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Bildarchiv der Eisenbahnstiftung

Die 100 neuesten Bilder

Da die Tage des lokbespannten EC mit der Schweizer Wagengarnitur gezählt sind, schreckte auch das eher bescheidene Wetter nicht ab, den wiedereinmal über die Wupper umgeleiteten Zug in Solingen Hbf aufzunehmen. (27.05.2024) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
101 127 in Solingen

 

Die "Umleiteritis" der Bahn bescherte in Solingen Hbf noch eine ungewöhnliche Betriebssituation: Während der EC 9 auf dem Regelgleis in Richtung Leichlingen entschwindet, fährt der über die S-Bahnstrecke aus Hilden umgeleitete ICE 623 (Düsseldorf - Würzburg) parallel ins Gegensgleis aus. (27.05.2024) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Fahrt im GWB

 

Der Vollständigkeit halber auch der umgeleitete IC 2013 (Dortmund - Oberstdorf), den 101 040 vor dem Steuerwagen beförderte. Auch dieser Zug hielt, wie der EC 9, auf der Umleitungsstrecke nur in Solingen Hbf. Warum er nicht auch in Hagen und Wuppertal hielt, bleibt wohl das Rätsel der Planer. Bei der letzten Umleitung des Zuges war es übrigens genau umgekehrt. Damals hielten beide Züge in Hagen und Wuppertal und fuhren in Solingen durch. (27.05.2024) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
101 040 in Solingen

 

Angesichts der propagandistischen Möglichkeiten, die eine erfolgreiche Durchführung der Olympischen Spiele 1936 bieten würde, wurden auch erstmals Eisenbahnfahrzeuge mit den olympischen Ringen geschmückt. Die Rostocker 03 142 präsentiert sich so mit dem sichtbar stolzen Personal dem Fotografen. (1936) <i>Foto: Klaus Eschenburg</i>
Olympiagruß (2)

 

39 094 vom Bw Berlin Potsdamer Gbf mit dem D 30 (Berlin Potsd Bf – Mageburg – Halberstadt – Goslar – Arnsberg/Westf – Wuppertal – Aachen) bei Magdeburg. (1930) <i>Foto: Rudolf Kreutzer</i>
39 094 bei Magdeburg

 

Der Februar 1956 gehört zu den kältesten Monaten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, er war sogar vielerorts der kälteste Einzelmonat überhaupt. Besonders ist, dass der Winter zuvor, insbesondere der Dezember 1955 sehr mild war. Nach einem recht durchschnittlichen Januarverlauf, stellte sich eine ungewöhnlich beständige Winterwetterlage im Februar ein. An vielen Orten in Deutschland war der Februar 1956 um rund 10 Grad kälter als im langjährigen Mittel. Fast alle großen Flüsse waren nach den eisigen und oft klaren Nächten rasch zugefroren und führten schon nach wenigen Tag Eis. So auch der Rhein, dessen Schiffahrt u.a. in St. Goarshausen eine Zwangspause einlegen musste. (02.1956) <i>Foto: Reinhold Palm</i>
Rheintal bei St. Goarshausen 2

 

V 200 002 vom Bw Frankfurt/M-Griesheim mit dem F 34 "Gambrinus" nach München am Westende vor den Bayerwerken in Wuppertal-Elberfeld.  (25.05.1955) <i>Foto: Carl Bellingrodt</i>
V 200 002 in Wuppertal (4)

 

Ein DB-Bus der Linie München - Innsbruck am Achensee bei Jenbach in Tirol. (1956) <i>Foto: BD München (Steidl)</i>
Bahnbus (11)

 

Die gestrandete französische Beutelok 040 E 242 des Bw Harburg im Bw Lüneburg. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (62)

 

Mit der Kennzeichnung "Allied Forces" wurde selbst dieser Schrotthaufen 040 E 257 der SNCF versehen. Normalerweise wurden nur Beuteloks der Achsenmächte damit ausstaffiert. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (63)

 

55 5185 (Hohenzollern, Baujahr 1919) war bei Kriegsende in Unna gestrandet. Bei der DB blieb sie noch bis 1965 im Einsatz. Eine Lok mit gleicher Nummer existierte nach 1945 auch bei der Reichsbahn der DDR. Sie kam von den Reichseisenbahnen Elsaß-Lothringen. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (64)

 

Dass 41 365 zum Aufnahmezeitpunkt erst fünf Jahre alt war, ist ihr nicht anzusehen. Die bei Kriegsende zum Bw Hagen-Eckesey gehörende Lok wurde in Hagen abgestellt vorgefunden. Sie konnte später ohne großen Reparaturaufwand wieder in Betrieb gesetzt werden. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (65)

 

Zwischen zwei preußischen P 8 steht 58 2679, eine polnische Ty 23 (Ty 23-623), bei Kriegsende in Uelzen abgestellt. Sie ist mit einem Steifrahmentender einer 52er gekuppelt. Die Lok wurde nicht wieder zurückgegeben, sondern am 13.12.1951 bei der DB ausgemustert. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (66)

 

Mit einem Tarnanstrich versehen stand 44 1123 ÜK (Borsig, Baujahr 1942) in Unna abgestellt. Beim Bw Paderborn wurde sie wieder in Betrieb genommen, aber schon am 15.11.1957 ausgemustert. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (67)

 

50 1877 (BMAG, Baujahr 1941) blieb 1945 in ihrer Heimat Uelzen stehen. Als 051 877-9 beendete sie erst 1973 ihr betriebliches Dasein beim Bw Stolberg (Rheinl). (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (68)

 

91 1505 erwischte eine Fliegerbombe im westfälischen Unna. 1948 erhielt sie einen Tauschkessel und wurde danach in Heiligenhafen wieder eingesetzt. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (69)

 

38 3577 vom Bw Paderborn stand in einem Bombentrichter in Unna abgestellt. Sie war noch bis 1964 im Einsatz, zuletzt beim Bw Duisburg Hbf. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (70)

 

74 906 vom Bw Lüneburg stand nach Kriegsende mit den (noch) nicht übermalten Hoheitszeichen des Dritten Reichs in ihrer Heimat abgestellt. 1947 wurde sie nach Rendsburg versetzt und 1957 in Lübeck ausgemustert. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (71)

 

55 5951, vor einer französischen Lok, war auch ein Strangut des Zweiten Weltkriegs, abgestellt in Uelzen. Die 1916 bei Henschel für die kukHB - k.u.k. Heeresbahn - gebaute Lok fuhr als 274.07 bis 1920 für die ungarische Staatsbahn MAV. 1920 ging sie als Reparationsleistung nach Polen und wurde dort von der PKP als Tp 106-3 eingereiht. Mit der Besetzung Polens durch die Deutsche Wehrmacht übernahm die Reichsbahn die Lok als 55 5951. Die Lok wurde nicht mehr zurückgegeben, sondern am 25.03.1952 durch die DB ausgemustert. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (72)

 

17 1076 des Bw Karlshorst wurde im März 1945 als Räumungslok der RBD Berlin in Lüneburg abgestellt und kurzzeitig von den britischen Besatzern sogar noch einmal in Betrieb genommen. Am 9. Mai 1949 wurde sie ausgemustert. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (73)

 

Bei Iserlohn, vermutlich in Hemer, fand der britische Soldat und Eisenbahnenthusiast Alan Orchand die zum Bw Hagen-Eckesey gehörende 56 660 (ex 55 3111) vor. Bis 1958 fuhr sie später noch für das Bw Eckesey herum. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (74)

 

50 2034 ÜK, 1943 bei der Societe pour Exploitation des Etablissements John Cockerill Seraing gefertigt, steht in Lüneburg abgestellt. Das belgische Office de Récupération Économique (Büro zur Rückerlangung von Wirtschaftsgütern) forderte nach dem Krieg die Lok zurück. Die DB strich sie im September 1949 aus den Bestandslisten. Die Lok ging zurück nach Belgien ins Depot Herbesthal. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (75)

 

57 1176 wurde betriebsfähig mit den Zeichen des Siegers "Allied Forces (British)" im Bahnhof Hameln angetroffen.  (1946) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (76)

 

55 5177 steht als Schadrückführlok in Uelzen abgestellt. Am 11.07.1944 war sie von der Lokauffangstelle Gumbinnen in die Heimat abgerollt. Das Bw-Kürzel "Mu" steht für Bw Mitau der RVD Riga und verrät uns den Einsatzort im Osten. Wieder aufgearbeitet erreichte sie noch das EDV-Zeitalter und wurde als 055 177-0 im Jahr 1969 in Dillenburg ausgemustert. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (77)

 

Die Essener 55 452 wurde nach dem Krieg nicht mehr gebraucht. Noch mit den Hoheitszeichen der Reichsbahn versehen, wartet sie auf dem Schrottgleis in Recklinghausen. 1953 wurde sie verschrottet. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (78)

 

Die 1942 bei Henschel in Kassel gebaute 52 012 fand ihr (vorläufiges) Ende in Uelzen. Nach ihrer Ausmusterung im Jahr 1954 wurde ihr Kessel in 50 1435 weiter verwendet. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (79)

 

56 519 (ex 55 3470), ausgerüstet mit Frostschutzeinrichtungen, stand bei Kriegsende in Fröndenberg. Die davor stehende, tenderlose 55 2570, war ein Ostheimkehrer vom Bw Pomoschnaja aus der Ukraine und kam später, wie auch 56 519, wieder in den Betriebseinsatz. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (80)

 

Auch wenn es wie ein deutscher Lokfriedhof aussieht, stehen diese Loks am Ende des Zweiten Weltkriegs auf einem unbekannten belgischen Bahnhof. Zahlreiche alte Preußen waren bereits mit Ende des 1. Weltkriegs nach Belgien gelangt. Dazu gehörten 27 Maschinen der preußischen T 12 (Baureihe 74), die zur l'État Belge gingen. Als zweite Lok in der Reihe konnte die SNCB 64.105 (ex 74 xxx) identifiziert werden. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (81)

 

Eine unbekannte 50er schleppt (belgische?) Beuteloks zurück in ihre Heimat. Der Aufnahmeort ist leider nicht überliefert. (1945) <i>Foto: Alan Orchand</i>
Kriegsende 1945 (82)

 

Bei dieser Entgleisung bei Fürth (Bayern) erwischte es eine dreifach gekuppelte Güterzuglokomotiven der Gattung C III der Königlich Bayerischen Staatsbahn. Die näheren Umstände des Unfalls sind nicht bekannt. (1908) <i>Foto: Slg. Alan Orchand</i>
Unfall bei Fürth (1)

 

Bei diesem Unfall nahe Fürth (Bayern) erwischte die Pt 2/3 Nr. 6057 (spätere 70 057) einen Lkw auf dem Bahnübergang am Schrankenposten 8. Der Lkw-Fahrer dürfte dies wohl nicht überlebt haben. (1920) <i>Foto: Slg. Alan Orchand</i>
Unfall bei Fürth (2)

 

Die Irische Eisenbahn (Iarnród Éireann) wurde 1987 als eigenständiges Unternehmen gegründet und ist eine Tochtergesellschaft der staatlichen Verkehrsgesellschaft Córas Iompair Éireann (CIÉ). Ende 2016 drohte der Eisenbahngesellschaft bereits die Insolvenz. Das Schienennetz umfasst 1731 km und ist zum überwiegenden Teil nicht elektrifiziert. Es gibt 5100 Brücken, 1240 Bahnübergänge und 147 Bahnhöfe bzw. Haltepunkte. Die Strecken laufen sternförmig auf die im Osten gelegene Hauptstadt Dublin zu. Wichtigste Bahnstrecken sind die Verbindungen Dublin–Belfast über Dundalk sowie Dublin–Cork. Die Spurweite in Irland beträgt 1.600 mm. Ein Dieseltriebwagen der class 29000 ist im Bahnhof Dublin Connolly eingetroffen. (08.05.2024) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Eisenbahn in Irland (5)

 

Dieseltriebwagen 29423 in der Connolly Station in Dublin. Der Bahnhof wurde von 1840 bis 1850 erbaut und zunächst als Dublin Station bezeichnet, kurze Zeit später jedoch in Amiens Street Station umbenannt. Als einer von vier der größten Dubliner Kopfbahnhöfe gehörte der Bahnhof zunächst der Drogheda and Dublin Railway Company. Im Jahre 1966 wurden in Erinnerung an den Osteraufstand von 1916 Bahnhöfe in Irland nach den hingerichteten Führern des Aufstands umbenannt. Dabei erhielt dieser Bahnhof den Namen Connolly Station nach James Connolly. Die Gleisanlagen befinden sich für eine kreuzungsfreie Führung in Hochlage. Im Personenbahnhof gibt es sieben Bahnsteiggleise. Von diesen sind vier in Richtung Nordost angebundene Kopfgleise, die Gleise 2 bis 4 liegen in einer Bahnsteighalle (Foto). Genutzt werden diese vor allem für Züge von und nach Belfast und Sligo. Die drei auf der Nordseite liegenden Durchgangsgleise führen weiter über die Liffey zum im Zentrum liegenden Bahnhof Tara Street und auf die Ostküstenstrecke über Dun Laoghaire und Wexford nach Rosslare Harbour.  (08.05.2024) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Eisenbahn in Irland (6)

 

Auf der Nordseite der Dubliner Connolly Station liegenden Durchgangsgleise steht ein 160 km/h schneller Dieseltriebwagen der class 22000, der in der dreiteiligen Version in 28 Exemplaren zwischen 2007 und 2011 gebaut wurde. Die Irischen Eisenbahnen sind übrigens nichts für Lokfans, da dort ausschließlich Triebzüge verkehren. Obwohl der Fahrzeugpark modern ist, sinken die Fahrgastzahlen stetig. 2020 beförderte Iarnród Éireann nach eigenen Angaben 32,9 Millionen Passagiere, 2007 waren es noch 45,5 Millionen. Güterverkehr auf der Schiene spielt auf der Insel überhaupt keine Rolle mehr und beschränkt sich lediglich auf einem 100 km Netz auf Holz- und Containerverkehr. Bis 2023 gab es täglich drei Ganzzüge, die Zinkerz von der Tara Mine, dem bis dahin größten Zinkbergwerk Europas zum Hafen von Dublin beförderten. Als das Bergwerk zum 14. Juli 2023 seinen Betrieb einstellte, brachen zugleich 21,4 % des Güterverkehrsaufkommens der irischen Eisenbahn weg. Ab November 2024 soll das Bergwerk wieder arbeiten. (08.05.2024) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Eisenbahn in Irland (7)

 

Elektro-Triebwagen 8301 der Dublin Area Rapid Transit (kurz DART) kurz vor Bray, einem Badeort im irischen County Wicklow, etwa zwanzig Kilometer südlich von Dublin. DART ist ein S-Bahn-ähnliches Nahverkehrssystem, das seit 1984 Vororte der irischen Hauptstadt Dublin mit der Stadt verbindet. Es wird von der staatlichen Eisenbahngesellschaft Iarnród Éireann betrieben. Das Fahrzeug 8301 ist mit Baujahr 1983 der älteste Triebwagen der irischen Eisenbahngesellschaft. (20.05.2024) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Eisenbahn in Irland (8)

 

In Irland ist irgendwie alles grün: Südlich von Bray führt die Bahnstrecke nach Wicklow direkt an der Irischen See vorbei. Elektro-Triebwagen 8124 in aktueller Lackierung und ursprünglicher Front wird in Kürze Bray erreichen. Die in den Jahren 1983/84 bei Linke-Hofmann-Busch in Salzgitter gebauten Fahrzeuge wurden von 2005 bis 2007 bei Siemens in Leipzig umgebaut und ertüchtigt. Dabei wurden unter anderem die Fronten verändert, die Zahl der Sitzplätze zugunsten von Raum für Rollstühle auf 64 pro Wagen reduziert und ein elektronisches Fahrgastinformationssystem installiert. Hinzu kamen veränderte Markierungslichter, ein Türschließwarnsystem und eine Gleitschutzeinrichtung; die analoge Antriebsschlupfregelung wurde durch eine digitale ersetzt.  (20.05.2024) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Eisenbahn in Irland (9)

 

Tw 8613 der Dublin Area Rapid Transit (DART) an der Irischen See südlich von Bray. Leider verhinderte die Sperrung des bekannten Greystones Walk wegen Steinschlaggefahr den Besuch der interessanteren Fotostellen in diesem Bereich. (20.05.2024) <i>Foto: Joachim Bügel</i>
Eisenbahn in Irland (10)

 

Am 20.04.1985 ging das 1930 in Betrieb genommene Wärterstellwerk "Mw" zwischen Münster Pbf und Gbf (Hammer Seite) vom Netz. Ein halbes Jahr später wurde es abgerissen. 111 063 vom Bw München Hbf passiert die Reste des Stellwerks. (26.10.1985) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
Stw "Mw" Münster Hbf (1)

 

Das Ende vom Weichenwärterstellwerk "Mso" in Münster Hbf. Mit Inbetriebnahme des neuen Sp Dr L 60-Stellwerks "Mf" am 21.04.1985 wurde auch dieses Stellwerk wie alle anderen Münsteraner Stellwerke der Bauart S&H 1912 überflüssig. (26.10.1985) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
Stellwerk "Mso" Münster Hbf -1

 

261 861 vom Bw Hamm sammelte mit ihrem Arbeitszug die Reste des Wärterstellwerks "Mso" in Münster Hbf auf. Rechts passiert 103 190 mit einem IC die Szene. (26.10.1985) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
Stellwerk "Mso" Münster Hbf -2

 

323 177 vor den Resten des Stellwerks "Mso" in Münster Hbf. (26.10.1985) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
Stellwerk "Mso" Münster Hbf -3

 

Der InterCityExperimental 410 001/002 war ein Versuchsfahrzeug der DB für die Erprobung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs und Vorläufer der heutigen Intercity-Express-Züge. Der ab Ende 1979 konzipierte und zwischen 1983 und 1985 gebaute Zug diente bis zu seiner Ausmusterung am 1. Januar 2000 zahlreichen technischen Versuchen. Hier fährt der zwei Monate alte Zug aus Münster Hbf. (10.12.1985) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
410 001/002 in Münster

 

221 105 trifft mit dem Lr 36007 für einen Wintersportzug nach Winterberg am frühen Morgen in Münster Hbf ein und passiert einige im Bw stehende 624. (16.02.1986) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
221 105 in Münster (1)

 

221 105 mit dem Wintersportzug EWi 28007 "Klingender Sauerländer" auf dem Weg nach Winterberg in Münster Hbf. (16.02.1986) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
221 105 in Münster (2)

 

103 192 mit IC 631 "Theodor Storm" (Frankfurt/M - Köln - Hamburg-Altona - Westerland) am aufgelassenen Bahnübergang an der Dieckstraße/Schleusenweg nördlich von Münster. (24.02.1986) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
103 192 bei Münster

 

112 495 vom Bw Hamburg-1 passiert mit dem D 732 (Westerland - Köln) das am 12.07.1981 in Betrieb gegangene Sp Dr L 60-Stellwerk "Sf" in Sudmühle. (26.02.1986) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
112 495 in Sudmühle

 

Die Kölner 110 152 verlässt mit dem D 934 (Norddeich - Köln) den Hauptbahnhof von Münster. (27.02.1986) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
110 152 in Münster

 

Der mit prominenten Fahrgästen besetzte 410 001/002 als Dsts 80436 in Begleitung eines Polizeihubschraubers bei Lemförde in Höhe der Landesgrenze Niedersachsen/NRW. (20.03.1986) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
410 001/002 bei Lemförde

 

Das Ende vom Rangierstellwerk "Md" an der Abstellgruppe Pbf in Münster Hbf. 111 147 (Bw Düsseldorf) fährt an den traurigen Resten vorbei. (27.04.1986) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
Stellwerk "Md" Münster Hbf (1)

 

Bernd Kappel war selbst auf vielen der Stellwerke als Fahrdienstleister/Weichenwärter tätig, deren Ende er nun zwangsläufig dokumentierte, wie hier das Wärterstellwerk "Md" in Münster Hbf. (27.04.1986) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
Stellwerk "Md" Münster Hbf (2)

 

Eine 261 rangiert im Hafen von Münster. Der Stadthafen I, bekannt als Hafen Münster, ist ein Binnenhafen, der 1899 eröffnet wurde. Er zweigt als Stichhafen vom Dortmund-Ems-Kanal ab. Zuerst als städtischer Eigenbetrieb geführt, wurde er 1953 in die Verantwortung der Stadtwerke Münster übergeben, die seitdem den Betrieb durchführt. Der Hafen war von Beginn an hauptsächlich auf Importe ausgelegt. Im Zweiten Weltkrieg wurde er schwer beschädigt, aber bereits 1946 wiedereröffnet, um dringend benötigte Baustoffe für den Wiederaufbau der Stadt erhalten zu können. Heute ist der Hafen als Warenumschlagplatz fast bedeutungslos geworden, stattdessen wurden am Nordufer vorwiegend kulturelle und gastronomische Betriebe angesiedelt, die den so genannten „Kreativkai“ bilden. (23.09.1986) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
Hafen Münster

 

103 196 fährt mit IC 530 "Mercator" (Kiel - Hamburg-Altona - Köln - Frankfurt/M) in Münster Hbf ein und trifft dort auf die wartende 110 473 aus Dortmund. (12.01.1987) <i>Foto: Bernd Kappel</i>
103 196 in Münster

 

Wettrennen in Leipzig-Wiederitzsch zwischen 204 002 mit einem Personenzug und 244 114 vor einem Güterzug, das die E 04 wohl für sich entscheiden konnte. (1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
Überholung in Leipzig

 

58 1758 überholt mit P 3603 nach Johanngeorgenstadt die in Breitenbrunn rangierende 58 1800. (23.05.1976) <i>Foto: Michael Malke</i>
Überholung in Breitenbrunn

 

94 1175-2 steht im Lokbf Schleusingen frisch restauriert für die Rückleistung nach Suhl bereit. Im Dezember 1974 wurde sie im Bw Meiningen abgestellt und am 05.05.1975 ausgemustert.  (14.09.1974) <i>Foto: Hans-Jürgen Trunk</i>
94 1175 in Schleusingen (2)

 

94 1175 vom Bw Meiningen dampft mit P 19088 nach Suhl über das 47 m lange Viadukt kurz vor dem Bahnhof Hirschbach (Thür).  (14.09.1974) <i>Foto: Hans-Jürgen Trunk</i>
94 1175 in Hirschbach (3)

 

Im Februar 1975 verabschiedete der Deutsche Modelleisenbahn-Verband der DDR im Rahmen einer Sonderfahrt die letzten noch im Plandienst verkehrenden Loks der Baureihe 94 auf den Steilstrecken des Thüringer Walds rund um Schleusingen. 94 1601 dampft bei einem Fotohalt bei Schmiedefeld am Rennsteig an den Fahrtteilnehmern vorbei. (22.02.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
Abschied von der pr. T 16¹ (1)

 

Der Klassiker in Hirschbach durfte bei der DMV-Abschiedsfahrt von 94 1601 nicht fehlen. (22.02.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
Abschied von der pr. T 16¹ (2)

 

94 1601 setzt im Bahnhof Suhl um, wo sich das bekannte Hauptsignal vor dem Prellbock (hinter der Lok) befand. (22.02.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
Abschied von der pr. T 16¹ (3)

 

58 3025 (Bw Riesa) zu Gast im Bw Karl-Marx-Stadt-Hilbersdorf. Die badische G 12 war erst 1956 aus Polen in die DDR zurückgekehrt. 1959 wurde 58 285 in 58 3025 rekonstruiert. Schön zu sehen ist hier die Gegenkurbel und Schwinge an der letzten Kuppelachse für die umgebaute Steuerung des Innenzylinders. Aus dem alten preußischen Tender 2'2' T 31.5 einer P10 wird anscheinend verfeuert, was die Heizer spöttisch "Blumenerde" oder "Kosakenkies" nennen. Im Vordergrund steht übrigens der Wagenkasten des Güterwagens Nr. 97-13-12 der Preßnitztalbahn. (19.02.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 3025 in Karl-Marx-Stadt (2)

 

94 2043 auf dem Weg von Eibenstock unterer Bf zum oberen Bf. Die Entfernung zwischen den beiden Bahnhöfen betrug nur ca. 3,5 km, der Höhenunterschied allerdings etwa 130 m. Zwei Monate nach dieser Aufnahme wurde die Strecke im Zuge eines Talsperrenbaus stillgelegt. (07.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
94 2043 bei Eibenstock (21)

 

94 2043 wurde am 30.06.1919 als sächs. XI HT 2066 beim Bw Aue in Dienst gestellt und blieb bis zu ihrer Ausmusterung am 09.01.1976 dort stationiert. Obwohl sie keine geeignete Lok für die Eibenstocker Steilstrecke war, da sie über keine Gegendruckbremse verfügte, die hier zwingend vorgeschrieben war, wurde sie immer wieder mit einer Sondergenehmigung der Rbd Dresden dort eingesetzt und kachelt hier nach Eibenstock oberer Bf bergan. (07.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
94 2043 bei Eibenstock (22)

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Bahnstrecke Reitzenhain–Flöha war 58 1111 mit diesem Sonderzug unterwegs, der hier die Schwarze Pockau bei Zöblitz-Pobershau überquert. (06.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
58 1111 bei Zöblitz

 

52 7309 (WLF, Baujahr 1943) präsentiert sich in ihrem Heimat-Bw Elsterwerda. Am 14.11.1979 wurde sie dort auch ausgemustert. (24.06.1978) <i>Foto: Michael Malke</i>
52 7309 in Elsterwerda

 

01 2114 passiert den Schrankenposten 43 bei Zeitz. (04.1980) <i>Foto: Michael Malke</i>
01 2114 bei Zeitz

 

01 2065-9 (ex 01 065) vom Bw Berlin Ostbahnhof präsentiert sich in der Est Berlin-Lichtenberg. Von dort aus wurde sie maßgeblich vor den Zügen E 314/315 "Gedania" von und nach Szczecin (Stettin) eingesetzt. An der Lok fallen die gemalten Nummernschilder auf, deren Ziffern nicht der Norm entsprechen.  (13.04.1979) <i>Foto: Michael Malke</i>
01 2065 in Berlin (7)

 

89 6009, eine preußische T 3 nach Musterblatt M III-4e (2), war seit dem 11. November 1953 mit einem Schlepptender zur Erhöhung der Reichweite ausgerüstet. Am 16. November 1971 ging sie an das Verkehrsmuseum Dresden über. Nach ihrer im November 1974 beendeten betriebsfähigen Aufarbeitung zählte sie als Traditionslokomotive wieder zum Reichsbahnbestand. Vom 4. bis zum 9. April 1975 überführte sie die zum diesem Zeitpunkt noch mit Gleichstromtechnik versehene ehemalige Werklok des Zementwerkes Bad Berka von Weimar über Gera, Gößnitz, Glauchau und Karl-Marx-Stadt nach Dresden, hier am Stellwerk „Ho“ (Hermsdorf Ost) in Hermsdorf-Klosterlausnitz. Im Auftrag des Verkehrsmuseums Dresden wurde die Ellok ab Dezember 1978 im Raw Dessau in den Zustand als Drehstrom-Versuchslokomotive von Siemens & Halske im Zustand um 1900 zurückgebaut. Zur Fahrzeugausstellung „30 Jahre DDR – 50 Jahre Raw Dessau“ wurde sie im September 1979 derart restauriert erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Beide Lokomotiven befinden sich heute in Dresden.  (04.1975) <i>Foto: Michael Malke</i>
89 6009 in Hermsdorf

 

52 5287 (Krenau, Baujahr 1944) in ihrem Heimat-Bw Falkenberg (Elster). (27.09.1980) <i>Foto: Michael Malke</i>
52 5287 in Falkenberg

 

Lokparade mit den im Bw Angermünde beheimateten Ölloks 50 0020, 50 0038, 50 0028, 50 0011 und 50 0035. (08.08.1981) <i>Foto: Hans-Jürgen Trunk</i>
Bw Angermünde

 

In Erfurt Hbf überholt 242 134 die zur Einsatzstelle Weimar gehörende 41 1025. (28.06.1987) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 und 242 in Erfurt

 

Ausfahrt des P 6017 mit der Saalfelder 41 1025 aus dem Bahnhof Göschwitz. (11.02.1986) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1025 in Göschwitz

 

Im Gegensatz zur DB rüstete die DR keine 41er mit Ölfeuerung aus. Das führte dazu, dass ab 1980 die Loks, die eigentlich 1979 ihr Ende finden sollten, ihre Renaissance erlebten. Zum Jahreswechsel 1979/1980 hatte der "große Bruder", der wichtigste Rohöl-Lieferant der DDR, die Preise um mehrere Hundert Prozent erhöht, die zudem in Devisen zu zahlen waren. Auch die Reichsbahn musste danach massiv Öl einsparen. So bespannte das Bw Oebisfelde sogar die "Interzonenzüge" zwischen Oebisfelde und Magdeburg wieder mit Dampf. Hier kachelt 41 1055 mit dem D 447 aus Köln bei Vahldorf vorbei. (17.07.1982) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1055 bei Vahldorf (2)

 

41 1079 mit P 6454 (Magdeburg - Oebisfelde) an der Mittellandkanalbrücke bei Groß Ammensleben. (28.08.1982) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1079 bei Groß Ammensleben

 

41 1130 mit zwei Symbolen der DDR auf der Saalebahn bei Großpürschütz: Dg 55445 mit Braunkohlebriketts als dem nahezu einzigen Energieträger und zwei Rotarmisten, die man allerdings nicht so oft alleine sah... (07.08.1982) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1130 bei Großpürschütz

 

41 1130 mit P 6018 (Gera - Göschwitz) bei Oberndorf kurz vor Hermsdorf. (25.02.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1130 bei Oberndorf (2)

 

41 1144 'fliegt' mit dem D 447 (Köln - Leipzig) bei Haldensleben vorbei. Bei der Parallelfahrt mit dem Auto waren auf dem Tacho durchaus 110 km/h abzulesen. (28.08.1982) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1144 bei Haldensleben

 

Hinter der Autobahnbrücke in Stadtroda gab es eine der wenigen Fotostellen, in der auch im Winter das Licht in den Wald schien. So wurde hier die Saalfelder 41 1150 mit dem P 6018 (Gera - Göschwitz) erwartet. (07.01.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1150 bei Stadtroda (1)

 

41 1150 auf dem Rückweg von Göschwitz mit dem P 6017 bei Stadtroda. (07.01.1983) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
41 1150 bei Stadtroda (2)

 

50 2740 der Einsatzstelle Pockau-Lengefeld an einem frühen Frühlingstag mit Ng 64325 unter dem Viadukt in Hetzdorf. (25.03.1984) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 2740 bei Hetzdorf

 

50 3552 (Bw Halberstadt) fährt in Gatersleben an dem schönen Fachwerk-Stellwerk "Go" vorbei. (04.04.1982) <i>Foto: Thomas Fischer</i>
50 3552 in Gatersleben

 

Am Continental-Werk in der Einfahrt nach Hannover Hbf trifft 01 1104 mit einem Sonderzug nach Staßfurt auf den 412 219 (Tz 9219). Während die Dampflok das Spitzenprodukt der Deutschen Reichsbahn des Jahres 1940 war, ist der ICE 4 80 Jahre später die neueste Errungenschaft der Deutschen Bahn AG. (06.04.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1104 in Hannover

 

01 1104 auf dem Weg nach Staßfurt in Schönebeck-Salzelmen. (06.04.2024) <i>Foto: Atijana Schmidt</i>
01 1104 in Schönebeck (2)

 

Den 90. Geburtstag der unternehmenseigenen 03 2155 (Abnahme am 15. März 1934) nahm die Wendler Franz Logistik zum Anlaß, einige Sonderzüge rund um Saalfeld zu bespannen. Vor der Kulisse der Osterburg in Weida erscheint sie mit einem Sonderzug von Gera nach Saalfeld (Saale). Der 54 m hohe Bergfried ist der dritthöchste und einer der ältesten erhaltenen Bergfriede Deutschlands. Die Burganlage entstand zwischen 1163 und 1193. (06.04.2024) <i>Foto: Atijana Schmidt</i>
03 2155 in Weida

 

Durch die Frühlingslandschaft bei Traun ist 03 2155 mit einem Sonderzug nach Triptis unterwegs. (07.04.2024) <i>Foto: Atijana Schmidt</i>
03 2155 bei Traun

 

03 2155 auf der Rückfahrt nach Berlin im Bahnhof Zeitz. (07.04.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
03 2155 in Zeitz

 

In Memoriam an der Städteschnellzug D 1000 (Gera - Berlin) fährt 03 2155 durch Haynsburg kurz vor Zeitz. (07.04.2024) <i>Foto: Atijana Schmidt</i>
03 2155 in Haynsberg

 

Die Magdeburg-Cöthen-Halle-Leipziger Eisenbahn-Gesellschaft (MCHLE) nahm 1857 in Staßfurt die ersten Lokbehandlungsanlagen in Betrieb. 1865/66 ließ die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn-Gesellschaft (MHE) eine zweite Lokremise errichten. Beide Anlagen unterstanden ab 1880 der Preußischen Staatbahn. Zwischen 1899 und 1902 entstand auf der Gemarkung der anhaltischen Gemeinde Leopoldshall eine neue Betriebswerkstätte (Bwst). Allerdings besaß die Bwst Staßfurt, die ab 1921 als »Bahnbetriebswerk« (Bw) bezeichnet wurde, immer nur lokale Bedeutung. Nach der Wende musste ein neues Konzept für den Erhalt und den weiteren Ausbau des Bw Staßfurt gefunden werden. Dies führte schließlich am 30. Oktober 1990 zur Gründung des Vereins »Eisenbahnfreunde Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt e.V.«, der am 25. September 1991 in das Vereinsregister eingetragen wurde. Nach der Schließung der Est Staßfurt im September 1992 erwarb der Verein Anfang 1994 die Immobilie. Parallel dazu übernahm der Verein zahlreiche Fahrzeuge, die den Grundstock für das heute weithin bekannte Eisenbahnmuseum bilden (Quelle: lokschuppen-stassfurt.de). (03.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Traditions-Bw Staßfurt

 

Auch 01 1104 besuchte bereits das Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt. (03.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1104 in Staßfurt (1)

 

Zu den alljährlichen Dampflokfesten reisen zahllose Besucher nach Staßfurt, um das Flair einer längst vergangenen Eisenbahnepoche erleben zu können. Im Mai 2024 war 01 1104 dort zu Besuch. (03.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1104 in Staßfurt (2)

 

Mit der Ankunft in Staßfurt im Dezember 2021 endete (vorläufig?) die kuriose Odyssee der 01 1102. Nachdem sie zwei Jahrzehnte als Denkmallok in Bebra stand, begann ihr zweites 'Leben' auf der Schiene als Stromliniendampflok. Nach einem schweren Schaden durch eine Fehlbedienung im Jahr 2004, wurde sie an verschiedenen Standorten abgestellt, und wartete zuletzt im tschechischen Ceské Velenice auf eine Instandhaltung, die aber nicht erfolgte. Im November 2021 kehrte die Lok nach Deutschland zurück, wobei noch eine dreiwöchige Zwangspause auf dem sächsischen Betriebsbahnhof Dornreichenbach eingelegt werden musste. Während die mitgeführten Wagen zur Restaurierung nach Halberstadt gebracht wurden, kam 01 1102 im eigentlichgen Ziel der Spezialwerkstatt in Klostermansfeld nicht an. Seit dem 11. Dezember 2021 steht sie im weiter nördlich gelegenen Lokschuppen in Staßfurt. (03.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1102 in Staßfurt

 

Die 3300 PS starke HVLE 250 011-4 (V 330.3) fährt mit einem leeren Kalkzug durch Staßfurt. Im Traditions-Bw steht 01 1102. (03.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
HVLE in Staßfurt

 

Der Bahnhof von Frose liegt an der Bahnstrecke Halle–Halberstadt. Von dieser zweigte bei Frose bis 2003 die Bahnstrecke über Ballenstedt nach Quedlinburg (Bahnstrecke Frose–Quedlinburg) ab. Das zu Reichsbahnzeiten noch gut gepflegte Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1866 (vgl. Bild-Nr. 17548) verfällt zusehends in einen Dornröschenschlaf.  (03.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Bahnhof Frose

 

Das Fachwerkgebäude des Bahnhofs Nachterstedt ist das zweite Gebäude von 1910 und wartet ebenfalls auf bessere Zeiten. Hier gab es frührer im Erdgeschoss Warteräume, Fahrkarten- und Gepäckschalter sowie weitere Diensträume. Im oberen Halbgeschoss waren Wohnungen für die Bahnbediensteten vorhanden. Die Fenster und Türen des Stationsgebäudes sowie das Stellwerks sind heute abgedeckt und der Personentunnel an beiden Enden verschlossen. Das Empfangsgebäude und der hölzerne Güterschuppen befinden sich in einem desolaten Zustand, obwohl das Empfangsgebäude unter Denkmalschutz steht.  (03.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
Bahnhof Nachterstedt-Hoym

 

01 1104 mit einem Sonderzug nach Berlin auf der Elbebrücke in Magdeburg. (04.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1104 bei Magdeburg

 

Mit Abstand auf eine vorfahrende Regionalbahn rollt 01 1104 in langsamer Fahrt über die Havel in Werder (Havel). (04.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1104 in Werder (1)

 

Werder (Havel) hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Berlin–Magdeburg, der durch die Regional-Express-Linie RE 1 mit Berlin (Fahrzeit nach Berlin Hauptbahnhof etwa 40 Minuten), Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt oder Brandenburg, Genthin und Magdeburg verbunden ist. 01 1104 rollt mit einem Sonderzug aus Berlin durch den Bahnhof. (04.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1104 in Werder (2)

 

01 1104 auf der Drehscheibe des ehemaligen Betriebswerks Anhalter Bahnhof im Technikmuseum in Berlin, das 1983 unter dem Namen "Museum für Verkehr und Technik" eröffnet wurde. (04.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1104 in Berlin (1)

 

Im Berliner Technikmuseum trifft 01 1104 auf die dort erhaltene Museumslok 01 1082. Im Schuppen steht V 200 018. (04.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1104 in Berlin (2)

 

Einige Anlagen des früheren legendären Bahnbetriebswerks Berlin Anhalter Bf wurden in den 1980er Jahren rekonstruiert. Dazu zählen neben dem Lokschuppen und Wasserkran auch Teile der Gleisanlage auch ein Kohlenschrägaufzug, zwei Wasserkräne und ein Kohlenkran. Die beiden Ringlokschuppen des Bw Ahb wurden – bis auf drei Gleissegmente, die im verfallenen Zustand mit der Ruderalvegetation belassen wurden – wiederaufgebaut und beherbergen die öffentlich zugängliche Schienenverkehrssammlung des Museums. Der üppige Bewuchs des Geländes, der nach der Aufgabe des Bahnbetriebswerks 1952 entstanden war, wurde auch bewusst belassen, um diese Wiederaneignung durch die Natur zu dokumentieren, aber auch um die große Vielfalt an Pflanzen zu schützen. In diesem Biotop lassen sich noch Reste originaler Anlagen des Bahnbetriebswerks ausmachen, so z.?B. des Kohlenbansens aus Beton, der parallel zum heute gepflasterten Bereich liegt. Da 01 1104 ab 1940 in München, Nürnberg und Kassel stationiert war, dürfte dies nach 84 Jahren ihr erster Besuch in Berlin gewesen sein. (04.05.2024) <i>Foto: Joachim Schmidt</i>
01 1104 in Berlin (3)

 

01 1104 fährt mit einem Sonderzug nach Halberstadt aus Staßfurt. (04.05.2024) <i>Foto: Atijana Schmidt</i>
01 1104 in Staßfurt (3)