigte Ommu-Wagen "Klagenfurt 2774". (1943) <i>Foto: RVM</i>
Kippanlage in Gotenhafen (3)

 

Bei diesem Wagen handelt es sich um einen der 500 geschweißten Om "Breslau", die als Weiterentwicklung der genieteten Austauschbauart Om "Königsberg" anzusehen sind. In den Jahren 1935-36 wurden diese Wagen mit den Nummern 97 501 bis 98 000 gebaut.  (1935) <i>Foto: RVM</i>
Om-Wagen "Breslau 97 998"

 

Klappdeckelwagen wurden zur Beförderung nässeempfindlicher Schüttgüter wie Kalk oder Salz genutzt. 1941 wurden acht Versuchswagen gebaut, die keine Weiterentwicklung früherer Typen darstellten, sondern auf Omm-Wagen basierten. Wie diese hatten sie einen Achsstand von 6 m und außen liegende Langträger. Die Wagen hatten eine Länge über Puffer von 9.100 bzw. 9.800 mm (ohne/mit Handbremse) und einen Laderaum von 28,6 m³ bei einem Ladegewicht von 20 t.  (1941) <i>Foto: RVM</i>
Kmr-Wagen "20008 Wuppertal"

 

38 3363 (Bw Gießen) hatte es bei diesem Unfall mit einer pr. G 10 (Baureihe 57.10) übel erwischt. Die P 8 wurde dann auch am 30.05.1941 ausgemustert. (1940) <i>Foto: Kuhnemann</i>
Zusammenstoß (2)

 

03 240 unterwegs mit dem D 93 auf der Fahrt von Köln Hbf nach Hamburg-Altona in Wuppertal-Unterbarmen. Der Zug wird demnächst in Wuppertal-Barmen halten und bald darauf in Wuppertal-Oberbarmen durchfahren - wie so viele Fernzüge vor dem Krieg. Wegen des engen Gleisabstandes gab es auf der Talstrecke etliche Signalbrücken, sowohl in den Bahnhofsbereichen als auch auf freier Strecke. Die Aufnahme entstand in der Nähe von Carl Bellingrodts Wohnung an der Siegesstraße 94.  (04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
03 240 in Wt-Barmen

 

93 1053 vor P 2143 bei Hankenberge (Strecke Brackwede - Osnabrück). (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
93 1053 bei Hankenberge

 

An einem kalten Wintertag wartet 03 132 vom Bw Hamm im Kölner Hauptbahnhof aus Ausfahrt Richtung Hansaring. (12.1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
03 132 in Köln Hbf

 

Blick vom Dom auf eine in den Hauptbahnhof einfahrende T 18. Die Maschine trägt am Wasserkasten eine "zeitgenössische" Beschriftung (vmtl. zur Reichstagswahl 1938). (03.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (3)

 

Die in den Hauptbahnhof einfahrende T 18, die im Bild-Nr. 28494 zu sehen ist, mit der Wasserkasten-Aufschrift (vermutlich "Ein Volk - Ein Reich - Ein Führer" ...) ist im Hauptbahnhof angekommen und scheint der Dampfwolke nach auch schon wieder Ausfahrt erhalten zu haben. Die P8 im übernächsten Gleis gehört zu jenen, die noch keine Windleitbleche erhalten haben. (03.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (4)

 

Die Gottestracht ist die Fronleichnamsprozession der Kölner Pfarreien Sankt Clemens und Mauritius. Ihre Besonderheit ist die seit mehr als 400 Jahren praktizierte Schiffsprozession, die entlang der Stadtgrenze der ehemaligen Stadt Mülheim führt, soweit diese am Rhein liegt. Die Teilnahme des Reichsmarine mit dem Schnellboot Nr. 12 und einem Minensuchboot (Foto) zeigt, dass die damaligen politischen Kräfte ganz offensichtlich auch hier ihre Selbstdarstellung betrieben haben. (16.06.1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (6)

 

Der Blick vom Kirchturm von Groß St. Martin geht auf den winterlichen Kölner Hauptbahnhof, im dem gerade eine P 8 in ihrem großen 2'2' T31.5-Tender ihre Vorräte aus einem der hohen Gelenkwasserkräne auffüllt.   (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (8)

 

Jetzt wird's lebendig am Ostkopf des Kölner Hauptbahnhofs: Die P8, die auf dem Bild zuvor am Wasserkran die Vorräte auffrischte steht noch immer mit ihrem Zug bereit, hat aber Gesellschaft von eine weiteren P8 (diese mit kleinem Tender) bekommen, deren Ramsbottom-Ventile schon "säuseln". Von links kommt eine S 10.2 (Baureihe 17.2) ins Bild, die Ausfahrt in Richtung Deutz erhalten hat. Schon 3 Jahre später zogen andere Wolken über Köln auf. In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 bombardierte die Royal Air Force (RAF) erstmals mit über 1000 Bombern gleichzeitig die Stadt. Dabei wurden 13.000 Häuser komplett zerstört, 6360 schwer und 22.000 leicht beschädigt, 469 Menschen wurden getötet, 5027 wurden verwundet und 45.000 obdachlos. Die Stadt Köln wurde im Laufe des 2. Weltkriegs 262x bombardiert, mehr als jede andere deutsche Stadt. Das hier gezeigte Stadtbild ging dabei völlig unter. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (9)

 

Der Dampfzug mit der ausfahrenden S 10.2 hat die Hohenzollernbrücke mit ihren imposanten Brückentürmen erreicht. Links ist das Gebäude der Reichsbahndirektion Köln zu erkennen, darüber St. Kunibert, dessen Dächer am 29. Juni 1944 in Flammen aufgingen, 1944 wurde auch der große Westturm von einer Bombe getroffen und stürzte mit Teilen des Querhauses ein, so dass sich die Kirche heute anders präsentiert. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (10)

 

Blick von Groß St. Martin auf die Hohenzollernbrücke mit dem Messeturm auf Deutzer Seite und dem Schnellzug mit der pr. S 10.2, die wir schon von den beiden vorherigen Bildern kennen. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (11)

 

Im Winter 1938/39 war es am Aufnahmetag ganz sicher "escht arsch" kalt an der Hohenzollernbrücke in Köln. Auf dem Rhein treiben die Eisschollen, was allein heute schon eine Sensation wäre. Im Winter 1962/63 fror der Rhein das letzte Mal zu. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (12)

 

So sah der Blick von Groß St. Martin auf den Kölner Hauptbahnhof in der Normalperpektive aus. Von der Hohenzollernbrücke kommt eine P8 mit einem (nach dem Wagenmaterial) hochwertigen Reisezug; die Lok mit kleinem Tender (2'2'T21,5) besitzt Windleitbleche und einen Kessel der ältesten Bauart mit vornliegendem Dampfdom. In Gegenrichtung ist eine 03 einer preußischen Schnellzuglok (S 10.1 oder S 10.2) und deren Schnellzug vorgespannt. Ein Blick auf die Altstadt im Vordergrund verrät auch, dass das viel gerühmte älteste und schönste Stück von Köln mit seinen historischen Bürgerhäusern zum Großteil nach dem Zweiten Weltkrieg gebaute Rekonstruktionen sind. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Köln 1938 (13)

 

Eine pr. G 10 (Baureihe 57.10) mit einem bunten bayerisch-preußischen Mix vor einem bayerischen Pg und einem preußischen C3-Abteilwagen in der wunderschönen Voralpenlandschaft nahe Pfronten. Leider ist nicht erkennbar, ob der Personenwagen besetzt war, dann wäre es ein GmP. (1938) <i>Foto: Theo Felten</i>
Bei Pfronten

 

Im Bahnhof Lauban fertigte Hermann Maey diese Porträtaufnahme der E 92 79 an. Sie wurde am 16.04.1925 in Dienst gestellt und war bis Februar 1945 im Einsatz. 1946 wurde die schon ausgemusterte E 92 79 als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgegeben. 1952/53 kehrte sie von dort zurück und wurde in den Schadpark der DR eingereiht. Die Original-Glasplatte versuchte offenkundig jemand unsachgemäß zu säubern, mit dem Ergebnis, dass er die Fotoschicht auf der rechten Seite massiv beschädigte. Wir haben es nicht digital repariert, sondern das Bild im Originalzustand belassen. (14.06.1936) <i>Foto: Hermann Maey</i>
E 92 79 in Schlesien

 

Ein unbekannter Dampfzug passiert die Weserbrücke zwischen Holzminden und Höxter an der Bahnstrecke Kreiensen - Altenbeken. Die Brücke, die zwischen 1863 und 1865 entstand, wurde vom Bauingenieur Johann Wilhelm Schwedler entworfen und von der Firma Jacobi, Haniel & Huyssen, auch bekannt unter dem Namen Gutehoffnungshütte, in Oberhausen-Sterkrade ausgeführt. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Brücke zusammen mit der Stadtbrücke von Höxter von deutschen Truppen am 7. April 1945 völlig sinnlos auf ihrem Rückzug gesprengt. (1937) <i>Foto: Theo Felten</i>
Weserbrücke Corvey

 

Luftbildaufnahme auf das Wagenwerk Köln-Kalk (vorne) und Bahnbetriebswerk Köln-Kalk Nord mit seinen beiden Rundschuppen. Die Gleise ganz unten führen zur Kölner Südbrücke, die Streckengleise in der Mitte gehören zur rechten Rheinstrecke, oben sind die Zugbildungsgleise des Rangierbahnhofs Köln-Kalk Nord auszumachen mit dem heute noch existierenden Stellwerk "Ksf" in der rechten oberen Bildhälfte. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhof Köln-Kalk Nord

 

Übersichtsaufnahme auf den Bahnknoten Köln Betriebsbahnhof. Gut zu erkennen ist die Kohlenförderungsanlage, die vom unteren Bildrand zum Hochbunker an den beiden Rundschuppen mit Doppeldrehscheibe in der Bildmitte führt. Daneben der Zugbildungsbahnhof Köln Bbf mit seinen Werkstattanlagen, rechts davon der Eilgutbahnhof Köln-Gereon. Der große Bogen um den Betriebsbahnhof ist das Streckengleis der linken Rheinstrecke, das vom Hauptbahnhof Richtung Süden führt. Zwischen den Streckengleisen von und zum Hauptbahnhof ist rechts auch der Schuppen des Bw Gereon auszumachen. Links unten fährt gerade ein Zug von Nippes kommend in Richtung Hauptbahnhof, das Streckengleis darüber ist das Güterzuggleis nach Köln-Nippes. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Köln Bbf

 

Blick auf den Güterbahnhof Köln-Gereon, der 1859 als "Central-Güter-Bahnhof" im Zentrum Kölns eröffnet worden war und bis Oktober 1987 in Betrieb war. Heute befindet sich auf dem Gelände der "Mediapark". Links oben ist das Bw Gereon mit seinem Lokschuppen zu erkennen, darüber die Anlagen von Köln Bbf. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Bahnhof Köln-Gereon (5)

 

Abschied von der letzten im RAW Opladen ausgebesserten Dampflok 91 675 (Hohenzollern, Baujahr 1905), die am 08. Mai 1930 das Ausbesserungswerk verließ. Viel geholfen hat's wohl nicht, die Lok wurde am 01.12.1932 augemustert. (08.05.1930) <i>Foto: RVM (RBD Köln)</i>
Raw Opladen (3)

 

Das berühmte Produkt aus dem Brandenburgischen Spreewald war schon im 18. Jahrhundert bei Feinschmeckern und Gurkenliebhaber beliebt. Es war auch eines der wenigen DDR-Produkte, die über die Wende hinaus ohne Unterbrechung weiter erhältlich waren. Dieses Werbefoto auf dem Bahnhof Lübbenau wurde für den Reichsbahn-Kalender in den 1930er Jahren angefertigt. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Spreewaldgurken

 

Laut der Orginal-Bildbeschreibung hatte 62 008 die Ehre den Eröffnungszug in Anwesenheit des Reichsbahn-Generaldirektors Julius Dorpmüller mit einer für die damalige Zeit üblichen aufwendigen Inszenierung über die neu geschaffenen Strelasundquerung zu befördern. Möglicherweise handelt es sich aber auch - betrachtet man den Wagenpark - nicht um den Eröffnungszug, sondern um den ersten regulären Schnellzug zur Schwedenfähre ab Saßnitz. Denn der erste Wagen ist ein PwPost4ü-28 wie er häufig auch den ab Hamburg nach Warnemündeund Saßnitz abgehenden Skandinavienzügen beigestellt war. Die folgenden Wagen sind Schlafwagen der SJ der Bauart ABCo2, die 1934-1936 zum ACo2b (innenmässig) umgebaut wurden.  (05.10.1936) <i>Foto: RVM</i>
Erster Zug auf dem Rügendamm

 

Leider hat Altmeister Werner Hubert keine Angaben gemacht, wo er die beim Bw Bw Leipzig Bayrischer Bf. stationierte 64 166 erwischte. (1929) <i>Foto: Werner Hubert</i>
Unterwegs mit 64 166

 

Nach der Besetzung Polens gingen 54 Loks der Baureihe Pt 31 in deutschen Besitz über. Eine dieser Maschinen - nach dem Umzeichnungsplan von 1942 mittlerweile als Baureihe 19.1 eingeordnet -  weilte 1942 zu Versuchszwecken bei der Lokversuchsanstalt (LVA) Berlin-Grunewald. (1942) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
19 123

 

55 3205 rangiert im Bahnhof Kalscheuren. Die an der Schranke Wartenden interessieren sich offenkundig mehr für den Fotografen als für die Dampflok - heute wäre dies sicherlich umgekehrt. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
55 3205 in Kalscheuren

 

Diese jungen Damen wurden als Nachwuchskräfte bei der Berliner S-Bahn angeworben und vom Fotografen werbewirkam in Positur gestellt. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (80)

 

Von Büssing-NAG stammte dieser Fünftonner mit einem 6-Zylinder-Diesel und 110 PS für die Deutsche Reichsbahn. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Reichsbahn-Lkw

 

Im Bauzugdienst auf der Kaiser-Wilhelm-Kanalbrücke (1948 in Nord-Ostsee-Kanal umbenannt) macht sich die beim Bw Itzehoe stationierte 57 1953, die ungewöhnlicherweise mit einem Tender der Bauart Pr 2'2'T21,5 gekuppelt ist, nützlich. Offenkundig war dabei genug Zeit einen üppigen Blumenstrauß, der auf dem Tender Platz gefunden hat, für eine Angetraute der beiden Herren zu pflücken. (1935) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Blumenpflücken verboten ?

 

Mit einem Staatsvertrag vereinbarten am 2. Juli 1857 das Großherzogtum Baden und das Französische Kaiserreich den Bau einer Eisenbahnbrücke über den Rhein. Es war zu diesem Zeitpunkt die einzige feste Brücke am Oberrhein. Das zweigleisige Bauwerk war 235 m lang und bestand in der Mitte aus einer 177 m langen und 6 m hohen Gitterträgerbrücke mit drei Öffnungen. An diese schloss sich an beiden Ufern als Blechträgerkonstruktionen je eine Drehbrücke mit 26 m lichter Weite an.Bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs wurde 1870 die Drehbrücke auf Kehler Seite gesprengt. Bis 1874 eine neue feste Blechträgerbrücke montiert wurde, diente eine Holzkonstruktion als Behelfsbrücke. Zwischen 1871 und 1919 war die Brücke Eigentum des Deutschen Reiches, anschließend durch den Versailler Vertrag Frankreichs. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sprengten französische Truppen den westlichen Strompfeiler. Bis September 1940 war das Bauwerk mit Hilfe einer Behelfsbrücke auf Hilfspfeiler wieder befahrbar. Im November 1944 sprengten deutsche Truppen einen weiteren Strompfeiler und zerstörten den Überbau vollständig. Eine Neubau wurde erst 1956 eingeweiht. Auf der Behelfsbrücke von 1940 ist hier 38 1009 unterwegs. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Rheinbrücke Kehl

 

Ein VT 137 fährt auf der Ahrtalbahn in den Bahnhof Altenahr ein. (1937) <i>Foto: RVM</i>
VT 137 in Altenahr

 

Lokführer und Heizer auf einer unbekannten Schnellzuglok. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Auf der Schnellzuglok (1)

 

Der Heizer vermutlich auf 61 001. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Auf der Schnellzuglok (2)

 

E 05 002 gehörte zu drei Versuchslokomotiven mit Tatzlagerantrieb, die im direkten Vergleich zur E 04 mit Federtopfantrieb getestet werden sollte. Aufgrund der schlechteren Fahreigenschaften über 100 km/h im Vergleich zur E 04, blieb es bei den drei Versuchslok. Die 1933 in Dienst gestellte E 05 002 war bis 1946 beim Bw Leipzig West stationiert, bis sie  als Reparationsleistung in die Sowjetunion abgefahren wurde. 1952 kehrte sie zurück, blieb aber bis zu ihrer Ausmusterung am 9. März 1962 im Schadlokpark der DR. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
E 05 002

 

Der "Gläserne Zug" auf Ausflugsfahrt auf der Strecke Mittenwald - Innsbruck in Seefeld in Tirol. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Gläserner Zug (1)

 

Rinderverladung im Nördlinger Ries. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Rinderverladung (3)

 

Kartoffelumladung im Güterbahnhof von Berlin-Pankow. (1938) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Kartoffelverladung (6)

 

Milchkannenverladung auf einem unbekannten Bahnhof in der RBD Stuttgart.  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Milchkannenverladung (1)

 

Schafeverladung auf einem unbekannten Bahnhof in der RBD Kassel.  (1931) <i>Foto: RVM</i>
Schafsversand (1)

 

78 221 ist mit dem Schnellzug aus Berlin, den sie wahrscheinlich erst in Swinemünde Hbf übernommen hat, direkt auf den Seedienstkai gefahren. Die beiden Offiziere gehören nicht zum Dampfer des Seedienstes Ostpreußen (Fährverbindung Swinemünde - Zoppot - Pillau), sondern sind zwei Angehörige der neu gegründeten Luftwaffe. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Seedienst Ostpreußen (2)

 

Ein Bild aus der Zeit, als die Kooperation zwischen Schiene und Straße noch funktionierte und die Reichsbahn einen Markanteil von über 40 % am Güterverkehr hatte. (1937) <i>Foto: RVM</i>
An der Ladestraße (3)

 

Blick in die Stückgut-Umladehalle des Stettiner Hauptbahnhofs. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Umladehalle Stettin

 

Diesen ungewöhnlichen Weihnachtsbaumtransport erwischte der Fotograf in Ostpreußen. Bleibt nur die Frage, wie das Lokpersonal während der Fahrt an den Baum kam...  (1937) <i>Foto: RVM</i>
Weihnachten auf der Lok

 

Ein seltenes Farbfoto eines Hamburger S-Bahnzug der Reihe ET 99 (elT 1562) für Wechselstrom (25 Hz - 6 KV) auf der Fahrt nach Barmbeck in Altona. (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
S-Bahn Hamburg (1)

 

Das Bw Aachen West war ein von Güterzugloks geprägtes Bahnbetriebswerk. So verwundert es nicht, dass vornehmlich eine pr. G 7.1, eine pr. G 8.2 und zahlreiche G 10 dort das Bild dominierten. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Bw Aachen-West

 

Die nagelneue 03 003 in ihrer ersten Heimatdientstelle Bw Osnabrück. Die Lok ist mit dem Kurztender 2‘2 T30 gekuppelt und war daher wohl prädestiniert für den Verkehr in die Niederlande, um auf der kleinen Drehscheibe am Wendebahnhof in Hengelo wenden zu können. Im Sommer 1944 beim Bw Saarbrücken Hbf stationiert, ist ihr weiterer Verbleib unbekannt. (11.08.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
03 003 in Osnabrück

 

Die beim Bw Altona stationierte 03 073 steht in Berliner Lehrter Bahnhof zur Abfahrt nach Hamburg bereit. (1934) <i>Foto: RVM</i>
03 073 in Bln Lehrter Bf

 

03 147 (Bw Stargard) mit einem Schnellzug bei Stolp in Pommern. (1941) <i>Foto: RVM (Sogawe)</i>
03 147 bei Stolp

 

Anläßlich einer Versuchsfahrt warteen im Hamburger Hauptbahnhof die bordeauxrot lackierte 05 002 und zahlreiche Zaungäste auf die Ausfahrt.   (27.02.1936) <i>Foto: RVM (Hollnagel)</i>
05 002 in Hamburg Hbf

 

Abölen des Triebwerks einer pr. P 10 (Baureihe 39) während eines Unterwegsaufenthalts in einem Bahnhof. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Abölen der Lokomotive (5)

 

17 054 verlässt mit dem Holland-Riviera-Express (Lux 220) den Düsseldorfer Hauptbahnhof.  (03.03.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 054 in Düsseldorf

 

17 1104 auf der Drehscheibe des Bw Frankfurt/Oder. Vor dem Schuppen warten 38 3173 und 17 1125. (1930) <i>Foto: RVM</i>
17 1104 im Bw Frankfurt/Oder

 

17 1135 steht mit D 5 (planmäßige Abfahrt 12.43 Uhr) nach Berlin Lehrter Bf abfahrbereit in Hamburg Hbf. Das Ladegeschäft am PwPost4ü Pr (typisch für die Kurse Hamburg - Berlin und Hamburg - Lübeck - Ostseefähren) scheint abgeschlossen, denn die Türen sind geschlossen und die Lademannschaft steht entspannt auf dem Gepäckbahnsteig. Der Heizer hat bereits ein "Schippchen" aufgelegt ("Nicht qualmen!"!!), die Lok hat Spitzendruck erreicht und die Sicherheitsventile säuseln. Das Haupt- (oder Ziel-) signal nach alter Signalordnung an der Unterquerung der Steintorbrücke durch die Passagegleise verdient auch Beachtung. (1929) <i>Foto: RVM</i>
17 1135 in Hamburg Hbf

 

18 010 mit einem Schnellzug nach Görlitz in Dresden-Klotzsche. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
18 010 in Dresden-Klotzsche

 

18 523 vom Bw Mainz zu Gast im Bw Köln Bbf.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 523 im Bw Köln Bbf

 

18 524 verlässt mit dem "Rheingold" den Kölner Hauptbahnhof und fährt in die burgähnliche Hohenzollernbrücke über den Rhein ein. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Rheingold in Köln

 

18 524 fährt mit dem Rheingoldzug FFD 102 an der Blockstelle Peternach bei Boppard südwärts. (1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
18 524 bei Boppard

 

Achsenschleifmaschine der Fa. Schmidt aus Offenbach im RAW Bremen-Sewaldsbrück.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Achsenschleifmaschine

 

24 013 vom Bw Waren wartet vor E 267 im Bahnhof Schwerin. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
24 013 in Schwerin

 

Die preußische P 4.2 wurde 1901 als "Münster 307" in Dienst gestellt, um 1932 wurde sie ausgemustert. Den Aufnahmeort hat Hermann Maey allerdings auch nicht verraten. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
36 079

 

Übergabe der Zugpapiere vom Zugführer an den Lokführer der 38 1864 vom Bw Sommerfeld in der RBD Breslau. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Übergabe der Zugpapiere

 

Vorstellung des neuen SVT 877 a/b mit Gummipuffern auf dem Gelände der "WUMAG" in Görlitz. (1932) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
SVT 877 a/b (1)

 

Kreuzung dreier Verkehrswege am Anhalter Bahnhof in Berlin: Oben verkehrt die U-Bahn, in der Mitte rangiert eine pr. P 8 (Baureihe 38.10) in Höhe des Stellwerks "Ahb", unten fließt der Landwehrkanal vorbei. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Verkehrswegekreuz Anhalter Bf

 

Ein Dreiteiliger dieselhydraulischer SVT Bauart "Leipzig" durcheilt als FDt 46 (Beuthen – Breslau – Bln-Charlottenburg) die oberschlesische Landschaft bei Beuthen.  (1936) <i>Foto: RVM</i>
FDt 46 bei Beuthen

 

Turmtriebwagen 701 408 der Fahrleitungsmeisterei Tutzing. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Turmwagen Flm Tutzing

 

Schlachtviehtransport in der RBD Linz (Österreich). (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Viehverladung (4)

 

Schlachtviehverladung in der RBD Linz (Österreich) in den Om-Wagen 4588 Königsberg. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Viehverladung (5)

 

Die Schlachtviehverladung scheint für den RVM-Fotografen Max Ittenbach sehr interessant gewesen zu sein. Es fertigte ungewöhnlich viele Motive davon an. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Viehverladung (6)

 

Noch ein Bild von der Schlachtviehverladung irgendwo in der RBD Linz. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Viehverladung (7)

 

Solche Viehverladungen scheinen doch eine gewisse Faszination auf die Fotografen ausgelöst zu haben. Andererseits waren Viehtransporte bei der Deutschen Reichsbahn eine feste Größe: So wurden allein 1935 rund 970.000 Rindviecher mit der Bahn transportiert.  (1938) <i>Foto: RVM</i>
Viehverladung (8)

 

Diesmals durften auch die ostpreußischen Bauern mit dem Jungvieh zusammen aufs Bild. (1928) <i>Foto: RVM</i>
Viehverladung (9)

 

SVT 137 152 (Bauart Hamburg) trifft als FDt 15 "Fliegender Kölner" im Bahnhof Berlin Friedrichstraße ein.  (30.06.1935) <i>Foto: RVM</i>
FDt 15 in Bln-Friedrichstraße

 

Ein dreiteiliger SVT der Bauart "Köln" in Berlin. (1938) <i>Foto: RVM</i>
SVT "Köln" (1)

 

Ein SVT der Bauart "Köln" als FDt 16/18 vor der Rückfahrt von Berlin nach Köln. (1938) <i>Foto: RVM</i>
SVT "Köln" (2)

 

Kesselwagen zur Beförderung hochprozentiger Genüsse der Fa. Dujardin auf der Reichsausstellung "Schaffendes Volk" in Düsseldorf. (20.08.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Weinbrandwagen

 

Werbeplakat der Deutschen Reichsbahn. (1935) <i>Foto: RVM (WER)</i>
Werbung (3)

 

Ein besonderer Service für die Reisenden in Karlsruhe Hbf. Beachtenswert ist auch der schöne badische Schnellzugwagen. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Zeitung am Zug

 

Ankunft eines "Fliegenden Breslauers" am Bahnsteig B - Gleis 3 - in Berlin Schlesischer Bahnhof (Ostkopf). (1938) <i>Foto: RVM</i>
FDt 46 in Berlin

 

Hochbetrieb an der Laderampe der Güterabfertigung Bamberg.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Gemüseverladung in Bamberg

 

Weißkohlverladung im Bahnhof Echterdingen an der Bahnstrecke Stuttgart - Filderstadt. Von dieser Herrlichkeit ist heute nichts mehr wiederzufinden. Der Bahnhof ist heute nur noch ein Haltepunkt im Stuttgarter S-Bahn-Netz. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Weißkohl aus Echterdingen (1)

 

Tonnenweise Weißkohl im Bahnhof Echterdingen. Damals war die Reichsbahn noch klar die Nummer 1 im Transportwesen. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Weißkohl aus Echterdingen (2)

 

Stückgutumladung von der Reichsbahn auf die 1000 mm Geldernsche Kreisbahn im Bahnhof Kempen am Niederrhein. Im Hintergrund steht die pr. G 7.1 Nr. 55 532 (Henschel, Baujahr 1909), die Ende 1932 aus dem aktiven Dienst ausschied. (1928) <i>Foto: RVM</i>
Bf Kempen/Niederrhein

 

Güterzüge im Rangierbahnhof Kornwestheim im Norden Stuttgarts. Der Bahnhof ist nach dem Mannheimer Rangierbahnhof der zweitgrößte Rangierbahnhof in Baden-Württemberg. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Rbf Kornwestheim

 

Bierverladung des traditionsreichen Pschorr Brauhaus am Münchener Hauptbahnhof. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Bierverladung in München

 

Einem Vertragsschluss von 1904 folgend sollte die gesamte Strecke der Hamburger S-Bahn mit Oberleitung versehen und für den Betrieb mit Einphasenwechselstrom mit einer Spannung von 6,3 kV und einer Frequenz von 25 Hz ausgestattet werden. Der Strom wurde in einem bahneigenen Kohlekraftwerk im heutigen Hamburger Stadtteil Bahrenfeld an der Grenze zum Stadtteil Altona-Nord erzeugt. Dieses Kraftwerk versorgte auch die Altonaer Hafenbahn, die den Schellfischtunnel nach Neumühlen befuhr. Ab 1. Oktober 1907 kamen die ersten Elektrotriebzüge zum Einsatz, ab dem 29. Januar 1908 wurde die Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn auf gesamter Länge zwischen Blankenese und Ohlsdorf ausschließlich elektrisch betrieben. Diese Daten gelten als Beginn der eigentlichen Hamburger S-Bahn. Für Oberleitungsarbeiten wurde dieser Prüfwagen beschafft, der offiziell in Harburg stationiert war und ein Selbstbau der Waggonfabrik Wismar und AFA war. (1924) <i>Foto: RVM</i>
Flt "Altona 700 500"

 

Eine unbekannte G 8 überquert die Havel auf der Güterzugumgehungsbahn Jüterbog – Nauen bei Caputh nahe Potsdam. (1928) <i>Foto: RVM</i>
Havelbrücke bei Caputh

 

Zwei Vorortzüge mit pr. T 12 (u.a. mit 74 694) warten im Potsdamer Bahnhof von Berlin. Vergleiche hierzu auch die Aufnahmen von März 1945.  (1925) <i>Foto: RVM</i>
Berlin Potsdamer Bf (1)

 

Fahrt ins Karwendelgebirge: Ein Wintersportsonderzug mit zweifarbigen bayerischen Wagen (2-Achser) bei Klais. Die elektrische Zuglok scheint eine Maschine der "Bügeleisen"-Form (E 60, E 63 oder BBÖ 1070) zu sein.  (1936) <i>Foto: RVM (Huber)</i>
Wintersportzug bei Klais

 

75 151 auf dem 224 m langen Ravennaviadukt (Höllentalbahn) zwischen Höllsteig und Hinterzarten. Am Zugschluss schiebt eine Zahnradlok der BR 97.2 (badische IXb, Bauart C1' n2(4v)t) nach. Im Vordergrund die Reste der alten Ravennabrücke, die 1927 außer Betrieb ging. (1932) <i>Foto: RVM</i>
75 151 auf dem Ravennaviadukt

 

Ein Zug mit zwei Lokomotiven der BR 75 fahren über das neue Ravenna-Viadukt bergwärts. Die Einweihung der neuen Brücke fand am 14. Dezember 1927 statt. Rechts die alte Brücke von 1887, die später abgerissen wurde. (1927) <i>Foto: RVM</i>
Ravenna-Viadukt (1)

 

Viehauktion in der RBD Linz. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Viehverladung (2)

 

Die 1863 gebaute "Phoenix" (Gattung bad. IX, ab 1868 Gattung II a) auf einem Culemeyer-Transport zur Ausstellung "Deutschland", die vom 18. Juli bis 16. August 1936 in Berlin stattfand.  (1936) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (263)

 

Vorstellung des neuen Dienstkittels mit einer für die damalige Zeit dem typischen Frauenideal entsprechenden Reichsbahnerin. Auffällig ist immer wieder, dass die Reichsbahnfotografen keine professionellen Fotomodelle für ihre Aufnahmen nutzten, sondern tatsächliche Bahnbedienstete. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Frauen bei der Reichsbahn (43)

 

Umladung von Zuckerrübenschnitzel im Großraum Berlin, das vor allem als Futtermittel für Rinder, Schweine, Schafe und Pferde genutzt wird und besonders in mageren (Kriegs-)zeiten als Winterfutter herhalten muss. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Rübenschnitzelumladung

 

Ein S-Bahnzug zum Stettiner Bahnhof im "neuen" S-Bahnhof Berlin Bornholmer Straße, der am 01. Oktober 1935 eröffnet wurde. Er wurde nach Plänen des Reichsbahnarchitekten Richard Brademann errichtet und in der Presse damals als „Berlins schönster Bahnhof“ bezeichnet. (1935) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (14)

 

S-Bahnzug elT 3681 (ET 165 570) im Bw Berlin-Friedrichsfelde. (08.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
S-Bahn Berlin (15)

 

Ein S-Bahnzug (ET 165 199) in der Berliner Wulheide. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
S-Bahn Berlin (16)

 

ET 165 232 und weitere S-Bahnen im Bw Berlin Friedrichsfelde. (08.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
S-Bahn Berlin (18)

 

Eine S-Bahn nach Erkner bei Berlin-Wulheide. (08.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Maey)</i>
S-Bahn Berlin (19)

 

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden in Berlin Bestrebungen laut, den Stadt-, Ring- und Vorortverkehr mit neuen elektrischen Zügen zu betreiben. Die bisher durch Dampf gefahrenen Vorortzüge sollten ersetzt werden. Noch unter der Regie der Preußischen Staatseisenbahnen wurden 1920 sechs Versuchszüge mit der preußischen Bezeichnung A bis F bestellt. Die einzelnen Züge unterschieden sich sowohl in ihren äußerlichen Maßen, als auch in der Fahrgastraumanordnung. Die Züge A bis E bestanden aus zwei längeren, vierachsigen Triebwagen mit drei dazwischen gekuppelten kürzeren antriebslosen zweiachsigen Mittelwagen. Jeder Versuchszug wies einige Besonderheiten auf. Etwa technische Geräte, Sitzplatzanordnung und Drehgestelle wurden erprobt. Unterschiede gab es in der Türen- und Fensteranordnung. Der Zug F wies als Besonderheit bei gleicher Anordnung zwischen den Wagen Jakobsdrehgestelle auf. Der Türanordnung entsprechend könnte es sich hier um den Versuchszug D von Linke-Hofmann, Breslau, handeln. (08.1925) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (40)

 

Der Kruckenbergsche Schienenzeppelin durcheilt im Rahmen einer Präsentationsfahrt den Bahnhof Hadmersleben an der Strecke Magdeburg - Oschersleben - Jerxheim.  (26.06.1931) <i>Foto: RVM (Luther)</i>
Schienenzeppelin (2)

 

Probefahrt des fabrikneuen SVT 137 901 (Bauart "Berlin"), gebaut von MAN (elektrischer Teil BBC), bei dem die gesamte Maschinenanlage mit großvolumigem, langsamlaufenden Dieselmotor (U-Boot-Motor) im Maschinenwagen konzentriert war. (08.1938) <i>Foto: RVM</i>
Probefahrt des SVT 137 901

 

Blick in die imposante Halle des Kölner Hauptbahnhofs mit 38 2056, die soeben am Bahnsteig 3 (Gleis 4) eingetroffen ist. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
38 2056 in Köln Hbf

 

Noch ohne Windleitbleche steht die Deutzerfelder 38 2722 im Kölner Hauptbahnhof. Auf die daneben stehende 62er legte der Fotograf leider keinen Wert. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
38 2722 in Köln Hbf

 

Blick auf die Westausfahrt des Kölner Hauptbahnhofs mit Dom. Rechts fährt der "Rheingold" in den Hauptbahnhof ein. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Köln Hbf (2)

 

Die Beladung dieses O-Wagens mit Holzstämmen war noch mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Holzverladung (2)

 

Auch zu diesem Bild fehlen leider die näheren Angaben. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Holzverladung (3)

 

Momentaufnahme an einem unbekannten Bahnübergang in der Peripherie Berlins. (1938) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Warten an der Bahnschranke (1)

 

39 156 wird im Bw Halle P restauriert. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Im Bw

 

Umladen von Heuballen auf einem Bahnhof in der RBD Erfurt. (1940) <i>Foto: RVM</i>
Heuverladung (1)

 

Heuverladung an einem unbekannten Ort. (1942) <i>Foto: RVM (Korte)</i>
Heuverladung (3)

 

Begegnung mit einem aufmerksamen 2-PS-Gespann auf der Ladestraße des Bahnhofs Berlin-Pankow zwischen Berliner Strasse und Haidlichstrasse. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
An der Ladestraße (1)

 

Hochbetrieb auf der Ladestraße des Bahnhofs Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
An der Ladestraße (2)

 

Blick auf die Norderelbebrücken in Hamburg. (1934) <i>Foto: RVM</i>
Elbbrücken Hamburg

 

Fototermin für die am 15.08.1940 fabrikneu an die Reichsbahn abgelieferte E 94 006. Die Endabnahme erfolgte am 02.09.1940 nach einer erfolgreichen Probefahrt zum Brenner. (09.1940) <i>Foto: RVM</i>
E 94 006 in Innsbruck (1)

 

Die fabrikneue E 94 006 präsentiert sich dem Fotografen. Die seit dem 03.09.1940 in Innsbruck stationierte Lok blieb auch nach 1945 in Österreich und war dort als 1020.23 noch bis 1994 unterwegs. (09.1940) <i>Foto: RVM</i>
E 94 006 in Innsbruck (2)

 

Der elektrische Triebwagen elT 1014 (späterer ET 89 04) wurde speziell für den Einsatz auf der niederschlesischen Strecke Hirschberg – Polaun entwickelt. Im Frühjahr 1945 gelangte er und zwei weitere Fahrzeuge nach Bayern, wo jedoch nur der ET 89 04 wieder aufgearbeitet und wieder in Betrieb genommen wurde. (1926) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
elT 1014 in Schlesien

 

Auf dem Weg nach Annaberg-Buchholz überquert eine sächsische XII H2 (angeblich 38 262) mit Personenzug 1948  aus Werdau das 36,5 m hohe und 236,5 m lange Gerüstpfeilerviadukt bei Markersbach. (1932) <i>Foto: RVM</i>
Markersbacher Viadukt

 

44 005 mit einem Güterzug unterhalb der Burg Lauenstein bei Falkenstein in Thüringen. (13.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
44 005 bei Lauenstein

 

Kohleversand in einem O-Wagen der Reichsbahn mittels Kaelble-Culemeyer-Straßentransporteinheit. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (2)

 

Funktionsvorführung des Culemeyer-Straßenfahrzeugs mit Kippvorrichtung, vermutlich im Rahmen der Feier "100-Jahre deutsche Eisenbahnen" in Nürnberg.  (1935) <i>Foto: RVM (Hoffmann)</i>
Culemeyer (3)

 

Vorführung eines Prototyps des Culemeyer-Transportsystems auf dem Anhalter Güterbahnhof in Berlin.   (27.04.1933) <i>Foto: RVM</i>
Culemeyer (4)

 

Frühling und Baumblüte mit 93 607 im Plauescher Grund in Dresden - ein Motiv aus dem legendären Reichsbahnkalender. (04.1935) <i>Foto: RVM</i>
Durch den Plaueschen Grund

 

Werbepostkarte der Deutschen Reichsbahn: Blumengeschmücktes Bahnwärterhaus bei Freiburg im Breisgau. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Werbung (1)

 

Eine Lok der Baureihe E 94 schiebt den FD 80 bei Probstzella. 6 Jahre später verlief hier der Grenzzaun zwischen Ost und West. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Schiebedienst bei Probstzella

 

Akku-Gerätewagen Nr. 767 511 der Fahrleitungsmeisterei (Flm) Hirschberg/Niederschlesien.  (1934) <i>Foto: RVM</i>
Flm-Gerätewagen 767 511

 

Eine für den RVM-Fotografen gestellte Bahnsteigszene, vermutlich aufgenommen in Berlin Anhalter Bahnhof.  (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (80)

 

Ein weiteres Bild von den gestellten Bahnsteigszenen in Berlin Anhalter Bahnhof. Die Anwesenheit des Fotografen sorgt offenkundig für eine interessante Abwechslung, die auch neugierig von den Reisenden beäugt wird. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Frauen bei der Reichsbahn (5)

 

Der erste von 6 Triebwagen der Waggonbaufirma Wegmann für den elektrischen Nahverkehr zwischen Leipzig und Halle (Saale). Während des Zweiten Weltkriegs blieb er auf seiner Stammstrecke im Einsatz. Er war auch der Einzige, der das Kriegsende betriebsfähig erlebte. Nach Reparatur im Ausbesserungswerk Dessau wurde von Leipzig aus eingesetzt. Die durch die Sowjetische Militäradministration in Deutschland angeordnete Demontage des gesamten elektrischen Betriebs der Reichsbahn in Mitteldeutschland beendete seinen Einsatz Anfang April 1946. Er wurden zusammen mit den übrigen elektrischen Lokomotiven und Triebwagen als Reparationsleistung in die Sowjetunion abgefahren und kam von dort nicht mehr zurück. (1927) <i>Foto: RVM</i>
elT 501 Halle

 

Blick auf den Hauptgüterbahnhof am  Hannoverschen Bahnhof, wo in den 1930er Jahren der überwiegende Teil der Eilgüterzüge für Hamburg aufgelöst bzw. gebildet wurde. (1932) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Eilgutbahnhof Hamburg

 

Kartoffelverladung auf einem unbekannten Bahnhof in der RBD Erfurt. (1942) <i>Foto: RVM</i>
Kartoffelverladung (2)

 

Die neu zum Bw Stuttgart-Rosenstein angelieferte 41 187 vor einem Meßzug am Einfahrsignal von Jungingen auf der Schwäbischen Alb nahe Ulm. (07.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
41 187 vor Meßzug

 

Brikettumladung im Güterbahnhof von Berlin-Pankow. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Brikettverladung (2)

 

Anlieferung der Hausbrandversorgung durch die Deutsche Reichsbahn in Berlin-Pankow. Die Feinverteilung übernimmt der örtliche Kohlenhändler. (1942) <i>Foto: RVM (Ittenbach)</i>
Brikettverladung (3)

 

57 3432 (Hanomag, Baujahr 1924) wartet im Bw Pressig-Rothenkirchen auf den nächsten Einsatz. Nach 1945 verblieb sie im Osten. (1932) <i>Foto: Werner Hubert</i>
57 3432 im Bw Pr-Rothenkirchen

 

58 255 wurde 1918 von Linke-Hofmann-Werken in Breslau gebaut. Nach 1945 verblieb sie in der DDR und wurde am 01.10.1967 an die SDAG Wismut, Ronneberg verkauft, wo sie noch bis 1974 im Einsatz gewesen sein soll. (1928) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
58 255 in Geislingen

 

Wegmann-Dampftriebwagen DT 51 auf Werksprobefahrt im Bahnhof Treysa. (1936) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
DT 51 auf Probefahrt (1)

 

Werksprobefahrt - vermutlich des Wegmann-Dampftriebwagens DT 51 - beim Verlassen des Volkmarshäuser Tunnels zwischen Dransfeld und Hannoversch-Münden auf der Hannoverschen Südbahn.  (1936) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
DT 51 auf Probefahrt (2)

 

Die badische 75 1005 verschlug es hoch in den Norden, die Aufnahme entstand (wahrscheinlich) im Bw Rostock. (08.1934) <i>Foto: Werner Hubert</i>
75 1005 in Rostock

 

Die Aufnahmedaten zu der 1921 in Dienst gestellten 75 278 wurden leider nicht überliefert. (1933) <i>Foto: Hermann Maey</i>
75 278

 

92 282 (Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe, Baujahr 1919) rangiert im Bahnhof Karlsruhe. (1928) <i>Foto: RVM</i>
92 282 in Karlsruhe

 

Die Preußische Staatseisenbahn bestellte 1910 für das zur Elektrifizierung vorgesehene S-Bahn-Netz Berlin zehn Lokomotiven mit der Achsfolge D für die Bespannung von Nahgüterzügen. Durch den 1. Weltkrieg konnten nur zwei Lokomotiven geliefert werden (EG 507 und 508). Die KPEV setzte die Lokomotiven bis 1914 auf der Strecke Dessau–Bitterfeld ein. Nach der Einstellung des elektrischen Betriebes infolge der Kriegsereignisse wurden sie nach Schlesien zum Betrieb auf der Strecke Niedersalzbrunn-Halbstadt im Güterverkehr umbeheimatet. Das Bild der E 70 08 (vormals EG 508) entstand in München. (1927) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 70 08 in München

 

E 90 52 war von 1921 bis 1945 in Schlesien im Einsatz. 1945 wurde sie betriebsfähig als Reparationslok in UdSSR abgefahren und warscheinlich dort zerlegt. Aufnahme im Bw Hirschberg/Schlesien. (1934) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 90 52 in Hirschberg (1)

 

E 90 52 (bis 1926: EG 553-554) in Hirschberg/Schlesien. Ihr erstes Haupteinsatzgebiet war die schlesische Gebirgsbahn Görlitz-Lauban-Königszelt. Dank ihrer geringen Achslast von 16,4 t konnte sie aber auch auf Nebenstrecken eingesetzt werden, so z.B.von Hirschberg nach Polaun. (1934) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 90 52 in Hirschberg (2)

 

E 91 47 in Dittersbach/Schlesien. Nach ihrer Ausmusterung im Jahre 1937 diente die Lok bis 1945 als "fahrbare Heizlok für Reisezugwagen" in Leipzig Hbf.  (1934) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 91 47 in Dittersbach

 

Bauarbeiten waren in den 1930er Jahren überwiegend durch Handarbeit geprägt, wie diese Baustelle an der Mühlenbachbrücke in Hagen-Hengstey zeigt. (1938) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Bauarbeiten in Hg-Hengstey

 

Ein unbekannter Wittfeld-Akkutriebwagen in einfarbiger (vermutlich grüner) Lackierung mit 4. Wagenklasse beim Fototermin im Bahnhof Niederlahnstein. Die 4. Wagenklasse wurde wegen zu großer Nachfrage (also als Preiserhöhung) zum Fahrplanwechsel am 7. Oktober 1928 abgeschafft.  (1921) <i>Foto: Privatfoto</i>
Fototermin in Niederlahnstein

 

Blick von der Straßenauffahrt zur Hohenzollernbrücke auf die östliche Bahnhofsausfahrt des Kölner Hauptbahnhofs, mit einer ausfahrenden P 8, die sich gerade auf den Weg nach Deutz macht.  (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln Hbf (43)

 

17 1144 wartet an der Westseite des Kölner Hauptbahnhofs auf Ausfahrt. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
17 1144 in Köln

 

An einem trüben Novembertag verlässt eine P 10 (Baureihe 39) den Kölner Hbf. (11.1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Köln Hbf (41)

 

Im Winter 1935 gelang es Walter Hollnagel diese einzigartige Lichtstimmung mit 74 647 in der Bahnhofshalle von Hamburg-Altona festzuhalten. (01.1935) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhofsatmosphäre (2)

 

Noch ein Motiv der Licht- und Schattenspiele im Bahnhof Altona mit 74 647. (01.1935) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Bahnhofsatmosphäre (3)

 

01 098 mit einer unbekannten Schwesterlok vor einem Schnellzug von Hamburg nach Berlin bei	Pritzier (vor Hagenow Land). (1935) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Schnellzug nach Berlin

 

E 04 21 in zeitgenössischer Aufmachung vor dem Eröffnungszug des elektrischen Betriebes zwischen Augsburg und Nürnberg im Bahnhof Grönhart. (10.05.1935) <i>Foto: RVM</i>
Eröffnungszug (6)

 

Zu Zeiten, als die Fernmeldehoheit verfassungsrechtlich bei der staatlichen Fernmeldebehörde der Post lag, räumte der Gesetzgeber erstmals einheitlich mit dem Fernmeldeanlagengesetz vom 14. Januar 1928 der Deutschen Reichsbahn das Recht ein, ein eigenes Fernmelde-Geschäftsnetz zu errichten und zu betreiben. Daraus entstand die sog. "Bahnselbstanschlussanlage" (BASA), die zum Telefonnetz der deutschen Eisenbahn wurde. Dieses firmeneigene, nicht-öffentliche Netz ist bis heute mit 120.000 Teilnehmeranschlüssen das größte eigenständige Telekommunikationsnetz (Festnetz) nach dem der Deutschen Telekom in Deutschland. Das Bild zeigt die BASA-Handvermittlung in der Fernsprechzentrale der RBD Halle. (1930) <i>Foto: RVM</i>
BASA-Fernsprechzentrale

 

39 004 (Bw Dresden-Altstadt) mit einem Schnellzug auf der Elbebrücke in Dresden. Hinter der Lok sind ein 3-achsiger Postwagen (Paketpostwagen?) sowie mindestens 3 sächsische Schnellzugwagen (die beiden hinteren offenbar AB4ü) eingereiht. Im Hintergrund ist das berühmte Fabrikgebäude der Zigarettenfabrik Yenidze auszumachen. Beachtenswert ist auch das Equipment des Kohlenhändlers unter der Brücke.  (1929) <i>Foto: Werner Hubert</i>
39 004 in Dresden

 

18 473 und 18 479 warten in Lindau Hbf darauf, ihren Schnellzug über die Allgäustrecke nach München zu bringen. Rechts ist eine österreichische 629 zu Gast. (1934) <i>Foto: Johann B. Kronawitter</i>
18 473 + 479 in Lindau

 

17 1171 (Bw Hannover) rauscht nahe Winsen an der Luhe durch die norddeutsche Landschaft. (03.1941) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
17 1171 bei Winsen/Luhe

 

78 476 (Bw Lehrte) verlässt mit D 74 (Hamburg - Frankfurt/M) nachmittags um 15.30 Uhr den Bahnhof Lehrte. Im Gleisvorfeld bewundern u.a. Adolf Wolff und Kurt Ewald die Ausfahrt des schweren Schnellzugs, die wie der Fotograf damals bei Hanomag tätig waren. (23.11.1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
78 476 in Lehrte

 

H 02 1001 war eine Hochdruck-Dampflokomotive die 1929 nach dem System von Stephan Löffler von der Berliner Maschinenbau-Actien-Gesellschaft (BMAG) gebaut wurde. Die Lokomotive wurde nach unbefriedigend verlaufenden Versuchen 1934 durch die Deutsche Reichsbahn an den Hersteller zurückgegeben und 1945 verschrottet. (1929) <i>Foto: Werkfoto, Slg. J. Glöckner</i>
H 02 1001

 

78 182 (Bw Düsseldorf-Abstellbf) überquert mit einem Personenzug nach Düsseldorf die Ruhrbrücke in Kettwig, dort wo heute die S 6 verkehrt. (21.07.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 182 bei Kettwig/Ruhr

 

Von Dezember 1927 bis Juni 1928 erfolgte die Lieferung von sechs Lokomotiven der Baureihe E 95 für die Abfuhr der oberschlesischen Steinkohle. Da die geplante Strecke über Liegnitz letztlich doch nicht elektrifiziert wurde, waren die Fahrzeuge bis 1945 im Bahnbetriebswerk Hirschberg (Foto) stationiert. Eingesetzt wurden die Lokomotiven vor allem vor den schweren Kohlezügen auf der "Schlesischen Gebirgsbahn" Waldenburg-Dittersbach - Lauban - Görlitz.  (1936) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
E 95 01 in Hirschberg

 

E 95 01 mit einem Güterzug im Bahnhof Waldenburg-Dittersbach, der in Richtung Hirschberg/Görlitz bereitsteht. (1928) <i>Foto: RVM</i>
E 95 01 in Waldenburg (1)

 

In Gleis 24, vor der Kulisse des Förderturms des Eugenschachtes, steht E 95 01 (Bw Hirschberg) mit einem Kohlezug in Waldenburg-Dittersbach. (1928) <i>Foto: RVM</i>
E 95 01 in Waldenburg (2)

 

Verladung der 03 256 vom Bw Wiesbaden im Anschlußgleis zum Messegelände nahe des S-Bahn-Bahnhofs Heerstraße. Die Lok wurde vom 18. Juli bis 16. August 1936 auf der Ausstellung "Deutschland" auf dem Berliner Messegelände am Funkturm gezeigt. (07.1936) <i>Foto: Privatfoto</i>
Culemeyer (156)

 

Winterstimmung im Hamburger Hafen im letzten "Friedenswinter" vor dem Zweiten Weltkrieg mit einer rangierenden pr. T 12 (Baureihe 74). Trotz Kälte und Rauhreif sind auch im Winter Kühlwagen unverzichtbar, der Seefisch sollte schließlich frisch zum Kunden kommen. (12.1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Winter im Hamburger Hafen

 

Einschottern mittels Talbot-Selbstentladewagen. Der ab 1928 gebaute zweiachsige 20-Tonnen-Schotterwagen mit Lenkachsen und einem Ladevolumen von 12,5 m³ wurde von dem Unternehmen Gustav Talbot & Co aus Aachen entwickelte. Er besaß einzeln verstellbare Schütten auf jeder Wagenseite. Dadurch konnte der Schotter sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gleise genau verteilt werden. (1935) <i>Foto: RVM</i>
Gleisbauarbeiten (26)

 

Abfahrauftrag auf einem Münchener Bahnhof durch den örtlichen Aufsichtsbeamten. (1942) <i>Foto: RBD München/Slg. E. Preuß</i>
Abfahrauftrag (4)

 

38 3568 (Bw Wuppertal-Steinbeck) erhält mit P 319 auf der 33,3 ‰-Steigung von Erkrath nach Hochdahl tatkräftige Schubunterstützung durch eine pr. T 16.1 des Bw Wuppertal-Vohwinkel. (03.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Auf der Rampe nach Hochdahl

 

Am Morgen des 13. Januar 1925 fuhr im Bahnhof Herne der D 10 von Berlin nach Köln auf den P 230 von Dortmund nach Wanne auf. Dabei starben 24 Menschen, 91 wurden verletzt. Im Bereich des Bahnhofs Herne waren nach den Beschädigungen der Eisenbahnanlagen während der französischen Rheinlandbesetzung und dem dabei durchgeführten Regiebetrieb nach der Rückgabe der Anlagen am 15. November 1924 an die Reichsbahn neue Zugsicherungssysteme eingebaut worden. Dies geschah offenkundig in großer Eile und ohne die erforderlichen Kontrollen. Dadurch konnte das Einfahrsignal für D 10 auf Fahrt gestellt werden, obwohl das Gleis durch P 230 noch besetzt war. Der D 10 von Berlin nach Köln war knapp 15 Jahre später ebenfalls in den Eisenbahnunfall von Genthin verwickelt, mit über 200 Toten die bis heute folgenreichste deutsche Eisenbahn-Katastrophe.  (13.01.1925) <i>Foto: Slg. Erich Preuß</i>
Unfall Herne

 

39 113 mit einem Schnellzug auf der Elbebrücke in Dresden. Die Lok war 1924 fabrikneu dem Bw Berlin-Anhalter Bf zugeteilt worden und erlebte nach der Rekonstruktion in 22 065 einen zweiten Frühling. (1927) <i>Foto: Werner Hubert</i>
39 113 in Dresden

 

Ein unterspülter Bahndamm nach einem Hochwasser brachte 58 1195 nahe Hermsdorf-Klosterlausnitz zum Entgleisen. Die örtliche Bevölkerung hatte jedensfalls etwas zum Schauen. (15.07.1932) <i>Foto: Slg. Erich Preuß</i>
Unfall Klosterlausnitz

 

Innenansicht des im Bau befindlichen Rundschuppens des neuen Bw Düsseldorf-Derendorf. Die freitragende Dachkonstruktion ganz ohne störende Stützpfeiler betont eine Bauweise nach modernsten Gesichtspunkten.  (12.06.1936) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Bw Düsseldorf-Derendorf (7)

 

Die Entscheidung der Reichsbahn-Direktion Wuppertal für eine grundlegende Neuausrichtung der Düsseldorfer Infrastruktur führte u.a. zum Bau der neuen leistungsfähigen Bahnbetriebswerke Düsseldorf-Abstellbahnhof und -Derendorf. Im Frühjahr 1939 vermittelt das Bw Düsseldorf-Derendorf (vgl. Bild-Nr. 24996) noch viel vom frischen Glanz der neuen Anlage. Vor dem Ringlokschuppen rollt 57 2722 auf die Drehscheibe. (31.03.1939) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Bw Düsseldorf-Derendorf (8)

 

Die fabrikneue 03 052 in ihrem Heimat-Bw Köln Betriebsbahnhof. Die Lok verblieb nach 1945 als PKP Pm2-13 in Polen und wurde am 23.11.1978 in Bromberg (Bydgoszcz) als zweitletzte 03 der PKP ausgemustert. (14.08.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 052 im Bw Köln Bbf

 

Das Bw Düsseldorf-Abstellbf wurde von zahlreichen Gastloks anderer Bahnbetriebswerke angefahren, die ihre Zügen vom Hauptbahnhof in den Abstellbahnhof mitbrachten. Im Frühjahr 1932 weilt die Kölner 03 052 in den weitläufigen Anlagen. (09.03.1932) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
03 052 im Bw Dssd-Abstellbf

 

Die tschechische 623 002 (ex Kauschau-Oderberger Eisenbahn) wurde nach der deutschen Besetzung des Sudetenlandes als 51 002 ins Nummernsystem der Reichsbahn eingeordnet. 16 dieser schmucken Mallets liefen von 1938 bis 1945 als Baureihe 51 für die DRB. Die 1913 gebaute 51 002 des Bw Hannsdorf der RBD Breslau steht hier im heimatlichen Hannsdorf (heute Hanušovice) vor der Nordmährischen Brauerei und Malzfabrik AG (heute Pivovar Holba), deren Gebäude noch heute existieren. Die Anlagen des Bahnbetriebswerks mit dem Rundlokschuppen sind dagegen nur noch zu erahnen. Bereits 1956 schieden die letzten CSD-Maschinen dieser Gattung aus.  (10.08.1942) <i>Foto: Hermann Maey, Slg. Kenning</i>
51 002 (ex CSD 623 002)

 

Die beim Bw Hannsdorf (RBD Breslau) stationierte 51 002. (10.08.1942) <i>Foto: Hermann Maey, Slg. Kenning</i>
51 002 (ex CSD 623 002)

 

51 003 (ex CSD 623 003 der vormals Kaschau-Oberberger-Eisenbahn) im Bw Nieder-Lindewiese (tschech. Dolní Lipová). Die Malletloks verkehrten auf der Strecke von Freiwaldau (Jeseník) nach Hannsdorf (Hanušovice), die wegen der komplizierten Trassierung über den Ramsauer Sattel auch als Schlesischer Semmering (Slezský Semmering) bekannt wurde. (10.08.1942) <i>Foto: Hermann Maey, Slg. Kenning</i>
51 003 (ex CSD 623 003)

 

Die tschechische 623 003 der ex Kauschau-Oderberger-Eisenbahn wurde nach der deutschen Besetzung als 51 003 in das Nummernsystem der Reichsbahn eingeordnet. Die beim Bw Hannsdorf (RBD Breslau) stationierte Lok wurde vom Fotografen anscheinend im abgestellten Zustand im Bw Nieder-Lindewiese angetroffen, da das Abdampfrohr vom vorderen Niederdruck-Zylinderblock zum Blasrohr (unter der Rauchkammer) teilweise abgebaut ist. Es könnte sein, dass diese auf einer MAV-Konstruktion beruhende Lok auf Heißdampf umgebaut wurde (also C'C h4v statt C'C n4v), denn die Einströmrohre sind aus der Rauchkammer seitlich heraus und zu den Hochdruckzylindern (hintere Zylindergruppe) geführt worden anstatt direkt vom Dampfdom am Kessel herunter zu den Zylindern wie bei der ungarischen Ursprungsbauart. (10.08.1942) <i>Foto: Hermann Maey, Slg. Kenning</i>
51 003 (ex CSD 623 003)

 

51 006 vom Bw Hannsdorf (RBD Breslau) im Bw Nieder-Lindewiese. 1938 gelangten insgesamt 16 Lokomotiven in den Bestand der Deutschen Reichsbahn, diese gab den Lokomotiven die Nummern 51 001–016. Nach 1945 kamen die verbliebenen Lokomotiven weiterhin auf ihrer Stammstrecke über den Ramzovské sedlo (Ramsauer Sattel) im Altvatergebirge zum Einsatz bis sie durch die moderne Baureihe 556.0 abgelöst wurden. Daraufhin wurden die Lokomotiven bis 1956 ausgemustert und verschrottet. (10.08.1942) <i>Foto: Hermann Maey, Slg. Kenning</i>
51 006 (ex CSD 623 006)

 

Porträt der 51 006 (RBD Breslau/Bw Hannsdorf) in Nieder-Lindewiese. Die Stadt (heute: Lipová-lázne) wurde durch ihr Gesteinsvorkommen aus hellgrauem bis dunkelgrauem Marmor bekannt. (10.08.1942) <i>Foto: Hermann Maey, Slg. Kenning</i>
51 006 (ex CSD 623 006)

 

Blick in die Lokausbesserungshalle des Bw Düsseldorf-Derendorf, wo es im März 1939 eher geruhsam zugeht. Lediglich an einer aufgebockten pr. G 10 (BR 57.10) scheint ein Pumpenwechsel anzustehen, der über einen 5t-Brückenkran der Ardelt-Werke aus Eberswalde gehändelt wird. (24.03.1939) <i>Foto: RBD Wuppertal (Eckler)</i>
Bw Düsseldorf-Derendorf (6)

 

ET 196 05 (urspr. LAG Nr. 804) war ein elektrischer Triebwagen der Lokalbahn Aktien-Gesellschaft (LAG) für die meterspurige Straßenbahn Ravensburg–Weingarten–Baienfurt. Die 1888 eröffnete Lokalbahn Ravensburg–Weingarten wurde 1910 mit 750 V Gleichstrom elektrifiziert und 1911 nach Baienfurt verlängert. Für den Betrieb wurden 1908 bis 1910 insgesamt fünf elektrische Triebwagen bei der Maschinenfabrik Esslingen beschafft, die elektrische Ausrüstung stammte von den Siemens-Schuckert-Werken (SSW). 1938 wurde die LAG von der Deutschen Reichsbahn übernommen und die Triebwagen erhielten ab 1941 die neuen Nummern ET 196 01–05. Auffälliges Detail an dem Triebwagen, der seit 1936 lindgrün/beige lackiert war, ist eine Magnetschienenbremse, die das Fahrzeug 1928 erhielt. (1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
ET 196 05

 

Der weinrot/beige lackierte ET 65 23 ist bei Salach (zwischen Göppingen und Geislingen) unterwegs. (1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
ET 65 23 bei Salach

 

Der ET 82 wurde 1926 in nur zwei Exemplaren für den Magdeburger Vorortverkehr gebaut. 1945 wurden beide Triebwagen aufgrund starker Kriegsschäden abgestellt und standen 1946 in einem Lokzug mit Fahrzeugen, die nach der Demontage des mitteldeutschen elektrischen Netzes für den Abtransport in die Sowjetunion vorgesehen waren. (1938) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
ET 82 01

 

ET 85 24 wartet in München Starnberger Bahnhof auf die Abfahrt. Als Beiwagen sind umgebaute dreiachsige bayerische Personenwagen beigestellt. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
ET 85 24 in München

 

elT 1008 (späterer ET 88 02) auf der 1914 elektrifizierten schlesischen Hauptbahn Nieder Salzbrunn - Bad Salzbrunn - Fellhammer - Halbstadt in Fellhammer. (1929) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
elT 1008 in Fellhammer

 

Der elT 1001 (späterer ET 89 01) wurde speziell für den Einsatz auf der niederschlesischen Strecke Hirschberg – Polaun entwickelt und beschafft. Da im Abschnitt Josephinenhütte – Polaun die Züge nur sehr gering ausgelastet waren, sollten die Triebwagen für einen kostengünstigeren Betrieb sorgen. Ab 1934 kamen die Triebwagen dann auch auf der damals neu elektrifizierten Riesengebirgsbahn nach Krummhübel zum Einsatz. Im Frühjahr 1945 gelangten drei Fahrzeuge nach Bayern, wo jedoch nur der ET 89 04 wieder aufgearbeitet und in Betrieb genommen wurde. Die restlichen Triebwagen verblieben in Polen und wurden 1954 mangels Weiterverwendungsmöglichkeiten verschrottet, hatte man die Einrichtungen für den elektrischen Betrieb 1945 abgebaut. (1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
elT 1011 in Hirschberg

 

Die mit den Lokomotiven der Baureihe 05 angestrebten Fahrgeschwindigkeiten warfen die Frage auf, ob bei der traditionellen Anordnung des Führerhauses eine ausreichende Streckensicht gewährleistet ist. Daraufhin wurde die 05 003 als Erprobungsträger mit vorn angeordnetem Führerhaus konzipiert. Dazu wurde die gesamte Lokomotive gedreht, um Lokführer und Heizer nicht trennen zu müssen. Die Lok lief also mit dem Stehkessel voraus, der Tender hinter der Rauchkammer. Wegen der Rohstofflage des Deutschen Reiches wurde eine Ölfeuerung verworfen und Feuerung mit Steinkohlenstaub entwickelt. Der Kohlenstaub wurde von einer dampfgetriebenen Turbine mittels einer 14 m langen Leitung vom Tender bis zur Feuerbüchse geblasen. Die Aufnahme der Kohlenstaub-Maschine entstand kurz nach ihrer Fertigstellung im unfertigen Anstrich bei den Borsig-Werken in Hennigsdorf bei Berlin. (1937) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
05 003 (7)

 

Die Dampfmotor Lok 19 1001 (Henschel, Fabrik-Nr. 25000) mit D 42 auf dem damals noch dreigleisigen Abschnitt Bebra - Hönebach. Vermeintlich blieb die Maschine bei dieser Betriebsmessfahrt vor dem 661 Tonnen schweren Schnellzug von Frankfurt nach Erfurt liegen. (09.07.1942) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
19 1001 bei Hönebach

 

38 2613 (Bw Kiel) trifft im Bahnhof Plön ein. Der Ort liegt direkt am größten Binnensee Schleswig-Holsteins, dem Großen Plöner See und ist eingebettet in die hügelige Seenlandschaft der Holsteinischen Schweiz und war daher bestens für ein Werbefoto im legendären Reichsbahnkalender geeignet. (1932) <i>Foto: RVM</i>
38 2613 in Plön

 

39 079 vom Bw Hamm war im Bw Dortmund Hbf vom rechten Weg abgekommen und wird wieder aufgegleist. (1932) <i>Foto: RBD Essen</i>
Aufgleisung der 39 079

 

24 067 hat mit P 331 gerade Malsfeld verlassen, die Fulda überquert und den BÜ der Reichsstraße 83 hinter sich gelassen. Heute befindet sich hier statt des BÜ ein Kreisverkehr mit Abzweig zur Autobahnauffahrt Malsfeld/Ostheim. (11.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
24 067 bei Melsungen

 

Der Schienenzeppelin war ein von Franz Kruckenberg 1929 konstruierter Triebwagen, der von einem 12-Zylinder-Flugmotor des Typs BMW VI mit einer Leistung von 600 PS im Heck angetrieben wurde. Der Schienenzeppelin, den Kruckenberg selbst als „Flugbahn-Wagen“ bezeichnete, wurde nur in einem Exemplar gebaut. Er stellte am 21. Juni 1934 zwischen Berlin und Hamburg mit 230,2 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord auf, der 24 Jahre lang Bestand hatte. Das Bild zeigt das im Reichsbahn-Ausbesserungswerk Hannover-Leinhausen gebaute Fahrzeug während einer Versuchsfahrt in der Lüneburger Heide. (28.10.1930) <i>Foto: RVM</i>
Schienenzeppelin (3)

 

Im Archiv des Reichverkehrsministerium finden sich immer wieder Bilder, die nichts mit dem Thema Eisenbahn zu tun haben, so wie dieses Bild zur Sammlung des Winterhilfswerks. Da sie einzigartige Dokumente der Zeitgeschichte darstellen, zeigen wir sie hier auch. Das Winterhilfswerk war eine Spendensammlung im Dritten Reich, die im Winterhalbjahr durchgeführt wurde und notleidenden Bevölkerungskreisen zugutekam.  (1935) <i>Foto: RVM</i>
Winterhilfswerk (2)

 

Auf der Überführungsfahrt von Henschel in Kassel zum Abnahme-RAW in Meiningen überholt 01 205 mit einem Schnellzug die in Guxhagen wartende 45 002. Während 45 002 schon am 19.10.1946 ausgemustert wurde, erlebte 01 205 durch den Umbau in 01 529 eine lebensverlängerte Maßnahme bis ins Jahr 1983. (25.05.1937) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
01 205 überholt 45 002

 

45 001 präsentiert sich dem Werksfotografen in der Henschel-Fabrik in Kassel. Den damaligen Gepflogenheiten entsprechend wurde der Hallenhintergrund vollständig wegretuschiert. Erstaunlicherweise war die Lok noch nicht endgültig lackiert. (19.04.1937) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
45 001

 

Die Offenburger 45 002 vor einem langen Güterzug nahe Freiburg im Breisgau. (21.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
45 002 bei Freiburg

 

Die wenige Wochen alte 45 002 mit einem Güterzug nach Basel in Schallstadt/Baden, südlich von Freiburg. (20.07.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
45 002 in Schallstadt

 

Aussichtstriebwagen VT 137 240 auf der Volmetalbahn Hagen - Dieringhausen bei Kierspe. (09.06.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (21)

 

Der "Gläserne Zug" VT 137 240 auf Ausflugsfahrt durch die Eifel bei Rengen (Strecke Gerolstein - Daun - Mayen). (02.05.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (22)

 

Bei Ahrbrück genießen die Fahrgäste des dieselgetriebenen "Gläsernen Zuges" (VT 137 240 der RBD Köln) die Fahrt durch das Ahrtal. (02.05.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (23)

 

VT 137 240 macht Station in Fehrenbracht auf der Strecke Finnentrop - Wennemen. (09.06.1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Gläserner Zug (24)

 

Porträtaufnahme der 45 002 im Aw Offenburg. Die bei der Fa. Henschel entwickelte Baureihe 45 war mit einer Leistung von 2800 PS die stärkste deutsche Dampflok. Besonders auffällig ist der makellose Pflegezustand des Triebwerks nach immerhin schon sieben Betriebswochen (Abnahme am 03. Juni 1937). (20.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin (Bellingrodt)</i>
45 002

 

19 019 fährt mit einem Schnellzug nach Plauen durch den Haltepunkt Grüna, westlich von Chemnitz. (1931) <i>Foto: Heinz Finzel</i>
19 019 bei Grüna

 

Mit dem 15 Uhr Personenzug von Dresden nach Plauen ist 19 023 in Grüna eingetroffen. (1934) <i>Foto: Heinz Finzel</i>
19 023 in Grüna

 

45 002 auf Werksprobefahrt von Kassel ins Abnahme-RAW Meiningen am Südportal des Guxhagener Tunnels. (25.05.1937) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
45 002 auf Probefahrt

 

Der preußische Staat erwarb zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere große Grubenfeldbesitze im Bereich des nördlichen Ruhrgebietes und südlichen Münsterlandes. Es wurde die Bergwerks-AG Recklinghausen gegründet, deren Aktienmehrheit in Staatsbesitz war. Diese wurde ab 1905 in Personalunion von der Hibernia AG geleitet. 1908 erfolgte die Konsolidierung des Steinkohlenbergwerks Zweckel. Diese begann in Scholven mit dem Abteufen der Doppelschachtanlage Berlin und in Zweckel mit der Abteufung der Doppelschachtanlage Potsdam. 1910 erfolgte die Umbenennung der beiden Schachtanlagen in Scholven und Zweckel, und die Benennung des Bergwerks Zweckel als Berginspektion 5. 1911 ging die Zeche Scholven in Förderung. Ab 1913 wurde auf Scholven 1/2 eine Kokerei betrieben. Die Zeche entwickelte sich vielversprechend, und förderte bald 700 000 Tonnen Gas- und Gasflammkohle jährlich. Nach Ausbruch der Kohlekrise Ende der 1950er Jahre fasste die Hibernia AG den Beschluss, die Förderung der ehemaligen Berginspektionszechen zusammenzufassen, und auf wenige Anlagen zu beschränken. Als leistungsfähige Anlagen sollten die Zechen Rheinbaben und Westerholt nebst der Zentralkokerei Hassel beibehalten werden. Daher wurde 1960 die Zentralkokerei Scholven außer Betrieb genommen. Für 1963 wurde die Stilllegung der Gesamtförderung der Zeche Scholven beschlossen, und am 23. Februar des Jahres vollzogen (Quelle: Wikipedia). (1920) <i>Foto: RVM</i>
Kokerei Scholven

 

03 235 war im Mai 1936 fabrikneu dem Bw Berlin-Lehrter Bahnhof zugeteilt worden. Von dort aus wurden Zugleistungen nach Hamburg, Schwerin und Rostock gefahren. Im Mai 1937 passiert die bereits mit Indusi ausgerüstete 03 235 das Einfahrsignal von Ludwigslust zwischen Wittenberge und Hagenow Land. (23.05.1937) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
03 235 in Ludwigslust

 

AT 327/328 wurde am 15.02.1909 als "275/276 Cöl" in Dienst gestellt und 1923 in "AT 327/328" umgezeichnet. Ab 1926 war er als "207/208 Mz" unterwegs. Die DB ordnete ihn am 15.09.1948 als "ETA 180 105" in den Bestand ein, aus dem am 15.09.1950 der "ETA 177 001" entstand. Aus ihm wurde 1958 "ETA 177 101", der am 23.12.1963 beim Bw Düsseldorf ausgemustert wurde. Die Aufnahme zeigt "AT 327/328" im Bahnhof München Ost, nachdem er 1929 von der RBD Mainz nach München umstationiert worden war. An diesem 1931 aufgenommenen Bild ist der von der späteren Fassung abweichende zweifarbige Anstrich auffällig. Auch scheinen die Klassenziffern an diesem Wagen auf deutlich größeren Emailtafeln angebracht zu sein. Die Wagennummern sind hier, wie gelegentlich wohl auch bei anderen Triebwagen, auf hellgrundigen Tafeln mit schwarzer Schrift angebracht. Schließlich fallen die am Vorbau in niedriger Position aufgesteckten Schlusstafeln auf, wahrscheinlich wegen der (bekannten) Gefahr durch die Oberleitung. (05.09.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
AT 327/328 in München Ost

 

Am 1. Februar 1912, fast drei Jahre vor Eröffnung des Leipziger Hauptbahnhofs, konnte der Leipziger Postbahnhof in Betrieb genommen werden. Das Hauptgebäude des Leipziger Postbahnhofs war 200 m lang und hatte eine überdachte Fläche von 16.000 m². Die achtbogige Halle des Kopfbahnhofs überspannte 26 Gleise und 16 Bahnsteige. In ihr fanden bis zu 90 Bahnpostwagen Platz, was sie zur größten Bahnpostanlage ihrer Zeit machte. 18 004, eine sächsische XVIII H, rangiert hier einen Postwagen in der gewaltigen Anlage. (11.11.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Postbahnhof Leipzig

 

38 4037 und eine pr. G 12 (Baureihe 58) befördern einen Großraumgüterzug nahe der Blockstelle Haselbrunn nördlich von Plauen. (25.04.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Großraumgüterzug bei Plauen

 

43 023 (Bw Reichenbach) mit einem Güterzug auf dem Streckenabschnitt Ruppertsgrün - Plauen bei Jößnitz. (31.08.1935) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
43 023 bei Jößnitz

 

Südlich von Plauen ist 43 035 bei Mehltheuer unterwegs. Die Lok wurde 1928 in Dienst gestellt und 40 Jahre später am 29.03.1968 beim Bw Cottbus ausgemustert. (05.1933) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
43 035 bei Mehltheuer

 

Die Schmalspurbahn Klingenthal–Sachsenberg-Georgenthal war mit 4 km die kürzeste und zudem einzige elektrisch betriebene sächsische Schmalspurbahn. Die meterspurige Strecke verband von 1916 bis 1964 Klingenthal mit Sachsenberg-Georgenthal. Der fahrplanmäßige elektrische Betrieb wurde am 14. Mai 1917 aufgenommen. Charakteristisch für die Bahn war ihre überwiegend straßenbündige Trassierung und der daraus resultierende straßenbahnähnliche Betrieb. Im Bahnhof Klingenthal steht ein elektrischer Triebwagen der Gattung I MET der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen bereit, der bei der Reichsbahn (im übrigen erst ab 1939) unter der Bezeichnung E 197 lief. Bis 1939 bewältigten die beiden vorhandenen Triebwagen ET 197 21 und ET 197 22 mit den Beiwagen EB 197 21 bis 23 den gesamten Reisezugverkehr auf der Schmalspurbahn. 1939 kamen vier Triebwagen der Lokalbahn Mödling–Hinterbrühl hinzu. Ab 1956 wurden die alten Triebwagen ersetzt und verschrottet. Im April 1964 wurde die Bahn endgültig stillgelegt. (09.10.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Klingenthal - Georgenthal

 

Nach der 1922 fertiggestellten Elektrifizierung der Bahnstrecke Halle–Leipzig setzte die Deutsche Reichsbahn zunächst lokbespannte Züge im Nahverkehr zwischen den beiden Großstädten ein. Vor allem im Leipziger Kopfbahnhof erwies sich der Lokwechsel als zeitaufwändig und teuer. Die Reichsbahn gab daher bei der Waggonbaufirma Wegmann sechs Triebwagen (zunächst als "Halle 501 bis 506", 1929 als "Halle 601 bis 606", ab 1930 als "elT 1061 bis 1066" bezeichnet) und drei baulich weitgehend gleichartige Steuerwagen ("Halle 5001 bis 5003", ab 1930 "elS 2061 bis 2063") in Auftrag, mit denen der Zwischenortsverkehr beschleunigt werden sollte. Mit dem neuen Bezeichnungsschema der Reichsbahn ab 1940 wurden die verbliebenen fünf Triebwagen als ET 41 01 bis 05 bezeichnet, die beiden Steuerwagen erhielten die Bezeichnung ES 41 01 und 02. Während des Zweiten Weltkriegs blieben die ET 41 auf ihren Stammstrecken im Einsatz. Der ET 41 05 wurde bei einem Unfall am 11. Januar 1945 schwer beschädigt und ausgemustert. Die Triebwagen ET 41 02 bis 04 sowie die Beiwagen EB 41 01 und 03 brannten bei einem Luftangriff auf Leipzig am 27. Januar 1945 völlig aus. Lediglich der ET 41 01 und der Beiwagen EB 41 02 erlebten das Kriegsende betriebsfähig. Nach Reparatur im Ausbesserungswerk Dessau wurden beide Fahrzeuge wieder von Leipzig aus eingesetzt. Die durch die Sowjetische Militäradministration in Deutschland angeordnete Demontage des gesamten elektrischen Betriebs der Reichsbahn in Mitteldeutschland beendete ihren Einsatz Anfang April 1946. Beide Fahrzeuge wurden zusammen mit den übrigen elektrischen Lokomotiven und Triebwagen als Reparationsleistung in die Sowjetunion abgefahren. Sie zählten nicht zu den Fahrzeugen, die ab 1953 an die DDR zurückgegeben wurden (Quelle: Wikipedia). (30.07.1930) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
ET 41 in Schkeuditz

 

Ursprünglich bestellte die Reichsbahn 79 Lokomotiven der Baureihe E 75. Wegen der Weltwirtschaftskrise gingen jedoch nur 31 Fahrzeuge in Betrieb. E 75 01–12 wurden in Süddeutschland stationiert, E 75 51 bis 69 in Mitteldeutschland. 1943 wurden auch die mitteldeutschen Lokomotiven (im Tausch gegen E 77) ins bayerische Netz abgegeben. E 75 53 wurde noch fast fabrikneu im Bahnhof Schkeuditz auf der Strecke Halle - Leipzig angetroffen. (09.05.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
E 75 53 in Schkeuditz

 

Eine pr. T 12 (Baureihe 74) hilft beim Streckenneubau im Bahnhof Wolfersweiler an der Bahnstrecke Türkismühle - Schwarzerden - Kusel. Die Lok gehört zur älteren Ausführung mit den "pistolenförmigen" Wasserkästen. Interessanterweise ist der Oberflächenvorwärmer, der ziemlich sicher zuvor auf dem Kesselrücken positioniert war, bereits abgebaut. Dafür hat die Lok ein "Bimmelchen" erhalten (vmtl. mit Druckluftschlagwerk). (1932) <i>Foto: RVM</i>
Neubau in Wolfersweiler

 

Die am 29.09.1935 gelieferte 03 193 erhielt als einzige 03 eine vollständige Stromlinienverkleidung, die sich kaum von der der Baureihe 05 unterschied. Versuchsfahrten ergaben, dass eine verkleidete 03 bei 120 km/h einen Leistunggewinn von 290 PS gegenüber der unverkleideten Version hatte, bei 140 km/h waren es sogar 385 PS. Bei einer indizierten Leistung von 1980 PS war dies ein Gewinn von ca. 15 bzw. 20 %. Das Foto der 03 193 entstand in Ludwigslust auf der Strecke Hamburg - Berlin. (23.05.1937) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
03 193 in Ludwigslust

 

18 522 kam am 20.01.1928 fabrikneu zum Bw Hof. Nach nur gut einem Jahr wurde sie am 03.06.1929 nach Nürnberg abgegeben. Hier macht die Hofer Maschine Station im Bahnhof Plauen/Vogtl. Diese S3/6 der Nachbauserie 'm' (vorletzte Maffei-Lieferserie) war bereits ab Werk mit elektrischer Beleuchtung ausgerüstet, die jedoch anders als später üblich mit Lichtmaschine auf dem heizerseitigen Umlauf und großen Loklaternen (wie Gaslaternen ohne Kamin) mit blanken Reflektoren ausgerüstet war. Später wurden die Lichtmaschinen auf dem Rauchkammerscheitel hinter dem Kamin angebracht und die großen Loklaternen gegen die Reichsbahn-Regellaternen (Bauart 1925) ausgetauscht. 1953 wurde 18 522 noch in Lok 18 604 umgebaut.  (29.03.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
18 522 in Plauen

 

01 146 kam fabrikneu zur Ausstellung "100 Jahre Deutsche Eisenbahnen" nach Nürnberg. (05.08.1935) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
01 146 in Nürnberg

 

17 722 (Hartmann, Baujahr 1913), eine sächsische XII HV, in Plauen oberer Bf. Bis 1936 wurde die komplette Baureihe von der Reichsbahn ausgemustert. (05.10.1928) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
17 722 in Plauen

 

In 95 Exemplaren wurde die fünfgekuppelte Güterzuglok der Gattung Bayerische G 5/5 von der Königlich Bayerischen Staatsbahn für die topografisch anspruchvollen Strecken in Nordbayern beschafft. Mit einem Güterzug ist 57 535 im Bahnhof Münchberg eingetroffen. (30.08.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
57 535 in Münchberg

 

38 4043 vom Bw Glauchau wartet im Bahnhof Oelsnitz/Vogtl. auf den Abfahrauftrag. Wieder eine P8 mit dem großen "Langlauftender" (Pr 2'2'T31,5), der jedoch mit ziemlicher Sicherheit nicht mit dieser Maschine geliefert wurde, da er an der Seitenwand noch ganz deutlich den Untersatz für das runde preußische Eigentumsschild (Preußenadler) besitzt. Erwähnenswert sind auch die offenbar sehr knapp zwischen den Bahnhofsgleisen aufgestellten Wasserkräne mit weißen Gefahrenanstrichen der Standrohre. Sie besitzen weder die eigentlich vorgeschriebene Signallaterne (weißes oder rotes Licht) am Ausleger noch eine Möglichkeit, eine solche Laterne nachts anzubringen. (19.08.1929) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
38 4043 in Oelsnitz/Vogtl.

 

Zwischen 1901 und 1910 wurden etwa 750 Fahrzeuge der G 5.4 für die Preußischen Staatseisenbahnen gebaut. Die Reichsbahn hatte 1925 in ihrem Umzeichungsplan noch rund 270 Maschinen vorgesehen. Die Anforderungen an höhere Zuglasten im Güterzugverkehr ließen ihren Stern schnell sinken. So hatte 54 974 Anfang 1932 ihr Betriebsleben auf dem Abstellplatz in St. Egidien bereits ausgehaucht. (01.05.1932) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
54 974 in St. Egidien

 

Die bayr. C IV war eine Güterzugdampflok, die für die Königlich Bayerische Staatsbahn gebaut wurde. Zwischen 1884 und 1893 wurden 87 Exemplare mit Nassdampf-Zwillingstriebwerk geliefert, von 1892 bis 1897 folgten 98 weitere Exemplare mit Nassdampf-Zweizylinder-Verbundtriebwerk. Die Zwillingslokomotiven wurden 1926 ausgemustert, die Verbundlokomotiven bis 1931. Verbundlok 53 8119 war eine der letzten betriebsfähigen Exemplare der Baureihe und wurde vom Fotografen in Landshut angetroffen. Erwähnenswert ist noch das sehr kleine Nummernschild an der Rauchkammerwand, das wohl so ausgeführt wurde, weil Griffstange und Lampenstütze keinen ausreichenden Platz für ein normgerechtes Schild ließen bzw. man das Schild nicht halbverdeckt hinter der Griffstange anbringen wollte und weil das Anbringen eines geteilten Schildes auf den Flügeln der Rauchkammertür wohl nicht zulässig war. (08.09.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
53 8119 in Landshut

 

24 040 wurde im Oktober 1928 fabrikneu an das Bw Plattling in der RBD Regensburg ausgeliefert und fährt hier aus dem Bahnhof Landshut aus. Leider gibt auch dieses Foto keine Antwort auf die Frage, ob die 1928 gelieferten Loks der BR 24 (und auch 64 und 86) nicht doch noch nach der alten Anstrichvorschrift der DRG in Braungrün, Tiefschwarz und Braunrot geliefert wurden. Die Leiste des Windleitblechs scheint hier dunkler, was der alten Anstrichvorgabe entsprechen würde, jedoch kann es genausogut sein, dass diese Leiste hier eben nur etwas matter als der Rest des Windleitblechs erscheint. Auffällig ist auch die scheinbar blank spiegelnde Tenderseitenwand, die aber wohl nur die Reichweite des Schrubbers beim Reinigen der Lok dokumentiert. (08.09.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
24 040 in Landshut

 

89 7119 (Henschel, Baujahr 1892) wurde als "6113 Erfurt" in Dienst gestellt und ab 1910 in "6158 Halle" umgezeichnet. Die beim Bw Leipzig West beheimatete T 3 ist hier bei der Anschlussbedienung des Gaswerks in Leipzig unterwegs. An dieser Lok ist die Ausstattung der 1. Ausführung des Musterblatts (M III.4.e 1.Aufl., erkennbar an der unten eingezogenen Führerhaus-Rückwand) mit einem Kessel der Ausführung nach der 2. Auflage des Musterblatts mit Dampfdom statt Reglerbüchse. Weiterhin verdient der große Luftbehälter auf dem Umlauf Beachtung. Die bekannten Fotos derT 3 des Bw Leipzig-West zeigen, dass bei der Nachrüstung mit Luftdruckbremse, die für den Rangierdienst im Leipziger Hauptbahnhof unbedingt gebraucht wurde, kreative Lösungen für die Positionierung dieses Behälters gefunden wurden, für den bei diesen kleinen Maschinen kaum Platz war. (09.02.1930) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
89 7119 in Leipzig

 

77 113, eine  bayerische Pt 3/6, qualmt im Gleisvorfeld des Münchener Hauptbahnhofs. Die Maschinen wurden maßgeblich vor Schnellzügen auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und München eingesetzt. Die 10 ab 1923 beschafften zweizylindrigen Heißdampfmaschinen (77 110 - 119) wurden bis 1954 ausgemustert. (05.04.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
77 113 in München Hbf

 

58 447 (Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG, Baujahr 1924) mit einem Güterzug in Mehlteuer auf der Strecke Werdau - Hof. Die Lok war noch bis 1974 als 58 1447-0 beim Bw Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) im Dienst. (15.10.1928) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
58 447 in Mehlteuer

 

91 1380 wurde 1910 als "7380 Halle" dem Betrieb übergeben. 91 1380 vom Bw Reichenbach/Vogtl. wurde in Herlasgrün angetroffen, wo die Nebenbahn nach Oelsnitz von der Hauptbahn Reichenbach - Plauen abzweigt. (24.05.1933) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
91 1380 in Herlasgrün

 

91 1771 (Jung, Baujahr 1913, ex "7343 Stn") mit zwei Gt 33 in München. (04.09.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Lokzug in München

 

Die BB II waren Nassdampfloks der Bauart Mallet der Bayerischen Staatsbahn, von denen 31 Exemplare zwischen 1899 und 1908 in Betrieb genommen wurden. 98 702 ist mit einer bayr. GtL 4/4 im Bahnhof Naila (Strecke Hof - Bad Steben) angekommen. (11.08.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
bayr. BB II in Naila

 

94 2036 (Sächsische Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann AG, Baujahr 1918) in Schönberg/Vogtl., wo sich die Bahnstrecken aus Schleiz und Plauen trafen. (15.10.1928) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
94 2036 in Schönberg/Vogtl.

 

95 026 vom Bw Dresden-Friedrichstadt erholt sich vom Schiebeeinsatz auf der Tharandter Rampe im Bahnhof Tharandt. (18.03.1934) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
95 026 in Tharandt

 

Eine bayr. PtL 2/2 (Baureihe 98.3) vor dem Lokschuppen in Eggmühl, von wo sie die Nebenbahn nach Langquaid bediente. Der Fahrdraht gehört zur der 1927 elektrifizierten Hauptbahn München - Regensburg. (08.09.1931) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
Bayr. PtL 2/2 in Eggmühl

 

Die bayerische D XI (98 544) mit einem Personenzug im Bahnhof Falls. Auf der "Sekundärbahn" nach Gefrees waren offenkundig schon immer Exoten im Einsatz (vgl. auch Bild-Nrn. 19413 oder 23260). Ein Blick auf die Ausrüstung dieser kleinen Nebenbahnlok mit der großen Lichtmaschine für Lok- und Zugbeleuchtung ist auch erwähnenswert. (03.08.1935) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
98 544 in Falls

 

VT "Halle 713" und "Halle 714" im Bahnhof Torgau. Der 1925 von Wegmann gebaute Triebwagen wurde später in VT 87 900 a/b umgezeichnet und am 27.07.1950 ausgemustert. Der Doppel-Triebwagen ist mit einem Citr-24 (Reichsbahn-Nebenbahnwagen) der 2.Lieferung (Baujahr 1926) gekuppelt, der hier also als Citrv eingesetzt ist. Die Mehrzahl dieser Nebenbahnwagen waren als Beiwagen zum Elektrotriebwagen "Rübezahl" im Riesengebirge eingesetzt. (07.07.1927) <i>Foto: Slg. Johannes Glöckner</i>
VT 713/714 in Torgau

 

Einsatz eines Unkrautvertilgungszuges der RBD Breslau im Bahnhof Oberschreiberhau (Riesengebirge). Am Zugschluß schiebt vermeintlich 93 513. (1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Unkrautbekämpfungszug (5)

 

Der Fahrladeschaffner bei der Überprüfung der Zugpapiere. (1938) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Der Fahrladeschaffner (2)

 

Das Georgentor oder der Georgenbau ist der ursprüngliche Stadtausgang zur Elbbrücke. Er liegt am Schloßplatz zwischen dem Residenzschloss und dem Stallhof. Dieser erste Renaissancebau in Dresden wurde von Georg dem Bärtigen veranlasst, welcher das ehemalige Stadttor zur Elbbrücke von 1530 bis 1535 zum Georgentor umbauen ließ. Walter Hollnagel dokumentierte 1944 noch den Ursprungszustand. (1944) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
Dresden im Krieg (14)

 

01 031 fährt an der Ursulastraße aus Richtung Gereon kommend in Köln Hbf ein. (1929) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
01 031 in Köln

 

Im Schmalspurbahnhof von Eisfeld/Thüringen wartet 99 223 mit P 3753 nach Schönbrunn. (22.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
99 223 in Eisfeld (3)

 

Vor der Kulisse des Eisfelder Schlosses überquert 99 221 auf dem Weg nach Brünn die Schleusinger Straße. (22.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
99 221 bei Eisfeld

 

Zwischen Brünn und Eisfeld ist 99 221 mit P 3752 unterwegs. (22.05.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
99 221 bei Brünn

 

Dienststellenleiter Reichsbahnoberinspektor Prestin unterhält sich mit einem seiner Mitarbeiter im Bw Altona. Der an der 17 1073 befindliche Luftschlauch dient der Fremdversorgung der Lok, um das Bremssystem während der Fristarbeiten prüfen zu können. (1932) <i>Foto: Walter Hollnagel</i>
17 1073 im Bw Altona

 

39 197 vom Bw Berlin-Potsdamer Güterbahnhof mit einem Schnellzug Berlin - Leipzig - Dresden in Leipzig. (1934) <i>Foto: Werner Hubert</i>
39 197 in Leipzig

 

38 3246 vom Bw Trier überholt mit D 156 nach Saarbrücken einen Güterzug mit einer pr. G 10 in Saarburg. Bei der im Überholungsgleis "geparkten" G 10 handelt es sich um eine Lok aus der Serie Henschel&Sohn, Nr. 11477/1912 - "5444 Saarbrücken" bzw. "5444 Trier" bis Henschel&Sohn, Nr.11483/1912 - "5450 Saarbrücken" bzw. "5450 Trier" handeln, möglicherweise um 57 1235 mit Fachwerk-Tenderdrehgestellen. (1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
38 3246 in Saarburg

 

18 541 vom Bw Darmstadt fährt vor D 276 in ihrem Heimatbahnhof ein. Hinter der Lok hängt einer der 10 Packwagen Pw4ü-23 (eiserne Bauart). (1933) <i>Foto: Hermann Maey</i>
18 541 in Darmstadt

 

01 186 vom Bw Dresden-Altstadt führt den D 121 nahe Kurort Rathen im Elbsandsteingebirge. (05.1937) <i>Foto: Werner Hubert</i>
01 186 bei Rathen

 

39 048 unterwegs vor D 90 bei Laatzen an der Unterführung Münchener Straße, wo sich heute der Bahnhof Hannover Messe/Laatzen befindet. Das im Hintergund zu sehende Einfahrsignal gehörte damals zum Bahnhof Hannover-Wülfel.  (1933) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
39 048 bei Hannover

 

39 196 vom Bw Wuppertal-Langerfeld rollt mit E 133 die Steilrampe von Hochdahl nach Erkrath hinab. (15.04.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 196 bei Hochdahl

 

Vierachsiger Großraumgüterwagen der Bauart OO "Berlin 023". (1938) <i>Foto: RVM</i>
OO-Wagen

 

Diese Art der Entladung war vor allem in den USA beim Transport von Schüttgütern weit verbreitet. Die Reichsbahn stattete ebenfalls Wagen mit Kopfklappen an einer oder beiden Stirnseiten aus, die über spezielle Hilfsanlagen über Kopf entladen werden konnten. Wegen der aufwändigen Hilfskonstruktionen für die Stirnentladung gab es nur wenige solcher Anlagen, meist in Hafengebieten. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Stirnentladung

 

Klappdeckelwagen "99416 Breslau" der Deutschen Reichsbahn. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Om-Wagen "99416 Breslau"

 

Aufenthaltsraum des Ladeschaffners in einem Güterzugbegleitwagen (Pwg). (1938) <i>Foto: RVM</i>
Ladeschaffnerbüro

 

Die Reichsbahn gestaltete ab 1936 sog. "Schürzenwagen" besonders windschnittig, um den Luftwiderstand bei den angestrebten höheren Fahrgeschwindigkeiten zu minimieren. Namensgebend war die seitliche "Schürze" am Langträger, die die Aggregate unter dem Wagenboden stromlinienförmig verkleidete. (1937) <i>Foto: RVM</i>
C4ü-Schürzenwagen

 

Zeitgenössische Werbepostkarte der Deutschen Reichsbahn. (1935) <i>Foto: RVM (WER)</i>
Werbung (53)

 

Gleisbauarbeiten bei Lippstadt auf der Strecke Hamm - Paderborn. Bei der vorbeifahrenden Lok dürfte es sich um die 58 003, eine preußische G 12.1 handeln, die in Soest stationiert war und bereits am 31.12.1934 ausgemustert wurde. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Gleisbauarbeiten in Lippstadt

 

Letzte Vorbereitungen zur Versuchsfahrt mit 05 003, Meßwagen des RZA Grunewald und Bremslok 38 2445 im Bahnhof Brandenburg (Havel). Als Besonderheit hatte Lok 05 003 einen vorne liegenden Führerstand und Steinkohlenstaubfeuerung.  (11.10.1937) <i>Foto: RVM</i>
05 003 auf Messfahrt

 

Um den Nachtschnellzug D 174 von Berlin nach Amsterdam zu stoppen und dessen Bahnpostwagen auszurauben, beschädigten die Wandermusiker Otto Schlesinger (21) und Willy Weber (22) mit Werkzeug, das sie zuvor von der Baustelle der nahe gelegenen Okerbrücke gestohlen hatten, ein Stück Schiene der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Leiferde und Meinersen, der heutigen Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin. Sie lösten eine Lasche und wollten die Schiene nach außen aufbiegen, um den Zug zum Entgleisen zu bringen. Der D 174 überfuhr die beschädigte Stelle allerdings, als die Täter lediglich erst die Lasche entfernt hatten. Dabei sprang die Achse eines sechsachsigen Schlafwagens aus dem Gleis, um sich anschließend wieder aufzugleisen. Im Innern des Wagens wurde das zwar bemerkt, da der Wagen aber anschließend ruhig weiter fuhr, zog niemand die Notbremse. Die Täter bogen die Schiene weiter nach außen. Dem D 174 folgte nach 40 Minuten der Schnellzug D 8 von Berlin nach Köln. Dessen Lokomotive, eine preußische S 10, und die beiden folgenden Wagen entgleisten bei einer Geschwindigkeit von etwa 85 km/h. Zwei Wagen der (alten) ersten und zweiten Wagenklasse – noch in Holzbauweise – schoben sich ineinander, 21 Menschen starben. (19.08.1926) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Attentat bei Leiferde (1)

 

Das Bild zeigt die Folgen des Eisenbahn-Attentats bei Leiferde im Landkreis Gifhorn, das am 19. August 1926 gegen 02:10 Uhr verübt wurde. Dabei starben 21 Menschen, einer wurde schwer verletzt, 39 Menschen leicht. Allein in den beiden zerstörten Wagen der Holzbauart kamen 18 Reisende ums Leben. Die Täter, die auf der Flucht von Zeugen beobachtet worden waren, wurden am 8. September 1926 von der Polizei Hannover verhaftet und vom Schwurgericht Hildesheim zum Tode verurteilt. Aufgrund eines Gnadengesuchs wurden sie 1927 zu lebenslanger Zuchthausstrafe begnadigt.  (19.08.1926) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Attentat bei Leiferde (2)

 

Die entgleiste Lok des D 8 - eine pr. S 10 (17 273) - nach dem Attentat von Leiferde. (19.08.1926) <i>Foto: RVM-Archiv</i>
Attentat bei Leiferde (3)

 

Wo es die beim Bw Frankfurt/M-2 beheimatete 57 2538 erwischte, ist nicht überliefert.  (1932) <i>Foto: RVM</i>
Unfall der 57 2538

 

Dem Trend zu geschweißten Wagenkästen wollte sich die Reichsbahn in den 1930er Jahren auch beim normalen Wagenpark anschließen. Die neuen Wagen erhielten daher einen geschweißten Wagenkasten, ähnelten aber in ihren Abmessungen den alten 28er-Wagen. Das Bild zeigt einen AB4ü Wagen der Bauart 1935. (03.08.1935) <i>Foto: RVM</i>
AB4ü-Wg der Bauart 35/36

 

Vorbereitung zu einem Crashtest-Versuch an einem ausgemusterten VS 145 (Lieferserie ab 145 240). (1937) <i>Foto: RVM</i>
Crashtest-Versuch (1)

 

Der Crahtest mit einem ausgemusterten VS 145 sollte zeigen, dass geschweisste Leichtkonstruktionen durchaus den alten massiven Holzwagen mehr als ebenbürtig waren und größere Überlebenschancen für die Fahrgäste boten, als ein Holzwagen, der sich schon beim ersten Überschlag in Stahlrahmen und Kleinholz zerlegt hätte. Über das Ergebnis darf jeder selbst philosophieren. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Crashtest-Versuch (3)

 

Einblick in den Vorraum und Übergangsbereich eines 3. Klasse C4ü-Wagens. (1935) <i>Foto: RVM (Werkfoto)</i>
Vorraum eines C4ü-Wagens

 

Blick in die Werkhalle von Borsig in Berlin. Vorne wird gerade eine der 1941 unter den Fabriknummern 15100 bis 15139 gebauten 44 644 bis 683 fertiggestellt. (1941) <i>Foto: RVM</i>
44er im Bau

 

55 455 mit einer verkleideten Führerhaus-Rückwand im Bw Köln-Kalk Nord. Die preußische G 7 war beim Lokpersonal als Rangierlokomotive außerordentlich beliebt, weil die Vorräte nicht so oft aufgefüllt werden mussten wie bei Tenderloks und sie eine hohe Zugkraft hatte. Für den Einsatz im Rangierbahnhof von Köln-Kalk wurde Tender entsprechend hergerichtet, indem für Rückwärtsfahrten eine feste Schutzwand eingebaut wurde. Zusätzlich wurde durch Abtrennen der hinteren Wand des vormaligen Kohlenraums des Tenders bis zur Wasserkastendecke ein schmalerer Kohlenkasten auf der Wasserkastendecke eingearbeitet. Dadurch wurde die Sicht des Personals nach hinten sichergestellt. (15.08.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
55 455 im Bw Köln-Kalk Nord

 

91 1946 rangiert vor einem Nahgüterzug im Bahnhof Thürkow, einem typischen Dorfbahnhof an der eingleisigen Strecke Teterow - Gnoien. (13.07.1929) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
91 1946 in Thürkow/Meckl.

 

Blick in die "Holzklasse" eines 3. Klasse Eilzugswagens der Bauart C4i. (1936) <i>Foto: RVM</i>
Innenansicht C4i-Wagen

 

Rahmen eines Eilzugwagens der Bauart C4i-29 bei Westwaggon in Köln. (1930) <i>Foto: RVM</i>
Rahmen eines C4i29-Wagens

 

Rohbaukonstruktion eines C4i-Eilzugwagens bei Westwaggon in Köln. (1939) <i>Foto: RVM</i>
Wagenkasten eines C4i

 

Stirnseite eines BC4i-Eilzugwagens. (1937) <i>Foto: RVM (LHW)</i>
Stirnseite eines BC4i-Wagens

 

BC4i-Wagen "33540 Dresden", der speziell für die Müglitztalbahn Heidenau-Altenberg nach deren Umstellung von Schmalspur- auf Normalspur entwickelt wurde. (1936) <i>Foto: RVM (LHW)</i>
BC4i-Wagen "33540 Dresden"

 

3.Klasse C4i-Wagen "73414 Dresden" für die Müglitztalbahn Heidenau - Altenberg. (1936) <i>Foto: RVM (LHW)</i>
BC4i-Wagen "73414 Dresden"

 

Stirnansicht eines C4ü-Schnellzugswagen für die Deutsche Reichsbahn. (1936) <i>Foto: RVM (LHW)</i>
C4ü-Wagen

 

Wagenkastenkonstruktion eines C4ü-Wagens der Deutschen Reichsbahn. (1936) <i>Foto: RVM (LHW)</i>
Rohbau C4ü-Wagen

 

In der ersten Hälfte der 1930er Jahre wollte die Deutsche Reichsbahn den Eilgutverkehr durch vermehrte Einstellung von Güterwagen in Eilzüge beschleunigen. Zum Erreichen einer größeren Laufruhe bei höheren Geschwindigkeiten begann man daher, die dafür vorgesehenen Gl-Wagen mit einer weicheren Federung auszurüsten. Die neuen Blattfedern waren länger (zunächst 1.800 mm, später 1.650 mm) und wurden 9-lagig ausgeführt. Alle Waggons erhielten zudem Dampfheizleitung (Nebengattungszeichen h). Bei den genieteten Waggontypen wurde zusätzlich die Diagonalstrebe neben der Tür nach unten verlängert und fand nun erst unterhalb des Wagenbodens Anschluss an die senkrechte Kastenstrebe. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Glhs "Dresden 79420"

 

1935 wurden die Versuche zur Laufverbesserung von gedeckten Güterwagen auf die Güterwagen des Gattungsbezirks Dresden erweitert. Für diese Zwecke wurden einige Versuchswagen der Wagengattung Glr mit einem Ladegewicht von 15t gebaut.  (1935) <i>Foto: RVM</i>
Glr "Dresden 83279"

 

Ein Personenzug mit einer pr. T 14 (Baureihe 93) überquert die Obra in Meseritz (Wartheland). Meseritz war ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt, wo Strecken nach Neu Bentschen, Tirschtiegel, Betsche und Landsberg an der Warthe abzweigten. (1937) <i>Foto: RVM</i>
Obrabrücke bei Meseritz

 

38 1719 fährt aus Aschersleben kommend über die Berliner Stadtbahn zwischen Friedrichstraße und Börse. (04.1934) <i>Foto: RVM</i>
38 1719 auf der Stadtbahn

 

38 3719 (1922 unter der Fabriknummer 7848 von der Berliner Maschinenbau-Aktiengesellschaft vormals L. Schwartzkopff gebaut) gehörte zum Bestand des Bw Lehrte, als sie im Bw Hannover abgelichtet wurde. (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
38 3719 in Hannover

 

02 006 wurde im Juli 1941 in die Zwillingsmaschine 01 239 umgebaut. Alle zehn Maschinen der Baureihe 02 befanden sich vor dem Umbau beim Bw Hof, wo auch diese Aufnahme entstand.  (10.06.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
02 006 in Hof

 

91 1520 und eine unbekannte pr. T 14.1 (Baureihe 93) unterwegs auf einer sauerländischen Nebenbahn.  (1935) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
91 1520 + 93 im Sauerland

 

Woher oder wohin die Fahrt dieser fröhlichen Reisegruppe ging, ist nicht überliefert, sie begann oder endete jedenfalls auf dem Bahnhof Goldap in Ostpreußen.  (1930) <i>Foto: Privatfoto</i>
Reisegruppe in Goldap

 

Am 15. Mai 1929 endete die Ära der mit Dampfloks bespannten S-Bahnzüge auf der Berliner Stadt- und Ringbahn. Der RVM-Fotograf lichtete die beim Bw Berlin-Grunewald stationierte 74 1093 mit einem der letzten Züge im Bahnhof Wannsee ab. Die Lok trägt interessanterweise den Oberflächenvorwärmer nicht auf dem Kesselrücken, für dessen Einbau sie eigentlich vorbereitet war - erkennbar am weit zurückgesetzten, geteilten Sandkasten und den beiden Konsolen auf dem Kesselscheitel. (1929) <i>Foto: RVM</i>
S-Bahn Berlin (35)

 

62 002 vom Bw Remscheid-Lennep im Bw Köln Bbf. (19.10.1930) (19.10.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
62 002 im Bw Köln Bbf

 

74 1125 vom Bw Berlin-Lehrter Bf mit einem Stadtbahnzug nach Wustermark bei Berlin-Staaken. (23.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
74 1125 bei Staaken

 

Blick vom Kölner Dom auf die zur Hohenzollernbrücke ausfahrende 62 001.  (03.1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
62 001 in Köln

 

Blick ins Ahrtal bei Kreuzberg. Die Ahrbrücke befährt ein Personenzug mit einer Lok der Baureihe 93. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Ahrtal bei Kreuzberg

 

78 477 (Neuanlieferung an das Bw Lehrte) mit einem Schnellzug bei Hannover Misburg. (1926) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
78 477 bei Hannover

 

Fabrikneu steht 18 520 (J.A. Maffei, Baujahr 1927) abfahrbereit im Münchener Hauptbahnhof. Die Lok war neu am 02. Juni 1927 zum Bw München Hbf gekommen, aber bereits ein Jahr später (22.10.1928) nach Hof umstationiert worden. Am 15.12.1954 wurde sie in 18 612 umgebaut.  (1927) <i>Foto: Rudolf Kallmünzer</i>
18 520 in München Hbf

 

57 1732 überquert die 133m lange Ziegelgrabenbrücke, die Teil der Eisenbahnverbindung Stralsund - Sassnitz über den Rügendamm ist. (1938) <i>Foto: RVM</i>
57 1732 in Stralsund

 

39 030 (Bw Stuttgart Hbf) mit einem Schnellzug bei Rohr. (1937) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
39 030 bei Stuttgart

 

Eine württembergische T 5 (75 055) leistet einer württ. C (18 128) Vorspann auf der Gäubahn durch den Rohrer Wald bei Stuttgart. (1940) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
Durch den Rohrer Wald

 

18-achsiger Transformatorwagen mit 168 t Tragfähigkeit der Deutschen Reichsbahn. (1938) <i>Foto: RVM</i>
Transformatorwagen (1)

 

VT 137 044 als Pt 2044 im Ahrtal bei Rech.  (20.05.1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
VT 137 im Ahrtal

 

Die bei Hohenzollern im Jahre 1908 gebaute 91 1020 im Bw Uelzen.  (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
91 1020 im Bw Uelzen (2)

 

38 3539 überquert mit einem Personenzug aus Kempen/Niederrhein die Hohenzollernbrücke in Köln auf dem Weg nach Deutz auf der "Schäl Sick", für die echten Rheinländer auch heute noch die "falsche Seite" des Rheins. (1938) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Hohenzollernbrücke (42)

 

58 1294 fährt mit dem Großraumgüterzug Gag 6548 auf der linken Rheinstrecke bei Remagen nordwärts. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
58 1294 bei Remagen

 

Wiederum ein Bild vor der Haustür des Fotografens an der Siegesstraße in Wuppertal-Unterbarmen. Diesmal zieht 03 107 (Bw Osnabrück) den D 93 von Köln nach Hamburg. (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
03 107 in Wt-Unterbarmen

 

Eine unbekannte pr. P 8 verlässt mit einer Leig-Einheit den Bahnhof Gerolstein in der Eifel. Daneben wartet eine pr. T 14 am Bahnsteig. (1934) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Ausfahrt in Gerolstein

 

Eine sächsische XII H2 (38 223) und eine unbekannte preußische P 8 befördern den D 185 im Plauenschen Grund bei Dresden zwischen Bk. Felsenkeller und Freital Ost. (1930) <i>Foto: Werner Hubert</i>
38 223 + pr. P 8 bei Dresden

 

17 116 (Bw Koblenz-Mosel) rollt mit D 120 (Köln - München über Landau/Pf !) an der Wallfahrtskirche St. Apollinaris vorbei und wird gleich im Bahnhof Remagen halten.  (02.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 116 bei Remagen

 

78 009 in ihrer Heimat-Dienststelle Bw Stettin Pbf. (01.07.1933) <i>Foto: Werner Hubert</i>
78 009 in Stettin

 

78 040 vom Bw Wuppertal-Vohwinkel vor E 177 am Ruhrufer bei Bochum-Dahlhausen. Im Hintergrund das Steinkohlen-Bergwerk Zeche Vereinigte Dahlhauser Tiefbau.  (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 040 bei Bochum-Dahlhausen

 

78 069 vom Bw Wuppertal-Langerfeld vor P 537 im Blombachtal kurz vor Wuppertal-Ronsdorf. Durch die Wiesen im Vordergrund führt heute übrigens die Autobahn A 1. (02.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 069 bei Wt-Ronsdorf

 

78 369 (Bw Wuppertal-Vohwinkel) verlässt vor P 3305 den Bahnhof Wuppertal-Elberfeld. Die schöne Gründerzeithäuserzeile an der Bahnhofstraße ging im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs unter. Der freigewordene Platz wurde für eine vierspurige Straße genutzt... (01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 369 in Wuppertal-Elberfeld

 

Sonntagsausflug zum Ruhrufer zwischen Witten und Wetter. 78 254 (Bw Witten/Ruhr-West) fährt mit E 388 an der blumenpflückenden Frau Bellingrodt (?) vorbei. (28.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Idylle an der Ruhr bei Witten

 

78 369 wurde im Jahre 1923 als "Essen 8944" in Dienst gestellt. Die beim Bw Wuppertal-Vohwinkel stationierte Lok wurde vermutlich im Bw Hagen-Vorhalle aufgenommen. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
78 369 im Bw Hg-Vorhalle

 

01 034 vom Bw Hamm führt den D 4 vor der Kulisse der Klöcknerwerke in Hagen-Haspe.  (15.08.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 034 bei Hagen-Haspe

 

Mit dem Kurswagenzug des FD 226 von Wuppertal-Elberfeld nach Düsseldorf Hbf hatte 01 031 vom Bw Hamm wohl keine große Mühe. Mit 27 km war es wohl die kürzeste Schnellzugverbindung der Reichsbahn. (1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
01 031 bei Wt-Vohwinkel

 

Blick vom Deutzer Messeturm auf den nordwärts fahrenden Rheingoldzug FFD 101 mit der vermeintlichen 18 450 als Zuglok. Da die Lok nur wenige Monate vom 15.04.1928 bis 06.06.1928 nördlich der Mainlinie (im Bw Wiesbaden) beheimatet war, lässt sich der Aufnahmezeitpunkt relativ genau eingrenzen. (05.1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
"Rheingold" in Köln-Deutz

 

91 1001 (Bw Köln Bbf) überquert die Kölner Hohenzollernbrücke auf dem Weg zum Hauptbahnhof. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
91 1001 in Köln

 

55 4585 überquert die neue Dreigurtbrücke über die Rur bei Düren. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Dreigurtbrücke Düren

 

Ein Personenzug mit einer unbekannten 74 im Rurtal zwischen Nideggen und Düren. (1937) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
Rurtalbahn

 

An einem kalten Wintertag dampft 59 015 durch den Rohrer Wald bei Stuttgart. Kriegsbedingt muss wohl der alte Abteilwagen als Güterzugbegleitwagen herhalten. (1941) <i>Foto: RVM (Ulmer)</i>
59 015 im Rohrer Wald

 

38 305 (Bw Adorf) hat vor P 2164 soeben den 270 m langen Schloßbergtunnel in Greiz verlassen (Strecke Gera - Plauen) und wird nach Überqueren der Weißen Elster gleich in den Bahnhof einfahren.  (28.05.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
38 305 in Greiz

 

39 117 (Bw Dortmund Hbf) strebt mit E 350 vor der Kulisse des Hengsteyer Rangierbahnhofs und der RWE-Speicherwerke dem Hagener Hauptbahnhof entgegen.Das RWE-Pumpspeicherwerk jenseits des Hengsteysees gehört zur Gemeinde Herdecke. Nach ihrem Planer wird der Bau auchals Koepchen-Werk bezeichnet und war im Januar 1930 die erste vollständig in Betrieb genommene Anlage solcher Art. Auf dem Bergrücken des Ardeygebirges befindet sich etwa 160 Meter höher ein großes Speicherbecken für die Versorgung der Turbinen. Die alte Anlage wurde in den 1980er-Jahren durch ein neues Kraftwerk ersetzt, es gehört aber als Denkmal zum “Industriekulturgut” der Region. Im großen Verschiebebahnhof Hengstey gab es früher auch einen Lokschuppen und einen markanten Wasserturm. Aus und vorbei - heute findet man nurmehr Brachflächen vor. Die Lok verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Reichsbahn der DDR und wurde 1959 in 22 034 umgebaut. (03.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
39 117 in Hagen-Hengstey

 

59 036 mit einem Güterzug zwischen Heidelsheim und Bruchsal.  (18.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
59 036 bei Heidelsheim

 

57 3090 (Bw Letmathe) dampft vor den Kalksteinfelsen des Lennetals mit P 1301 in Richtung Iserlohn. Beim Bau der Eisenbahnstrecke entdeckten zwei Arbeiter zufällig hier die Dechenhöhle, als ihnen ein Hammer in eine Felsspalte fiel. (10.09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 3090 bei Letmathe

 

58 1244 (Bw Hagen-Vorhalle) auf der Ruhr-Siegstrecke bei Letmathe. Im Hintergrund führen zwei Eisenbahnbrücken über die Lenne: Die Steinbogenbrücke gehört zur Eisenbahnstrecke von Letmathe über Iserlohn nach Fröndenberg, die Kastenträgerbrücke davor dient der Anbindung der elektrifizierten Iserlohner Kreisbahn (Meterspur) an die Reichsbahn. (10.09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
58 1244 bei Letmathe

 

95 020 vor P 356 begegnet einem Güterzug auf der Frankenwaldbahn zwischen Hockeroda und Probstzella bei Oberloquitz. (13.06.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Hubert)</i>
95 020 bei Oberloquitz

 

57 1215 (Bw Neustrelitz) mit einem Güterzug an der Wesenberger Chaussee bei Neustrelitz. Die Lok verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg bei der ÖBB.  (09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 1215 bei Neustrelitz

 

Blick auf die Kalksteinbrüche und Natursteinfelsen Pater und Nonne zwischen Letmathe und Iserlohn. In der Bildmitte rollt 93 976 vor P 1310 dem Bahnhof Letmathe entgegen. (10.09.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Blick auf Letmathe

 

58 250 + 85 007 rollen mit P 1256 am 69 m langen oberen Hirschsprungtunnel auf der Höllentalbahn im Schwarzwald talwärts. (23.06.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Höllental bei Hirschsprung

 

Fernblick von der Burg Lauenstein auf die im Loquitztal in Richtung Probstzella nachschiebende vermeintliche 95 009.  (02.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
Frankenwald bei Lauenstein

 

93 984 vor P 2648 auf dem Eulenbachviadukt in Velbert an der (stillgelegten) Bahnstrecke Kettwig - Wülfrath.  (21.05.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 984 bei Velbert

 

58 1225 vom Bw Hagen-Vorhalle mit einem Güterzug auf der Ruhr-Siegstrecke bei Hagen-Halden. Heute befindet sich hier das Industriegebiet Lennetal und die Lennetalbrücke der A 45 (Sauerlandlinie) überquert das Tal. (05.09.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
58 1225 bei Hagen

 

93 732 vor P 3880 auf der Strecke Altenkirchen - Siershahn bei Neitersen. (05.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 732 bei Neitersen

 

Begegnung zweier Lokgenerationen: 89 8061 (Henschel, Bj. 1904) und 03 082 (Henschel, Bj. 1932) - ohne Vorwärmer ! - im Bw Rostock.  (15.08.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
89 8061 und 03 082

 

93 007 (Bw Frankenberg/Eder) läuft mit P 1494 auf der Strecke Frankenberg - Winterberg in den Haltepunkt Liesen ein. (13.08.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
93 007 am Hp Liesen

 

Blick von der Rudelsburg (zwischen Bad Kösen und Großheringen) auf den vorbeifahrenden D 32 mit 39 015 vom Bw Erfurt P. Der Fotograf ließ die Lok in den Mast fahren, wohl aus Sorge, das Motiv könne durch den kreuzenden Zug, der gerade am rechten Bildrand entschwindet, noch schiefgehen.  (18.07.1936) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Saaletal bei Saaleck

 

74 887 vom Bw Gotha im Bauzugeinsatz auf der Strecke Fröttstädt - Gräfenroda im Bahnhof Friedrichroda.  (11.1934) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
74 887 in Friedrichroda (1)

 

Die Umbaukolonne der RBD Erfurt präsentiert sich vor 74 887 (Bw Gotha) im Bahnhof Friedrichroda/Thüringen. (11.1934) <i>Foto: Slg. Eisenbahnstiftung</i>
74 887 in Friedrichroda (2)

 

17 219 vor D 47 bei Boppard auf dem Weg nach Koblenz. An den Gleisen steht die erste Frau Bellingrodt.  (09.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 219 bei Boppard

 

62 002 verlässt mit der Leergarnitur des P 1527 nach Remscheid-Lennep den Kölner Betriebsbahnhof. An der Lok fällt auf, dass die Führerhaus-Entlüftung komplett mit Blechen abgedeckt wurde, jedoch scheinbar nicht mit dem Ziel, sie völlig zu verschließen, sondern ggf. die Lüftungswirkung in einer bestimmmten Art und Weise zu beeinflussen. (19.10.1930) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
62 002 in Köln Bbf

 

73 073 (eine bayerische D XII) mit einem GmP vor der Burgruine Stadtprozelten am Main. (1929) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
73 073 bei Stadtprozelten

 

Eine unbekannte Lenneper T 12 (Baureihe 74) überquert mit den damals flammneuen Eilzugwagen C4i-30 bzw. BC4i-30 Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke zwischen Solingen und Remscheid. Die Wagen lösten auf der Strecke die alten vierachsigen preußischen Abteilwagen ab.  (23.04.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Müngstener Brücke (7)

 

Vorbei an dem Örtchen Oberderschlag mit seinen typisch bergischen Fachwerkhäusern dampft 74 1069 mit P 1174 von Dieringhausen nach Olpe.  (09.04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
74 1069 in Oberderschlag

 

Angeblich fährt hier 74 516 an der "Eggemannschen Schwimmbrücke" über die Ruhr bei Bochum-Dahlhausen vorbei. Die Loknummer darf wie so oft bei Carl Bellingrodt angezweifelt werden, da die nach Solingen-Ohligs gehörende Lok kaum dort gefahren sein dürfte, auch besitzt sie neuere Wasserkastenbauform, die erst ab etwa Ordnungs-Nr. 800 üblich waren. Eine erste Pontonbrücke wurde hier im Frühjahr 1899 eröffnet. Nach starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg entstand 1959 etwa 50 m flussabwärts zu dieser Brücke eine neue, die aber bereits auch wieder baufällig ist. (05.08.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 516 bei Bo-Dahlhausen

 

74 579 (Bw Wuppertal-Steinbeck) mit einem beachtlichen Nahgüterzug nach Radevormwald auf der Wupperbrücke bei Wuppertal-Laaken. Leider hat der Fotograf etwas spät auf den Auslöser gedrückt.  (24.02.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 579 bei Wt-Laaken

 

74 654 (Bw Dieringhausen) vor P 1236 am Aggerufer bei Osberghausen.  (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
74 654 bei Osberghausen

 

75 1013 - eine Badenserin in Diensten der RBD Schwerin - verlässt vor P 211 Bad Sülze/Meck. in Richtung Tribsees. Bemerkenswert ist, dass auch 1934 immer noch der alte Fakultativ-Wagen im Zug eingestellt ist, der auf etlichen anderen Bildern in dieser Gegend im Zug mitläuft. Dagegen ist der Wagen hinter der Lok (PwPosti-34) zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich neu. Von den bei anderen Fotos aus der Gegend von Bad Sülze vielfach abgebildeten mecklenburgischen Ci befindet sich hier nur einer im Zug, gefolgt von einem BC-28, einem Ci-27 oder -28 und einem Cid-26 oder -27. Zu erwähnen ist auch der Fotostandpunkt, der sich auf einer 30m hohen Grundmoräne befindet. (06.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 1013 bei Bad Sülze (1)

 

Die pr. T 10 wurde speziell für den Einsatz zwischen Frankfurt am Main und Wiesbaden von 1909 bis 1912 beschafft. Die 41 km lange Strecke zwischen den beiden Kopfbahnhöfen sollte ohne Wenden der Lok betrieben werden. Da die Lok bei Rückwärtsfahrt zu Entgleisungen neigte, wurde im Betrieb dennoch nach Möglichkeit gewendet. So wurde die vorwärts fahrende 76 009 (Bw Mainz) im Bahnhof Bingen angetroffen.  (26.05.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
76 009 in Bingen

 

86 201 (Bw Wuppertal-Steinbeck) hat mit Ng 5385 das winterliche Wuppertal-Beyenburg erreicht.  (01.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 201 in Wt-Beyenburg

 

86 202 (Bw Wuppertal-Steinbeck) mit P 1082 aus Radevormwald vor der historischen Ortskulisse und Klosterkirche in Wuppertal-Beyenburg. Nach dem Krieg wurde die Wupper im Vordergrund zum Staussee aufgestaut.  (23.04.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
86 202 in Wt-Beyenburg

 

Die 1908 bei Hohenzollern gebaute 91 1001 war jahrelang Stammlok des Bw Köln Bbf, wo auch diese Aufnahme entstand. (18.02.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
91 1001 im Bw Köln Bbf

 

91 1834, vermutlich aufgenommen im Bw Saarbrücken Hbf. (1938) <i>Foto: Werner Hubert</i>
91 1834

 

92 108 vom Bw Tübingen - eine württ. T 4 - mit einem Nahgüterzug bei Dettingen. Leider ist die Lok angeschnitten. Wegen der seltenen Betriebsaufnahmen dieser Lokomotiven zeigen wir sie trotzdem.  (21.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
92 108 bei Dettingen

 

93 077 (Bw Frankenberg/Eder) mit P 1494 bei Hallenberg im Sauerland. Bemerkenswert ist auch der Zugverband: Hinter der Lok läuft ein Pwi-23 (oder -27) Packwagen, es folgt ein Cid-21, an 3. Stelle ein "Langenschwalbacher" (Gattung BC4i Pr09), dann ein Ci Pr01 und am Zugschluss wiederum ein Cid-21.  (13.08.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
93 077 bei Hallenberg

 

93 1209 (Bw Pforzheim) mit P 2484 auf der sog. Wieslautertalbahn bei Dahn in der Pfalz. (04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
93 1209 bei Dahn/Pfalz

 

93 552 vom Bw Fröndenberg vor P 1467 bei Halver in Westfalen auf der Strecke von Brügge über Halver nach Marienheide bzw. Radevormwald. Ob es nicht doch eine Lenneper Maschine war ?  (01.07.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 552 bei Halver

 

93 744 (Bw Wuppertal-Langerfeld) mit P 1081 unterwegs auf der Strecke Wuppertal-Oberbarmen - Wt-Beyenburg bei Wuppertal-Laaken.  (11.01.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
93 744 bei Wt-Laaken

 

93 924 überquert mit einem Personenzug nach Brügge die Wupperbrücke in Wuppertal-Beyenburg. Nach dem Krieg entstand hier der Beyenburger Stausee. Die ersten beiden Personenwagen hinter der Lok zeigen deutlich lesbar noch die 4.Klasse-Beschilderung. Bei den beiden Wagen handelt es sich um einen Di-21 (ab 1928/29: Cid-28) und einen Di Pr94 (ab 1928/29: Citr Pr94). Dahinter folgt ein weiterer Preuße, vermutlich ein Ci Pr04 oder 05 oder aber die dreiachsige Version C3i Pr05, erkennbar an den geschlossenen Vorbauten und dem höheren Tonnendach mit Oberlichtaufbau. (20.09.1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
93 924 in Wt-Beyenburg

 

94 1074 vom Bw Altenkirchen vor P 3984 bei Erbach im Westerwald. (05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
94 1074 bei Erbach/Ww

 

94 512 mit P 3313 am Weinheimer Tal-Tunnel (Bergstraße).  (07.04.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
94 512 bei Weinheim

 

Blick auf die Anlagen des Bw Brügge in Westfalen. Im Lokschuppen, auf der Freifläche und ganz rechts am Schuppen stehen Maschinen der Baureihe 57.10, an der Drehscheibe eine 96er (angeblich 96 003). Das Gleis und Einfahrsignal im Vordergrund gehören zur Strecke nach Oberbrügge, wo sich die Linien nach Meinerzhagen und Radevormwald trennten.  (03.03.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
Bw Brügge/Westf.

 

96 010 vom Bw Pressig-Rothenkirchen schiebt einen Güterzug über das Trogenbachviadukt in Ludwigsstadt.  (04.1925) <i>Foto: DLA Darmstadt (Maey)</i>
96 010 in Ludwigsstadt

 

99 323 ist mit P 703 aus Kühlungsborn im Bahnhof Bad Doberan eingetroffen.  (06.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
"Molli" in Bad Doberan (3)

 

Die noch nicht mit Windleitblechen ausgerüstete 38 1937 (Bw Hagen Gbf) überquert mit D 81 (Frankfurt - Essen) die Lennebrücke bei Rönkhausen. (1928) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
38 1937 bei Rönkhausen

 

Der örtliche Kindergarten war passend unter dem Elbschetalviadukt bei Wengern-West drapiert, als 74 460 vom Bw Wuppertal-Vohwinkel mit P 3405 vorüberfuhr.  (1935) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
74 460 bei Wengern

 

Die badische VIc 75 1013 verschlug es zum Bw Rostock, wo sie im Sommer 1934 den P 215 bei Bad Sülze bespannte. Beachtenswert ist auch der Wagenpark des P 215, denn hinter dem ziemlich neuen PwPost-34 läuft ein Fakultativwagen (wohl als Stückgutwagen im Einsatz, denn es sind keine Fenster in den Seitenwänden erkennbar), dem mindestens 2 der wenigen mecklenburgischen Zweiachser (ohne Oberlichtaufbau auf dem Tonnendach) folgen und als Schlussläufer wohl ein preußischer Zweiachser. (06.07.1934) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
75 1013 bei Bad Sülze (2)

 

Blick über das Gelände des Rangierbahnhofs Berlin-Tempelhof mit 93 007 auf der Drehscheibe. Der Rangierbahnhof war seit 1889 in Betrieb. Durch die Teilung Berlins wurde er bedeutungslos und bis 1952 schrittweise stillgelegt.  (04.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
Rbf Berlin-Tempelhof

 

94 260 vor der Kulisse der Hirsch Brauerei in Düsseldorf-Derendorf.  (30.04.1932) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
94 260 in Dssd-Derendorf

 

94 733 mit P 1508 am Abzweig Witzenhausen bei Eichenberg. (1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
94 733 bei Eichenberg

 

17 258 vom Bw Krefeld mit dem aus Abteilwagen gebildeten E 294 (Krefeld - Frankfurt/M) bei Lorch am Rhein. (1937) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
17 258 bei Lorch

 

17 302 (ex LBE 15 – Henschel 12346/Bj. 1914) vor P 601 nach Lübeck kurz hinter dem Hamburger Hbf. Es fällt auf, dass fast 4 Monate nach der Übernahme durch die Reichsbahn ausgerechnet die Doppelstockwagen mit dem großen, auffälligen Schriftzug der LBE noch nicht umlackiert wurden. Der Zug passiert gerade die Überführung der Hochbahn-Zweigstrecke Hamburg Hbf - Rothenburgsort unmittelbar westlich der Straße "Nagelsweg", die nur von 1915 bis zum Feuersturm im Jahr 1943 existierte und nach dem Krieg vollständig abgebaut wurde. (04.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
17 302 in Hamburg

 

18 316 (Bw Koblenz-Mosel) vor P 1006, der Koblenz Hbf um 11.16 Uhr verlassen hatte und dann über die Horchheimer Brücke auf die rechte Rheinstrecke fuhr, wo diese Aufnahme bei Kaub entstand. (1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
18 316 bei Kaub

 

56 2259 unterwegs auf der rechten Rheinstrecke bei Kamp-Bornhofen gegenüber von Boppard. (14.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
56 2259 bei Kamp-Bornhofen

 

56 2373 vor einem Nahgüterzug mit Personenbeförderung (GmP) auf der Nebenbahn Waren - Malchin. (01.07.1935) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
56 2373 bei Malchin

 

56 2461 vom Bw Oberlahnstein überquert ein Viadukt bei Erbach (Rheingau) - nahe Eltville - auf der Fahrt nach Mainz-Bischofsheim. (17.05.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
56 2461 bei Erbach

 

57 1108 (Bw Landshut) bei Vilshofen in Niederbayern.  (17.06.1939) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
57 1108 bei Vilshofen

 

57 2270 mit einem Kohlenzug vor der Kulisse der Zeche Caroline im Bahnhof Holzwickede. (21.03.1933) <i>Foto: DLA Darmstadt (Bellingrodt)</i>
57 2270 in Holzwickede

 

58 2068 vom Bw Hagen-Vorhalle auf der Ruhr-Siegstrecke bei Lenhausen (nahe Finnentrop). Hinter der Lok läuft ein bayrischer Packwagen "Pwg Bay 21", die letzte Bauform, die schon von der DRG beschafft wurde. Nicht oft sieht man ihn fern der Heimat. Die G 12 wurde 1958 in 58 3007 rekonstruiert und war in der DDR noch bis 1979 im Einsatz. (07.1936) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
58 2068 bei Lenhausen

 

58 503 (eine württ. G 12 vom Bw Rottweil) im Neckartal bei Altoberndorf.  (20.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
58 503 bei Altoberndorf

 

58 534 vom Bw Kornwestheim fährt mit einem Güterzug in den Bahnhof Geislingen/Steige ein. Hinter der württembergischen G 12 läuft ein bayrischer Packwagen der Bauart "Pwg Bay 21". Auffällig auch die beiden französischen gedeckten Güterwagen an vierter und fünfter Stelle im Zug mit den Schiebern vor den Öffnungen.  (19.06.1931) <i>Foto: DLA Darmstadt</i>
58 534 in Geislingen

 

59 042 mit einem Güterzug bei Bruchsal-Heidelsheim. Die Lok wurde 1941 als Schiebelok zur Semmeringbahn nach Österreich versetzt und verblieb nach 1945 im Bestand der Jugoslawischen Staatsbahn als JDZ-Lok 147.006.  (24.07.1937) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
59 042 bei Bruchsal

 

64 042 mit P 3663 in Breitenstein (Pfalz) auf der Strecke Lambrecht - Elmstein. (18.04.1938) <i>Foto: RVM-Filmstelle Berlin</i>
64 042 in der Pfalz

 

39 196 fährt von der Hohenzollernbrücke kommend in den Bahnhof Köln-Deutz ein. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
39 196 in Köln-Deutz

 

Stimmungsvolle Aufnahme der 17 097 bei der Einfahrt nach Köln-Deutz. (1932) <i>Foto: RBD Köln (Felten)</i>
17 097 bei Köln

 

19 012 verlässt den Dresdener Hauptbahnhof. Zehn Jahre später brannte während des Luftangriffs auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 der Bahnhof völlig aus. Weitere Luftangriffe zerstörten die Gleisanlagen, endgültig funktionsuntüchtig wurde der Hauptbahnhof durch den achten und letzten Luftangriff auf die Stadt am 17. April 1945. (1935) <i>Foto: Werner Hubert</i>
19 012 in Dresden

 

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