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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

Die Westfälische Landeseisenbahn (WLE) war einst eine der größten deutschen Privatbahnen, 1914 hatte sie 1560 Wagen im Bestand. Bekannt wurde die WLE auch durch den Kauf von Speise- und Salonwagen von der Firma Erich am Ende in Berlin. Die Wagen wurden zu Personenwagen umgebaut und blieben viele Jahre im Einsatz. Wagen der früheren Wilhelmshavener Vorortbahn bildeten die letzten Personenwagengarnituren, bis nur noch Güterverkehr durchgeführt wurde. Das Bild zeigt den Reisezugwagen Nr. 2251 und weitere Fahrzeuge in Lippstadt. (06.1966) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE-Wagen in Lippstadt

 

Im Mai 1970 wurde die dieselelektrische Prototyp-Lokomotive DE 2000 von der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE) als DE 0902 übernommen. Dort hatte sie Güterzüge für den Kalksteintransport zu bewältigen. Hier steht sie im Bahnhof Rüthen. 1973 wurde der Motor von 2000 auf 1800 PS gedrosselt, um seine Lebensdauer zu verlängern. Im Oktober 1977 kam allerdings das unerwartete Ende der Lok. Durch einen Bedienfehler wurden die vier Fahrmotoren und der Generator im unteren Geschwindigkeitsbereich thermisch überlastet und schwer beschädigt. Da eine Reparatur nebst der anstehenden Hauptuntersuchung zu teuer gewesen wäre, wurde die Lok 1978 nach Ausbau des Dieselmotors verschrottet. (14.09.1975) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE DE 0902 in Rüthen

 

Die dieselelektrische DE 0901 der WLE, hier im Jahr 1970 vor einem Sonderzug in Warstein, wurde von Krupp und AEG im Jahr 1964 auf eigene Rechnung gebaut und von der DB zunächst als ME 1500, ab 1968 als 201 001-5 vom Bw Hamm (Westf) aus, erprobt. Am 17. September 1969 übernahm die WLE den Prototypen und beseitigte schnell den Hauptmangel, die schlechte Streckensicht, durch Höhersetzen des Führerhauses, dabei rückten die Türen auf die Lokseiten.  Im August 1981 kaufte die Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft (DEG) die Lok und setzte sie bei der Teutoburger Wald Eisenbahn (TWE) und bis 1990 bei der Farge-Vegesacker Eisenbahn als VE 151 ein. 1990 wurde sie an die schweizerischen Südostbahn verkauft, wo sie remotorisiert und umgebaut wurde. Inzwischen wird sie von Swiss rail traffic eingesetzt. (1970) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE DE 0901 in Warstein

 

Lok DE 0901 der Westfälischen Landeseisenbahn (ex 201 001) mit einem Sonderzug bei Uelde. Gut zu sehen ist das erhöhte Führerhaus, das Anfang 1974 während einer Hauptuntersuchung bei der Fa. Reuschling in Hattingen (Ruhr) eingebaut wurde, um eine bessere Rundumsicht zu gewährleisten. (15.01.1978) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE 0901 bei Uelde

 

WLE DE 0901 an einem Sonderzug auf der WLE bei Anröchte. (15.01.1978) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE DE 0901 bei Anröchte

 

Die WLE VL 0633 war eine Diesellok des Herstellers Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD) aus dem Typenprogramm von 1954. Zwei von den drei hergestellten Maschinen wurden an die Westfälische Landes-Eisenbahn verkauft und zogen dort schwere Güterzüge über den Haarstrang (Foto), da sie bei einer Steigung von 20 ‰ noch eine Last von 600 t schleppen konnten. Auch die dritte Lokomotive der Baureihe, die zwischenzeitlich an die Osthannoverschen Eisenbahnen vermietet war, wurde von der WLE übernommen. Die Maschinen wurden als WLE VL 0631–0633 bezeichnet und waren bis weit in die 1980er Jahre im Einsatz. (1967) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE VL 0633 bei Belecke (3)

 

WLE Lok 122 mit Schiebelok Lok 33 an einem Sonderzug auf der WLE bei Völlinghausen zwischen Erwitte und Anröchte. (17.05.1969) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE 122 bei Völlinghausen

 

Die bullig wirkende 1'E1' h2t-Borsig-Lok wurde 1937 in Dienst gestellt und war bei der WLE bis April 1971 im Dienst. (17.05.1969) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE Lok 0122 (2)

 

Die MaK hatte mit der V 100 PA zunächst eine preisgünstigere Variante der Bundesbahn-Baureihe V 100 für Privatbahnen geschaffen; danach wurde auch die leistungsstärkere V 90 modifiziert. Durch Versetzen des Führerhauses gab es mehr Platz für den Motor, ein 8 Zylinder-Reihenmotor mit 1600 PS und das Getriebe war besser erreichbar. 1973 erfolgte die Beschaffung von zwei Maschinen dieser Leistungsklasse von der WLE im Mietkauf, denn die WLE hatte das ewige Problem, schwere Kalksteinzüge über den Haarstrang schleppen zu müssen. Am 1. April 1974 wurde VL 0662 als Mietlok 598 in Betrieb genommen, am 17. April 1974 folgte VL 0661 als Mietlok 596. Erst nach Ablauf der Mietzeit wurden im März 1976 die eigentlichen Loknummern angeschrieben. Das Bild zeigt die spätere VL 0661 noch während ihrer Mietzeit im Bahnhof Erwitte.  (1974) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE VL 0661 in Erwitte

 

Zwischen Mai 1973 und Januar 1974 mietete die WLE die Diesellok D 4 von der Bentheimer Eisenbahn an. Hier schiebt die Lok einen Kalksteingüterzug zwischen Belecke und dem Haarstrang nach. (1973) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
BE D 4 bei der WLE

 

Die Diesellok 36 stammt aus dem Jahr 1963 und wurde vom Hersteller MaK in Kiel als Neufahrzeug von der Schleswiger Kreisbahn erworben. Ihre Motorleistung betrug 700 PS. Bis April 1988 war sie bei den Verkehrsbetrieben im  Einsatz, hier vor einem Personenzug in Schleswig-Altstadt. 1988 ging sie an die On Rail Gesellschaft für Eisenbahnausrüstung und Zubehör in Mettmann, die die Lok nach Italien verkaufte. (1969) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
Schleswiger Kreisbahn (56)

 

Die Dieseltriebwagen VT 1031–VT 1033 der Westfälischen Landes-Eisenbahn wurden 1953 von der Waggonfabrik Uerdingen hergestellt. Sie wurden zur Rationalisierung des Personenverkehrs angeschafft und waren bis 1975 bei der Privatbahn im Einsatz. Zwei Fahrzeuge sind hier bei Anröchte unterwegs. (17.05.1969) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE VT bei Anröchte (1)

 

Ein WLE VT der Serie VT 1031–VT 1033 am Haltepunkt Westerkotten zwischen Lippstadt und Erwitte. (17.05.1969) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE VT in Westerkotten

 

Alle drei VT 1031–VT 1033 der WLE mit einer fröhlichen Schülerschar bei Anröchte. (17.05.1969) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE VT bei Anröchte (2)

 

Leihlok 123 der Teutoburger-Wald Eisenbahn (TWE) im WLE-Bw Lippstadt. Links steht eine weitere Leihlok, die D 4 der Bentheimer Eisenbahn (BE). (06.1973) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
TWE 123 in Lippstadt

 

WLE VL 0643 mit einem Arbeitszug, auf dem ein alter O&K Seilbagger verladen ist, bei Erwitte. (1966) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE VL 0643 bei Erwitte

 

VL 0643 der WLE mit einem Arbeitszug im Bahnhof Uelde zwischen Anröchte und Belecke. Die 1000 PS starke Lok war 1962 fabrikneu von MaK zur Westfälischen Landes-Eisenbahn gekommen. (1966) <i>Foto: Ulrich Hesse</i>
WLE VL 0643 in Uelde

 

41 360 räuchert mit einem Sonderzug zum Dampflokfest in Dresden aus dem Glösinger Tunnel bei Freienohl. Erstmalig lief die Lok hier mit roter Abdeckhaube in der vorderen Rahmenpartie, so wie sie auch in den 1960er Jahren in Osnabrück herumfuhr.  (27.04.2000) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
41 360 bei Freienohl (1)

 

Nach der Durchfahrt der 41 360 brannte nicht der Wald, aber unverbrannter Ölqualm strömte aus dem Glösinger Tunnel bei Freienohl. Für das Lokpersonal war es ein Spaß, im Tunnel die Fahrgäste am offenen Fenster gehörig einzuräuchern, denn die wollten ja unbedingt viel Rauch und Ruß. (27.04.2000) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
41 360 bei Freienohl (2)

 

218 128 (Bh Hagen-Eckesey) mit dem Freitags-Schnellzug nach Willingen an der Ruhr bei Freienohl. (12.10.2001) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
218 128 bei Freienohl

 

620 036 als RB 10875 (Ahrbrück - Bonn Hbf) auf dem Gegengleis bei Bad Bodendorf. (09.05.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
620 036 bei Bad Bodendorf

 

204 354 der PRESS überführt eine Unimat-Stopfmaschine von Dresden nach Leipzig bei Borsdorf. (11.04.2026) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
204 354 bei Borsdorf

 

Im Frühjahr 2026 fanden fast täglich Ausbildungsfahrten mit 243 002 des DB-Museums zwischen Dessau und Halle (Saale) statt. Hier ist die Lok mit drei leeren Rungenwagen bei Marke südlich von Dessau unterwegs. (15.04.2026) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
243 002 bei Marke

 

V 160 002 mit Sonderzug DRC 74200 von Menden nach Neumünster in Fröndenberg. (23.05.2026) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
V 160 002 in Fröndenberg

 

Die letzte 225 im Ruhrgebiet war die Oberhausener 225 117, die hier den Güterzug 61298 von HKM nach Horlecke bei Fröndenberg an der Ruhr befördert. (18.03.2013) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
225 117 bei Fröndenberg

 

212 007 vor einem leeren Kalkzug nach Horlecke am Einfahrsignal von Fröndenberg. (04.09.2012) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
212 007 bei Fröndenberg

 

Statt der beiden 181er war diesmal 120 143 der Martin Schlünß Eisenbahnlogistik Wankendorf (SEL) an dem freitäglichen Containerzug DGS 52568 nach Wanne-Eickel, der hier am Museums-Stellwerk "Rn" in Rendsburg vorbeifährt. (22.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
SEL 120 143 in Rendsburg

 

218 363 und 218 292 befördern den IC 2068 (Dresden - Chemnitz - Hof - Nürnberg - Stuttgart - Karlsruhe) am Vogelherd-Tunnel bei Enzendorf im Pegnitztal. (09.06.2006) <i>Foto: Stefan von Lossow</i>
218 363 + 292 bei Enzendorf

 

Ende Juli 1971 war ein Familienbesuch bei der Verwandschaft im südlichen Thüringen angesagt. In unmittelbarer Nähe der Familienangehörigen verlief die Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn, von den Einheimischen liebevoll "Gründerla" genannt. Bei Brünn (Thür) kämpft sich 99 7236 mit einem Rollwagenzug aus Eisfeld die Steigung nach Brattendorf hinauf. (31.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7236 bei Brünn (1)

 

Durch die Intervention einiger Anlieger fiel die Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn 1946 nicht dem sowjetischen Reparationsabbau zum Opfer. Da die Bahn seit jeher vom Güterverkehr lebte, erfolgte schon am 23. September 1967 die Einstellung des Personenzugverkehrs. Am 1. Dezember 1970 wurde die Strecke in ein Streckenrangiergleis mit drei Rangierbezirken umgewandelt. Der Verkehr auf der Schmalspurbahn endete am 31. März 1973. Im Sommer 1971 ist 99 7236 mit einem Rollwagenzuug von Eisfeld nach Schönbrunn bei Brünn (Thür) unterwegs. (31.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7236 bei Brünn (2)

 

Auf der Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn ging es gemütlich zu. Da alle Züge seit Dezember 1970 nur noch als Rangierfahrten verkehrten, betrug die Höchstgeschwindigkeit 25 km/h. Zwischen Brünn (Thür) und Brattendorf ist 99 7236 unterwegs. Heute überspannt hier die Autobahn A 73 das Tal. (31.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7236 bei Brünn (3)

 

99 7236 gehörte zu den 17 Neubauloks des Lokomotivbau Karl Marx Potsdam-Babelsberg (LKM), die zwischen 1954 und 1956 für die Harzquerbahn und die Schmalspurstrecke Eisfeld–Schönbrunn gefertigt wurden. In Eisfeld waren 99 231 und 99 235–237 beheimatet. Nach dem Ende des "Gründerla" wurden alle Eisfelder Maschinen in den Harz versetzt. 99 7236 befördert einen Rollwagenzug zwischen Brünn (Thür) und Brattendorf. (31.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7236 bei Brünn (4)

 

Durch einen kurzen Aufenthalt in Brattendorf war der Zug mit 99 7236 auch mit dem Fahrrad leicht zu überholen und konnte hinter Brattendorf Porzellanfabrik erneut abgelichtet werden. (31.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7236 bei Brattendorf (1)

 

Da die Schmalspurbahn nahe am Grenzgebiet lag, war es angezeigt, sich als Westdeutscher möglichst unauffällig zu verhalten. Dies führte dazu, dass man eher belanglose Fotostellen aufsuchte, um keinen Argwohn zu erwecken. Zumindest fiel man mit dem Fahrrad nicht weiter auf. 99 7236 kommt zwischen Brattendorf und Schwarzbach (Kr. Hildbghsn.) angefahren. (31.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7236 bei Brattendorf (2)

 

99 7236 kreuzt mit einem Rollwagenzug nach Schönbrunn die Straße nach Schwarzbach (Kr. Hildbghsn.). (31.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7236 bei Brattendorf (3)

 

Auf der Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn waren täglich bis zu vier Güterzüge unterwegs. Dabei teilten sich zwei Loks den Betrieb. Zur Mittagszeit kehrte 99 7237 aus Schönbrunn zurück und wurde zwischen Brünn (Thür) und Eisfeld abgepasst. (31.07.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7237 bei Brünn (1)

 

1971 gab es für Westbürger noch keine Reisefreiheit in der DDR. Der Aufenthalt war an den Kreis gebunden, in dem sich die Verwandschaft befand. Ärgerlicherweise war die Werrabahn im Kreis Hildburghausen bereits verdieselt, sodass der kühne Entschluss gefasst wurde, den Kreis (verbotenerweise) zu verlassen und nach Saalfeld (Saale) zu fahren. Gerüchteweise gab es dort noch die Baureihe 95, die seit Jahrzehnten bei der DB schon von den Gleisen verschwunden war, wie auch noch eine betriebsfähige P 10. Zunächst ging es bis zum Bohlen, um dort die Leipziger 03 2128 mit dem "Interzonenzug" D 1028 nach München zu erwarten. Auch hier wurde die Fotostelle wieder so gewählt, dass man unauffällig abseits der Fernstraße 85 stand, die links oben verläuft. (02.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
03 2128 bei Saalfeld

 

Zurück im Bahnhof Saalfeld (Saale) präsentierte sich dort 95 0005 in voller Schönheit, für den 19-jährigen Schüler damals eine Sensation. (02.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
95 0005 in Saalfeld (5)

 

Als nächste preußische T 20 erschien 95 0015 des Bw Probstzella, die in Saalfeld (Saale) ihre Wasservorräte ergänzte. Obwohl Saalfeld damals noch kein Hotspot der Eisenbahnfotografie war, gab es mit den Lokpersonalen überhaupt keine Probleme beim Fotografieren. (02.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
95 0015 in Saalfeld

 

Etwas überraschend für den Fotografen huschte dann eine der letzten P 10 des Bw Saalfeld (Saale) vorbei. Es sollte dann auch das einzige Bild einer betriebsfähigen Reichsbahn 39er bleiben. Vier Wochen später wurde 39 1034 wegen eines Radreifenbruchs abgestellt. (02.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
39 1034 in Saalfeld (2)

 

Neben 95 0015 fährt 95 0040 mit dem P 18005 nach Sonneberg (Thür) in Saalfeld (Saale) aus. Die kurzen Signalflügel des Ausfahrsignals stammen noch aus der Zeit, als die Saalebahn elektrifiziert war. Es sollte das letzte Bild in Saalfeld werden. Danach schlug die Staatsmacht in Form der Transportpolizei zu. Der Schüler wurde zur Befragung mitgenommen. Am Ende der vorgehaltenen "Verfehlungen" stand aber nicht das Eisenbahnfotografieren (sogar der Film wurde nicht konfisziert), sondern das unerlaubte Verlassen des Kreises, da Saalfeld im Kreis Gera lag. Nach einer "Belehrung" wurde der Schüler entlassen. Es folgte der Rüffel durch die Eltern, die von den Eskapaden ihres Sohnes erst erfuhren, als am nächsten Tag der "Abschnittsbevollmächtigte" des Dorfes als Vertreter der Volkspolizei auch die Eltern über die Missetat ihres Sohnes informierte. (02.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
95 0040 und 0015 in Saalfeld

 

Nach den Negativerfahrungen in Saalfeld konzentrierte man sich wieder auf die Eisfelder Schmalspurbahn. Im Bahnhof Schwarzbach (Kr. Hildbghsn.) stand 99 7237, dessen altgedienter Lokführer sich auf die Abfahrt konzentrierte. Am Führerhaus ist auch ein Beispiel für die typische EDV-Umzeichnung der DR-Loks zu sehen. Auf das vorhandene alte Lokschild wurden einfach die zusätzlichen Ziffern der EDV-Nummer aufgemalt.  (04.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
Lokführer auf 99 7237

 

99 7237 startet mit ihrem Rollwagen-Güterzug nach Eisfeld im Bahnhof Schwarzbach (Kr. Hildbghsn.). (04.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7237 in Schwarzbach

 

99 7237 mit ihrem Rollwagen-Güterzug nach Eisfeld nahe des ehemaligen Haltepunkts Rother Haag (bis 1922) bei Brattendorf. (04.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7237 bei Brattendorf

 

Dem Waisagrund folgend fährt 99 7237 auf dem Weg nach Eisfeld um Brünn (Thür) herum. Heute durchschneidet hier die Autobahn A 73 das Gebiet. (04.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7237 bei Brünn (2)

 

99 7237 zwischen Brünn (Thür) in Eisfeld. Aus den bereits genannten Gründen fehlen leider die interessanten Ortsdurchfahrten der Bahn in Brattendorf und Brünn. Dies war im Jahr 1971 für einen westdeutschen Schüler einfach zu heikel. Schließlich wollte man die belichteten Filme auch wieder nach Hause bringen. (04.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7237 bei Brünn (3)

 

Den Nachmittagsgüterzug von Schönbrunn nach Eisfeld beförderte 99 7236, die an der Bergstraße bei Brünn (Thür) erwartet wurde. (04.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
99 7236 bei Brünn (5)

 

Da die Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn auf Dauer etwas eintönig wurde, wurde nochmals kräftig in die Pedale getreten, und die preußischen T 16¹ rund um Schleusingen besucht. Als erstes erschien 94 1541 (94 541) mit dem reinrassigen Bi-Wagenzug P 19086 nach Suhl bei Schleusingen. (06.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
94 1541 bei Schleusingen (1)

 

94 1541 mit P 19086 nach Suhl zwischen Schleusingen und St. Kilian. (06.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
94 1541 bei Schleusingen (2)

 

Stellungswechsel an die Bahnstrecke von Schleusingen nach Ilmenau. Auf dem Steilstreckenabschnitt (59 ‰) aus dem Erletal nach Hinternah kachelt 94 1329 mit einem Personenzug nach Ilmenau vorbei.  (06.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
94 1329 bei Hinternah

 

94 1175 (mit Riggenbachscher Gegendruckbremse) rollt mit einem Personenzug den Steilstreckenabschnitt von Hinternah nach Schleusingen hinab. (06.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
94 1175 bei Hinternah (1)

 

94 1175 auf Bergfahrt auf dem 59 ‰ Steilstreckenabschnitt von Schleusingen nach Hinternah.  (06.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
94 1175 bei Hinternah (2)

 

Für damalige Verhältnisse befördert die Arnstädter 94 1221 mit den beiden Doppelstockwagen eine recht moderne Zuggarnitur auf dem Weg nach Schleusingen bei Hinternah. (06.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
94 1221 bei Hinternah

 

Die Rückfahrt in den Westen erfolgte ab Eisenach "standesgemäß" mit einer 01.5. Beim Warten auf den Zug nach Wuppertal konnten in Bebra noch weitere Erfurter Reko-Maschinen abgelichtet werden. 01 0533 wartet vor dem auf 14 (!) Wagen verstärkten D 199 nach Frankfurt (Oder) auf die Abfahrt. (08.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
01 0533 in Bebra (10)

 

01 0526 hatte die Familie mit dem D 200 von Eisenach wieder in den Westen gebracht. Nach der Ankunft in Bebra wurden die Wasservorräte ergänzt. (08.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
01 0526 in Bebra (7)

 

01 0522 hat in Bebra den Saisonzug D 1097 aus Düsseldorf übernommen und wird ihn anschließend über die deutsch-deutsche Grenze bringen. Das DB-Kursbuch wies in einer Fußnote ausdrücklich daraufhin, dass beim Aufenthalt in Gerstungen (15.06 - 15.43 Uhr) das Aus- und Einsteigen nicht gestattet ist.  (08.08.1971) <i>Foto: Wolfgang Bügel</i>
01 0522 in Bebra (2)

 

Die Baureihe 252 war die letzte Neuentwicklung einer Elektrolokomotive der Deutschen Reichsbahn. Nach einer Hauptuntersuchung ist 252 004 des Fahrzeugwerks Karsdorf mit dem beladenen Staubgutwagenzug von Spreewitz nach Naumburg bei Doberschütz unterwegs. (09.04.2026) <i>Foto: Ralf Opalka</i>
252 004 bei Doberschütz

 

Totgesagte leben länger. Dies gilt augenscheinlich auch für die Baureihe 151. Nachdem sie bei der DB entbehrlich wurde, genießen einige Maschinen ihr 'zweites Leben' bei privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen. Dazu gehört auch 151 029 (Krauss-Maffei, Baujahr 1973), die 2022 eine neue Heimat bei SRI Rail Invest Gundremmingen fand und hier im Bahnhof Bad Oldesloe pausiert. (12.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
SRI 151 029 in Bad Oldesloe

 

Die Baureihe 188 gehört zur Bombardier Traxx-Familie, eine von Adtranz entwickelte Plattform für elektrische und dieselelektrische Lokomotiven für den Einsatz in ganz Europa. 188 112 der Northrail GmbH Hamburg trifft mit einem Güterzug nach Flensburg in Elmshorn auf einen LINT41-Triebwagen der AKN. (04.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
Northrail 188 112 in Elmshorn

 

146 204 überführt in Elmshorn einen Steuerwagen aus dem AW Neumünster. Rechts steht ein LINT41-Triebwagen der AKN zur Fahrt nach Ulzburg Süd. (04.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
Überführungsfahrt (211)

 

245 213 wechselt im Bahnhof Elmshorn mit RE 11012 nach Westerland (Sylt) von der Bahnstrecke Hamburg-Altona–Kiel auf die Marschbahn. (04.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
245 213 in Elmshorn

 

Die neue Zeit auf der Marschbahn ist angebrochen. Die DB stellte ab Frühjahr 2026 die bestehenden Intercity-Verbindungen (IC) auf den ICE L um. Damit wurde das Kapitel der Baureihe 218 mit IC-1-Zügen auf der Marschbahn beendet. Zunächst hat der nun als ICE eingestufte 2374 von Hamburg Hbf nach Westerland (Sylt) den Betrieb aufgeommen, hier beim Halt im Bahnhof Husum. (25.04.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
248 503 in Husum

 

Auch auf der Strecke Hamburg - København haben die alten IC Wagengarnituren seit dem Sommerfahrplan 2026 ausgedient. Hinzugekommen ist eine RailJet-Direktverbindung von Praha hl.n. nach København H, die hier mit DSB 3212 bei Norby unterwegs ist. (07.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
DSB 3212 bei Norby

 

Die erst zum Fahrplanwechsel 2025/26 eingeführte ICE-Sprinterverbindung von Flensburg nach Frankfurt (Main) ist seit Sommer 2026 auch wieder Geschichte. Ein 411 als ICE 1187 nach Frankfurt/M begegnet in Owschlag dem RE 11916 nach Husum mit Nordbahn-Tw 526/826 052. (17.04.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
411 in Owschlag (2)

 

Neben vielen privaten Güterverkehrsunternehmen ist auch DB-Cargo ab und zu noch mit Güterzügen auf der Strecke von Flensburg nach Hamburg vertreten. Hier befördert 185 324 den EZ 44755 (Fredericia - Maschen) durch Owschlag. (17.04.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
185 324 in Owschlag

 

Ein gefällter Baumbestand gibt kurzzeitig den Blick auf die Rendsburger Nordmarkhalle frei, die am 9. August 1913 als städtische Viehhalle eingeweiht wurde. Um den Transport zu vereinfachen, hatte die Viehauktionshalle eine eigene Verladerampe mit Viehbuchten, die einst Teil der Rendsburger Bahnanlagen war. Über die Rendsburger Hochbrücke fährt DSB 3207 mit RJ 1176 nach København H. (03.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
Rendsburger Hochbrücke (124)

 

DSB 3207 fährt mit RJ 1176 (Hamburg-Altona - København H) durch den Bahnhof Rendsburg. Im Hintergrund ist die Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal zu sehen. (03.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
DSB 3207 in Rendsburg

 

Frohe Ostern wünscht die Nordbahn mit 526 045 als RE 11914 nach Husum im Bahnhof Rendsburg. (05.04.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
526 045 in Rendsburg

 

Mit der späten Nachmittagsverbindung ECE 1170 von Hamburg-Altona (ab 16.57 Uhr) nach København H (an 21.41 Uhr) fährt DSB 3234 in Rendsburg ein. (08.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
DSB 3234 in Rendsburg

 

Neben den Talgozügen werden zwischen Hamburg und København auch moderne Wagengarnituren der CD eingesetzt. DSB 3212 ist hier mit RJ 384 nach København H in Rendsburg unterwegs. (10.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
DSB 3212 in Rendsburg

 

Während 826 046 der Nordbahn als RE 11928 (Kiel - Husum) den Bahnhof Rendsburg verlässt, rauscht ECE 1170 nach København H mit DSB 3238 am Zugschluss ohne Halt durch den Bahnhof. (10.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
826 046 in Rendsburg

 

Eine 193 des schwedischen Eisenbahnunternehmens Snälltåget mit IC 307 von Stockholm nach Hamburg auf der Rendsburger Hochbrücke. (11.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
Rendsburger Hochbrücke (125)

 

Eine Kuriosität stellt der GX 46290 von Maschen nach Malmö Godsbangard dar, der wohl als kürzester Güterzug auf der Strecke in die Geschichte eingehen wird. Meist besteht er nur aus ein bis drei Wagen. Hier fährt er auch völlig übermotorisiert mit zwei 185ern über die Rendsburger Hochbrücke.  (14.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
Rendsburger Hochbrücke (126)

 

Die von ihrem Einsatz mit starken Gebrauchsspuren gekennzeichnete LORAM Schienenschleifmaschine RG 48 II (99 80 9427 002-7) von Schweerbau arbeitet hier im abendlichen Bahnhof Rendsburg. Das Fahrzeug besteht aus drei Wagenteilen, zwei Schleifwagen (1+2) und einem Arbeitswagen dazwischen. Alle Wagenteile liegen auf  je zwei Drehgestellen. Jeder Schleifwagen hat 24 Schleifmodule, die elektrisch verstellt werden können, der Anpressdruck geschieht hydraulisch. Unter dem Arbeitswagen befindet sich ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 18.927 Liter für Kühl- und Löschwasser, um die häufigen Böschungsbrände durch den intensiven Funkenflug sofort löschen zu können. Die Maschine kann in beide Richtungen arbeiten; ihre Arbeitsgeschwindigkeit ist zwischen 2 und 15 km/h stufenlos einstellbar und vom Materialabtrag abhängig, vorzugsweise wird zwischen 8 und 12 km/h gearbeitet, um den Materialabtrag gering und die Sperrpausen kurz zu halten. Bei einer Schleifgeschwindigkeit von 8 km/h können 0,25 mm Material abgetragen werden. Um aber den gesamten Schienenkopf zu bearbeiten, reduziert sich die Stundenleistung auf 700 bis 1400 m Gleis. Ein Streckenabschnitt wird dabei in mehreren Durchgängen bearbeitet. Der  Hersteller, Loram Maintenance of Way Inc. aus Minnesota (USA), hat inzwischen weitere Schleifzüge mit höherer Arbeitsgeschwindigkeit geliefert.  (15.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
Schienenschleifzug (15)

 

DSB 3219 passiert mit ECE 1179 nach Hamburg-Altona das Museumsstellwerk "Rn" im Bahnhof Rendsburg. (09.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
DSB 3219 in Rendsburg

 

Der freitägliche Containerzug DGS 52568 nach Wanne-Eickel ist weiterhin mit zwei 181ern der Schlünß Eisenbahn Logistik (SEL) unterwegs und fährt hier über die Rendsburger Hochbrücke. (15.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
Rendsburger Hochbrücke (127)

 

DSB 3207 mit RJ 385 (København H ab 8.22 - Praha hl.n. an 21.25 Uhr) bei Schleswig. (05.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
DSB 3207 bei Schleswig

 

DSB 3212 trifft um 14.25 Uhr mit RJ 1176 nach København H im Bahnhof Schleswig ein. (11.05.2026) <i>Foto: Thorsten Eichhorn</i>
DSB 3212 in Schleswig

 

TRI 145 097 mit dem Taktverdichtungszug RB 89418 (Neuss - Krefeld) in blühenden Landschaften bei Krefeld-Oppum. (29.04.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
RB 37-Taktverdichtung (24)

 

Lok 4 mit Zug Pz 2 von Engeln nach Brohl vor der Kulisse der mittelalterlichen Burgruine Ohlbrück bei Oberzissen. (26.04.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Brohltalbahn (160)

 

Lok D 4 fährt mit Pz 3 nach Engeln in Burgbrohl ein. (26.04.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Brohltalbahn (161)

 

Pz 3 mit Lok D 4 kurz vor dem Ziel seiner Reise bei Engeln. (26.04.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
Brohltalbahn (162)

 

147 011 schiebt den RE 10929 nach Siegen über die Siegbrücke bei Blankenburg (Sieg). (26.04.2026) <i>Foto: Zeno Pillmann</i>
147 011 bei Blankenburg

 

86 1333 der PRESS ist regelmäßiger Gast im hohen Norden. Im Sommer 2017 war sie anlässlich des Fischerfestes im Museumshafen in Greifswald unterwegs. (14.07.2017) <i>Foto: Frank Züge</i>
86 1333 in Greifswald (2)

 

Im letzten regulären Einsatzmonat als ölgefeuerte Lok beim Bw Saalfeld (Saale) hat 01 0531 mit dem P 4009 den Bahnhof Göschwitz erreicht.  (13.11.1981) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
01 0531 in Göschwitz

 

01 1518 (Bw Saalfeld) ist mit dem P 8015 aus Gera in Saalfeld (Saale) angekommen und kuppelt vom Zug ab, um ins Bw einzurücken. Daneben steht 119 005 (Bw Probstzella) mit dem P 18005, der eine knappe Stunde später Saalfeld nach Sonneberg (Thür) verlassen wird. Seinerzeit tauchten die ersten Loks der BR 119 im gemeinsamem Umlaufplan mit den 95ern auf. So bestand im Frühjahr 1980 noch die berechtigte Hoffnung, eine 95er vor diesem Zug neben einer 01 fotografieren zu können. Nebenan ist der "Interzonenzug" D 402 aus Nürnberg eingefahren, der nach kurzem Aufenthalt nach Leipzig weiterfahren wird. Dort wird gerade den Rentnern aus dem Zug geholfen, die aus dem Westen zurückkehren. In der DDR gab es das "Rentnerprivileg", da Frauen erst ab 60 und Männer ab 65 Jahren regulär in den Westen ausreisen durften, weil sie nicht mehr dem Arbeitsprozess zur Verfügung standen. Für die SED war dies politisch durchaus attraktiv, da ältere Menschen wirtschaftlich als „entbehrlich“ galten und bei Flucht der Westen zudem die Rente zahlen musste. (15.06.1980) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
01 1518 in Saalfeld (4)

 

Die Halberstädter 01 1511 verlässt mit dem beschleunigten Personenzug P 8437 nach Magdeburg den Bahnhof Nienhagen. Rechts steht das Wärterstellwerk "Nn" aus dem Jahr 1938, das am 22.12.2009 außer Betrieb ging und anschließend abgerissen wurde. (09.05.1982) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
01 1511 in Nienhagen

 

41 1150 (Bw Saalfeld, Est Göschwitz) beschleunigt den Dg 55711 aus Camburg (Saale). Auffällig ist der überkochende Mischvorwärmer, bei dem wahrscheinlich die Überlaufflutung verstopft ist. Dabei steigt der Heißwasserstand im Mischvorwärmer an und das Wasser wird über das Entgasungsrohr herausgedrückt. Im Unterschied zum Wasserüberreißen käme das Wasser ansonsten aus dem Schornstein. (24.07.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1150 bei Camburg (1)

 

Mit überkochendem Mischvorwärmer ist 41 1150 bei Camburg (Saale) unterwegs. Ein Überkochen des Mischvorwärmers tritt auf, wenn das Speisewasser den Mischbehälter überflutet und in die Abdampfleitung gelangt. Dies geschieht meist, wenn das Kesselspeiseventil versagt, die Vorwärmerpumpe zu viel Wasser fördert. Schließt das Ventil zum Kessel nicht richtig oder verklemmt es sich, strömt heißes Kesselwasser oder Dampf unter hohem Druck in den Vorwärmer zurück, wodurch dieser kocht und überflutet. Auch kann die automatische Schwimmerkugel im Vorwärmer undicht bzw. blockiert sein. Steigt der Wasserspiegel im Mischbehälter zu hoch, schwimmt die Kugel auf und dichtet die Abdampfleitung ab. Klemmt diese Kugel (z.B. durch Kalk oder mechanischen Defekt), kann Wasser in die Abdampfleitung übertreten. Folge des überkochenden Mischvorwärmers ist ein Leistungsverlust, da Wasser in die Abdampfleitungen gelangt, Öl mitreißt und den Weg für den Abdampf aus den Zylindern blockiert, was den Gegendruck massiv erhöht. (24.07.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1150 bei Camburg (2)

 

Mit dem P 3004 nach Halle (Saale) legte 41 1150 bei Großpürschütz wieder eine saubere Fahrt hin. (24.07.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1150 bei Großpürschütz (2)

 

41 1150 mit P 3004 (Saalfeld/Saale - Halle/Saale) an der Saale bei Großeutersdorf. (24.07.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1150 bei Großeutersdorf

 

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Güterbahnhofs Halle (Saale) wurde der Dg 50634 nochmals mit Dampf bespannt. 41 1185 (Bw Güsten) und 44 1093 (Bw Sangerhausen) kacheln durch den Bahnhof Lutherstadt Eisleben. Das Fahrdienstleiterstellwerk "EW" wird Ende 2026 der Vergangenheit angehören, da Eisleben über ein ESTW gesteuert werden wird. Der Spurplan des Bahnhofes wurde dazu komplett verändert, neue Bahnsteige mit einer Unterführung errichtet und die Oberleitungen neu verlegt. Häufige Zugausfälle wegen Nichtbesetzung der Stellwerke auf der Strecke Halle-Eichenberg sollen dann der Vergangenheit angehören... (04.07.1989) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1185 + 44 1093 in Eisleben

 

Zum 100-jährigen Jubiläum des Hallenser Güterbahnhofs bespannten 41 1185 und 44 1093 den Dg 50634 nach Sangerhausen, der hier durch den Bahnhof Blankenheim (b Sangerhausen) rollt. (04.07.1989) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1185 + 44 in Blankenheim

 

Der Abbau von Braunkohle im Geiseltal nahe Merseburg ist bereits im Jahr 1698 dokumentiert. Die immensen Kohlevorkommen und die günstigen Transportbedingungen führten im 19. Jahrhundert zur Ansiedlung mehrerer Chemiebetriebe, so auch der späteren Leuna-Werke. Der Kohletransport erfolgte teils über ein eigenes elektrifiziertes Streckennetz, aber auch mit Dampf- und Dieselloks, die von der Reichsbahn übernommen wurden. Hier ist die ehemalige Sangerhäuser 44 0278 (44 1278), die 1983 auf Kohlenstaubfeuerung umgebaut wurde, als Werklok 6 am Abzweig "Lw" bei Lössen unterwegs. Die Einsätze der Kohlenstaubdampfloks endeten aber aufgrund technischer Probleme wieder im Laufe des Jahres 1984. 1993 lief die Kohleförderung im Geiseltal aus, die Tagebaugrube wurde 2003 zum Geiseltalsee geflutet.  (08.07.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
BKK Geiseltal (8)

 

50 3523 (Bw Glauchau) räuchert mit N 65323 auf die Einfahrt in den Bahnhof Lichtenstein (Sachs) zu.  (30.04.1987) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3523 bei Lichtenstein

 

50 3657 (Bw Nossen) ist mit einer Übergabe nach Großvoigtsberg am frühen Morgen bei Nossen auf der Strecke nach Freiberg (Sachs) unterwegs. Heute ist dieses Motiv vollständig zugewachsen und es findet kein Zugverkehr mehr durch den schönen Zellwald statt. (12.06.1982) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3657 bei Nossen

 

Nach getaner Arbeit ergänzt die Glauchauer 50 3672 ihre Wasservorräte in Stollberg (Sachs).  (02.03.1984) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3672 in Stollberg

 

Mit N 63645 aus St. Egidien trifft 50 3672 in Lichtenstein (Sachs) ein. Hier wird sie einige Rangierarbeiten erledigen. (02.03.1984) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3672 in Lichtenstein (1)

 

Im Bahnhof Lichtenstein (Sachs) rangiert die Glauchauer 50 3672 den N 63645 (St. Egidien - Stollberg). (02.03.1984) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3672 in Lichtenstein (2)

 

Nach Ende der Rangierarbeiten in Lichtenstein (Sachs) geht es für 50 3672 mit N 63645 weiter nach Stollberg (Sachs). (02.03.1984) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3672 in Lichtenstein (3)