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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

Am 12. September 2026 startete der VT 18.16.07 als "Elbe-Neiße-Kurier" zu einer Rundfahrt durch seine sächsische Heimat von Dresden nach Görlitz und zu einem Abstecher nach Bad Schandau. Im Elbtal wurde er bei bei Königstein (Sächsische Schweiz) angetroffen. (12.09.2026) <i>Foto: Sylvio Ohlt</i>
VT 18.16 bei Königstein

 

03 061 vom Bw Köln Deutzerfeld befördert den E 298 (M Gladbach - Köln - Wiesbaden - Frankfurt/M) auf der Rechten Rheinstrecke in Linz. (04.08.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
03 061 in Linz

 

Unter der Fabriknummer 25.000 lieferte Henschel in Kassel die vollverkleidete 19 1001 mit Einzelachsantrieb, angetrieben von schnelllaufenden Dampfmotoren. Von der neuen Technik versprach man sich höhere Geschwindigkeiten, da es hier im Gegensatz zu herkömmlichen Dampfloks keine Probleme mit der Belastung der Treib- und Kuppelzapfen, der Schmierung oder dem Masseausgleich der hin- und hergehenden Teile gab. Bei Versuchsfahrten zeigte die Lok eine außergewöhnliche Laufruhe und war eine Bestätigung dafür, dass sich das Antriebskonzept „Einzelachsantrieb“ durch Dampfmotoren bestens für den Schnellverkehr eignete. Das Konzept hatte allerdings einen Nachteil: Beim Anfahren war ab einer aufzubringenden Zugkraft von etwa zehn Tonnen eine Schleuderneigung der ungekuppelten Treibradsätze festzustellen. Letztlich verhinderte der Zweite Weltkrieg eine Weiterentwicklung der Technik. Mit viel Pomp wurde 19 1001 am 12. Juni 1941 bei Henschel an die Reichsbahn übergeben. Zum Vergleich dazu präsentierte man davor eine Nachbildung der ersten bei Henschel gebauten Lok "Drache" aus dem Jahr 1848. Im Hintergrund steht 50 1441, die am 14.06.1941 ausgeliefert wurde. (12.06.1941) <i>Foto: Werkfoto</i>
Übergabe der 19 1001

 

41 043 (Bw Siegen) mit P 1257 nach Hagen auf der Lennebrücke bei Lenhausen (30.04.1951) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
41 043 bei Lenhausen

 

50 3055 (Bw Kirn) fährt mit P 2316 aus Bad Münster a.St. in Kirn (Nahe) ein. Rechts ist das Heimat-Bw der Lok zu sehen, das in den 1920er Jahren als Außenstelle des Bw St. Wendel entstand und am 25. September 1966 stillgelegt wurde. (16.01.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
50 3055 in Kirn

 

Die Nürnberger E 18 44 befördert den F 20 "Glückauf" (Essen - Wien Westbf) in Nürnberg-Doos. Die E 18 war 1946 als Reparationsleistung in die Sowjetunion gegangen. 1952 kam sie aus der UdSSR in die DDR zurück. Zu dieser Zeit bot sich für die DB die Möglichkeit, vier Loks der Baureihe E 94 und fünf Loks der Baureihe E 18, darunter E 18 44, im Tausch gegen Dampflokersatzteile und Fahrleitungskupfer zu erwerben. Nach einer E4-Hauptuntersuchung vom 23.09.1953 bis 27.09.1954 im AW München-Freimann, also einer vollständigen Überholung, nahm E 18 44 am 28. September 1954 den Betrieb beim Bw Nürnberg Hbf wieder auf. (20.04.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
E 18 44 in Nürnberg (2)

 

Die 1954 bei Henschel in Kassel gebaute E 94 266 wartet im AW München-Freimann auf ihre Abnahme. Die bei der Deutschen Bundesbahn ab 1954 modifiziert nachgebauten E 94 deckten einen dringenden Bedarf an schweren Güterzuglokomotiven ab, da die Neubauloks wie die E 50 zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Serienreife gelangt waren. E 94 266 mit SSW-Fahrmotoren WBM 487 besaß eine um ca. 40 % höhere Leistung als ihre Vorkriegsbauarten und entsprach damit bereits weitgehend dem Leistungsprofil der späteren Einheits-E-Lok E 50.  (10.1954) <i>Foto: Dr. Günther Scheingraber</i>
E 94 266

 

Freie Fahrt für V 200 039 vom Bw Frankfurt-Griesheim vor dem aus Ls-Wagen gebildeten E 712 (Hagen - Frankfurt/M) in Wuppertal-Barmen. Noch Ende der 1950er Jahre zeigte der Bahnhof Barmen mit seiner Bahnhofshalle seinen Charakter als wichtige Bahnstation früherer Jahre. Bis 1930 besaß er den Status eines Hauptbahnhofs für das seinerzeit selbständige Barmen. Die Signalbrücke am Stellwerk "Wt", ebenso wie die Bahnhofshalle, fielen Anfang der 1960er Jahre der Elektrifizierung zum Opfer. (03.02.1957) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
V 200 039 in Wuppertal

 

Flakwagen des Sonderzuges "Asien" (918 040 P Bln) der Gattung SdPl 4i-38, Baujahr 1938 von Linke-Hofmann-Breslau, auf dem Flugabwehrkanonen montiert waren. "Asien" war der erste Deckname des Sonderzuges, den Hermann Göring während des Zweiten Weltkriegs benutzte. Die Zusammenstellung des Zuges wurde während des Krieges mehrfach verändert. Konstant blieb, dass der Zug an beiden Enden die Flkawagen mitführte. Dem folgten an beiden Enden Gepäckwagen als „Knautschzone“, als zusätzlicher Schutz im Fall einer Kollision. Zwei davon führten auch Dieselgeneratoren mit, die die Energieversorgung des Zuges sicherstellten, wenn er längere Zeit stand. Göring nutzte den Zug häufig für Fahrten zwischen Berlin und seinem Hauptquartier „Jägerhof“ bei Rastenburg in Ostpreußen oder im Oktober 1940 zu einer Fahrt an die französische Kanalküste. Wurde der Zug nicht genutzt, war er in der Regel am Bahnhof Wildpark in Potsdam auf dem Gelände des Luftwaffen-Führungsstabs abgestellt. (1940) <i>Foto: Privatfoto</i>
Flakwagen SdPl4i

 

Eine vierfach gekuppelte Heißdampf-Zwillingslok der Bauart "Merseburg" (Fabrik-Nr. 23357, Baujahr 1936, 1435 mm) für die Ammoniakwerke Merseburg der BASF (spätere Leunawerke) auf dem Werkshof der Fa. Henschel in Kassel. (1936) <i>Foto: Werkfoto</i>
Henschel Typ "Merseburg"

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieben 70 086, 092, 095 und 096 in Österreich, die unter Beibehaltung der Ordnungsnummern zur ÖBB-Reihe 770 wurden. Ihr Haupteinsatzgebiet war die Strecke Pöchlarn – Kienberg-Gaming. ÖBB 770.86 (ex DRG 70 086) wurde am 31. Januar 1967 als letzte ihrer Art abgestellt und steht hier am Lokschuppen in Kienberg-Gaming. Ein Schuppengleis ist viergleisig ausgeführt, weil der Schuppen so von Normalspurloks aus Pöchlarn befahren werden konnte, als von den Schmalspurloks der Ybbstalbahn von der anderen Seite her. Hinter dem Schuppen befand sich auf der Schmalspurseite eine Drehscheibe für 760 mm und 1435 mm-Fahrzeuge.  (16.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 770.86 in Kienberg (1)

 

ÖBB 770.86 (ex 70 086, Krauss München, Baujahr 1913) im Bahnhof Kienberg-Gaming, dem Endpunkt der Erlauftalbahn aus Pöchlarn. (16.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 770.86 in Kienberg (2)

 

ÖBB 770.86 im Bahnhof Kienberg-Gaming. Die Erlauftalbahn ist eine Nebenbahn, die in Pöchlarn von der Bahnstrecke Wien–Salzburg (Österreichische Westbahn) abzweigt. Die Entstehung der Bahn reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und wurde 1877 eröffnet. Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2010 stellten die ÖBB den Personennahverkehr zwischen Scheibbs und Kienberg-Gaming zugunsten einer Busverbindung ein, wodurch die zur Ybbstalbahn gehörende Museumsbahn ihren Bahnanschluss verlor. Die ursprünglich aus Bayern stammende 770.86 war bis 1966 auf der Erlauftalbahn zum Einsatz. (16.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 770.86 in Kienberg (3)

 

Die windleitblechlose 52.3810 (WLF, Baujahr 1944) in Wien. Die zuletzt zur Zfst Wien-Stadlau gehörende Lok wurde am 01.02.1973 ausgemustert. (14.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 52.3810 in Wien

 

92.2228 (ex kkStB 178.79, Wiener Neustädter Lokomotivfabrik, Baujahr 1908) mit 392.2549 (ex 478.49, Baujahr 1927) in einer Wiener Zugförderstelle. (14.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 92.2228 in Wien

 

Auf einem Schrottplatz in Blumau-Neurißhof in Niederösterreich fanden sich neben 292.2112 (Henschel, Baujahr 1912) noch weitere Exoten, wie eine bayerische G 3/4 H (54 1663), eine preußische G 8¹, 75.766 (WLF, Baujahr 1902) oder 175.820 (Erste Böhmisch-Mährische Maschinenfabrik, Baujahr 1912). (15.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
Schrottloks in Blumau

 

Der Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb war ursprünglich Teil der Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbaugesellschaft in der Weststeiermark und war Betreiberin einiger Eisenbahnstrecken, wie der Köflacherbahn. Seit 1878 wurden die Strecken durch die vormalige Südbahngesellschaft geführt. Am 1. Juli 1924 übernahm die GKB ihre Strecken im Eigenbetrieb durch eine eigens dafür geschaffene Eisenbahndirektion in Graz. Im Laufe ihres Bestehens kaufte die GKB immer wieder altbrauchbare Lokomotiven von der Südbahn oder den Österreichischen Bundesbahnen. Dazu gehörte auch 56.3245 (ex 170.575, WrN, Baujahr 1918), die am 19.12.1951 von den ÖBB übernommen worden war. (14.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
GKB 56.3245 in Graz

 

Die Reihe 1040 der ÖBB waren vierachsige elektrische Lokomotiven, die von 1950 bis 1953 in sechszehn Exemplaren gebaut wurden. Die 90 km/h schnelle Lok wurde anfangs sogar vor Schnellzügen eingesetzt. Dies war aber auf Dauer zu belastend für die Maschinen und sie wanderten in untergeordnete Dienste ab. Bis 2003 waren sie vor Regionalzügen und Verschubgüterzügen im Einsatz. 1040.03 wurde in Wien West angetroffen. (15.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 1040.03 in Wien

 

Die Reihe 2041/s war ein dieselelektrisch angetriebener Schmalspur-Gepäcktriebwagen der BBÖ. In der Praxis wurden sie allerdings fast ausschließlich als Diesellokomotive genutzt. Zwischen 1936 und 1940 wurden 12 Lokomotiven gebaut. Die Loks kamen mit Ausnahme der Steyrtalbahn und der Vellachtalbahn auf allen ÖBB-Schmalspurstrecken mit 760-mm-Spurweite zum Einsatz. Die ÖBB gab ihnen ab 1953 die Bezeichnung 2091.01–12, womit sie durch die führende Ziffer 2 als Lokomotive klassifiziert wurden. 2091.05 lief dem Fotografen auf der Lokalbahn Ober-Grafendorf–Gresten über den Weg. (15.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 2091.05 in Obergrafendorf

 

Näheres über dieses urige Gefährt der ÖBB ist leider nicht bekannt. (06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
Unbekannte Schuppenlok

 

Die ÖBB-Reihe 1062 waren vierachsige elektrische Verschubdienstlokomotiven, die von 1955 bis 1995 im Einsatz waren. Die 12 Maschinen wurden von der Lokomotivfabrik Floridsdorf gebaut und waren tannengrün lackiert. Die Lokomotiven wurden nicht nur im Verschubdienst, sondern auch vor Güterzügen eingesetzt. Anfangs waren sie in Villach und Salzburg stationiert, wo sie im Verschub aber auch als Vorspannloks zwischen Bischofshofen und Eben im Pongau zum Einsatz kamen. Später wurden alle Maschinen nach Wien Süd überstellt. Ein langjähriges Einsatzgebiet waren die Pendlerzüge zwischen Hütteldorf und Unterpurkersdorf, bei denen die Lok in der Mitte zwischen jeweils zwei Personenwagen eingereiht war. 1062.12 wurde in Wien West vorgefunden. (15.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 1062.12 in Wien

 

Schienenkran ÖBB 966 400 auf dem Kranschutzwagen 967 029 wahrscheinlich aufgenommen in St. Pölten. Der 45-t-Dampfkran stammte ursprünglich aus einer Serie für die sowjetische Staatsbahn. 1954 wurde der Kran von den ÖBB übernommen. Mit seinem langen Ausleger konnte er besonders schwere Lasten heben. Seine maximale Hubhöhe lag bei rund 11 Metern.  (15.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB-Kran 966 400

 

Nachdem sich die zweiachsigen Dieselloks der Reihen 2060 und 2062 für viele Aufgaben als zu schwach erwiesen hatten, wurde von der Firma SGP die 600 PS starke, dreiachsige Baureihe 2067 entwickelt. Von 1959 bis 1977 wurden insgesamt 111 Lokomotiven von den ÖBB übernommen. Eingesetzt wurde die 2067 zuletzt noch auf Bahnhöfen für Verschubdienste, u.a. in Wien West, Wien Süd, Villach Westbahnhof, Wiener Neustadt, Wels, Innsbruck oder Salzburg und gelegentlich vor leichten Bezirksgüterzügen. 2024 waren alle Loks abgestellt. Der Aufnahmeort der 2067.07 der Zfl Linz ist nicht überliefert. (15.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 2067.07

 

Für die nicht zu elektrifizierenden Strecken bestellten die BBÖ 1948 zunächst 20 dieselelektrische Lokomotiven der Reihe 2045, deren Bau und Fertigstellung sich wegen der fast vollständig zerstörten Lokomotivfabriken um viele Jahre verzögerte. Die Reihe 2045 waren die ersten Nachkriegs- und zugleich die ersten österreichischen Vollbahn-Diesellokomotiven. gebaut von Simmering-Graz-Pauker (SGP) zwischen 1952 und 1955. Die Loks waren sowohl vom Erscheinungsbild mit Mittelführerstand als auch vom dieselelektrischen Antriebskonzept her an US-amerikanische Diesellokomotiven angelehnt. Die letzte Vertreterin der Reihe 2045 wurde am 1. Mai 1993 ausgemustert. Sieben Lokomotiven sind bis heute erhalten geblieben. (15.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 2045.01 in Garsten

 

Das österreichische "Krokodil" 1089.01 (WLF, Baujahr 1923) vor einem Personenzug aus Spantenwagen im Bahnhof Wels an der österreichischen Westbahn. (08.09.1960) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 1089.01 in Wels

 

Die 15 Lokomotiven der ÖBB-Reihe 2095 für die Spurweite 760 mm wurden ab 1958 von der Firma Simmering-Graz-Pauker (SGP) als Werkstyp LDH 600s in der Lokomotivfabrik Floridsdorf gebaut. Sie ersetzten einen großen Teil der bis dahin noch auf mehreren Strecken unentbehrlichen Dampflokomotiven. Durch ihre robuste Konstruktion und ihre universelle Verwendbarkeit waren sie auf allen zum damaligen Zeitpunkt von den ÖBB betriebenen Schmalspurbahnen mit Ausnahme der Vellachtalbahn und der Steyrtalbahn anzutreffen. (06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
ÖBB 2095

 

Bis in die 1960er Jahre wurden die Schmalspurbahnen der Steiermärkischen Landesbahnen nahezu ausschließlich mit Dampflokomotiven betrieben. Die Einführung von Austro-Daimler-Benzintriebwagen in der Zwischenkriegszeit scheiterte an deren technischen Unzulänglichkeiten, einige Diesellokomotiven aus Beständen der Heeresfeldbahn standen nach dem Zweiten Weltkrieg nur für untergeordnete Dienste wie den Rangierdienst zur Verfügung. Der Ersatz der Dampflokomotiven wurde notwenig, um die Schmalspurbahnen wirtschaftlich zu führen und als Verkehrsträger konkurrenzfähig zu erhalten. Da die von Simmering-Graz-Pauker gebaute Reihe ÖBB 2095 für die Bedürfnisse der Landesbahnen als nicht geeignet angesehen wurde, entwickelten die ÖAMG Zeltweg und Brown-Boveri eine Lokomotive mit Mittelführerstand und dieselelektrischer Kraftübertragung für den schweren Streckendienst. Zwischen 1965 und 1967 entstanden sechs Lokomotiven. VL 13 kam zur Murtalbahn, die von Unzmarkt (Steiermark) über Murau und Tamsweg nach Mauterndorf (Land Salzburg) führt. (06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
StLB VL 13

 

Die Reihe Kh war eine Schmalspur-Tenderlok der BBÖ, die auch für private Lokalbahnen in der Steiermark beschafft wurde. Die Bezeichnung der Reihe rührt vom Anfangsbuchstaben des Ortes Kühnsdorf an der Vellachtalbahn in der Gemeinde Eberndorf im Bezirk Völkermarkt in Kärnten her, das „h“ steht für Heißdampf. Krauss in Linz lieferte 1924 eine erste Maschine (Kh.1, spätere 499.01) an die Bundesbahnen Österreichs, 1926 folgte eine gleichartige Maschine für die Murtalbahn (Kh.101). Die StLB Kh.101 wird weiterhin als aktive Betriebsmaschine für die Touristikzüge auf der Feistritztalbahn unterhalten. (06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
StLB Kh.101

 

298.53 ergänzt vor der Abfahrt nach Klaus im Bahnhof Steyr Lokalbahnhof ihre Wasservorräte. Die Steyrtalbahn war eine Schmalspurbahn in Bosnischer Spurweite (760 mm) in Oberösterreich und führte ursprünglich von Garsten über Grünburg und Molln nach Klaus mit einem Seitenflügel von Pergern über Sierning nach Bad Hall. Heute verkehrt sie nur noch auf der Teilstrecke von Steyr nach Grünburg als Museumsbahn an einigen Wochenenden. (16.06.1962) <i>Foto: Basil Roberts</i>
Steyrtalbahn (172)

 

Die Trierer 01 037 wendet im alten Bw Saarbrücken Hbf.  (08.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 037 in Saarbrücken (2)

 

01 037 fährt am Schuppen des Bw Saarbrücken Hbf zum Hauptbahnhof vorbei. Dort wird sie eine Zugleistung in Richtung Trier übernehmen. Zum 29.09.1968 wurden die Bahnbetriebswerke Saarbrücken Hbf und Saarbrücken Rbf zu einer Dienststelle zusammengelegt.  (08.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 037 in Saarbrücken (3)

 

Die Bremer 01 043 auf der Doppeldrehscheibe im Bw Hamburg-Altona. Altona war bis zum Ende des Bremer Schnellzugdampfbetriebs im Herbst 1968 planmäßiges Wende-Bw der Loks. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 043 in Hamburg (4)

 

Im Halbrund des teilweise im Krieg zerstörten und nicht wiederaufgebauten Ringlokschuppens des Bw Bremen Hbf steht die hier stationierte 01 043. (01.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 043 in Bremen

 

Im Januar 1961 war 01 132 mit dem Neubaukessel (Jung 13079/1959) ausgerüstet worden. Dies rettete die Lok dennoch nicht, mit Fristablauf am 18.01.1967 abgestellt zu werden, obwohl sich die Umbaukosten von rund 140.000 DM bis dahin definitiv nicht amortisiert hatten. Ihre Ausmusterung erfolgte dann im Oktober 1968. Das Bild entstand im Bw Stuttgart. (09.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 132 in Stuttgart

 

01 159 mit Neubaukessel (Esslingen 5220/1958), der damals 143.250 DM kostete, im Bw Hannover Hgbf. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 159 in Hannover (2)

 

Nachdem das Bw Hannover mit Beginn des Sommerfahrplans 1966 die Dampflokunterhaltung aufgegeben hatte, wurden alle Hannoveraner Schnellzugloks im Bw Hauptgüterbahnhof (Hgbf) im Stadtteil Hainholz zusammengezogen. Zu den 14 Maschinen gehörte auch 01 159, die hier neben dem Stellwerk "Hgwf" steht. Das Stellwerk war das größte und wichtigste Stellwerk des Hauptgüterbahnhofes. Es war mit einem Fdl, einem Zugmelder, zwei Weichenwärtern sowie im Dachfirst mit einem Betriebsmelder besetzt. (10.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 159 in Hannover (3)

 

01 161 war aus Bremen nach Hamburg-Altona gekommen und bereitet sich dort auf die Rückfahrt in die Heimat vor.  (09.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 161 in Hamburg (6)

 

Regelmäßige Gäste in Stuttgart waren die Nürnberger 01. Hier ist es 01 169, die im Bw Stuttgart wendet. Daneben steht das Rangierstellwerk 7, das bis 1977 das Geschehen im Betriebsbahnhof Rosenstein regelte. (09.1966) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 169 in Stuttgart

 

01 179 vom Bw Hannover Hgbf zu Besuch im Bw Helmstedt. 01 179 war die einzige Hannoveraner 01, die keinen Hochleistungskessel besaß. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 179 in Helmstedt

 

Nach Aufgabe der Dampflokunterhaltung im Bw Nürnberg Hbf erfolgte die Versorgung der planmäßig Nürnberg anlaufenden Hofer 01 im Bw Rbf. Dort fand sich auch 01 181, die kurz vor der Umzeichnung auf das EDV-Nummernsystem stand. (20.04.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 181 in Nürnberg (2)

 

01 192 präsentiert sich am Lokschuppen ihres Heimat-Bw Hof. Dort blieb sie auch bis zu ihrer Ausmusterung am 08.11.1972. (04.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
001 192 in Hof (7)

 

Als 01 192 im Sommer 1964 das Bw Stuttgart besuchte, gehörte sie noch dem Bw Nürnberg Hbf an. Ihren Neubaukessel besaß sie seit 1958. (1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 192 in Stuttgart (4)

 

01 200 vom Bw Paderborn als Rangierfahrt am Bw Hamm (Westf). Im Frühjahr 1969 wurde die Lok noch nach Hof umstationiert. (06.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 200 in Hamm

 

Die Hannoveraner 01 brachten planmäßig die Transitzüge nach Berlin bis Helmstedt. So wurde auch 01 206 in Helmstedt angetroffen. Nach einem Unfall wurde die Lok am 27.11.1968 z-gestellt. (05.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 206 in Helmstedt

 

Die spätere Treuchtlinger Denkmallok 01 220 während ihrer Nürnberger Planzeit im Bw Stuttgart. (09.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 220 in Stuttgart (5)

 

An einem kalten Wintertag im Januar 1968 hat 01 211 vom Bw Hannover Hgbf in Altenbeken den E 533 nach Braunschweig am Haken. Am 28. September 1966 endete der Einsatz der Hannoveraner 01. (01.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 211 in Altenbeken (2)

 

Das Triebwerk der Hannoveraner 01 211 zeigt sich im Bahnhof Altenbeken vom harten Wintereinsatz gezeichnet. (01.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 211 in Altenbeken (3)

 

01 217 in ihrem Heimat-Bw Hannover Hgbf. (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 217 in Hannover (4)

 

Die Trierer 01 235 wendet im Bw Köln-Deutzerfeld. Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit verschwand Ende 2020 mit dem Abriss des über 100 Jahre alten Lokschuppens das letzte Stück Kölner Eisenbahngeschichte. Das Bw Köln-Deutzerfeld ist damit faktisch nicht mehr vorhanden. Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 waren auch die beiden Drehscheiben und die zugehörenden Gleisanlagen stillgelegt worden.  (07.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 235 in Köln (6)

 

Die 01.5 des Bw Wittenberge bespannten ab 1966 "aus der Mitte heraus" die Transitzüge zwischen Hamburg und Berlin und lösten damit die bislang eingesetzten Loks der Baureihe 03 ab. Die noch mit Boxpok-Rädern ausgestattete 01 503 besucht das Bw Hamburg-Altona. (08.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 503 in Hamburg (7)

 

Die erste Maschine mit Boxpok-Rädern war 01 504. Die Erfurter Lok zeigt sich hier noch mit Seitenschürze und Giesl-Schornstein im Bw Meiningen. Ihren weißen Zierstreifen auf den seitlichen Schürzen (vgl. Bild-Nr. 56622) hatte sie mit dem Umbau auf Ölfeuerung Anfang 1965 wieder verloren. Der Giesl-Ejektor wurde erst im Januar 1975 wieder ausgebaut. (05.1967) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 504 in Meiningen

 

01 507 vom Bw Erfurt P setzt in Bebra an ihren Zug. Interessantes Detail am Rande ist die Tatsache, dass die Lok offenkundig nicht mit ihrer Rekonstruktion aus 01 136 im Dezember 1962 bereits ihre späteren Boxpok-Räder erhielt.  (14.05.1964) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 507 in Bebra (3)

 

Die ölgefeuerte und mit den optisch ungewohnten Boxpok-Rädern (Stahlguss-Räder sowjetischer Bauart aus einem amerikanischen Patent) ausgerüstete 01 508 vom Bw Wittenberge im Bw Hamburg-Altona. Die Lok war erst am 02.05.1968 von einer L2-Zwischenausbesserung aus dem RAW Meinigen in den Betriebsdienst zurückgekehrt. (05.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 508 in Hamburg (15)

 

Drei Monate nach ihrer Zwischenuntersuchung im RAW Meinigen hatte 01 508 ihren Hochglanz wieder verloren und zeigt sich im "normalen" Betriebszustand im Bw Hamburg-Altona. (08.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 508 in Hamburg (16)

 

Ost-West-Treffen mit 01 1074 aus Osnabrück, der Wittenberger 01 508 und der Altonaer 01 1103 im Bw Hamburg-Altona. Auffällig auch auf vielen anderen Aufnahmen ist, dass die DR-Loks häufig vorwärts in den Schuppen gefahren wurden, während die DB-Maschinen alle mit der Rauchkammer voraus vor dem Schuppen in Altona standen. (05.1968) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
Ost-West-Begegnung (12)

 

Die Erfurter 01 513 im typischen Erscheinungsbild nach der Rekonstruktion (aus 01 152) mit Boxpok-Rädern, Domverkleidung und seitlicher Umlaufschürze im Bw Halle P.  (09.1965) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 513 in Halle

 

01 1518 vom Bw Berlin-Ostbf mit der letzten Planleistung des E 314 "Gedania" nach Stettin in Berlin-Lichtenberg. Zum Winterfahrplan 1979/80 wurde der Umlauf endgültig wieder von der Baureihe 118 übernommen. (30.04.1979) <i>Foto: Rolf Hahmann</i>
01 1518 in Berlin (11)

 

1985 feierte die DB unter dem Titel "150 Jahre Deutsche Eisenbahnen" das Jubiläumsjahr. Den zeitlichen Bezugspunkt bildete die Eröffnung der ersten Bahnstrecke in Deutschland von Nürnberg nach Fürth am 7. Dezember 1835. Von Mai bis August 1985 fand auf dem Gelände eines stillgelegten Eisenwalzwerks nahe des Bahnhofs Nürnberg Ost eine große Jubiläumsausstellung statt. Sie zog etwa eine halbe Million Besucher an. Zudem durften über den Sommer erstmals wieder Dampflokomotiven auf Staatsbahngleisen mit historischen Sonderzügen verkehren. An sechs Tagen an drei Septemberwochenenden fand im Bahnhof Nürnberg-Langwasser eine Fahrzeug-Parade mit Zugkompositionen aus verschiedenen Eisenbahnepochen statt. Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildete vom 3. bis 13. Oktober 1985 eine große Fahrzeugschau auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Bochum-Dahlhausen. Etwa 300.000 Menschen besuchten die Veranstaltung auf dem rund 168.000 m² großen Ausstellungsgelände. Und was machte die DB AG zum 175-jährigen Jubiläum? Außer einem Festakt im Schauspielhaus Nürnberg und ein paar Fahrten mit dem "Adler" - nichts! Nur mit Unterstützung der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland sowie dem Zusammenwirken einer großen Zahl von Museumseisenbahnen und Eisenbahnfreunden konnte noch ein ansprechendes Programm auf die Beine gestellt werden. (1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (702)

 

Die Fahrten mit den Dampflokomotiven im Jubiläumsjahr 1985 zogen Besucher aus der ganzen Welt an. Zunächst durften die schwarzen Rösser nur auf ausgesuchten Strecken von Nürnberg bis Bayreuth und Amberg verkehren. Ihr Auftritt, wie hier in Bayreuth, sorgte immer für große Menschenansammlungen. (16.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (703)

 

Den Eröffnungszug des Dampfprogramms bespannten 01 1100 und 23 105, die sich hier bei Bayreuth auf dem Rückweg nach Nürnberg befinden. (16.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (704)

 

01 1100 und 23 105 mit dem Eröffnungszug des Dampfprogramms 1985 am Sonnenburgtunnel im Pegnitztal bei Rupprechtstegen. (16.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (705)

 

Christi Himmelfahrt 1985 war der erste Dampftag der neuen Zeitrechnung bei der DB. 50 622 war mit einem Sonderzug von Amberg nach Nürnberg (D 18606) unterwegs und trifft hier im Bahnhof Hersbruck (rechts Pegnitz) ein. (16.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (706)

 

Im Bahnhof Hersbruck (rechts Pegnitz) trifft 50 622 mit Sonderzug D 18606 aus Amberg auf 614 022 als N 4673 nach Nürnberg. (16.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (707)

 

Während des Jubiläumjahres pendelte 86 457 mit dieser wunderschönen Personenzuggarnitur maßgeblich zwischen Nürnberg und Hersbruck (rechts Pegnitz). Hier fährt sie mit E 18560 nach Nürnberg in Rückersdorf ein. (16.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (708)

 

01 1100 im wildromatischen Pegnitztal bei Lungsdorf (Rupprechtstegen). (17.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (709)

 

Der unbestrittene Star der Jubiläumsveranstaltung war die wiederauferstandene 01 1100. Von Januar 1976 bis Dezember 1982 stand die Lok beim Schrotthandel Jost in Mülheim (Ruhr). Im Januar 1983 wurde 01 1100 durch die DB (Verkehrsmuseum Nürnberg) für das anstehende Jubiläum wieder zurückgekauft. Die Aufarbeitung im AW Offenburg  dauerte bis Anfang 1985. Am 17. März 1985 fand die erste Probefahrt der Lok durch das Kinzigtal statt. Hier dampft die Lok durch den 1992 aufgelassenen Bahnhof Ranna bei Neuhaus an der Pegnitz. (17.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (710)

 

Auf dem Weg nach Bayreuth hat 50 622 soeben den Gotthardtunnel durchfahren und passiert die Awanst Güntersthal bei Velden. (17.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (711)

 

Schon 1939 nutzte Carl Bellingrodt das Motiv mit der Kulisse der Burg Veldenstein bei Neuhaus (Pegnitz), einer Fotostelle, die sich auch zum 150-jährigen Jubiläum der Eisenbahn 46 Jahre später wieder großer Beliebtheit erfreute. 23 105 fährt mit einem Sonderzug nach Bayreuth. (17.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (712)

 

Ein besonderer Leckerbissen der Dampflokfahrten war die 5 km lange Rampe von Hartmannshof nach Etzelwang, die gerade von 23 105 bezwungen wird. Schon zu "richtigen" Dampfzeiten waren hier viele Eisenbahnfreunde zu finden, die die anstrengenden Bergfahrten der Güterzüge mit den Weidener 44ern (und Schiebeloks) auf Film bannten. (18.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (713)

 

50 622 fährt auf dem Weg nach Amberg durch den Bahnhof Neukirchen (b Sulzbach-Rosenberg). Der Bahnhof wurde von der Bayerischen Ostbahn an der Strecke von Regensburg über Schwandorf nach Nürnberg im Jahr 1859 errichtet. Seit 1875 zweigt hier die eingleisige Strecke nach Weiden (Opf) ab. Bis zum Ende des Dampfbetriebs war hier auch ein Bahnbetriebswerk mit Ringlokschuppen vorhanden. In den umfangreichen Gleisanlagen gingen früher die Schiebeloks von den Güterzügen ab, die auf der Rampe Hartmannshof - Etzelwang nachgeschoben wurden. (18.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (714)

 

798 686 mit 998 795 geht als N 6561 in Neukirchen (b Sulzbach-Rosenberg) an einen Bn-Wagenzug nach Nürnberg über. (18.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
798 in Neukirchen (2)

 

50 622 auf der Rückfahrt von Bayreuth nach Nürnberg bei Velden. (18.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (715)

 

Gastlok 01 1066 mit Sonderzug D 18600 aus Bayreuth am "Dreitunnelblick" zwischen Velden und Rupprechtstegen im Pegnitztal nahe Lungsdorf.  (18.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (716)

 

Den zweiten Sonderzug an diesem Tag bespannten 50 622 und 23 105, die am Rothenfelstunnel bei Rupprechtstegen unterwegs waren. (18.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (717)

 

86 457 wartet vor dem Pendelzug E 18564 nach Nürnberg im Bahnhof Hersbruck (rechts Pegnitz). (18.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (718)

 

Der "Adler" war die Lok, die am 7. Dezember 1835 die erste deutsche Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth eröffnete. Obwohl das Original bereits 1857 ausgemustert und verschrottet wurde, sollte schon mit der Errichtung des Verkehrsmuseums Nürnberg im Jahr 1925 ein Nachbau entstehen. Zum 100-jährigen Jubiläum der Eisenbahn in Deutschland wurde dann ab 1933 von der Deutschen Reichsbahn im Ausbesserungswerk Kaiserslautern ein weitgehend originalgetreuer Nachbau realisiert, der hier anlässlich des 150-jährigen Jubiläums in Nürnberg Hbf erneut zum Einsatz kam. (19.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (719)

 

23 105 passiert mit einem Sonderzug aus Amberg diese schöne Feldwegbrücke, die zwischen der Blockstelle Schönlind und Neukirchen (b Sulzbach-Rosenberg) stand. (19.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (720)

 

86 457 ist mit dem Pendelzug aus Hersbruck in Lauf (rechts d. Pegnitz) eingefahren. (19.05.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
150 Jahre D. Eisenbahnen (721)

 

Neben den Dampflokomotiven kamen im Jubiläumsjahr 1985 auch zahlreiche historische E- und Dieselloks zum Einsatz. Mit einem Sonderzug nach Hechingen verlässt Museumslok E 18 047 gegen 7.30 Uhr den Stuttgarter Hauptbahnhof. (06.04.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
E 18 047 in Stuttgart (3)

 

E 18 047 fährt mit einem Sonderzug aus Stuttgart durch Kirchentellinsfurt östlich von Tübingen. (06.04.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
E 18 047 in Kirchentellinsfurt

 

01 1066 der Ulmer Eisenbahnfreunde wurde von Herbst 1982 bis März 1984 in den Werkstätten der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft einer Hauptuntersuchung unterzogen. Der erste Einsatz erfolgte vor dem "Nostalgie Istanbul Orient Express" des damaligen Schweizer Reisebüros Intraflug auf der Albtalbahn von Etllingen nach Bad Herrenalb. Aufgrund des 1984 noch geltenden strikten Dampfverbotes auf Strecken der Deutschen Bundesbahn konnte die Lok nur auf Privatbahnen oder im Ausland eingesetzt werden. 01 1066 ist hier bei Marxzell unterwegs. (07.04.1984) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 1066 im Albtal (1)

 

Im Bahnhof Busenbach trifft 01 1066 auf Tw 512 der AVG. (07.04.1985) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 1066 im Albtal (2)

 

01 1066 mit dem "Nostalgie Istanbul Orient Express" auf der Albtalbahn zwischen Marxzell und Frauenalb. (07.04.1984) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 1066 im Albtal (3)

 

01 1066 auf dem Weg nach Herrenalb an der Klosterruine bei Frauenalb-Schielberg. (07.04.1984) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 1066 im Albtal (4)

 

Der Sonderzug mit 01 1066 ist in Bad Herrenalb angekommen. Der Zug steht in der ehemaligen Bahnhofshalle von Baden-Baden, die hier wieder aufgebaut wurde. (07.04.1984) <i>Foto: Karsten Risch</i>
01 1066 im Albtal (5)

 

Fast wie in alten Planzeiten besuchte 420 484 die alte Flughafen-S-Bahn-Linie 7 zwischen Düsseldorf und Solingen. Als Sonderzug DRC 77123 von Essen nach Altenahr fuhr er im Haltepunkt Solingen Vogelpark allerdings nur durch. (12.09.2026) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
420 484 in Solingen

 

Vom Personenbahnhof in Zeitz gibt es viele Aufnahmen. Sie zeigen vor allem die vielen Formsignale. Die dazu notwendigen Stellwerke sieht man dabei nur selten. Das hier zu sehende Wärterstellwerk "W 8" (Bauform S&H 1907) steht an der westlichen Seite des Bahnhofs und wurde - wie das Befehlsstellwerk an der östlichen Seite - im Jahr 1913 in Betrieb genommen. Abgesehen von einer neuen Eingangstüre, einigen neuen Fenstern und ausgetauschten Dachfirststeinen konnte es seinen Ursprungscharakter erhalten. Sogar die bis zum letzten Weltkrieg übliche Biberschwanzdacheindeckung ist noch vorhanden. Auf dem Foto sehen wir 142 001 mit einem beladenen Kesselzug aus dem Ethanolwerk nach Zeitz einfahren. Es handelt sich um eine der sechs Lokomotiven, die 1977 mit einer Motorleistung von 4000 PS (2940 KW) in Betrieb genommen wurde. In Reichsbahnfarben und mit Reichsbahnbeschilderung steht sie heute in Diensten der Erfurter Bahnservice Gesellschaft. Im Bahnhof Zeitz wurden im Juli 2026 die neuen Ks-Signale gesetzt. Damit werden auch die Formsignale und die alten Stellwerke außer Dienst gehen. Diese werden dann entweder abgerissen oder dem Vandalismus und Verfall preisgegeben. (07.08.2026) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
DR 142 001 in Zeitz

 

64 415 (Jung, Baujahr 1937) kam nach ihrer Ausmusterung am 20.12.1974 beim Bw Weiden (Oberpf) zunächst zum EK und wurde u.a. im Bw Wuppertal-Langerfeld (vgl. Bild-Nr. 11319) abgestellt. Seit Oktober 1976 ist sie im Eigentum des VSM. Hier fährt sie mit einem Sonderzug im Rahmen der Veranstaltung "Terug naar Toen" (Zurück nach Damals) aus Beekbergen bei Eerbeek vorbei. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (51)

 

64 415 mit einem Sonderzug zwischen Loenen und Eerbeek. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (52)

 

Im Bahnhof Beekbergen versammelte sich während der Veranstaltung "Terug naar Toen" eine stattliche Anzahl von betriebsfähigen ehemaligen DB-Dampflokomotiven, die man sich bei anderer Gelegenheit auch in Deutschland wünschen würde. Dazu gehören die vereinseigenen 41 241 und 23 076. Es beeindruckt durchaus, was die 1975 gegründete Veluwsche Stoomtrein Maatschappij (VSM) auf die Beine gestellt hat. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (53)

 

Im Bahnhof Beekbergen begegnen sich die vereinseigenen ehemaligen Saarbrücker 23 071 (023 071-4) und 23 076 (023 076-3). (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (54)

 

Hochbetrieb im Bahnhof Beekbergen während der Veranstaltung "Terug naar Toen" mit 23 023, 01 1075, 23 076 und 52 8139. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (55)

 

01 1075 mit 23 076 und 52 8139 während der wie immer bestens organisierten Veranstaltung "Terug naar Toen" (Zurück nach Damals) der Veluwsche Stoomtrein Maatschappij (VSM) in Beekbergen. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (56)

 

Zwischen Loenen und Eerbeek ist 65 018 mit einem Fotogüterzug nach Dieren unterwegs. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (57)

 

65 018 rollt mit einem Fotogüterzug durch die Landschaft der niederländischen Provinz Gelderland bei Eerbeek. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (58)

 

Neben den Kanaal Zuid fährt 23 076 mit einem Sonderzug aus Beekbergen in Apeldoorn ein. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (59)

 

01 1075 mit einem Sonderzug nach Beekbergen am Kanaal Zuid in Apeldoorn. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (60)

 

01 1075 passiert mit einem Sonderzug aus Apeldoorn das Einfahrvorsignal in Beekbergen. Das Signal mit einem aufwärtszeigendem und einem senkrechten Flügel zeigt "veilig" ("sicher"), d.h. das zugehörige Hauptsignal zeigt freie Fahrt für ein Gleis ohne Geschwindigkeitseinschränkung. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (61)

 

01 1075 fährt mit dem Sonderzug aus Apeldoorn in Beekbergen ein, wo auch neben der Strecke Volksfeststimmung herrschte. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (62)

 

Während 01 1075 in Beekbergen vom Sonderzug aus Apeldoorn absetzt, fährt 23 071 mit einem Sonderzug aus Dieren ein. (06.09.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Terug naar Toen (63)